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Symbolbild: Pressearbeit der Diakonie Bayern

Diakonie in Bayern für die Presse

Die Medien sind wichtige Gesprächspartner für die Diakonie in Bayern, die sie kritisch und konstruktiv begleiten. Gleichzeitig ist die Diakonie im Freistaat eine wichtige Ansprechpartnerin, wenn es um fundierte sozialpolitische Positionen, aber auch um Ansprechpartner und -partnerinnen in den Einrichtungen und Diensten geht.

Die Pressestelle des Landesverbandes steht den Mitarbeitenden der Medien darum jederzeit für Anfragen zur Verfügung.

Meldungen 2018

Eröffnung mit Festgottesdienst

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Herbstsammlung der Diakonie Bayern unter dem Motto: Hier kommst Du an.

Nürnberg, 14. Oktober 2018 Mit einem Festgottesdienst hat die bayerische Diakonie heute ihre diesjährige Herbstsammlung eröffnet. In seiner Predigt in der Hofer Kirche St. Lorenz sagte der Präsident der Diakonie Bayern, Michael Bammessel: „Unser Sozialstaat ist zwar gut, aber er hat auch weiterhin viel zu tun.“  Im Mittelpunkt der Sammlung, die vom 15. bis zum 22. Oktober im ganzen Freistaat durchgeführt wird, stehen die Angebote der Wohnungslosenhilfe.

Schon in der Bibel gab es das Problem der Wohnungslosigkeit, so Bammessel in seiner Predigt weiter. „Die ohne Obdach sind, die führe ins Haus - diese Aufgaben, die der Prophet Jesaja nennt, haben sich bis heute nicht geändert. Nur die Formen der Hilfe haben sich gewandelt.“ Trotz vielfältiger Hilfsangebote des Sozialstaats dürfte man diese Hilfe aber nicht einfach nur an die „professionellen Helfer und Helferinnen“ delegieren. „Wir dürfen uns der Not anderer nicht entziehen. Der Graben zwischen jenen, die etwas haben, und jenen, die nichts haben, wächst sonst immer weiter.“ Christen und Christinnen müssten sich, so Bammessel, von der Not anderer anrühren lassen. „Uns muss immer klar sein: Das könnten auch wir sein, die da auf der Parkbank sitzen.“ Schon die Bibel habe gewusst: Wenn Menschen es aber schaffen, ihr Herz zu öffnen, wird sich ihr Land verwandeln. 

Die Diakonie in Bayern hält knapp 100 Angebote für Menschen vor, die von Wohnungsverlust bedroht oder betroffen sind. Dazu zählen neben Fachstellen zur Verhinderung von Obdachlosigkeit und den Wärmestuben auch Kurzzeit-Übernachtungsmöglichkeiten sowie Wohnheime mit knapp 1.000 Plätzen. Besonders besorgniserregend dabei ist: Sie alle berichten von einem stetigen Anstieg an Ratsuchenden und von immer längeren Verweildauern in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe sowie in kommunalen Notunterkünften.

Mit den Spenden für die Herbstsammlung der Diakonie in Bayern werden die Angebote für Menschen, die von Wohnungslosigkeit bedroht oder betroffen sind, sowie alle anderen Angebote der Diakonie in Bayern unterstützt. Spenden für die Sammlung sind bei Kirchengemeinden, den zahlreichen Haus- und Straßensammlungen sowie direkt möglich:

Diakonisches Werk Bayern e.V.,

Evangelische Bank eG

IBAN: DE20 5206 0410 0005 2222 22

BIC: GENODEF1EK1

Stichwort: Herbstsammlung 2018

oder telefonisch mit einem Anruf bei unserer Spendenhotline 0800 7005080 (gebührenfrei aus dem deutschen Festnetz).

Im vergangenen Jahr erbrachte die Herbstsammlung der bayerischen Diakonie über 650.000 Euro; im Mittelpunkt stand die Hospizarbeit der Diakonie.

Weitere Informationen rund um die Herbstsammlung der Diakonie Bayern finden Sie auch im Netz unter www.diakonie-bayern.de/herbstsammlung

Die traditionelle Herbstsammlung der Diakonie Bayern findet seit über sechzig Jahren statt. Gesammelt wird sowohl in den evangelischen Gottesdiensten, auf der Straße und an den Haustüren. 30% der Spenden werden vom Diakonischen Werk Bayern für die Projektförderung in ganz Bayern eingesetzt. 70% der Spenden an die Kirchengemeinden verbleiben direkt im Dekanatsbezirk zur Förderung der diakonischen Arbeit vor Ort.

