-
Pirckheimerstraße 6
90408 Nürnberg - 0911 9354 207
- krueger(at)diakonie-bayern.de
Mit der Initiative #VerständigungsOrte schaffen Kirche und Diakonie deutschlandweit Raum für gesellschaftlichen Dialog. Kirchliche und diakonische Einrichtungen bieten zusammen mit weiteren zivilgesellschaftlichen Akteur:innen Orte zur Verständigung über gesellschaftliche Themen.
Das Diakonische Werk Bayern fördert diese Initiative und damit den Dialog vor Ort.
Der Landesverband stellte seit 1. Oktober 2025 seinen Mitgliedern insgesamt 10.000 Euro zur Verfügung, um neue Verständigungsorte zu gründen. Damit konnten bis Mitte September 2026 maximal 20 Projekte mit jeweils 500 Euro unterstützt werden. Die geförderten Projekte werden als Best-Practice-Beispiele hier vorgestellt.
Best-Practice-Beispiele für neue Verständigungsorte
Ein Begegnungs- und Dialogabend der Arche gGmbH Fürth, bei dem Jugendliche, Eltern, Lehrkräfte und Fachkräfte aus Fürth gemeinsam über Bildung, Chancengleichheit und Teilhabe sprechen. Ziel ist es, Barrieren sichtbar zu machen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Ideen für mehr Bildungsgerechtigkeit zu entwickeln.
Im Rahmen des Projekts fand die erste Veranstaltung am 21. Mai 2026 statt, die als Auftakt für eine Reihe von Dialogformaten dient. Der Begegnungs- und Dialogabend bringt Jugendliche, Eltern, Lehrkräfte und Fachkräfte aus Fürth zusammen, um gemeinsam über Bildung, Chancengleichheit und Teilhabe zu sprechen. Ziel ist es, Barrieren sichtbar zu machen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Ideen für mehr Bildungsgerechtigkeit zu entwickeln.
Die Veranstaltung soll nicht nur Impulse setzen, sondern auch als Modell für zukünftige Formate dienen. Perspektivisch ist geplant, den Dialogabend regelmäßig anzubieten und weiterzuentwickeln – etwa als Teil eines lokalen Bildungsforums oder als wanderndes Format an Schulen und sozialen Einrichtungen.
Donnerstag 21. Mai 2026, 15:00 - 18:00 Uhr
Bildung verbindet - Chancen für alle. Begegnungs- und Dialogabend
Impulsvortrag: Bildung, Chancengleichheit und Teilhabe (Anna-Lena Denzler, BFS Pflege, Fürth)
Ansprechpartnerin: Anna Albrecht
Projektstandort:
Arche gGmbH Fürth, Theresienstraße 17, 90762 Fürth
Kontakt:
Anna Albrecht, Tel. 0151 52344071, anna.albrecht@archeggmbh.de
Das Begegnungscafé des Vereins Lebenswert findet wöchentlich freitags von 15.30 bis 17.30 Uhr statt. Durchschnittlich besuchen 120-150 Menschen dieses Angebot. Es ist die zentrale Begegnungsfläche der verschiedenen Zielgruppen des Vereins: Flüchtlinge, Senior:innen, Alleinerziehende und Jugendliche.
Dieses bestehende Angebot wurde im November 2025 zu einem dauerhaften Verständigungsort ausgebaut. Seitdem finden angeleitete Formate des Gesprächs und der Verständigung statt. Es ist eine offene Austauschrunde, die Menschen einander näherbringt, selbst wenn man ganz unterschiedliche Sichtweisen hat. Eine Moderatorin moderiert die Gesprächsrunde und achtet darauf, dass Respekt, Würde und Wertschätzung trotz kontroverser Auseinandersetzung gewahrt bleiben. Die Gesprächsrunde ist „ergebnisoffen“, es gibt kein „richtig“ oder „falsch“ – solange der gegenseitige Respekt und die Achtung voreinander gewahrt bleiben. Alle Teilnehmer:innen haben die gleichen „Rederechte“.
Das Projekt findet mitten im Quartier Wiley statt. Somit ist der Verständigungsort eingebunden in eine aktive Sozialraumarbeit.
Projektstandort:
Lebenswert e.V., Wileystraße 2, 89231 Neu-Ulm
Kontakt:
Inhaltliche Fragen: Miriam Piehler, miriam.piehler@lebenswert-nu.de
Sozialdiakonische Arbeit: Samira Schilling, samira.schilling@lebenswert-nu.de
Tel.: 0731 940 50 661
Verwaltung: Katrin Guther, katrin.guther@lebenswert-nu.de
Tel.: 0731 940 50 660
Jeden Dienstag besuchen ca. 25 bis 45 Erwachsene und Kinder das Mehrgenerationencafé der Diakonie und der Kirchengemeinde in Lohr: Mütter und Kinder aus der Gemeinde, Klient:innen der Lohrer Tafel, Senior:innen aus dem Altstadtbereich von Lohr und Umgebung, Alleinstehende und Ehrenamtliche. Die Besucher:innen dürfen selbst entscheiden, ob sie anonym Geld in die Spendenbox werfen. So haben auch Menschen in Armut die Möglichkeit zur Teilhabe.
Als neu gegründeter Verständigungsort bietet das Café Gesprächsrunden an, die Menschen unterschiedlicher Meinungen in den Dialog miteinander bringen und einen Beitrag zur Demokratieförderung leisten.
