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Symbolbild Zahlen und Fakten aus der Diakonie Bayern

Zahlen und Fakten

Allgemein

59.038 Vollzeitstellen im Raum der bayerischen Diakonie

91.539 Mitarbeitende der bayerischen Diakonie

1.306 Mitglieder im Diakonischen Werk Bayern als Dachverband (örtliche Diakonische Werke, Diakonievereine, Kirchengemeinden für Kindergärten usw.)
Mitglieder sind häufig Träger mehrerer Einrichtungen und Dienste.

35 Bezirksstellen als Vertretung des Diakonischen Werkes Bayern in den Dekanatsbezirken und Landkreisen/Städten

 

Offene Altenhilfe

ca. 65 Seniorentagesstätten in kirchlich-diakonischer Trägerschaft
ca. 1.000 Seniorenclubs und Seniorenkreise in überwiegend kirchlicher Trägerschaft

 

Altenpflege (teilstationär, stationär)

223 Einrichtungen mit 16.292 Pflegeplätzen, in denen nach § SGB XI gepflegt wird
3 Einrichtungen mit Kurzzeitpflegeplätzen, weitere als „eingestreute Plätze“ in stationären Einrichtungen
39 Einrichtungen mit Tagespflege mit 483 Plätzen
79 Einrichtungen des Betreuten Wohnens

 

Ambulante Pflegerische Dienste

243 Diakonie-/Sozialstationen mit insgesamt ca. 7.300 Mitarbeitenden (ca. 3.400 Pflegefachkräfte, ca. 2.200 Mitarbeitende in Pflegehilfe, Hauswirtschaft, Sozialbetreuung, Verwaltung; ca. 1.700 Stundenkräfte, Aushilfen, Ehrenamtliche, Berufspraktikant/innen.)
38 Familienpflegedienste
36 Dorfhelferinnendienste mit 45 Dorfhelferinnen

 

Anti-Gewalt-Arbeit

3 Frauenhäuser mit insgesamt 22 Plätzen für Frauen und 28 bis 38 Plätzen für Kinder
2 Notwohnung / Zufluchtsstätte mit 4 Plätzen für Frauen und 6 bis 7 Plätzen für Kinder
1 Notruf
2 Fachberatungsstellen der Hilfen für Sexarbeiter/innen
2 ökumenische Beratungsstellen gegen Menschenhandel
3 Interventionsstellen

 

Arbeitslosigkeit

17 spezialisierte Beratungsstellen für Arbeitslose mit 30 Berater/innen, über 16.000 Beratungsgesprächen im Jahr und ca. 8.000 Klient/innen aus der Einzelfallhilfe
21 Soziale Beschäftigungsinitiativen (Träger) an 52 Standorten in Bayern mit ca. 460 hauptamtlich Mitarbeitenden und ca. 1.100 Maßnahmeteilnehmer/innen

 

Bahnhofsmission

12 Bahnhofsmissionen (größtenteils in ökumenischer Zusammenarbeit)

 

Beratungsstellen

71 Dienststellen (ohne Außenstellen) der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit (KASA) mit 120 Fachkräften, 14.800 beratene Klient/innen  und Familien - davon 35 % mit Migrationshintergrund- und ca. 41.000  Beratungsgespräche.

 Mehr als 1.800 Ehrenamtliche leisteten im Jahr mehr als 78.000 Stunden in der KASA. Mehr als 2.000 Treffen mit Erwerbslosen fanden statt, in denen es zu 13.500 Kontakten kam

Das Müttergenesungswerk unterstützten 32 Beratungsstellen mit über 1.464 Beratungen. In 31 Fällen wurden Widersprüche eingereicht, davon nur 4 abgelehnt. Insgesamt wurden 6.464 Gespräche geführt.

19 Suchtberatungs- und Behandlungsstellen
3 AIDS-Beratungsstellen mit 1 Außenstelle
26 Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen mit 17 Außenstellen
14 Schwangerenberatungsstellen, davon 10 in diakonischer Trägerschaft und 4 in Trägerschaft der Vereine „Frauen beraten e.V.“
12 Telefonseelsorgestellen, davon 4 in evangelischer und 8 in ökumenischer Trägerschaft
28 Schuldnerberatungsstellen, davon 26 anerkannte Insolvenzberatungsstellen
9 Angebote der Schuldnerberatung in Justizanstalten in Bayern

 

Betreuungsvereine

25 Betreuungsvereine

 

Brot für die Welt

51 Beauftragte in den Dekanatsbezirken
1.560 Kirchengemeinden führen „Brot für die Welt“-Sammlungen durch

1.540 Kirchengemeinden führen „Brot für die Welt“-Sammlungen und Aktionen durch. Genau 9.243.620 Euro an Spenden hat Brot für die Welt im vergangenen Jahr in Bayern erhalten. In dieser Summe sind alle Kollekten und Spenden aus der Region enthalten. Das ist erneut der Spitzenplatz im Vergleich der Landeskirchen.

