Zum Inhalt springen
Symbolbild: Aktuelle Spendenaufrufe

Aktuelle Spendenaufrufe der Diakonie Bayern

Die Diakonie Bayern ruft immer wieder zu Spenden auf - sei es wegen einer akuten Katastrophe, sei es im Rahmen der Frühjahrs- oder der Herbstsammlung. Hier finden Sie im Überblick alle aktuellen Aufrufe inklusive der Möglichkeit, sie direkt zu unterstützen.


Explosion in Beirut: Nothilfe läuft an

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet dringend um Spenden

Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt die betroffenen Menschen nach der verheerenden Explosion in Beirut über ihre lokalen Partner.

Das Ausmaß der Katastrophe in Beirut ist schockierend. 

Nicht nur die direkten Auswirkungen sind verheerend, auch mittelfristig braucht der Libanon Hilfe. Eine schwere Wirtschaftskrise und der Wertverfall des libanesischen Pfunds haben die Hälfte der Bevölkerung in Armut gestürzt.

Das gilt besonders für hunderttausende Flüchtlinge, die vor dem Krieg in Syrien in den vergangenen neun Jahren im Libanon Schutz gesucht haben.

Wir helfen - helfen Sie mit!

Spendenkonto:

Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin 
Evangelische Bank 
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02

BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Nothilfe Libanon
Online unter: https://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/projekte/libanon-nothilfe

 


Soforthilfe Corona für Menschen in Notlagen – in Bayern und in den Partnerkirchen weltweit

Landeskirche verdoppelt Spenden für Menschen in Bayern und in den Partnerkirchen

 

Kirche und Diakonie rufen auf zu Spenden für Menschen in Notlagen, die Hilfe brauchen in der Corona-Krise. Es geht um Hilfe in Bayern, aber auch in den weltweiten Partnerkirchen der bayerischen Landeskirche. Jeder gespendete Euro wird von der bayerischen Landeskirche verdoppelt.

 

Kirche und Diakonie helfen in Bayern:
In Bayern geschieht bereits viel, um die Ausbreitung des Coronavirus zudämmen. Aber die Maßnahmen führen auch dazu, dass Einrichtungen, auf die viele Menschen gerade jetzt angewiesen sind, geschlossen werden müssen: Tafeln, Mittagstische, offene Treffs, Kleiderkammern, Sozialkaufhäuser, Beratungsstellen oder die Bahnhofsmissionen mussten vorübergehend ausgesetzt werden. Gleichzeitig fallen für Familien Unterstützungen wie Schulessen und Tagesbetreuungen weg. Angebote, die für besonders von Armut betroffene Menschen und Familien gerade jetzt wichtig sind, werden von Kirche und  Diakonie in Bayern darum in anderen Formen weitergeführt – etwa in Form von Einkaufs- und Nachbarschaftshilfen, durch Telefonberatung, Food Trucks und andere. Damit weitergeholfen werden kann, bitten Kirche und Diakonie um Spenden.

 

Spendenkonto:

Diakonisches Werk Bayern 
DE20 5206 0410 0005 2222 22

GENODEF1EK1
Evangelische Bank

Stichwort: Soforthilfe Corona

oder gleich jetzt mit einer Online-Spende

 

Weitere Informationen unter:

www.diakonie-bayern.de

www.bayern-evangelisch.de

 

 

 

Hilfe für Menschen in den Partnerkirchen - Ein Zeichen der weltweiten Solidarität

Seit das Corona-Virus auch in den Partnerkirchen grassiert, wird die ohnehin schon herausfordernde Lage im Gesundheits- und Sozialsystem dort auf eine harte Probe gestellt. Hilferufe erreichen das Partnerschaftszentrum Mission EineWelt in Neuendettelsau aus Liberia, Papua-Neuguinea, El Salvador. Auch in Brasilien, Kenia sowie im Kongo wird Unterstützung benötigt, hier gibt es schon Corona-Tote. Direktor Hans Hoerschelmann: „Im Kampf gegen das Virus müssen wir zusammenhalten“. Durch die Krise hat sich vielerorts auch die soziale und wirtschaftliche Lage extrem verschärft und führt zu großer Not. Viele Menschen erwirtschaften kein Einkommen mehr. Die Partnerkirchen berichten, so Hoerschelmann, dass zahlreiche Familien sich keine Lebensmittel, Miete und Medikamente mehr leisten können. Zusätzlich sind durch die Krise die Preise gestiegen, so dass die Not besonders für arme Familien noch größer geworden ist.