Eine erste Veranstaltung fand am 10. Februar 2026 anlässlich der Kommunalwahl in Bayern am 8. März 2026 statt: "Vor der Wahl ist nach der Wahl?", eine politische Gesprächsrunde mit den Bürgermeisterkandidaten und den Stadtratsfraktionen in Lohr am Main.
Am 16. Juni 2026 wurde im Mehrgenerationencafé in Lohr ein Vortrag von Dekan Till Roth zum Thema "Immer die Wahrheit sagen?" mit anschließendem Austausch veranstaltet.
Projektstandort:
Diakonie Lohr gGmbH, Jahnstraße 15-17, 97816 Lohr am Main, in Kooperation mit der Kirchengemeinde
Kontakt:
Silke Elzenbeck, Leiterin Soziale Dienste der Diakonie Lohr, s.elzenbeck@diakonie-lohr.de
Michaela Gerlach, m.gerlach@diakonie-lohr.de
Tel.: 09352 6064248
Die Kirchengemeinde Baldham in Vaterstetten bietet als neu gegründeter Verständigungsort Vorträge und Dialog-Formate zu unterschiedlichen Themen an. Die multikulturellen und vielseitig interessierten Gemeindebürger:innen – rund 70 verschiedene Nationalitäten leben in Vaterstätten in der Nähe des Münchener Flughafens – erleben mit diesen Angeboten kulturelle Teilhabe zu einem erschwinglichen Preis. Die Petrikirche wird zum Ort der Begegnung, wo jede:r sich willkommen fühlt.
Veranstaltungs-Highlights:
3. Februar 2026 „Wie wollen wir gemeinsam leben? Eine muslimische Perspektive“ mit Imam Dr. Benjamin Idriz und dem ehemaligen Ratsvorsitzenden der EKD Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm
21. April 2026 “Fakten und Legenden: das Archiv als Gedächtnis unserer Gesellschaft” mit dem Archivar und Historiker Dr. Alfred Weber und der Historikerin Carmen Stocker-Preisenberger zur Bedeutung von Archivarbeit und dem Umgang mit NS-Bauten (In Baldham hatte der NS-Bildhauer Josef Thorak sein Atelier.)
27. Oktober 2026, 19 Uhr (Einlass: 18 Uhr), “Samuel Koch - ein Leben, das inspiriert”. Der querschnittsgelähmte Schauspieler gibt wertvolle Impulse für mehr Mut, Hoffnung und Zuversicht im Alltag. Eintritt: 25 Euro, Ort: Bürgerhaus Neukeferloh, Leonhard-Stadler-Straße 12, 85630 Grasbrunn
Projektstandort:
Petrikirche Baldham, Martin-Luther-Ring 30, 85598 Vaterstetten
Kontakt:
Förderverein Evangelische Petrikirche Baldham e. V.,
Christian Brudereck, cc889@gmx.de
Tel.: 0162 3152930
Anlässlich der Kommunalwahl am 8. März 2026 organisierten die diakonischen Träger im Schulterschluss mit der evangelischen Kirche in Nürnberg eine Diskurs- und Gesprächsreihe mit Stadtratskandidierenden, Fachleuten aus der lokalen Soziallandschaft sowie (wahlberechtigen) Bürger:innen. Auf sieben Veranstaltungen diskutierten Politiker:innen in Nürnberg mit Bürger:innen über Wohnungspolitik, quartiersbezogene Seniorenarbeit, Kinder-, Jugend- und Familienhilfe und soziale Existenzsicherung.
Die Abschlussveranstaltung, das Bürgerforum 'Nürnberg wählt, Nürnberg spricht' mit den Stadtratskandidat:innen, fand am 26. Februar 2026 um 16 Uhr in der Gustav-Adolf-Kirche Nürnberg statt.
Weitere Veranstaltungen nach der Kommunalwahl mit den neu gewählten Stadträt:innen werden die Gesprächsreihe fortsetzen. Für Herbst 2026 ist die nächste Veranstaltung geplant.
Projektstandort:
Bezirksstelle der Diakonie in Nürnberg c/o Stadtmission Nürnberg, Stabsstelle Diakonie im Dekanat, Pirckheimerstraße 16a, 90408 Nürnberg
Kontakt:
Tabea Bozada, did@stadtmission-nuernberg.de
Tel.: 0911 3505154
Das Kulturcafé wurde 2018 vom Bereich Asyl und Migration der Diakonie Allgäu gegründet und ist seit 2024 am St.-Mang-Platz in Kempten aktiv. Es findet im Jahr 2026 jeden dritten Donnerstag im Monat von 16:30 bis 18:30 Uhr statt. Regelmäßig nehmen 15–20 Personen teil – darunter Migrant:innen, Geflüchtete und Einheimische aus Kempten sowie aus umliegenden Regionen wie Sonthofen oder Immenstadt. Die Besucher:innen stammen aus mehr als 40 Ländern und verschiedenen Generationen. Gemeinsam üben sie Sprache, knüpfen Kontakte und erleben kulturelle Vielfalt. Kaffee, Tee und Kuchen werden kostenlos angeboten und schaffen eine offene, einladende Atmosphäre.