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Hier kommst Du an.

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Diakonie Bayern sammelt in der kommenden Woche für Wohnungslose

Nürnberg, 11. Oktober 2018 Über 12.000 wohnungslose Menschen leben in Bayern. Das zumindest sind die offiziellen Zahlen einer Stichtagserhebung - aus dem Jahr 2014. Aktuellere Zahlen gibt es leider nicht. Für ganz Deutschland liegt die Zahl der Betroffenen noch weit höher: Hier geht man von über 800.000 Personen aus, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind. Doch dies sind nur Schätzungen, eine bundesweite Wohnungslosenstatistik, von der Diakonie schon lange gefordert, gibt es nicht. Angesichts der aktuellen Situation auf dem Wohnungsmarkt dürften die Zahlen mittlerweile jedoch noch höher ausfallen. Auch deshalb stellt die Diakonie in Bayern die Wohnungslosenhilfe in den Mittelpunkt ihrer diesjährigen Herbstsammlung, die vom 15. – 21. Oktober 2018 in ganz Bayern stattfindet. Michael Bammessel, Präsident der Diakonie Bayern, eröffnet sie am 14. Oktober mit einem Gottesdienst in der Hofer Kirche St. Lorenz.

 

Sie leben bei Freunden, Verwandten, in kommunalen Unterkünften oder im schlimmsten Fall auch auf der Straße: Wohnungslosigkeit in Deutschland hat viele Gesichter, und viele Ursachen. Den „typisch“ wohnungslosen Menschen gibt es nicht. Alleinstehende Männer sind ebenso davon betroffen wie Frauen, die mittlerweile etwa ein Drittel der Wohnungslosen ausmachen. Und immer häufiger sitzen auch ganze Familien mit Kindern im weitesten Sinne „auf der Straße“. Neben dem fehlenden Wohnraum nennen Experten Arbeitslosigkeit, Überschuldung sowie die Ausweitung des Niedriglohnsektors als Ursache. Hinzukommen oftmals Suchterkrankungen oder psychische Probleme.

 

Die Diakonie in Bayern hält knapp 100 Angebote für Menschen vor, die von Wohnungsverlust bedroht oder betroffen sind. Dazu zählen neben Fachstellen zur Verhinderung von Obdachlosigkeit und den Wärmestuben auch Kurzzeit-Übernachtungsmöglichkeiten sowie Wohnheime mit knapp 1.000 Plätzen. Besonders besorgniserregend dabei ist: Sie alle berichten von einem stetigen Anstieg an Ratsuchenden und von immer längeren Verweildauern in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe sowie in kommunalen Notunterkünften.

 

Eröffnet wird die diesjährige Herbstsammlung am

Sonntag, den 14. Oktober

um 9.30 Uhr

mit einem Gottesdienst in der Kirche St. Lorenz

Lorenzstraße 24, 95028 Hof

zu dem wir Sie herzlich einladen.

Mit den Spenden für die Herbstsammlung der Diakonie in Bayern werden die Angebote für Menschen, die von Wohnungslosigkeit bedroht oder betroffen sind, sowie alle anderen Angebote der Diakonie in Bayern unterstützt. Spenden für die Sammlung sind bei Kirchengemeinden, den zahlreichen Haus- und Straßensammlungen sowie direkt möglich:

Diakonisches Werk Bayern e.V.,
Evangelische Bank eG
IBAN: DE20 5206 0410 0005 2222 22
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Herbstsammlung 2018

oder telefonisch mit einem Anruf bei unserer Spendenhotline 0800 7005080 (gebührenfrei aus dem deutschen Festnetz).

Im vergangenen Jahr erbrachte die Herbstsammlung der bayerischen Diakonie über 650.000 Euro; im Mittelpunkt stand die Hospizarbeit der Diakonie.

