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Frühjahrssammlung 25. Februar - 03. März 2019

Freiwilligendienste der Diakonie Bayern

Freiwillig. Für andere. Und für uns.

Mit dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und dem Bundesfreiwilligendienst (BFD bzw. BFD27+) bietet das Diakonische Werk Bayern gleich drei verschiedene Optionen an, sich einzubringen und sich freiwillig zu engagieren.

In den Freiwilligendiensten (FSJ und BFD) können junge Menschen bis 27 Jahre für sechs, zwölf oder 18 Monate in kirchlich-sozialen Einrichtungen mitarbeiten, z. B. in der Kinder- und Jugendarbeit, in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, in der Alten- und Krankenpflege oder auch in Kirchengemeinden und Kindergärten. So erhalten sie einen Einblick in die verschiedenen Arbeitsbereiche der sozialen Arbeit.

Der Freiwilligendienst kann durch die Arbeit in den verschiedenen Praxisfeldern zur beruflichen Orientierung beitragen. Die jungen Menschen können ihren Horizont erweitern, indem sie neue Arbeitsfelder und neue Menschen kennen lernen.

Mit dem BFD27+ bietet das Diakonische Werk Menschen ab 27 Jahren ohne Altersgrenze die Möglichkeit, aus über 1.000 Einsatzplätzen in Kirche und Diakonie zu wählen. Er richtet sich an Frauen und Männer nach der Elternphase, an Menschen, die eine sinnvolle Beschäftigung suchen, an Menschen im Vorruhestand oder im Ruhestand, die noch etwas bewegen wollen und an berufliche Quereinsteiger/-innen.

Die Diakonie hilft. Helfen Sie mit.

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie vor allem Projekte mit Freiwilligen aus dem Ausland, die individuelle Begleitung von Freiwilligen mit besonderem Unterstützungsbedarf, die Freiwilligendienste mit Fluchtbezug sowie alle weiteren Angebote der Diakonie in Bayern.

 

20% der Spenden an die Kirchengemeinden können in der Kirchengemeinde zur Förderung der diakonischen Arbeit vor Ort verbleiben.

45% der Spenden an die Kirchengemeinden verbleiben direkt im Dekanatsbezirk zur Förderung der diakonischen Arbeit vor Ort.

35% der Spenden an die Kirchengemeinden werden vom Diakonischen Werk Bayern für die Projektförderung in ganz Bayern eingesetzt. Hiervon wird auch das Info- und Werbematerial finanziert.

 

Spenden können Sie:

  • bei Ihrem Evang.-Luth. Pfarramt
  • an das Diakonische Werk in Ihrer Nähe
  • an das Diakonische Werk Bayern e.V.,
    Evangelische Bank eG
    IBAN: DE20 5206 0410 0005 2222 22
    BIC: GENODEF1EK1
    Stichwort: Frühjahrssammlung 2019
  • mit einem Anruf bei unserer Spendenhotline 0800 7005080*:   Spenden Sie einmalig 5 €, 10 € oder 15 € oder unterstützen Sie die Diakonie als Dauerspender! (* Der Anruf ist gebührenfrei aus dem deutschen Festnetz)

Herzlichen Dank!


Weitere Informationen zum Sammlungsthema

Projekt 1:

Unterstützung von jungen Menschen, die eine intensivere pädagogische Begleitung benötigen

In der Konzeption vom Diakonischen Werk Bayern für den Bereich Freiwilligendienste wird deutlich betont, dass alle Menschen sich für einen Freiwilligendienst bewerben können und niemand ausgeschlossen wird. Dies gilt insbesondere auch für Menschen, die eine intensivere pädagogische Begleitung benötigen.

Weiterhin ist ein Ziel, Freiwilligen die Möglichkeiten der Mitarbeit in sozialen Arbeitsfeldern vorzustellen und sie zu unterstützen, in diesem Bereich eine Ausbildung zu machen.

Hier kann das FSJ orientieren und einen Raum bieten, sich auszuprobieren.