Seit 2026 ist das Kulturcafé ein Verständigungsort und wird unter dem neuen Namen ‚Kulturcafé – Vielfalt erleben!‘ weitergeführt mit dem Ziel, demokratische Werte zu stärken, praxisnahe Sprachförderung zu ermöglichen und einen sicheren Raum für Bildung, Begegnung und gegenseitige Unterstützung zu schaffen.
Termine 2026: jeden dritten Donnerstag im Monat von 16:30 bis 18:30 Uhr am 15. Januar, 19. Februar, 19. März, 16. April, 21. Mai, 18. Juni, 16. Juli, 17. September, 15. Oktober, 19. November, 17. Dezember
Projektstandort:
Diakonie Allgäu e. V., St.-Mang-Platz 12, 87435 Kempten
Kontakt:
Mariana Vázquez, mariana.vazquez@diakonie-allgaeu.de
Tel.: 01590 6352594
Der Verständigungsort im Diakonischen Werk Untermain in Aschaffenburg hat den Namen 'ZusammenHalt stärken'. Er ist nachhaltig implementiert und lebt in verschiedensten Begegnungen und Projekten.
Das Projekt 'Demokratie blüht – zusammenhalten, mitgestalten, wählen gehen' bildete den Start für den neu gegründeten Verständigungsort. Anlässlich der Kommunalwahl in Bayern am 8. März 2026 schuf dieses Projekt an mehreren Tagen im Februar 2026 einen Raum der politischen Bildung, Beteiligung und Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts im Diakonie Sozialkaufhaus. Ziel der Aktion war es, Kommunalpolitiker:innen mit Menschen, die in Armut leben, miteinander ins Gespräch zu bringen. Die Politiker:innen konnten authentisch erfahren, was belastete Menschen brauchen, und belastete Menschen erfahren, dass Politiker:innen sich für sie interessieren – ein wichtiges Zeichen für mehr Vertrauen in Sozialstaat und Zusammenhalt und Demokratie. Highlight der Aktion: Um die Demokratie zum Blühen zu bringen, bepflanzten die Politiker:innen gemeinsam mit den Klient:innnen des Diakonie Sozialkaufhauses Blumenkästen.
‘ZusammenHalt stärken’ steht in einer langjährigen Reihe von Projekten der Diakonie Untermain, welche die politische Willensäußerung von Betroffenen in prekären Lebenslagen befördern.
Kreative Formate, partizipative Methoden und der vertraute Projektort der armutsorientierten Einrichtung ermöglichen erfahrungsorientiert und niedrigschwellig Austausch und Begegnung zwischen armutsbetroffenen Menschen mit Politiker:innen auf Augenhöhe, laden zur gegenseitigen Auseinandersetzung ein und motivieren zur Wahl.
Ergänzend finden regelmäßig Austauschformate zu gesellschaftlichen Themen statt. So stärkt der Verständigungsort Teilhabe und Zusammenhalt, auch über einzelne Wahltermine hinaus.
Projektstandort:
Diakonisches Werk Bayerischer Untermain gGmbH, Kolpingstraße 7, 63739 Aschaffenburg
Kontakt:
Wolfgang Grose, wolfgang.grose@diakonie-aschaffenburg.de
Tel.: 06021 5807523 oder 0160 6743123
Das Projekt ‚Sprechen & Zuhören: Brücken der Verbindung bauen’ lädt ein zum Dialog von Mensch zu Mensch. Im Rahmen des Projektes werden dreistündige Veranstaltungen "Wie geht es dir mit ..." [den aktuellen Herausforderungen im Leben] im Dialogformat von ‚Sprechen & Zuhören‘ mit anschließendem get together durchgeführt. Es geht dabei nicht um die Lösung gesellschaftlicher oder politischer Fragen, sondern darum, zu erleben, wie wohltuend es ist, sich mitteilen zu können und gehört zu werden – gerade auch bei all den individuellen Unterschieden –, ohne in Diskussion und Bewertungen zu verfallen.
Grundlage des Abends ist das Dialogformat ‚Sprechen & Zuhören‘ des Vereins Mehr Demokratie e.V.: Es gibt eine klare und sichere Struktur und einen wohlwollenden und respektvollen Gesprächsrahmen zu einem aktuellen Thema. Alle Personen haben gleich viel Redezeit. Nacheinander spricht immer eine Person vier Minuten, während die anderen nur zuhören. So wird ein respektvolles Miteinander auch bei abweichenden Meinungen gewährleistet.
Moderatorinnen sind Ina Schicker (Journalistin, Allgäu FairNetzt) und Christine Schmidt (Trainerin, Coach, Mediatorin). Beide haben die Moderator:innen-Ausbildung bei Mehr Demokratie e.V. absolviert.
In dieser Region findet zum ersten Mal dieses moderierte Verständigungsformat statt. Nach der erfolgreichen Pilotveranstaltung im Herbst 2025 wird das Angebot nun regelmäßig durchgeführt.
Montag 02.03.2026, 18:30 - 21:30 Uhr
Sprechen & Zuhören. Zusammen.Hören - Zusammen.Sprechen. Zur Frage: Wie geht es dir mit dem neuen Wehrdienst?
im Rahmen der Vesperkirche Memmingen, Christuskirche, Schweitzerstr. 19
Montag 16.03.2026, 18:00 - 21:00 Uhr
Sprechen & Zuhören. Gute Gespräche von Mensch zu Mensch: Wie Unterschiede uns in Verbindung bringen können.