Weitere Informationen rund um die Herbstsammlung der Diakonie Bayern finden Sie auch im Netz unter www.diakonie-bayern.de/herbstsammlung

Die traditionelle Herbstsammlung der Diakonie Bayern findet seit über sechzig Jahren statt. Gesammelt wird sowohl in den evangelischen Gottesdiensten, auf der Straße und an den Haustüren. 30% der Spenden werden vom Diakonischen Werk Bayern für die Projektförderung in ganz Bayern eingesetzt. 70% der Spenden an die Kirchengemeinden verbleiben direkt im Dekanatsbezirk zur Förderung der diakonischen Arbeit vor Ort.

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Rechte statt Reste!

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UN überprüfen die Einhaltung sozialer Menschenrechte in Deutschland

Die bayerische Initiative Rechte statt Reste nimmt kommende Woche als NGO am Prüfverfahren der Vereinten Nationen in Genf teil. In einem „Parallelbericht“ an die UN kritisieren die kirchlichen und gewerkschaftlichen Verbände unzureichende Hartz-IV-Sätze.

Am 24. und 25. September wird eine Delegation der Bundesregierung im Völkerbundpalast vor den Vereinten Nationen Rede und Antwort stehen. Es geht um die Einhaltung des UN-Sozialpaktes, der in Deutschland seit 1976 geltendes Recht ist. Er enthält u.a. das Menschenrecht auf Soziale Sicherheit (Art. 9) und das Menschenrecht auf ausreichende Ernährung, Bekleidung und Unterbringung (Art. 11). An dem in der Öffentlichkeit bisher wenig bekannten Verfahren beteiligen sich Vertreter der deutschen Zivilgesellschaft.

Die kirchlich-gewerkschaftliche Initiative Rechte statt Reste sieht insbesondere im niedrigen Niveau der deutschen Grundsicherung einen Verstoß gegen den UN-Sozialpakt. Wie zahlreiche Expertisen nachweisen, fehlt Millionen Menschen hierzulande das Geld für existenzielle Bedarfe wie Ernährung, Wohnung oder Haushaltsenergie. Die starke Nachfrage nach Lebensmittelspenden und häufige Stromsperrungen zeugen davon. Die Regelsätze der Grundsicherung unterschreiten das Existenzminimum um etwa ein Viertel. Durch Sanktionen, nicht anerkannte Wohnkosten und unzureichende Preisanpassungen klafft eine immer größere Lücke zwischen staatlicher Sozialleistung und realem Bedarf.

In Genf wird die gemeinsame Initiative von ver.di, Caritas, Diakonie und fünf weiteren Organisationen eine wissenschaftlich fundierte Neuberechnung der Regelsätze fordern. Ihr bei den UN eingereichter „Parallelbericht“ ist hier abrufbar: https://kda-bayern.de/parallelbericht-rechte-statt-reste/

Informationen zum Prüfverfahren bietet der zuständige UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte (CESCR) auf den Internetseiten des UN-Kommissariats für Menschenrechte: https://tbinternet.ohchr.org/_layouts/TreatyBodyExternal/Countries.aspx?CountryCode=DEU&Lang=EN

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Die Mitarbeitenden sind nicht schuld am Pflegenotstand

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Diakonie Bayern: Spahns Kritik trifft die Falschen

Nürnberg, 20. September 2018  „Unsere Mitarbeitenden würden gerne mehr Stunden arbeiten – wenn die Arbeitsbedingungen stimmen würden.“ Sandra Schuhmann, Fachvorständen der Diakonie Bayern, widerspricht damit Gesundheitsminister Jens Spahn, der unter anderem die Stundenreduzierung der Mitarbeitenden für die Personalknappheit in der Pflege verantwortlich macht. Die Finanzierung der Pflege – sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich – lasse aber nur eine „Rennpflege“ zu. „Wenn ihn der Pflegealltag an den Rand seiner Kraft brächte, würde auch Herr Spahn seine Stunden reduzieren.“ Der Bundesgesundheitsminister solle darum nicht den Eindruck vermitteln, die Mitarbeitenden seien für die Personalknappheit in der Pflegemitverantwortlich.