Es muss schnell gehandelt werden. Deshalb hat Mission EineWelt einen Nothilfefonds aufgelegt. Hieraus können kurzfristig und koordiniert dringend benötigte Gelder weitergeleitet werden. Hans Hoerschelmann: „Seit Jahrzehnten stärken wir gemeinsam die Arbeit in vielen Partnerkirchen – das werden wir auch weiterhin tun“.

 

Spendenkonto:

Mission EineWelt
DE56 5206 0410 0101 0111 11

GENODEF1EK1
Evangelische Bank

Stichwort: Corona-Hilfsfonds 1410160

Weitere Informationen unter:
https://mission-einewelt.de


Diakoniesammlungen

Hilfen für Arbeitslose und soziale Beschäftigungsbetriebe der Diakonie

Chancen für alle.

Menschen, die trotz der verbesserten Lage auf dem Arbeitsmarkt keine feste Stelle finden und in der Langzeitarbeitslosigkeit verharren, benötigen in besonderem Maße Unterstützung.

Dies gilt verstärkt für Menschen mit Fluchtgeschichte. Auch wenn sie in ihrem Heimatland zum Teil qualifizierte Berufe ausgeübt haben, verfügen sie nicht über die formellen Qualifikationsnachweise, die deutsche Betriebe benötigen. Vieles ist fremd und eine große Herausforderung. Warum brauche ich eine schriftliche Bewerbung? Wie soll sie aussehen? Was erwartet der Arbeitgeber von mir? Welche Regeln muss ich beachten? Auch das Fehlen von beschäftigungsbezogenen Sprachkenntnissen erschwert den Zugang zum Arbeitsmarkt.

Geflüchtete brauchen deshalb gezielte Unterstützung, um sich mit den Gepflogenheiten und Anforderungen des deutschen Arbeitsmarktes vertraut zu machen. Besonders geflüchtete Frauen brauchen eine auf ihre Bedarfe ausgerichtete Unterstützung. Obwohl sie eine hohe Erwerbsmotivation haben, 86% der von der Friedrich Ebert Stiftung befragten Frauen würden gerne arbeiten, müssen sie größere Zugangshürden zu einer Beschäftigung überwinden. Es müssen traditionelle Rollen aufgebrochen und die Kinderbetreuung sichergestellt werden.

Im Rahmen von Fördermaßnahmen der regionalen Jobcenter qualifizieren und begleiten diakonische Beschäftigungsträger Geflüchtete in verschiedenen Beschäftigungsbereichen, wie Handwerk, Grünpflege, Gastronomie und andere Dienstleistungen, darunter auch Erprobung für den Pflegebereich. Oberstes Ziel ist die Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt zu erreichen und damit verbunden soziale Teilhabe und gesellschaftliche Integration.

Unter der Begleitung von Fachanleitern und Sozialpädagogen werden sie mit Arbeitsprozessen vertraut gemacht, erhalten tätigkeitsorientierte Sprachförderung, Bewerbungstraining, Vermittlung von soziokulturellen Fertigkeiten, sowie begleitende Hilfen bei der Arbeitssuche. Es wird an Themen wie Motivation, Arbeitstempo, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit gearbeitet, zudem werden praktische und fachliche Kenntnisse vermittelt.

In Einzelgesprächen können die Arbeitsmarktchancen ermittelt und der Weg in den Arbeitsmarkt sinnvoll geplant und angegangen werden. Mitarbeitende in den sozialen Beschäftigungsbetrieben stehen als Ansprechpartner auch für persönliche Anliegen und Probleme zur Verfügung. Krisenintervention und ggf. auch die Vermittlung an spezialisierte Beratungsstellen finden ebenfalls in diesem Rahmen statt. Diese ganzheitliche Begleitung und Betreuung wird nicht vom Jobcenter finanziert.