Moderation: Christine Schmidt (GFK-Netzwerk Allgäu), Ina Schicker (Allgäu FairNetzt)
Veranstaltungsort: Haus International Kempten, Poststraße 22, 87439 Kempten
Projektstandort:
Diakonie Allgäu e.V. , St.-Mang-Platz 12, 87435 Kempten
Kontakt:
Anke Heinroth, Asyl und Migration, anke.heinroth@diakonie-allgaeu.de
Tel.: 0831 9606 1963, Mobil: 0152 09333088
Das Projektangebot ‚Erzähl-Frühstück‘ ist ein regelmäßiges Dialog- und Begegnungsformat für Erwachsene und ältere Menschen. In einer kleinen Gruppe von bis zu zehn Teilnehmenden kommen Menschen mit unterschiedlichen Herkunftsländern, politischen Einstellungen und Lebenserfahrungen zusammen. Ziel ist es, durch persönliche Geschichten, Austausch und gemeinsames Erinnern Verständnis füreinander zu fördern und neue Perspektiven zu eröffnen. Die Inhalte orientieren sich an den Interessen und Erfahrungen der Teilnehmenden. Themen können beispielsweise sein: internationale Feste und Bräuche, Gespräche zur politischen Situation z. B. im Iran und in Rumänien als Herkunftsländer einiger Besucherinnen sowie Erinnerungen an das Aufwachsen in den 1940er- und 1950er-Jahren. Diese Themen dienen als Gesprächsanlass, um gesellschaftliche und politische Fragen aus biografischer Sicht zu beleuchten. Ein zentraler Bestandteil ist die Übung „Meine eigene Migrationsgeschichte“. Mithilfe einer Weltkarte und kleinen Figuren werden individuelle Lebens- und Migrationswege sichtbar gemacht und gemeinsam eingeordnet. So werden komplexe Themen anschaulich und ein Perspektivwechsel angeregt. Das Projekt schafft einen geschützten Raum für Dialog, Zuhören und gegenseitiges Verständnis.
Die Termine in 2026:
Donnerstags 05.03., 19.03., 02.04., 16.04, 30.04., 28.05., 11.06., 25.06., neue Termine für den Herbst: 17.9., 15.10., 5.11., 19.11., 3.12.
jeweils von 9:30 bis 11:30 Uhr
in der Evangelischen Familien-Bildungsstätte gGmbH im FrauenWerk Stein e.V., Südliche Fürther Straße 20, Raum 06, 90429 Nürnberg.
Bitte beachten: Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Um vorherige Anmeldung bei Frau Lembeck wird gebeten (lembeck@fbs-nuernberg.de, Tel.: 0911 2747663).
Projektstandort:
Evangelische Familien-Bildungsstätte gGmbH im FrauenWerk Stein e.V., Südliche Fürther Str. 20, 90429 Nürnberg
Kontakt:
Silvia Lembeck, E-Mail: lembeck@fbs-nuernberg.de,
Tel.: 0911 2747663
Jeden Donnerstag von 10:00 bis 12:00 Uhr öffnet im Nachbarschaftsbüro Nordhaide das Café ‚Auszeit‘. Dieser offene Treffpunkt für nachbarschaftlichen Austausch lädt Bewohner:innen aus der direkten Umgebung zu einem regelmäßigen und niederschwelligen Dialog ein.
In der Nordhaide leben Menschen unterschiedlicher Herkunft, Generationen und Lebensrealitäten auf engem Raum zusammen. Daraus entstehen vielfältige Interessen, Bedarfe und auch Spannungsfelder, die im Alltag oft wenig Raum für Austausch finden. Hier setzt das Café ‚Auszeit‘ an: Bei Kaffee und Frühstück kommen die Teilnehmer:innen miteinander ins Gespräch und bringen ihre Themen ein. Die Einrichtungsleitung moderiert den Austausch.
Die neuen Themen für den Herbst 2026 immer donnerstags von 10:00 bis 12:00 Uhr:
1. Austausch über die Sommerferienerlebnisse
2. Was gibt es Neues im Viertel
3. Was erzählen die Kinder über die Schule
4. Wie habe ich meine eigene Schulzeit erlebt
5. Klimaerwärmung: Wie geht es mir mit dem Thema
6. Halloween: Was halte ich davon?
7. Lieblingspflanzen: Erfahrungen und Tipps zu Zucht & Pflege
8. Heilpflanzen: Welche kenne ich und nutze sie persönlich?
9. Wenn ich 1 Million im Lotto gewinnen würde, was würde ich damit machen?
10. Veränderungen im Treff: Wie geht es mir damit? Wo können wir gemeinsam aktiv werden? Wie erreichen wir neue Nachbarn?
11. Austausch zu aktuellen politischen Themen, insbesondere Iran
12. Was mag ich am Herbst? Ideen & Austausch, wie man diese Zeit kreativ verbringen kann
13. Herbstspaziergang durch die Heide
14. Wie erlebe ich die Zeit als Rentner:in - was schätze ich, was fordert mich heraus? Was würde ich mir noch wünschen?
15. Spielerunde
16. Gemütliche Adventsrunde mit Plätzchen
Projektstandort: Nachbarschaftsbüro Nordhaide, Ernst-Schneider-Weg 7, 80937 München
Kontakt:
Jessica Vogel, vogel(at)stiftung-zusammentun.de, Tel.: 0176 13140132
Das Projekt ‚Offener Tisch – Offener Dialog‘ der Streetwork Würzburg schafft niedrigschwellige Begegnungsmöglichkeiten, um die gesellschaftliche Teilhabe der jungen Klient:innen zu stärken. Ziel ist es, den Austausch zwischen verschiedenen Jugendgruppen, Szenen und Generationen zu fördern und Räume für respektvollen Dialog zu eröffnen.