„Unsere Kollegen und Kolleginnen in der Pflege arbeiten unter schwersten Bedingungen. Ihnen nun den Vorwurf zu machen, sie seien nicht zur Mehrarbeit bereit, geht am Problem vorbei“, so Diakonievorständin Schuhmann, weiter. Gleiches gelte auch für den Vorwurf, die Organisation, faire Schichtpläne oder verlässliche Arbeitszeiten seien mitverantwortlich für den Personalmangel. „Die Leiter und Leiterinnen unsere Dienste tun alles, um die Arbeitsbedingungen so gut als möglich zu gestalten. Wenn dies nicht gelingt, sollte Herr Spahn nicht auf die Mitarbeitenden zeigen.“  Das Hauptproblem seien vielmehr die ausgehandelten Vergütungen. „Die Finanzierung der Pflege lässt kaum mehr zu als eine Pflege im Minutentakt, die die Mitarbeitenden an den Rand regelmäßig ihrer Kräfte bringt.“

Die Wirkungskette, so Schuhmann, sei einfach zu beschreiben: Eine ungenügende Finanzierung führe zur Pflege im Minutentakt. Der Frust, der dadurch bei den Pflegekräften entstehe, sei ursächlich für die Reduzierung der Stunden. Schuhmann: „Viele Pflegekräfte würden gerne mehr arbeiten.“ Die Vergütungssätze, die mit den Kostenträgern verhandelt werden, lassen eine Pflege in der Qualität, wie sie sich ja alle Beteiligten wünschen, jedoch nicht zu. Sie stimme Spahn darum zu, dass dringend die Rahmenbedingungen in der Pflege verbessert werden müssten. Dazu zähle insbesondere eine auskömmliche Finanzierung sowohl in der ambulanten als auch in der stationären Pflege.

In einem Interview in der heutigen Ausgabe der Augsburger Allgemeinen hatte Spahn gesagt, Beschäftigte in Heimen und der ambulanten Pflege hätten ihre Stunden reduziert. Würden, so Spahn weiter, 100.000 der eine Million Pflegekräfte „nur drei oder vier Stunden pro Woche mehr arbeiten, wäre schon viel gewonnen.“

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Philippinen: Hilfe für Taifun-Opfer läuft an

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Diakonie Katastrophenhilfe und Mission EineWelt rufen zu Spenden auf

Berlin/Nürnberg, 16. September 2018. Nachdem Taifun Mangkhut im Norden der Philippinen auf Land getroffen ist, haben die Diakonie Katastrophenhilfe und Mission EineWelt mit ihren lokalen Partnern begonnen, Nothilfe für die betroffene Bevölkerung zu leisten. Der Taifun führte vielerorts zu starken Regenfällen und Erdrutschen. In den kommenden Tagen müssen Verletzte geborgen und das genaue Ausmaß dieser immensen Katastrophe analysiert werden. „Die Menschen auf den Philippinen brauchen jetzt jede Hilfe. Nach einer derart verheerenden Naturkatastrophe zählt jede Stunde“, sagt Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe.

 

Pfarrer Alois Schwarz, für Mission EineWelt als Dozent am theologischen Seminar der Lutherischen Kirche in den Philippinen tätig, schreibt: „Es war furchtbar. 30 Stunden ununterbrochen heftiger Regen. Wassermassen, die ihre Spuren hinterließen. Von Freitag bis Sonntag lief nichts mehr: Busverkehr eingestellt, Stromausfall, kein WLAN, kein Trinkwasser. Der Taifun zerstörte nicht nur die Infrastruktur und Gebäude, sondern forderte viele Menschenleben. Das Ausmaß der Katastrophe habe ich heute auf der Fahrt von Baguio nach Manila gesehen.“

 

Nach dem schweren Taifun Mangkhut werden an die betroffene Bevölkerung erste Hilfssets verteilt. Darin enthalten sind je 10 Kilo Reis, Trockenfisch, Sardinen und Speiseöl sowie außerdem Hygieneartikel wie Seife, Zahnbürsten, Zahnpasta und Waschmittel, zudem Decken und Schlafmatten, einige Meter Plastikplanen zum Schutz vor der Witterung und vor allem Wasserreinigungstabletten.