Die Diakonie hilft. Helfen Sie mit.

Geben Sie Jugendlichen, jungen Erwachsenen, älteren Menschen und Menschen mit einer Fluchtgeschichte die Chance, sich beruflich zu qualifizieren und besser in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Sie unterstützen mit Ihrer Spende unsere Hilfen für Langzeitarbeitslose sowie alle anderen Angebote der Diakonie in Bayern. Herzlichen Dank!

 

20% der Spenden an die Kirchengemeinden können in der Kirchengemeinde zur Förderung der diakonischen Arbeit vor Ort verbleiben.

45% der Spenden an die Kirchengemeinden verbleiben direkt im Dekanatsbezirk zur Förderung der diakonischen Arbeit vor Ort.

35% der Spenden an die Kirchengemeinden werden vom Diakonischen Werk Bayern für die Projektförderung in ganz Bayern eingesetzt. Hiervon wird auch das Info- und Werbematerial finanziert.

 

Spenden können Sie:

  • bei Ihrem Evang.-Luth. Pfarramt
  • an das Diakonische Werk in Ihrer Nähe
  • an das Diakonische Werk Bayern e.V.,
    Evangelische Bank eG
    IBAN: DE20 5206 0410 0005 2222 22
    BIC: GENODEF1EK1
    Stichwort: Frühjahrssammlung 2020
  • mit einem Anruf bei unserer Spendenhotline 0800 7005080*:   Spenden Sie einmalig 5 €, 10 € oder 15 € oder unterstützen Sie die Diakonie als Dauerspender! (* Der Anruf ist gebührenfrei aus dem deutschen Festnetz)

Herzlichen Dank!

 

Julisammlung 2020 : Offene Familienarbeit im Diakoniezentrum 'Borwinheim' in Neustrelitz

Das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V. bittet um Unterstützung für ausgegrenzte Familien. Langzeitarbeitslosigkeit, ein geringes Einkommen, seelische Erkrankungen oder Verständigungsschwierigkeiten aufgrund von Migration führen häufig zu Isolation, Ausgrenzung oder Mutlosigkeit bei den Familien.
Im 'Borwinheim' in Neustrelitz, einem Haus mit über 100-jähriger Tradition, wird diesen Familien vielfältige, niedrigschwellige Hilfe und Unterstützung angeboten. Das gemeinsame Kochen, Musizieren oder Handwerkeln, die Ausflüge in die nähere Umgebung oder die Schwimmkurse im Sommer helfen den Familien, neue Kontakte zu knüpfen und im Austausch mit anderen Zuversicht für ihre Familien zu gewinnen.

Mit Ihrer Spende helfen Sie, dass diese Familien in Neustrelitz nicht auf der 'Strecke bleiben'.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung der Diakonie Mecklenburg-Vorpommern.

 

Spenden können Sie:

 

per Überweisung

Diakonisches Werk Bayern
EVANGELISCHE BANK eG
IBAN: DE20 5206 0410 0005 2222 22
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Julisammlung 2020

Hier gehts zum Online-Spenden-Modul.

 

per Telefon

wählen Sie unsere Spendenhotline 0800 700 50 80 * und spenden Sie bequem per Anruf 5 €, 10 € oder 15 €.

Die Abrechnung erfolgt über Ihre Telefonrechnung. (* Der Anruf ist für Sie gebührenfrei aus dem deutschen Festnetz)

 

 

Herbstsammlung vom 12. - 18. Oktober 2020

Weil wegschauen nicht vor Schlägen schützt

Schutz finden und Mut schöpfen
Häusliche Gewalt hat in den letzten Jahren zugenommen. Etwa jede vierte Frau in Deutschland ist mindestens einmal Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt durch ihren aktuellen oder früheren Partner geworden. Gewalt, insbesondere gegen Frauen, findet sich dabei in allen sozialen Schichten wieder. Und Frauen sind in besonderem Maße von spezifischen Gewaltformen betroffen, z. B. Gewalt im häuslichen Bereich, sexuelle Belästigungen, Gewalt in der Prostitution oder in Form von Frauenhandel. Krisenphänomene wie die Corona-Pandemie und ihre Folgen können die Situation zusätzlich verschärfen. Opfer sind ebenfalls oft die Kinder. Auch wenn sie selbst keine Gewalt im Sinne von körperlichen Übergriffen erfahren, hat häusliche Gewalt Auswirkungen auf ihre Persönlichkeitsentwicklung.