Bei der ‚Küfa‘ (Küche für alle) wird in der Anlaufstelle gemeinsam gekocht und gegessen. Das gemeinsame Zubereiten und Teilen von Mahlzeiten schafft eine entspannte Atmosphäre und bietet niedrigschwellige Anlässe für Gespräche und Kennenlernen. Im April und im Juli 2026 fanden zwei ‘Küfa’-Veranstaltungen statt, die dritte ist für September geplant.
Am Hauptbahnhof Würzburg und am Mainufer wurde am 14. August 2026 eine sommerliche Picknick-Runde veranstaltet mit kleinen Snacks, Getränken sowie einfachen Spiel- und Bewegungsangeboten. Das Format wirkte als temporärer Begegnungsort im öffentlichen Raum und förderte Dialog, soziale Vernetzung und gemeinschaftliche Erfahrungen. So wurden auch Menschen erreicht, die klassische Veranstaltungsorte oder institutionelle Angebote selten aufsuchen. Wegen des großen Erfolgs soll nächstes Jahr im Sommer wieder ein Picknick veranstaltet werden.
Projektstandort: Evangelische Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, Streetwork Würzburg, Lindleinstraße 7, 97080 Würzburg
Kontakt: Felix Göpfert, goepfert.jugendhilfe(at)diakonie-wuerzburg.de, Tel.: 0931 / 4652843
ClubIn Internationaler Treff (Träger: Verein für Internationale Jugendarbeit, Ortsverein München e.V.) ist ein Begegnungsort für junge Erwachsene im Alter von 17 bis 27 Jahren. Dort treffen sich Jugendliche aus vielen Ländern, insbesondere auch aus dem globalen Süden. Um den interkulturellen Austausch und das Verständnis füreinander zu fördern, bietet der Verein ClubTalks und Länderabende an.
ClubTalk: Ein moderierter Dialograum, der sich quartalsweise gesellschaftsrelevanten Themen widmet. Die Teilnehmer:innen erfahren, dass ihre Meinung zählt und auch gegensätzliche Ansichten respektvoll nebeneinanderstehen dürfen.
Länderabende: Besucher:innen agieren als Expert:innen ihrer Herkunftskultur und vermitteln durch selbstgekochte Speisen, Musik und landeskundliche Informationen Einblick in ihre Herkunftsregion.
Nächste Termine:
ClubTalk:
9. Oktober 2026 von 20:30 Uhr bis 22:30 Uhr
Länderabende:
22. Mai 2026 19:30 - 24 Uhr Swahili Abend
19. Juni 2026 19:30 - 24 Uhr Indischer Abend
Ort der Durchführung:
ClubIn Internationaler Treff, Friedrich-Loy-Str. 16, 80796 München
Kontakt:
Ulrike Stempfle, ulrike.stempfle@vij-muenchen.de
Tel.: 089 / 306686912
Die Ökumenische Vesperkirche Augsburg ist ein Ort der Verständigung par excellence: Das Kooperationsprojekt des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Augsburg, der Diakonie Augsburg, des Bistums Augsburg und der Caritas Augsburg schafft einen inklusiven Begegnungsraum für alle Menschen der Stadtgesellschaft.
Vom 21. Februar bis zum 7. März 2027 wird die Vesperkirche in St. Paul zum vierten Mal durchgeführt. Willkommen sind alle, die mit anderen an einem Tisch zusammensitzen und ein bezahlbares, leckeres Mittagessen genießen möchten, z. B. Kinder und Jugendliche, Senior:innen, Familien, Menschen, die einsam sind und Kontakt finden möchten, Bedürftige, die günstiges Essen und in der kalten Jahreszeit einen warmen, schönen Raum schätzen.
Die Vesperkirche bietet ein umfassendes Rahmenprogramm mit Sozialberatung, Seelsorge, Dienstleistungen wie Maniküre, Friseur:in und Fotograf:in sowie kulturellen und geistlichen Veranstaltungen.
500 Ehrenamtliche ermöglichen dieses Projekt. Genau wie die Gäste kommen sie aus allen gesellschaftlichen Schichten, Altersgruppen und Kulturen.
Nächste Termine:
Info-Abende für Interessierte der Vesperkirche:
19. November 2026, 17:00 Uhr, St. Paul
25. November 2026, 19:00 Uhr, online
Schulungstermine für Ehrenamtliche:
28. Januar 2027, 18:30 Uhr, St. Paul
3. Februar 2027, 18:30 Uhr, St. Paul
Mutmachgottesdienst zur Vesperkirche:
4. Februar 2027, 18:00 Uhr, St. Paul
Termin der Vesperkirche:
21. Februar 2027 – 7. März 2027
Ort der Durchführung:
Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Augsburg St. Paul
Fröbelstraße 1
86157 Augsburg-Pfersee
Kontakt:
Ines Güther, Diakonie Augsburg, Gemeinwesenarbeit, Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit
Tel.: 0821 / 45019-3215
Das Diakoniehaus in Gochsheim ist ein Treffpunkt für Menschen aus aller Welt. Hier finden persönliche Gespräche, Babymassage, Sprachkurse, Elterntalk, Betreuung für Kinder, Meetings, Buch und Café sowie eine LRS-Selbsthilfegruppe statt, und es gibt eine Bibliothek der Dinge.