Speziell wird angeboten:

  • Unterstützung bei der Integration in die Seminargruppen, die sich oft schwierig gestaltet aufgrund der bereits gemachten Erfahrungen von Freiwilligen in vorherigen Lebenszusammenhängen
  • intensivere Einzelbetreuung zur Erlangung einer Vertrauensbasis, um aufgrund des besonderen Förderbedarfes unterstützen zu können
  • Vermittlung zu sozialen Beratungsstellen
  • Überwindung behördlicher Barrieren
  • Unterstützung bei der Kontaktaufnahme in inländische Jugendkultur
  • intensivere Unterstützung von Freiwilligen und Einsatzstellen bei der Einbindung in die Einsatzstellen
  • intensivere fachliche Begleitung in den Einsatzstellen

Projekt 2:

Unterstützung von Menschen mit Fluchtbezug

Dieses Programm richtet sich an Menschen  mit Fluchtbezug, die Interesse an einer praktischen Tätigkeit im sozialen Bereich haben und Deutschland als Land, seine Kultur und Sprache kennenlernen möchten.

Das Programm eröffnet für alle Beteiligten die Möglichkeit der besseren Integration und einer möglichen Erhöhung der Chancen für einen Ausbildungsplatz.  Die Freiwilligen können eine bereichernde Ergänzung der Teams in der deutschen Einsatzstelle sein und kulturelle Brücken konstruieren.

Speziell wird angeboten:

  • Unterstützung beim aufwändigeren Bewerbungsverfahren
  • Überwinden von sprachlichen Barrieren
  • Vermittlung zwischen den Kulturen
  • Überwindung behördlicher Barrieren
  • Unterstützung bei der Kontaktaufnahme in inländische Jugendkultur
  • intensivere Unterstützung von Freiwilligen und Einsatzstellen bei der Einbindung in die Einsatzstellen

Projekt 3:

Unterstützung von Menschen, die aus dem Ausland für einen Freiwilligendienst nach Deutschland einreisen

Das Incoming-Programm eröffnet für alle Beteiligten die Möglichkeit des interkulturellen Austausches und des Voneinander-Lernens. Die Freiwilligen können eine bereichernde Ergänzung der Teams in der deutschen Einsatzstelle sein und kulturelle Brücken bauen.

Die Diakonie Deutschland hat in der Rubrik "Wissen Kompakt" Informationen zum Thema Freiwilliges Soziales Jahr zusammengestellt.

Das PDF können Sie hier downloaden: Wissen Kompakt - FSJ.

1954

In der Diakonissenanstalt in Neuendettelsau (Franken) hat der evangelische Pfarrer Hermann Dietzfelbinger eine Idee: er ruft 1954 junge Frauen dazu auf, ein Jahr ihres Lebens für andere Menschen zur Verfügung zu stellen. Sie sollen einen freiwilligen Dienst an Kranken und Pflegebedürftigen leisten, ohne Diakonissen zu werden. "Gib ein Jahr", so lautet das Motto.

April 1964

Das Gesetz zum Freiwilligen Sozialen Jahr tritt in Kraft.

Mitte/Ende 1960er

Neue jugendpolitische Prioritäten führen zu einer Konkretisierung der Aufgabenbestimmung des FSJ/DJ. Die daraus resultierende veränderte Selbstdefinition als Bildungsjahr stützt sich auf die Erweiterung der unterschiedlichen Einsatzfelder, eine geregelte pädagogische Profilierung und eine höhere Partizipation der Teilnehmenden vor allem in der pädagogischen Begleitung. Dadurch hat sich das FSJ/DJ als “Bildungsjahr“ profiliert und weckt bei jungen Menschen eine verstärkte Nachfrage.

Ende 1970er

Die Anzahl der Teilnehmenden nimmt weiter zu – ein wesentlicher Grund für den Anstieg ist auch der Mangel an Ausbildungs- und Arbeitsplätzen. Der Freiwilligendienst ist in Gefahr, als arbeitsmarktpolitische Maßnahme instrumentalisiert zu werden.

1980er und -90er

Um neue Zielgruppen für ein FSJ/DJ anzusprechen wird ein freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) als Modellprojekt entwickelt.

Mitte 1980er

Das Diakonische Jahr im Ausland (DJiA), das sich an den Rahmenbedingungen des FSJ/DJ orientiert, startet.

ab 1990

Mit erheblichen Zuschüssen aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes werden in den neuen Bundesländern Strukturen für ein FSJ/DJ geschaffen.

1993

Das FSJ/DJ-Gesetz wird novelliert und ein paralleles Gesetz zur Förderung des FÖJ verabschiedet. Zusätzlich werden einjährige Auslandsdienste auf Grundlage des FSJ- und FÖJ-Gesetztes in europäischen Ländern möglich.