 

Mangkhut, der die Philippinen am Samstagmorgen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 Km/h erreichte, ist der stärkste Taifun, der das Land getroffen hat. Bislang wird von bis zu 120 Todesopfern berichtet. Durch Sturzfluten, Überschwemmungen und Erdrutsche hat der Sturm im Norden der Hauptinsel Luzon schwere Schäden verursacht. In den betroffenen Regionen leben etwa sechs Millionen Menschen. Der Norden der Philippinen ist eine arme Region, in der die Menschen vor allem von der Landwirtschaft leben. Es wird befürchtet, dass Mangkhut große Teile der Ernten zerstörte. „Wir hoffen, dass sich die meisten Menschen in Sicherheit bringen konnten. Dennoch stehen Hunderttausende vor dem Nichts und brauchen dringend Hilfe“, sagt Michael Frischmuth, Kontinentalleiter Asien bei der Diakonie Katastrophenhilfe.

 

Vergangene Woche hat die philippinische Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe Mitarbeitende in die betroffenen Regionen entsandt. Dadurch kann die Hilfe vor Ort sofort beginnen. „Wir sind bestmöglich vorbereitet. Unsere Partnerorganisation hat schon in den vergangenen Tagen freiwillige Helfer mobilisiert und Pakete mit Nahrungsmitteln und Schutzplanen gepackt“, beschreibt Frischmuth die Vorbereitungen. „Doch die anhaltenden Regenfälle erschweren den Zugang zu den betroffenen Regionen. Sobald wir sie erreichen, können erste Hilfsgüter verteilt werden“.

 

Die Diakonie Katastrophenhilfe und MissionEineWelt bitten um Spenden

 

Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin

Stichwort: Taifun Hilfe Philippinen

IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02

BIC: GENODEF1EK1 Evangelische Bank

oder online:

www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

 

Mission EineWelt

Stichwort: Taifun Hilfe Philippinen

IBAN: DE12 5206 0410 0001 0111 11

BIC: GENODEF1EK1 Evangelische Bank

oder online:

http://www.mission-einewelt.de


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Bundesweiter Aktionstag gegen Glücksspielsucht

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Gegen eine unterschätzte Erkrankung

München, 19. September 2018. Am 26. September 2018 findet der bundesweite Aktionstag gegen Glücksspielsucht statt. Wie in den Vorjahren nimmt die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) gemeinsam mit Fachstellen aus ihrem Kompetenznetzwerk Glücksspielsucht in zahlreichen Städten im Freistaat wieder daran teil. Thematischer Schwerpunkt in diesem Jahr: Werbung für Glücksspiele.

 

Mehrere Hundert Millionen Euro gibt die Glücksspielindustrie jährlich für Werbung aus – und das allein in Deutschland. Ob auf Bussen, im Fernsehen oder im Internet – überall begegnet uns täglich eine Vielzahl raffiniert verpackter Botschaften und Eye-Catcher, die zum schnellen Spiel mit dem Glück verführen sollen. Konrad Landgraf, Geschäftsführer der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern, sieht diese Entwicklung mit zunehmender Sorge: „Gerade Jugendliche, die per Gesetz in besonderem Maße vor den Risiken des Glücksspielens geschützt werden sollen, erreicht diese aggressive Form der Werbung sehr schnell und wirksam.“ Auch wenn sich Werbung für Glücksspiel nicht gezielt an Jugendliche wenden darf, so sind junge Menschen doch besonders anfällig für diese Botschaften. Neben der Tatsache, dass mit Werbung natürlich auch neue Kunden für das Glücksspiel gewonnen werden sollen, stellt sie aber vor allem für Personen, die bereits Probleme mit dem Glücksspielen haben, einen besonderen Anreiz zur Spielteilnahme dar.

 

Um auf die Risiken des Glücksspiels aufmerksam zu machen, veranstaltet die LSG im Rahmen des bundesweiten Aktionstags gegen Glücksspielsucht in ganz Bayern zahlreiche öffentlichkeitswirksame Aktionen. Landgraf hofft wieder auf möglichst viele Besucher, denn, so der Suchtexperte: „Mit unseren Aktionen erreichen wir die Menschen direkt, wir kommen mit ihnen ins Gespräch und können sie so verstärkt auf die Problematik aufmerksam machen und informieren. Denn Glücksspielsucht ist eine schwerwiegende Erkrankung, die noch viel stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden muss. Dazu können unsere Aktionen einen wertvollen Beitrag leisten.“

 

