Umweltschutz und Nachhaltigkeit

Aktiv betriebener Umweltschutz ist ein grundlegendes Thema in der Geschäftsstelle des Diakonischen Werkes Bayern. Das Umweltmanagementsystem nach der europäischen EMAS IV-Verordnung bedeutet für uns die Gewährleistung einer kontinuierlichen nachhaltigen Weiterentwicklung.

In unserem Umweltmanagement sind Ziele, Strukturen und Abläufe beschrieben. Sie sind in unserem Umweltmanagementhandbuch Grünes Buch beschrieben und können von allen Mitarbeitenden eingesehen werden.

Unser Umweltmanagementsystem wurde in den Jahren 2010 / 2011 aufgebaut und seither wird kontinuierlich damit gearbeitet.

Die Gesamtverantwortung liegt beim Vorstand des Diakonischen Werkes Bayern. Von ihm ist Sophia Weidemann als Umweltmanagementvertretung beauftragt. Ihre wesentlichen Aufgaben sind:

  • Förderung des Umweltgedankens in der Geschäftsstelle
  • Kommunikation nach innen und außen
  • Durchführung der Umweltmanagement-Reviews

Das Umweltteam ist das zentrale Arbeitsgremium. Hier werden

  • Daten erhoben und ausgewertet
  • das Umweltprogramm entwickelt und die Umwelterklärung erstellt
  • Kolleg*innen informiert und motiviert, z. B. durch Aktionen oder Fortbildungen

Für das strukturierte Arbeiten des Umweltteams sorgt die Umweltbeauftragte Kirstin Edelberg. Sie kümmert sich um

  • Einladung und Protokolle zu den Teamsitzungen
  • Pflege des Grünen Buches
  • Kontakt zum bundesdeutschen Netzwerk kirchliches Umweltmanagement

Im Jahr 2013 wurde die Arbeitsgruppe Beschaffungswesen gegründet. Weitere Arbeits- oder Projektgruppen werden im Bedarfsfall eingesetzt.

Die Mitarbeitenden der Geschäftsstelle sind vielfältig eingebunden. Sie

  • gestalten die Umwelt-Leitlinien und das Programm mit
  • repräsentieren das Umweltengagement nach innen und außen
  • machen Vorschläge zur Verbesserung

Zusätzlich gibt es eine Reihe von speziellen Funktionen, von Sicherheitsbeauftragten bis Ersthelfer*innen und Brandschutzhelfer*innen.

 

Was bisher umgesetzt wurde:

Mobilität

  • Öffentliche Verkehrsmittel fördern und bevorzugen
  • CO2 für Flüge, Auto- und Bahnfahrten kompensieren
  • Fuhrpark verkleinern
  • E-Ladestation für Autos installieren
  • VGN-Firmenabo einführen
  • Nasszelle/Umkleide als Anreize für Fahrradfahrer*innen

Abfall und Recycling

  • Anteil an Recycling-Papier erhöhen (mittlerweile bei über 95%)
  • Sammelstelle für alte Handys
  • CO2 für Papierverbrauch kompensieren

Neuanschaffungen

  • Energiesparende elektronische Geräte bevorzugen

Energetische Maßnahmen

  • Gebäude sanieren
  • Heizzentrale erneuern

Lebensmittel

  • Fair gehandelten Kaffee und Tee einführen
  • Wöchentlicher Verkauf von fairen Produkten am Fair Trade Point
  • Wasserspender anschaffen

Artenvielfalt

  • Nistkästen für Vögel anbringen
  • Stauden als Insektennahrung anpflanzen

In den folgenden Jahren sollen diese Ziele umgesetzt werden:

  • Neue Beschaffungsordnung nach nachhaltigen, fairen und regionalen Kriterien umsetzen
  • Lebensmittel mit geringer CO2-Bilanz fördern (vegetarische, faire, regionale und ökologische Produkte)
  • Kriterien für nachhaltige Veranstaltungen erstellen
  • Insektenfreundlichen Garten weiterentwickeln
  • Fotovoltaikanlage auf dem Dach installieren
  • Tauschplattform für Mitarbeitende einführen
  • Dienstfahrten zu Sitzungen durch Video- und Telefonkonferenzen verringern
  • Finanzanlagen nach nachhaltigen Kriterien erhöhen
  • Kommunikation von Tipps und Tricks für mehr Nachhaltigkeit im Büroalltag erstellen

 

Umwelterklärungen

Ihr Kontakt

Sophia Weidemann Umweltmanagementbeauftragte

Kirstin Edelberg Umweltbeauftragte