Nun startet dieser neu gegründete Verständigungsort das Projekt ‚Gesprächskreis mit Eltern aus aller Welt‘.
Eltern mit neurodivergenten Kindern und Eltern mit Flucht- und Migrationshintergrund liegt es oft sehr am Herzen, dass ihre Kinder mehr Förderung bekommen. Dafür setzt sich auch das Diakoniehaus ein. Es organisiert acht Treffen, um mit den Eltern und Verantwortungsträgern darüber ins Gespräch zu kommen, welche Hilfen möglich wären. Vorbereitet und moderiert werden die Treffen von Fachkräften und engagierten Ehrenamtlichen. Nach diesen acht Treffen soll das Projekt weiterlaufen und weiterhin von der Elternbegleitung der Diakonie Schweinfurt betreut werden.
Auftaktveranstaltung:
Freitag, 16. Oktober 2026 von 17:00 bis 18:30 Uhr
Weitere Termine:
jeden 3. Freitag im Monat (nicht im Dezember)
Freitag, 20. November 2026
Kontakt:
Susanne Bartsch, Diakonie Schweinfurt, Elternbegleitung
Tel.: 0157 / 39 42 77 92
bartsch@diakonie-schweinfurt.de
Im Januar und Februar 2027 wird zum zwölften Mal in der Nürnberger Südstadt die Vesperkirche stattfinden.
Die Gustav-Adolf-Gedächtniskirche in Nürnberg-Lichtenhof öffnet in der kalten Jahreszeit ihre Türen für alle, die neugierig und hungrig sind und sich auf eine vollwertige Mahlzeit zusammen mit anderen Menschen in einladender und anregender Atmosphäre freuen. Die Besucher:innen erleben einen Ort, an dem sie sich aufwärmen, ein Menü zum Preis von 1 Euro sowie Gesellschaft und Hilfe erhalten können. Vielfältige Zusatzangebote sowie – ganz umsonst - Kaffee, Tee und Kuchen runden das Angebot ab.
Die Vesperkirche ist ein Ort der Verständigung, an dem sich unterschiedlichste Menschen begegnen und austauschen. Arme, einsame, wohnungslose und sozial benachteiligte Menschen treffen auf Menschen, die gerade zufällig vorbeikommen, Besucher:innen des nahe gelegenen Südstadtbads, Schulklassen, Neugierige oder Angestellte, die gerade Mittagspause haben. So ergeben sich interessante Gespräche, die Verständnis fördern und Perspektiven ändern.
Finanziert wird die Vesperkirche komplett aus Spenden, Stiftungs- und Fördergeldern. 250 bis 300 engagierte Ehrenamtliche wirken jedes Jahr mit. Der Diakonieverein Nürnberg-Lichtenhof und die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Nürnberg Lichtenhof verantworten gemeinsam das Projekt und tragen das jährliche Defizit, das bei einem Gesamtvolumen von 200.000 Euro im fünfstelligen Bereich liegt. Spenden sind daher immer willkommen.
Termine:
17. Januar 2027 – 21. Februar 2027 von 10:30 Uhr bis 15:30 Uhr, nur Montag ist Ruhetag
Kontakt:
Evangelischer Verein für Gemeindediakonie Nürnberg-Lichtenhof e. V.
Allersberger Straße 116
90461 Nürnberg
Brigitte Meyer, Projektbüro Vesperkirche Nürnberg,
Tel.: 0911 / 43 12 21 60
Bürozeiten: Mo., Mi.-Fr.: 8.00 – 13.30 Uhr
Vom 21. Februar bis zum 7. März 2027 wird zum achten Mal die Vesperkirche in Memmingen veranstaltet. Es handelt sich um ein gemeinsames Projekt der Diakonie Allgäu, der Christuskirche und des Evangelischen Dekanats Memmingen.
Unter dem Motto ‚Jeder is(s) hier richtig‘ öffnet die Vesperkirche dank der Unterstützung von rund 300 freiwillig Engagierten zwei Wochen lang einen Raum für alle Bürger:innen, unabhängig von deren Herkunft, Religion, sozialem Hintergrund oder Alter. Gemeinsames Essen und Gespräche stehen im Mittelpunkt. So wird die Vesperkirche zu einem Ort der Verständigung und ermöglicht Teilhabe.
Flankiert wird das Angebot von niederschwelligen Beratungsangeboten zu wechselnden Themen, kulturellen Veranstaltungen und der Möglichkeit zu seelsorgerlichen Gesprächen. Die Vesperkirche bietet nicht nur eine kostenlose Mahlzeit für alle, die sie brauchen, sondern ist in der Region ein einzigartiger Ort des Zusammenkommens und der Wertschätzung. 2026 wurden mehr als 8.500 Gäste begrüßt.
Finanziert wird die Vesperkirche aus Spenden, Fördermitteln und Stiftungsgeldern.