All dies stellt das Frauenunterstützungssystem vor große Herausforderungen und fordert ihre Arbeit dringender denn je. Die Diakonie hat ein breites Spektrum an Angeboten. Diese umfassen z. B. Beratungsangebote und Notrufe sowie einen ersten Zufluchtsort in akuten Not- und Krisensituationen (Frauenhaus). Hier finden Frauen und ihre Kinder Schutz, vielfältige Unterstützungsformen und können wieder Mut schöpfen.

Die Diakonie hilft. Helfen Sie mit.

Geben Sie betroffenen Frauen und ihren Kindern die Chance, sich zu stabilisieren, Mut zu schöpfen und das eigene Selbstwertgefühl zu stärken. Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen werden Schritte zur Lösung ihrer schwierigen Problemlagen erarbeitet. Für viele Frauen eröffnen sich dadurch neue Lebensperspektiven.

Sie unterstützen mit Ihrer Spende unsere Hilfen für Frauen mit Gewalterfahrung sowie alle anderen Angebote der Diakonie in Bayern. Herzlichen Dank!

 

Spenden können Sie:

per Überweisung

Diakonisches Werk Bayern
EVANGELISCHE BANK eG
IBAN: DE20 5206 0410 0005 2222 22
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Herbstsammlung 2020

Hier gehts zum Online-Spenden-Modul.

 

per Telefon

wählen Sie unsere Spendenhotline 0800 700 50 80 * und spenden Sie bequem per Anruf 5 €, 10 € oder 15 €.

Die Abrechnung erfolgt über Ihre Telefonrechnung. (* Der Anruf ist für Sie gebührenfrei aus dem deutschen Festnetz)

 


Katastrophenhilfe

Indien: Zyklon Amphan - Corona erschwert Hilfe

Letzte Aktualisierung: 25.05.2020 Ort: Berlin

Zwei Tage nachdem Super-Zyklon Amphan auf Land getroffen ist, wird das Ausmaß der Schäden erst schrittweise klar. Sowohl die Evakuierungen vor dem Sturm als auch die jetzt nötige Hilfe werden durch die Corona-Pandemie erschwert. „Der Sturm war ungewöhnlich heftig und trifft die Menschen mitten in der Corona-Pandemie. Wie extrem die Belastung für die Bevölkerung ist, können wir uns kaum vorstellen. Bisher sind noch keine ausreichenden Ressourcen vor Ort vorhanden, um diese Katastrophe zu bewältigen“, sagt Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe. „Wir werden den Menschen in Indien und Bangladesch gemeinsam mit unseren Partnern jetzt helfen und rufen zu Spenden auf.“

Durch verbesserte Notfall- und Evakuierungspläne konnten in den vergangenen Jahren tausende Menschenleben geschützt werden. Auch die Diakonie Katastrophenhilfe hat mit ihren Partnern in der Region Notunterkünfte gebaut. „Seit sich der Sturm Anfang der Woche angekündigt hat, haben unsere lokalen Partner dabei geholfen, die Menschen aus den Küstenregionen zu evakuieren“, sagt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe. Über das kommende Wochenende geht es nun darum, den weiteren Hilfsbedarf zu ermitteln und die Nothilfe schnell auszubauen. „Da die Mitarbeiter der Partner bereits vor Ort sind, kann die Nothilfe sofort anlaufen“, so Keßler. Es wird erwartet, dass die betroffene Bevölkerung in den ersten Tagen nach dem Sturm vor allem Trinkwasser, Nahrungsmittel und Hygieneartikel braucht und vor weiteren Regenfällen geschützt werden muss.

