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Herbstsammlung 2026

Wohnungsnot trifft immer mehr Familien12. bis 18. Oktober 2026 (Öffentliche Haus- und Straßensammlung)

Jeder Mensch braucht ein Zuhause
Und ein Zuhause ist mehr als ein Dach über dem Kopf und ein Platz zum Schlafen. Eine Wohnung gibt Sicherheit. Sie ist die Grundlage für Bildung, Gesundheit und soziale Teilhabe. Besonders Kinder brauchen einen sicheren Ort zum Lernen, Spielen und Aufwachsen. Aber auch Erwachsene brauchen ein „Daheim.“

„Dabei wissen wir alle: Wohnen ist mehr als ein Dach über dem Kopf. Eine Wohnung gibt uns Sicherheit, Würde, ermöglicht Teilhabe. Und es ist immer weniger selbstverständlich ein ‚Daheim’ zu haben“, so Dr. Sabine Weingärtner, Präsidentin der Diakonie Bayern.

Wohnungsnot hat viele Gesichter
Früher waren es vor allem alleinstehende Männer, die von Wohnungslosigkeit bedroht oder betroffen waren. Heute aber geraten zunehmend ganze Familien mit Kindern, Alleinerziehende und Frauen in Not.

Familien verlieren ihre Wohnung etwa durch Mietschulden oder Kündigungen. Dahinter verbergen sich Ursachen wie Arbeitsplatzverlust, Krankheit oder explodierende Mieten. Die Folgen sind meist die gleichen: Menschen haben kein Zuhause und leben in Notunterkünften. Kinder wachsen ohne eigenen Rückzugsort auf. Ein Kinderzimmer fehlt, ebenso ein ruhiger Platz zum Lernen. Das erschwert Bildung und nimmt Chancen.

Wohnungsnotfallhilfe
Mehr als 20.000 Menschen werden jährlich von der Diakonie in Bayern beraten, in mehr als 200 Angeboten der Wohnungsnotfallhilfe. Die Menschen, die hier Hilfe suchen, sind von Wohnungslosigkeit bedroht oder bereits betroffen.

Die Angebote der Diakonie in Bayern:

  • Fachstellen zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit,
  • Beratung für Menschen in Wohnungsnot,
  • Aufsuchende Sozialarbeit,
  • Tagesaufenthalte,
  • Beratungsdienste bzw. aufsuchende Sozialarbeit in ordnungsrechtlicher Unterbringung,
  • Ambulante persönliche Hilfen für Menschen in Wohnungen,
  • Stationäre Einrichtungen.

Im Freistaat fehlen aktuell rund 200.000 bezahlbare Wohnungen. Auf eine freie Wohnung kommen meist mehrere hundert Bewerbungen. Neben der Bekämpfung des Wohnungsmangels ist das Wichtigste frühzeitige Hilfe, damit Wohnungslosigkeit erst gar nicht entsteht. Die sozialen Beratungsstellen und Fachstellen zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit der Diakonie Bayern sind eine erste Anlaufstelle: Sie beraten und unterstützen bei einem drohenden Wohnungsverlust und arbeiten dabei auch eng mit Ämtern und Behörden zusammen.

Wenn der Wohnungsverlust nicht verhindert werden kann, bleibt oft nur die sogenannte „ordnungsrechtliche Unterbringung“ – das sind Notunterkünfte und Wohnheime. In Bayern leben hier knapp 45.000 Menschen. Vierzig Prozent davon länger als zwei Jahre. Zu diesen Menschen zählen mehr als 10.000 Kinder und Jugendliche in rund 12.000 Familien. Sie leben auf engem Raum, in Unsicherheit und oft über mehrere Jahre in einer Unterkunft. Sie haben dort ein Dach über dem Kopf, ein Bett im Mehrbettzimmer – ein Provisorium auf Zeit. Die Notunterkunft wird für viele aber zum Dauerzustand, da bezahlbare Wohnungen fehlen.

Weitere 13.000 Menschen leben auf der Straße oder sind verdeckt wohnungslos.

 

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... sichert Wohnungen.
... schenkt Hoffnung.

Herzlichen Dank!

Fachverband Evangelische Wohnungsnotfallhilfe und Straffälligenhilfe

Auf der Internetseite des Fachverbands finden Sie noch viele weitere Informationen zum Thema Wohnungslosigkeit.

Angebote der Wohnungsnotfallhilfe der Diakonie in Bayern

Die Wohnungsnotfallhilfe der Diakonie in Bayern bietet Menschen, die von Wohnungslosigkeit betroffen oder bedroht sind, ganzjährig vielfältige Hilfen und Unterstützungsleistungen an. Dazu gehören ambulante Dienste sowie teilstationäre und stationäre Einrichtungen. Manche Angebote sind ausschließlich für Frauen, um die spezifischen Lebenssituationen von Frauen zu berücksichtigen. In manchen Regionen wird soziale Beratung als integrierte Beratung – in der Einrichtung Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit (KASA) - angeboten.

Hier gehts zur Übersicht  (Stand: 01.10.2025)

Was tun, wenn der Verlust der Wohnung droht?

In diesem Video erfahren Sie was Sie tun können, wenn Sie die Miete nicht mehr bezahlen können oder der Vermieter mit Kündigung oder gar Räumung droht.

Wissen kompakt: Wohnungs- und Obdachlosigkeit

Hier finden Sie alles rund um das Thema Obdach- und Wohnungslosigkeit: 
Hilfen für Betroffene, Unterstützungsmöglichkeiten und Wege, aktiv zu werden sowie Zahlen, Fakten und wofür sich die Diakonie politisch einsetzt.

© Diakonie/Francesco Ciccolella

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Diakonisches Werk Bayern e.V.
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BIC: GENODEF1EK1
Evangelische Bank eG

Stichwort: Diakoniesammlung H-2026

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Sabine Hellwig Sammlungen/Spenden