Die Diakonie in Bayern

Das Diakonische Werk Bayern mit 3.500 Einrichtungen und etwa 72.000 Vollzeitstellen mit mehr als 68.000 Mitarbeitenden ist der zweitgrößte Verband der freien Wohlfahrtspflege in Bayern. Gemeinsam generieren diese Einrichtungen einen Umsatz von über 1,2 Milliarden Euro jährlich. Die Diakonie in Bayern ist damit nicht nur einer größten Arbeitgeberinnen, sondern auch ein beachtlicher Wirtschaftsfaktor. Die Diakonie in Bayern gibt es seit nahezu 150 Jahren, einzelne Einrichtungen sind sogar noch älter.
Dennoch ist der Glaube die Grundlage diakonischen Handelns. Dies bedeutet: Nicht nur Zahlen und Wirtschaftlichkeit stehen im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit, sondern der Mensch mit seinen Bedürfnissen, seinen Ängsten, aber auch seinen Fähigkeiten und Hoffnungen.
Dadurch unterscheiden wir uns von anderen Anbietern im sozialen Sektor: Grundlage unseres Handelns ist das christliche Menschenbild. Der Mensch als Geschöpf Gottes hat eine unveräußerliche Würde. Er an sich ist wertvoll, unabhängig von seiner Wirtschafts- oder Schaffenskraft. Wir möchten uns seiner Probleme annehmen und bei ihrer Lösung helfen. Gemeinsam mit ihm.
Diakonie ist aber noch mehr: Als Anwältin für Schwache greifen wir auch in das politische wie gesellschaftliche Geschehen ein und machen uns stark für Andere. Die Diakonie in Bayern bildet so eine Lobby für diejenigen, die aufgrund ihrer Lebenssituation keine Möglichkeit dazu haben, sich selbst zu vertreten oder deren Stimmen schon längst verstummt sind.
*Die anderen Verbände der freien Wohlfahrtspflege: Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Rotes Kreuz, Der Paritätische Wohlfahrtsverband, Zentralverein der Juden.