Termine:
21. Februar 2027 – 7. März 2027
Veranstaltungsort:
Evangelisch-Lutherische Christuskirche Memmingen
Schweitzerstraße 19
87700 Memmingen
www.christuskirche-memmingen.de
Kontakt:
Diakonie Allgäu e. V.
Manuela Walcher
Tel.: 08331 / 7580
manuela.walcher@diakonie-allgaeu.de
Seit 2023 verwandelt sich die Stadtkirche St. Moriz Coburg in der Passionszeit für zwei Wochen in eine Vesperkirche. Täglich kommen rund 250 Menschen zusammen, um gemeinsam zu essen, Gottesdienste, Konzerte und kulturelle Angebote zu erleben. Im Mittelpunkt steht die Begegnung: Menschen unterschiedlicher sozialer Hintergründe, Lebensrealitäten und Meinungen sitzen an einem Tisch, begegnen einander und kommen miteinander ins Gespräch. Die Vesperkirche schafft damit einen niedrigschwelligen Raum für Austausch, Zuhören und Verständnis – auch dort, wo unterschiedliche Ansichten aufeinandertreffen.
Gemeinsam mit der Diakonie Coburg, der Morizkirche, Kirchengemeinden, Ehrenamtlichen, Vereinen und weiteren Partner:innen wurde das Projekt aufgebaut. Heute ist die Vesperkirche in Coburg fest etabliert. Durch die wachsende Beteiligung von Ehrenamtlichen, Gruppen und Vereinen entsteht jedes Jahr ein vielfältiger Begegnungsort, der Menschen zusammenbringt und den offenen Dialog in der Stadtgesellschaft fördert. Ca. 160 Ehrenamtliche und Hauptamtliche wirken bei der Vesperkirche mit.
Die Vesperkirche Coburg wird durch Stiftungen und Spenden von Firmen und Privatpersonen finanziert.
Homepage der Vesperkirche Coburg: https://vesperkirche-coburg.de
Instagram Vesperkirche: www.instagram.com/vesperkirche-coburg/
Nächster Termin der Vesperkirche Coburg:
28. Februar bis 14. März 2027
Veranstaltungsort:
Stadtkirche St. Moriz Coburg
Kirchhof 3
96450 Coburg
Kontakt:
Stefan Kornherr
Diakonie Coburg – Bezirksstelle
Tel. 09561 / 7990500
Kornherrs(at)diakonie-coburg.org
Diakonin Anna-Lena Henßchen
Referentin für Diakonische Kirche im Dekanat Coburg
Tel. 0160 / 6456877
anna-lena.hensschen(at)elkb.de
Das Begegnungscafé Dialog wurde 2018 ins Leben gerufen. Die Kirchengemeinde Burgkunstadt stellte Räumlichkeiten im Untergeschoss des Gemeindehauses zur Verfügung. Dort entstand das Integrations-Begegnungscafé, das mit einem Helfer-Team aus Geflüchteten, Mitgliedern der Kirchengemeinde und weiteren Einheimischen eingerichtet und ausgebaut wurde.
Das Begegnungscafé hat sich hervorragend entwickelt. Wöchentlich am Freitag von 13 bis 18 Uhr kommen viele Besucher:innen zum Kaffeetrinken, Spielen oder auch, um Hilfe in Alltagsfragen zu finden.
Das Café ist weit über Burgkunstadt hinaus bekannt und ein überregional geschätzter Verständigungsort. Es ist die einzige Einrichtung im Landkreis Lichtenfels, die so aktiv und mit so großem ehrenamtlichen Einsatz ein wöchentliches Begegnungs- und Unterstützungsangebot macht.
Viele Migrant:innen, die in den letzten acht Jahren ins Café kamen, wirken nun selbst als Ehrenamtliche mit. So hat sich ein internationales, multikulturelles und vielsprachiges Team entwickelt. Die Migrant:innen helfen ehrenamtlich, wo sie können, z. B. bei Gartenarbeiten, Umzügen, Transporten etc. Sie riefen auch eine große Spendenaktion für die Opfer der Flutkatastrophe im Ahrtal ins Leben, die mehr als 7.000 Euro erbrachte und durch eine Zuwendung der katholischen Kirchengemeinde auf mehr als 10.000 Euro aufgestockt wurde.
Das Projekt ist regional gut vernetzt und arbeitet mit der Stadt Burgkunstadt bei Aktionen wie Weihnachtsmarkt, Müllsammeln, Bewirtung bei Straßenfesten etc. eng zusammen. Das Café-Team nimmt an Fortbildungen des Landratsamts und des JobCenters teil. Die Ehrenamtlichen haben Projekte zum Thema ‚Frieden‘ und ‚Zusammenleben in Verschiedenheit‘ durchgeführt sowie integrative Projekte wie Sprachentage oder die Interkulturelle Woche. Durch die Kooperation mit dem Diakonischen Werk Kronach-Ludwigstadt/Michelau gibt es ein qualifiziertes wöchentliches Beratungsangebot. Das Projekt wirkt mit der Grundschule Burgkunstadt bei der Aktion ‚Schule gegen Rassismus‘ mit und gestaltet gemeinsam mit dem Gymnasium Burgkunstadt ein P-Seminar zur Ausarbeitung und Gestaltung eines ‚Festes der Begegnung‘.