Die Evakuierung von drei Millionen Menschen wurde durch die Corona-Schutzmaßnahmen erschwert, da die Notunterkünfte aufgrund notwendiger Abstandsregeln nur zur Hälfte ausgelastet werden dürfen. „Die Hilfe in den nächsten Tagen wird stark durch die Corona-Pandemie beeinflusst“, schildert Keßler die außergewöhnliche Herausforderung von humanitärer Hilfe in Zeiten einer Pandemie. „Wir müssen bei Verteilungen darauf achten, dass Abstände eingehalten werden und sich auch die Mitarbeiter unserer Partner vor einer Ansteckung schützen.“ Ebenso wichtig sei es, dass die hygienischen Bedingungen so verbessert werden, dass eine neue Ansteckungswelle verhindert wird.

Mit Geschwindigkeiten von bis zu 185 Kilometern pro Stunde ist Zyklon Amphan am Mittwochnachmittag (Ortszeit) mit starkem Regen und Sturm in Indien und Bangladesch auf Land getroffen. Mindestens 80 Menschen kamen offiziellen Angaben zufolge ums Leben. Viele Gebiete sind verwüstet, ganze Dörfer überschwemmt, Stromleitungen unterbrochen und Häuser eingestürzt. Besonders betroffen ist unter anderem die dicht besiedelte Megacity Kolkata mit ihren 15 Millionen Einwohnern. Für die kommenden Stunden und Tage wird weiterhin mit Sturm und schweren Regenfällen gerechnet. Der Golf von Bengalen wird jedes Jahr von Wirbelstürmen getroffen, die Stärke von Amphan ist allerdings sehr ungewöhnlich. Meteorologen zufolge könnte es einer der stärksten Stürme der vergangenen 20 Jahre gewesen sein.

 

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden:
Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin
Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Sturmhilfe Asien
Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spende

Syrien: Eine Million Menschen akut bedroht

Letzte Aktualisierung: 05.03.2020 Ort: Berlin

Im Norden Syriens spitzt sich die Situation für etwa eine Million Menschen weiter zu. Sie sind seit Dezember 2019 aus oder innerhalb der Provinz Idlib geflohen und sitzen zwischen Kämpfen auf der einen und der geschlossenen Grenze auf der anderen Seite fest. „Das Leben von einer Million Menschen ist akut bedroht“, mahnt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe. „Es muss alles dafür getan werden, dass diese von neun Jahren Krieg massiv geschwächten und traumatisierten Menschen geschützt und humanitär versorgt werden.“ Sorgen bereitet dem evangelischen Hilfswerk auch die Lage in Griechenland und an der türkisch-griechischen Grenze.

Im Norden Syriens nimmt auch die Gewalt gegen Hilfsorganisationen weiter zu. Helfer müssen zum Teil selbst vor den Kämpfen fliehen und ihre Arbeit einstellen. Dadurch ist die Versorgung der eingeschlossenen Bevölkerung kaum noch möglich. Märkte, Krankenhäuser und andere zivile Einrichtungen werden von den Konfliktparteien immer wieder angegriffen - ein eklatanter Verstoß gegen humanitäres Völkerrecht. „Der systematische Bruch des humanitären Völkerrechts und die völlige Missachtung der Menschlichkeit sind traurige Konstanten in neun Jahren Krieg“, sagt Keßler.

„Alle Konfliktparteien müssen sofort ihre Waffen ruhen lassen. Nur so kann in dieser unübersichtlichen Situation überlebenswichtige Hilfe geleistet werden. Und nur so können weitere Tote und Verletzte verhindert werden“, so Keßler weiter. Von der Bundesregierung und der EU erwartet die Diakonie Katastrophenhilfe, dass alle diplomatischen Schritte ausgeschöpft werden, um den Druck auf die Akteure zu erhöhen, die Kämpfe einzustellen, und sie dazu zu bewegen, an einen Verhandlungstisch zurückzukehren.

