Mut gegen Armut

Mut gegen ArmutGemeinsames Engagement von Diakonie und Kirche

Die zunehmende Armut und damit auch Ausgrenzung ist ein Verstoß gegen das Gebot der Menschenwürde, gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und stellt auch die Demokratie vor Legitimitätsprobleme. Diakonie und Kirche engagieren sich auf vielfältige Weise gegen Armut und für Menschen mit Armutserfahrungen. Diese Seite gibt einen Überblick über unsere Beratungsstellen, Einrichtungen und Projekte und bietet zudem Materialien und Informationen rund um das Thema Armut.

Nächste Veranstaltungen

Vesperkirche Coburg

Die Vesperkirche in Coburg hat wieder ihre Pforten geöffnet, mit dabei das Spielfeld unserer Aktion "Mut gegen Armut".

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Poverty Slam in Coburg

Der nächste Poverty-Slam der Diakonie Bayern findet am 1. März um 19 Uhr in der Coburger Vesperkirche statt.

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Frühjahrssammlung der Diakonie

Wenn die Schulden über den Kopf wachsen - soziale Schuldnerberatung.

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Poverty Slam in Nürnberg

Gemeinsam mit der Stadt Nürnberg veranstaltet das Diakonische Werk Bayern den nächsten Poetry Slam rund um das Thema Armut im Kulturladen Gartenstadt.

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Wohnungslosigkeit kann jeden treffen, aber das Recht auf eine bezahlbare Wohnung ist ein Menschenrecht, das eigentlich vor Wohnungslosigkeit schützen soll.
Anlässlich des Tags der Wohnungslosen machte das Diakonische Werk Ansbach auf die Situation wohnungsloser Menschen im Landkreis Ansbach aufmerksam machen und informierte über die Angebote der Fachstelle Wohnungsnotfallhilfe. Mit seinem interaktiven Informationsstand und dem "Mut statt Armut"-Spiel der Diakonie Bayern machte die Fachstelle Wohnungsnotfallhilfe und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstelle Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit (KASA) an fünf Tagen in Folge an fünf verschiedenen Standorten im Landkreis Ansbach Halt.

Die Veranstaltung am Tag der Wohnungslosen bildete hierbei den Auftakt, mit dabei die Präsidentin des Diakonischen Werks Bayern, Dr. Sabine Weingärtner, der Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Ansbach, Pfarrer Martin Reutter und der Ansbacher Dekan Dr. Matthias Büttner.

Sechs Poeten betrachteten das Thema Armut aus ganz unterschiedlichen, aber immer sehr bewegenden Perspektiven, unterhaltsam und nachdenklich. Besonders eindrücklich auch der stellvertretend vorgetragene Slam-Beitrag einer Frau mit Armutserfahrung, die diesen Weg wählte, da das Thema noch immer schambehaftet ist. Trotz ihrer Abwesenheit war die Slammerin und ihr Lebensweg sehr präsent. Gäste wie Slammer waren sich einig, diese Veranstaltung soll, nein muss wiederholt werden und wird sie auch (siehe Terminkalender).

"Housing First" als Baustein zur Versorgung wohnungloser Menschen, darum drehte sich der Fachtag des Fachverbandes der Evangelischen Wohnungsnotfall und -straffälligenhilfe am 16. November 2023. Zahlreiche interessante Vorträge und Impulse und ein angeregter Austausch der Expertinnen und Experten standen auf dem Programm dieser hybriden Veranstaltung im Nürnberger Heilig-Geist-Spital und dem Internet. Hier gibt es die Beiträge nochmals zum Nachlesen

Die Arbeit der Bahnhofsmission begann mit der Betreuung von Flüchtlingen, heimkehrenden Soldaten und „gefährdeten Kindern“ am Fürther Hauptbahnhof. Mitte der 50er Jahre kam die Betreuung wohnungsloser Personen mit psychosozialen Schwierigkeiten hinzu. Diese Aufgabe entwickelte sich zur Hauptarbeit der Bahnhofsmission und führte dazu, dass 1984 neben dem Übernachtungsheim ein sozialtherapeutisches Übergangsheim eröffnet wurde.

Blickt man auf die 75 Jahre zurück, hat sich an den Herausforderungen wenig geändert, betonte der Fürther Dekan Jörg Sichelstiel beim Geburtstagsgottesdienst der Fürther Bahnhofsmission und lobte deren Einsatz. Daran knüpfte auch Harald Keiser, Fachreferent für die Bahnhofsmissionen beim Diakonischen Werk Bayern, indem er Albert Camus zitierte: "Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen".

Im Chorraum von St. Michael brachte das "Mut statt Armut"-Spiel die Besucher zum Nachdenken und ins Gespräch. Gleich drei Initiativen wollen es ausleihen, um auch in ihren Reihen über das Thema Armut Debatten und Handeln anzuregen.  

Ihr Kontakt:

Christian Rechholz Stabsstelle für Schwerpunktthemen Diakonie und Kirche