Aktuell geht die LSG von rund 34.000 pathologisch Glücksspielenden und weiteren 33.000 Menschen aus, die ein problematisches Spielverhalten zeigen. Nicht zu vergessen, dass dadurch auch viele andere, etwa Angehörige, Freunde sowie Kolleginnen und Kollegen, in Mitleidenschaft gezogen werden. Und: Der Schuldenstand von Personen, die in Beratung sind, beläuft sich im Durchschnitt auf rund 24.000 Euro. Bei keiner anderen Abhängigkeitsform ist dieser Wert so hoch. Die Folgen übermäßigen Glücksspielens sind oftmals dramatisch, wie Landgraf sagt: „Häufig bedeutet Glücksspielsucht den Ruin ganzer Familien. Diese Sucht stellt eine immens hohe psychische Belastung für alle Betroffenen und deren Angehörige dar.“

 

Unsere geplanten Aktionen finden Sie unter www.lsgbayern.de

 

Die Landesstelle Glücksspielsucht koordiniert bayernweit Prävention, Forschung, Beratung und Hilfe rund um das Thema pathologisches Glücksspielen. Sie besteht seit Juni 2008 und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege finanziert. Kooperationspartner sind die Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen BAS Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), der Betreiberverein der Freien Wohlfahrtspflege Landesarbeitsgemeinschaft Bayern für die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern e.V. und das IFT Institut für Therapieforschung München. Die LSG arbeitet fachlich unabhängig und ist nicht weisungsgebunden.

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Sehr gutes Ergebnis für Brot für die Welt

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Bayern erneut Spitze im bundesweiten Vergleich

Nürnberg, 9.8.2018 Eine leichte Steigerung und erneut der Spitzenplatz im bundesweiten Vergleich: Genau 9.287.271 Euro an Spenden hat Brot für die Welt im vergangenen Jahr in Bayern erhalten. In dieser Summe sind alle Kollekten und Spenden aus der Region enthalten. „Wir freuen uns sehr, dass Spenderinnen und Spender Brot für die Welt auch 2017 ihr Vertrauen geschenkt haben. Mit ihren Spenden legen sie das Fundament dafür, dass Millionen Menschen in mehr als 90 Ländern Wege aus Armut und Not finden“, sagte Michael Bammessel, Präsident des Diakonischen Werkes Bayern. „Allen, die dazu beigetragen haben, danke ich herzlich.“ Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit von Brot für die Welt im vergangenen Jahr mit mehr als 61,8 Millionen Euro unterstützt. Das ist ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr (61,7 Mio. Euro).

 

Spendenergebnis auch im Dekanatsbezirk Nürnberg gesteigert

Allein durch die Kollekte am 1. Advent 2016 und durch die Adventssammlung 2016* trugen die Evangelischen Kirchengemeinden im Dekanatsbezirk Nürnberg mit 218.380,42 Euro zum guten Ergebnis bei. Dies bedeutet eine Steigerung um 6.311,73 Euro bzw. 3 % gegenüber dem Vorjahr. Brot für die Welt arbeitet weltweit mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. Bammessel: „So werden Projekte unterstützt, die unmittelbar in Kooperation mit den Menschen vor Ort, zum Beispiel mit Kleinbauern und –bäuerinnen und ihren Familien umgesetzt werden. Solche Projekte setzen wirklich bei den Bedürfnissen der Menschen an: Keine prestigeträchtigen Großprojekte, sondern die Solarzelle auf dem Haus, der holzsparende Herd in der Küche oder die ortsnahe Wasserpumpe.“ Im vergangenen Jahr wurden 680 Projekte neu bewilligt, davon 237 Projekte in Afrika. Im Zentrum stehen langfristige Maßnahmen, die Hunger und Mangelernährung überwinden, Bildung und Gesundheit fördern, Zugang zu sauberem Wasser schaffen, die Achtung der Menschenrechte und Demokratie stärken und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen unterstützen. Brot für die Welt wurde 1959 gegründet. Das Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen fördert heute in mehr als 90 Ländern Projekte zur Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit. Seit der Gründung wurden allein in Bayern über 350 Millionen Euro an Spenden gesammelt.

 

Spendenkonto:

IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00

Bank für Kirche und Diakonie

* Die im Advent eingehenden Kollekten und Spenden werden von den Kirchengemeinden stets zu Beginn des folgenden Jahres abgerechnet und weitergeleitet. Daher sind die Adventskollekte und –sammlung 2016 im Spendenergebnis 2017 enthalten.