Parallel zu den dramatischen Entwicklungen in Idlib bleibt die Situation auf den griechischen Inseln und an der Grenze zwischen der Türkei und Griechenland angespannt. Flüchtlinge an der EU-Außengrenze sind unverhältnismäßiger Gewalt ausgesetzt. Die Geflüchteten auf den griechischen Inseln, die unter katastrophalen Bedingungen seit Jahren dort festgehalten werden, werden aktuell Opfer von ungehinderter kollektiver Aggression. „Flüchtlinge müssen überall geschützt werden und dürfen nicht als politische Verhandlungsmasse missbraucht werden“, fordert Martin Keßler.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden
Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin,
Evangelische Bank,
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Flüchtlingshilfe Syrien
Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

Türkei: Nothilfe an der Grenze zu Griechenland

Letzte Aktualisierung: 10.03.2020, Berlin

Die Türkei beherbergt die größte Zahl an syrischen Flüchtlingen weltweit: fast 3,5 Millionen Menschen, die Mehrheit davon Frauen und Kinder. Nachdem die Türkei Ende Februar 2020 bekannt gab, die Grenzkontrollen nach Europa zu lockern, haben sich tausende Flüchtlinge in die Provinz Edirne an den Grenzübergang zu Griechenland in Pazarkule begeben.

Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt seit vielen Jahren Vertriebene innerhalb Syriens und Flüchtlinge, die in den Nachbarstaaten Schutz suchen.

Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation verteilen wir dringend benötigte Hilfsgüter und reagieren auf die Notlage. „Die Menschen brauchen vor allem Decken und Schlafmatten“, sagt Michael Frischmuth, Kontinentalverantwortlicher für Asien und Europa der Diakonie Katastrophenhilfe. „Auch Hygieneartikel, Windeln, Nahrung und Trinkwasser werden dringend benötigt. Die Temperaturen liegen nachts nur knapp über dem Gefrierpunkt und es weht ein kalter Wind.“ Daher verteilt unsere Partneroganisation unter anderem Hygiene-Kits, Baby-Decken und einfache Regenmäntel.

Außerdem werden Plastikbahnen ausgegeben, die einen notdürftigen Regenschutz bieten. Aktuell bekommen Hilfsorganisation vor Ort keine behördliche Genehmigung, den Flüchtlingen einen besseren Schutz vor der Witterung bereit zu stellen. „Wir tun was wir können, um die Gesundheitsrisiken der Menschen zu minimieren“, erklärt Frischmuth.

Die meisten Flüchtlinge sind junge Männer aus dem Iran, Afghanistan und Syrien, aber auch zahlreiche Familien mit Kleinkindern haben sich auf Weg gemacht. Nach Angaben der International Organization for Migration (IOM) handelt es sich um mindestens 13.000 Personen.

Insgesamt hat die Diakonie Katastrophenhilfe seit 2012 mehr als 70 Millionen Euro für die Hilfe in der Region bereitgestellt. Bislang konnte so mehr als 1,1 Millionen Menschen geholfen werden.

 

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden
Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin,
Evangelische Bank,
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Humanitäre Hilfe Syrien
Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

Spenden:

Landeskirche und Diakonie haben ein Spendenkonto für die Flüchtlingsarbeit in Bayern eingerichtet:

Diakonisches Werk Bayern
EVANGELISCHE BANK eG
IBAN: DE20 5206 0410 0005 2222 22
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Kirchliche Flüchtlingshilfe

Hier gehts zum Online-Spenden-Modul.

 

Menschen auf der Flucht weltweit können Sie über folgendes Spendenkonto unterstützen:

Diakonie Katastrophenhilfe
EVANGELISCHE BANK eG
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Flüchtlinge in Not

Hier gehts zum Online-Spenden-Modul.

Ihr Kontakt

Titel
Sammlungen / Spenden
Name
Sabine Hellwig
Einrichtung
Diakonisches Werk Bayern e.V.
Strasse
Postfach 120320
PLZ
90332 Nürnberg Bayern
Tel.
Mobil
Fax
Web
Visitenkarte
privatehd.org