https://www.christuskirche.info/gruppen-und-kreise/cafe-dialog
Termine:
wöchentlich freitags von 13 bis 18 Uhr
Beratungsangebot der Diakonie: dienstags von 10 bis 14 Uhr
Veranstaltungsort:
Begegnungscafé Dialog der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Burgkunstadt
Rangengasse 5
96224 Burgkunstadt
Kontakt:
Angelika Geyer
Tel.: 0176 / 3435617
Beim kostenlosen Sonntagsfrühstück sind Menschen jeden Alters, egal welcher Herkunft, eingeladen, um das Frühstücksbuffet zu genießen. Es findet bewusst am letzten Sonntag im Monat statt, unter dem Motto ‘Wenn am Ende des Geldes noch Monat übrig ist’, um Menschen, die am Monatsende nur noch wenig Geld zur Verfügung haben, eine gesunde Mahlzeit zu ermöglichen. Dabei besteht Gelegenheit, sich mit anderen Menschen über Gott und die Welt zu unterhalten und zu diskutieren. Ein Team aus Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen steht für Fragen bereit.
Ganz unterschiedliche Menschen begegnen sich hier, die sich sonst nie sehen würden. Da auch Gottesdienstbesucher:innen zum Frühstück kommen, werden Menschen verschiedenster Herkunft und Milieus und unterschiedlichen Meinungen angesprochen.
Das Angebot ist bewusst niedrigschwellig angelegt. Auch Menschen ohne finanzielle Mittel und mit wenig Deutschkenntnissen nehmen teil, kommen miteinander in den Austausch und erfahren Begegnung und Verständigung.
Die Uhrzeit von 8:30 Uhr bis 10:30 Uhr ist so gewählt, dass die Gäste entweder nur zum Frühstück kommen oder auch anschließend in den Gottesdienst gehen können.
Das Projekt ist eine Kooperation des Mehrgenerationenhauses Forchheim und der Christuskirche Forchheim. Pro Frühstück kommen ca. 45 Gäste. Insgesamt 12 Ehrenamtliche und zwei hauptamtliche Kräfte wirken beim Sonntagsfrühstück mit.
Termine:
Jeden letzten Sonntag im Monat von 8:30 Uhr bis 10:30 Uhr
Veranstalter:
Bürgerzentrum Mehrgenerationenhaus und Evang.-Luth. Kirchengemeinde Forchheim-Christuskirche
Veranstaltungsort:
Gemeindehaus der Christuskirche
Paul-Keller-Straße 17
91301 Forchheim
Kontakt:
Kathrin Reif
Leiterin Bürgerzentrum-Mehrgenerationenhaus Forchheim
Tel.: 09191 / 6155287
‚Mit Hand und Herz‘ ist ein offenes, niedrigschwelliges Mitmach-Projekt, das seit Ende 2025 einmal monatlich Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft zusammenbringt. Bei den kreativen Nachmittagen wird gemeinsam gestrickt, gehäkelt, genäht, gemalt, gebastelt und upgecycelt. Dabei entstehen beispielsweise warme Kleidungsstücke für obdachlose Menschen, Karten für Senior:innen oder praktische Gegenstände für geflüchtete Frauen. So verbindet das Projekt Kreativität mit sozialem Engagement, Nachhaltigkeit und Solidarität.
Im Mittelpunkt stehen Begegnung, Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung. Das gemeinsame Tun schafft einen Ort der Verständigung, an dem Menschen aus unterschiedlichen Lebenssituationen und Lebenswelten miteinander in Kontakt kommen. Kreativität wird dabei zu einer gemeinsamen Sprache, die Barrieren überwindet und Austausch ermöglicht. Aus den Begegnungen entstehen neue Beziehungen, Ideen und weitere gemeinsame Aktivitäten.
Die Teilnehmenden erfahren Selbstwirksamkeit und erleben, dass ihr Engagement etwas bewirkt. Gleichzeitig entstehen sinnstiftende Tätigkeiten, die Einsamkeit entgegenwirken und soziale Verbundenheit stärken. So wird ‚Mit Hand und Herz‘ zu einem bunten Ort der Begegnung, Inspiration und Solidarität.
Das Freiwilligenzentrum z`sam bietet auch eine persönliche Engagementberatung an, so dass die Möglichkeit besteht, sich weiter langfristig zu engagieren.
Termine:
1 x im Monat
Veranstaltungsort:
Freiwilligenzentrum z’sam
Diakonie München und Oberbayern gGmbH
Theresienstr. 63
80333 München
Kontakt:
Sabine Bankauf
sbankauf(at)diakonie-muc-obb.de
Tel.: 0151 70 62 36 80
Foto im Header: Bei der Preisverleihung für den Diakonie-Wettbewerb 2025 erhielt die Kirchengemeinde in Lauf für ihr Projekt ‘Horch amol’ den zweiten, mit 2.000 Euro dotierten Preis. Mit diesem Projekt hatte die Kirchengemeinde einen neuen Verständigungsort gegründet.
Von links nach rechts: Christian Kempff (CVJM Lauf); Philipp Feichtenbeiner, Vorstand Wirtschaft des Diakonischen Werkes Bayern; Pfarrer Jan-Peter Haustein von der Kirchengemeinde Lauf; Markus Koch (vrk Bayern); Diakon David Geitner; Franz Blanz, ehrenamtlicher Mitarbeiter des Projekts ‘Horch amol’

Ihr Kontakt