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Ehemaliger Diakonie-Präsident Pfarrer Dr. h.c. Neukamm verstorben

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Er wurde 89 Jahre alt.

Nürnberg, 8. August 2018 Im Alter von 89 Jahren ist gestern Pfarrer Dr. h.c. Karl Heinz Neukamm verstorben. Neukamm war von 1975 bis 1984 ehrenamtlicher Präsident des Diakonischen Werkes Bayern. „Karl Heinz Neukamm hat entscheidende sozialpolitische Entwicklungen begleitet und geprägt“, sagte der Vorsitzende des Diakonischen Rates der Diakonie in Bayern, der Augsburger Rektor Heinrich Götz. „und er hat an der Diakonie bis ins in hohe Alter regen Anteil genommen.“

Der 1929 in Pegnitz geborene Neukamm war nach seinem Theologiestudium in Erlangen und Göttingen Gemeindepfarrer im mittelfränkischen Beerbach. 1962 wurde er zum Landesjugendpfarrer der bayerischen Landeskirche berufen. Von 1967 bis 1984 leitete er die Rummelsberger Anstalten, ab 1975 war er zudem ehrenamtlicher Präsident des Diakonischen Werkes Bayern. 1984 wechselte er ins Präsidentenamt des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD). 1994 ging Neukamm in den Ruhestand. In seine Amtszeit als Diakoniepräsident fiel die Wiedervereinigung der Diakonischen Werke in Ost- und Westdeutschland. Außerdem setzte er sich für die 1993 eingeführte Pflegeversicherung ein. 1991 wurde ihm für seine Verdienste um die ökumenische Diakonie die Ehrendoktorwürde der Lutherischen Theologischen Akademie in Budapest verliehen. Außerdem erhielt er das Bundesverdienstkreuz und den Verdienstorden der Republik Ungarn.

In seinem Ruhestand war Neukamm von 1994 bis 2000 Beauftragter des Rates der EKD für Fragen der Spätaussiedler und der Heimatvertriebenen. Noch im Jahr 2012 wurde er in die Rummelsberger Brüderschaft aufgenommen.

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Personalmangel größte Herausforderung in der Pflege.

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Diakonie Bayern spricht sich für Einwanderungsgesetz aus.

Nürnberg, 15. Juli 2018 „Pflege durch Angehörige, durch eine Diakoniestation oder im Heim – die Zeiten, in denen man in der Pflege nur zwischen drei Möglichkeiten wählen konnte, sind lange vorbei. Mittlerweile gibt es eine ganze Palette an maßgeschneiderten Angeboten.“ Die Tagespflege, so Diakoniepräsident Michael Bammessel, sei hier besonders wichtig. Anlässlich der heutigen Eröffnung der Tagespflege des Diakonievereins Thurnau-Hutschdorf (Oberfranken) betonte der Diakoniechef aber auch die sozialpolitischen Herausforderungen, die mit dem Thema Pflege weiterhin verbunden seien.

Zwar habe die letzte große Koalition mit  dem Pflegestärkungsgesetz 2 im vergangenen Jahr ganz wesentliche Verbesserungen für die Tagespflege erreicht. „Seitdem ist die Tagespflege für die Angehörigen leichter bezahlbar, und für die Träger ist das Risiko kleiner geworden, eine Tagespflege anzubieten.“ Dennoch müssten die diakonischen Träger schwierige Verhandlungen mit den Kassen führen, da diese keine wirklich auskömmliche Finanzierung der Tagespflegen ermöglichten.

Das größte Problem, so Bammessel, sei jedoch auch hier der Personalmangel: „Wir werden den Bedarf an Pflegekräften in unserem Land in den nächsten Jahrzehnten nur decken können, wenn wir Mitarbeitende aus anderen Ländern leichter als bisher als Pflegekräfte anwerben, schulen und in unsere Arbeit integrieren können.“ Da brauche es ein gutes, praxisgerechtes Einwanderungsgesetz.

