Wasserstandsmeldung

Fachliche Informationen

Regelsätze beim Bürgergeld steigen

Ab Januar 2024 bekommen Verbraucher:innen, die auf Sozialhilfe oder Bürgergeld angewiesen sind, mehr Geld. Alleinstehende Erwachsene bekommen 61 Euro mehr. Der Satz steigt damit auf 563 Euro pro Monat. Für Jugendliche von 14 bis 17 Jahren gibt es statt vormals 420 Euro dann 471. Für Kinder von 6 bis 13 Jahren erhöht sich der Satz von 348 Euro auf 390 Euro, für Kinder bis zum 6. Geburtstag von 318 auf 357 Euro.

Grundfreibetrag: Mehr Einkommen bleibt steuerfrei – höherer Kinderfreibetrag

Ab dem 1. Januar 2024 bleibt mehr "Netto" vom "Brutto". Der Grundfreibetrag in der Einkommensteuer steigt für Ledige von 10.908 Euro auf 11.604 Euro. Bei Verheirateten liegt er am 1. Januar 2024 bei 23.208 Euro. Bis zu diesen Beträgen bleibt Ihr Einkommen demnach steuerfrei.

Auch der steuerliche Kinderfreibetrag wird angehoben. Dieser beträgt ab 1. Januar 2024 6.384 Euro (je Kind für beide Elternteile), 2023 waren das 6.024 Euro. Bei getrennten Eltern wird der halbe Freibetrag (3.192 Euro) angesetzt.

Mindestlohn: Mehr Geld in vielen Branchen

Der Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2024 von 12 Euro auf 12,41 Euro brutto pro Stunde. Allen Beschäftigten muss mindestens der Mindestlohn gezahlt werden. Er gilt also nicht nur für Arbeitnehmer:innen mit einer versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung, sondern auch für Minijobber.

Bei diesen wirkt sich das Plus auch auf die Verdienstgrenze aus: Weil die Erhöhung des Mindestlohns und die Minijob-Obergrenze seit Oktober 2022 aneinandergekoppelt sind, erhöht sich die Verdienstgrenze dann von 520 Euro auf 538 Euro im Monat. Die Jahresverdienstgrenze erhöht sich entsprechend auf 6.456 Euro.

(s. hierzu: https://www.verbraucherzentrale.de/neues-jahr-neue-gesetze-das-aendert-sich-im-jahr-2024-90053)

ZUKUNFTSWERKSTATT des geschäftsführenden Ausschusses

Sonniges Wetter – gute Laune – voll Tatendrang

Unter dem Thema Zukunftswerkstatt traf sich der geschäftsführende Ausschuss vom 30. Juni bis 1. Juli 2023 in Pappenheim zu seiner Klausur, um in der neuen Zusammensetzung die aktuellen Herausforderungen aufzugreifen, die bisherige Arbeit zu reflektieren und die Zusammenarbeit auf neue Beine zu stellen.

Im Zentrum unserer Überlegungen stand:

  • Wie können wir den Kontakt zu unseren Mitgliedsverbänden stärken?
  • Welche Schwerpunkte sind für unsere Arbeitsgemeinschaft bedeutsam?
  • Wie können wir unsere Zusammenarbeit trotz geringer Kapazitäten effektiv gestalten?

Dazu luden wir Roland Andert vom DW Bayern ein, der uns mit seiner qualifizierten und gelungenen Moderation durch die Zukunftswerkstatt führte.

Die wichtigsten Ergebnisse waren für uns:

  • Die Verbesserung des Kontaktes zu unseren Mitgliedsverbänden.
     => Kontakt durch eine telefonische Befragung unserer Mitglieder
  • Die Verbesserung des Informationsflusses zu unseren Mitgliedern
     => Adressat:innengerechter Informationsfluss
     => Mitgliederrundbrief „Wasserstandsmeldung“
  • Die Verbesserung unserer Öffentlichkeitsarbeit
    => Überarbeitung Homepage
  • Die Verbesserung unserer Zusammenarbeit im GA
    => Erarbeiten einer gemeinsamen Arbeitsgrundlage

(v.l.n.r.: Karin Mack, 2. Vorsitzende, Sabine Böhl Geschäftsführung, Petra Grimm, 1. Vorsitzende)

Mit der Kontaktaufnahme zu unseren Mitgliedern, zu IHNEN, werden wir noch vor der Sommerpause loslegen. Von ca. Mitte/Ende Juli bis Mitte August 2023 werden wir als gA-Mitglieder telefonisch Kontakt aufnehmen und das Gespräch suchen.

Hierzu haben Sie ein gesondertes Informationsschreiben und die Orientierungsfragen bereits erhalten.

Wir freuen uns auf den Kontakt und Austausch!