2002

Eine erneute Änderung des FSJ/DJ-Gesetzes findet statt. Erweitert werden: Das Spektrum der Einsatzfelder, die Flexibilisierung der Dauer des Freiwilligendienstes und die Herabsetzung der Altersgrenze. Das Zivildienstgesetz wird verändert. So steht es Kriegsdienstverweigerern frei, im Rahmen ihres Zivildienstes nach Paragraph 14c des Zivildienstgesetzes (ZDG) ein FSJ oder FÖJ zu leisten.

2011

Einführung des generationsoffenen Bundesfreiwilligendienstes (BFD) bei gleichzeitiger Aussetzung der Wehrpflicht: Damit wird ein Angebot eines parallelen Freiwilligendienstes auch für ältere Zielgruppen (FSJ an Altersobergrenze 27 gebunden) geschaffen und die finanzierten Plätze für Freiwillige deutlich ausgeweitet.

2014

Das 1954 ins Leben gerufene Diakonische Jahr feiert sein 60. Jahr und das Gesetz zur Einführung eines Jugendfreiwilligendienstes wird 50.

2019

Wieder ein Jubiläumsjahr: Das Diakonische Jahr wird 65  und der Jugendfreiwilligendienst (FSJ) wird 55 Jahre.

 

(Quelle: Diakonie Deutschand, Wissen-kompakt: Freiwilliges soziales Jahr)

 

Die NahAufnahme März 2019 zum Lesen.

Weitere Bilder zum Thema finden Sie hier: NahAufnahmePLUS

„Das will ich!“ – das ist das Motto dieses Gottesdienstes mit Jugendlichen, die freiwillig in den sozialen Einrichtungen der Diakonie in Bayern mitarbeiten: in Kindergärten und Behinderteneinrichtungen, bei Angeboten für Flüchtlinge und vielem mehr. Jeannette, Carolin, Robert, Tim und gut 20 weitere Jugendliche, zwischen 16 und 24 Jahre alt, lernen gerade im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres oder des Bundesfreiwilligendienstes diakonische Einrichtungen in Bayern kennen, arbeiten mit und bedenken für sich und miteinander immer wieder auch die Fragen: Was will ich im Leben? Was mache ich gern freiwillig?

Sie gestalten den evangelischen Gottesdienst aus der St.-Jakobs-Kirche in Nürnberg mit, der am Ende der diesjährigen Frühjahrssammlung der Diakonie stattfindet. Die Predigt hält Diakoniepräsident Michael Bammessel, Liturgin ist die Pfarrerin von St. Jakob, Simone Hahn. Der Nürnberger Egidienchor unter der Leitung von Volker Hagemann wird zu hören sein, die Orgel spielt Manfred Meier-Appel. (Text: BR Fernsehen)

 

Wer den Gottesdienst nicht live miterleben konnte, hat hier die Gelegenheit dies nachzuholen (Link zur Mediathek des BR): Evangelischer Gottesdienst vom 03.03.2019 aus St. Jakob/Nürnberg

 

Miteinander Freude Leben - die Freiwilligendienste der Diakonie Bayern.

Welche Gründe für einen Freiwilligendienst sprechen, erzählen junge Menschen in diesen Clips.

Playlist der Clips auf Youtube

Hier geht es zur Playlist aller Clips von Miteinander.Freude.Leben auf Youtube.

 

 


Downloadbereich für Kirchengemeinden, Pfarrämter, Dekanate, Diakonische Werke

Miteinander Freude leben

Die Diakonie in Bayern hat ihre Angebote für das Freiwillige Soziale Jahr (FJS) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD) in einem eigenen Auftritt gebündelt. Du findest ihn hier.

Dort findest Du auch eine Börse mit aktuellen Plätzen für Dein freiwilliges Engagement.

Ihr Kontakt

Titel
Sammlungen
Name
Sabine Hellwig
Einrichtung
Diakonisches Werk Bayern e.V.
Strasse
Postfach 120320
PLZ
90332 Nürnberg Bayern
Tel.
Mobil
Fax
Web
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Ihr Kontakt zum Sammlungsthema

Titel
Freiwilliges Soziales Jahr
Name
Holger Kalippke
Einrichtung
Diakonisches Werk Bayern e.V.
Strasse
Postfach 120320
PLZ
90332 Nürnberg
Tel.
Mobil
Fax
Web
Visitenkarte
Titel
Bundesfreiwilligendienst Ehrenamt
Name
Harald Keiser
Einrichtung
Diakonisches Werk Bayern e.V.
Strasse
Postfach 120320
PLZ
90332 Nürnberg
Tel.
Mobil
Fax
Web
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