Der Diakoniepräsident wiederholte zudem seine Forderung, frisch ausgebildete Pflegekräfte, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sein, nicht die Arbeitserlaubnis zu entziehen und sie auszuweisen. „Sie haben mit der Ausbildung zum Pflegehelfer und zu Pflegehelferin gezeigt, dass sie es wollen und dass sie es können. Wir brauchen doch dringend diese Pflegekräfte!“

Angehörige, die sich um ihre betreuungs- oder pflegebedürftigen Partner, Eltern oder Großeltern kümmern, können diese tagsüber in Einrichtungen der Tagespflege unterbringen – etwa, wenn der Besuch eines ambulanten Pflegedienstes nicht mehr ausreicht, eine (voll)stationäre Unterbringung aber noch nicht notwendig ist. In der Tagespflege werden sie durchgehend betreut und kommen abends wieder in die häusliche Umgebung zurück.

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Über 140.000 Stunden im Jahr für die Familien in Bayern.

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Fachverband Beratung wird 50

Nürnberg, 11.7.2018 Schwangerschafts-, Ehe-, Familien-, Lebens- und Erziehungsberatung - gleich mehrere Beratungsbereiche der Diakonie Bayern sind im „Fachverband Beratung“ zusammengeschlossen, der jetzt in Nürnberg sein fünfzigjähriges Bestehen feierte. „Die Familie ist mittlerweile so viel facettenreicher als noch zu den Zeiten der Gründung“, sagte Elisabeth Simon, Geschäftsführerin des Verbandes, auf der Festveranstaltung vor etwa 100 Teilnehmenden.. Der Beratungsbedarf hingegen sei nicht kleiner geworden – im Gegenteil.  „Familien sehen heute auch ganz anderen Herausforderungen gegenüber, die sie bewältigen müssen.“

1968 – im Gründungsjahr des Verbandes - brauchten Frauen noch die Einwilligung ihres Mannes, wenn sie arbeiten wollten, und Eltern, die es duldeten, dass der Freund der Tochter oder die Freundin des Sohnes bei ihnen übernachtet, riskierten bis zu fünf Jahren Haft – auf Grundlage des berüchtigten “Kuppelparagraphen“. Die Vorstellung von Ehe, Beziehung und Erziehung habe sich, so Simon weiter, seitdem kontinuierlich weiterentwickelt, so Simon. Die Themen der Beratungsarbeit sind längst andere: Trennung und Scheidung seien kein Tabu mehr, und auch Faktoren wie Mobilität, Digitalisierung, aber auch Migration hätten oftmals weitreichende Folgen für Arbeit der Beratungsstellen und diakonische Träger, die im Fachverband zusammengeschlossen sind. Simon: „Vielen Menschen machen die rapiden gesellschaftlichen Veränderungen Angst; sie fürchten, nicht mithalten zu können. Und dieser Stress belastet Familien und Beziehungen.“ So hätten allein im Jahr 2017 über 35.000 Eltern, Kinder und Jugendliche eine Erziehungsberatungsstelle der Diakonie aufgesucht; insgesamt wurden im vergangenen Jahr durch sie knapp 100.000 Beratungsstunden erbracht.

Die Geschäftsführerin des Fachverbandes wies aber auch auf die schwierige Finanzierung der diakonischen Beratungsarbeit hin: „Viele Beratungsangebote werden von den Kommunen bzw. dem Freistaat finanziert – jedoch nur, wenn die Träger einen gewissen Eigenanteil selbst finanzieren.“ Dies stelle die Träger der Beratungsstellen vor immer größere finanzielle Herausforderungen. „Die Arbeit der Beratungsstellen hat nicht selten präventiven Charakter – das sollte auch durch eine entsprechend vollständige Finanzierung anerkannt werden“, forderte Simon.

Der Evangelische Fachverband für Beratung vertritt die Interessen der Schwangerschafts-, Ehe-, Familien-, Lebens- und Erziehungsberatung. Es gibt derzeit 26 Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen (17 in diakonischer Trägerschaft, 9 in gemeinsamer Trägerschaft mit dem Caritasverband) sowie 14 Schwangerschaftsberatungsstellen (10 in diakonischer Trägerschaft und 4 in der Trägerschaft von „Frauen beraten e.V.“). 7 Beratungsstellen sind integriert, das heißt es wird mehr als einer der genannten Beratungsbereiche abgedeckt. Weitere Informationen zum Fachverband finden Sie unter www.beratung-in-bayern.de

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Wie sag ich's richtig?

Pressearbeit für soziale Einrichtungen:

Diakonie Bayern zeigt, wie's geht.

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