 

Bundesfreiwilligendienst (BFD)

345 Einsatzstellen mit 1.011 BFD-Plätzen

 

Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug

34 Einsatzstellen mit 53 Plätzen

 

Diakonische Projekte und Initiativen in Bayern

150 diakonische Lernorte

42 diakonische Tischgemeinschaften

 

Ehrenamt

ca. 30.000 ehrenamtlich Mitarbeitende der bayerischen Diakonie

 

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

275 Einsatzstellen mit 449 FSJ-Plätzen

 

EU-Projektförderung

6 EU-Förderlinien, in denen diakonische Träger in Bayern in Koordination EU-Projektmittel erfolgreich eingeworben haben
22 bewilligte EU-Projekte, in denen 16 diakonische Träger als führende Antragsteller die Koordination übernommen haben und die im Zeitraum 2015 − 2017 in einer Höhe von ca. 6 Millionen Euro bewilligt wurden

 

Hilfen für Menschen mit Behinderung

15 Frühförderstellen für Kinder mit Behinderung mit rund 150 Mitarbeitenden und ca. 2.000 Plätzen
39 ambulante Dienste zur Sicherung der Teilhabe von Menschen mit Behinderung
86 Internate, Heime, Wohngruppen für geistig-, körperlich-, sinnesbehinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit ca. 8.000 Plätzen und rund 4.000 Mitarbeitenden
19 Tagesstätten an Förderschulen für geistig-, körperlich- und mehrfach behinderte Kinder und Jugendliche mit ca. 1.000 Plätzen
3 Berufsbildungswerke zur beruflichen Ausbildung von Jugendlichen mit Behinderung
4 Berufsförderungswerke für Menschen mit Behinderung
42 Werkstätten für Menschen mit Behinderung mit ca. 5.000 Plätzen und rund 1.000 Mitarbeitenden
18 Förderstätten für schwerstbehinderte Menschen mit ca. 900 Plätzen

 

Hospizdienste

5 stationäre Hospizdienste
11 ambulante Hospizdienste
9 ambulante Hospizdienste in verschiedenen Kooperationen

    

Katastrophenhilfe

An Spenden und Hilfen für Menschen in Katastrophengebieten wurden von der Diakonie 3.282.000 Euro gesammelt bzw. weitergeleitet. Zusammen mit Kirche und Mission Eine Welt erreichten wir knapp über 5,4 Millionen Euro (5.428.524 Euro). Das sind 78 Prozent der Vorjahressumme. Für das Erdbeben in Nepal wurden 795.000 Euro gesammelt, gefolgt von der Flüchtlingshilfe in Syrien mit 385.000 Euro und der Dürre in Afrika mit 105.000 Euro.

Für die Katastrophenhilfe in Simbach konnten wir insgesamt 430.000 Euro zur Verfügung stellen. 146 Familien bekamen direkte Hilfen in Form von Haushaltshilfen (40 Prozent) und Härtefällen (60 Prozent). Das sind 80 Prozent des Gesamtbudgets. Zudem wurden 120 Trockner langfristig an Bedürftige ausgeliehen. In einem Kooperationsprojekt mit dem Roten Kreuz unterstützten wir Menschen in der psychosozialen Betreuung (Psychoedukation).

 

Kinder- und Jugendhilfe (stationär, teilstationär und ambulant)

Unter dem Dach der bayerischen Diakonie befinden sich ca. 60 Träger der Kinder- und Jugendhilfe mit rund 2.300 Mitarbeitenden (Voll- und Teilzeitkräfte). Die Träger bieten mit ihren Einrichtungen und Diensten ein breit gefächertes Angebot von Hilfen zur Erziehung (nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetzbuch SGB VIII) mit ca. 800 eigenen Plätzen in Schulen oder zur beruflichen Qualifizierung, Ausbildung und Förderung.

Dazu gehören:

ca. 390 stationäre Wohngruppen in Heimen, Familienwohnformen und Internaten mit ca. 4.000 Plätzen
ca. 130 teilstationäre Gruppen in verschiedenen Einrichtungen, insbesondere heilpädagogischen Tagesstätten, mit rund 1.100 Plätzen

  • zahlreiche stationäre Plätze in sozialpädagogisch begleiteten Wohnformen zur beruflichen Eingliederung von Jugendlichen;
  • vielfältige flexible und ambulante Hilfen wie intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung;
  • sozialpädagogische Familienhilfe, Erziehungsbeistandsschaften, soziale Trainingsmaßnahmen;

Die zur Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Ausländer/-innen (umA) zusätzlich geschaffenen Plätze und neu eingerichteten Gruppen in vielen Einrichtungen sind in den Zahlen enthalten und summieren sich auf ca. 950 stationäre Plätze. Bayern ist in der bundesweiten Verteilung seit Juni 2017 wieder Aufnahmeland und bekommt unbegleitete minderjährige Ausländer/-innen zugewiesen. Dennoch schwanken die Zahlen in diesem Bereich sowohl saisonal als auch bedingt durch Fluchtströme erheblich, was auch zur Schließung von Einrichtungen führt.

 

Kindertagesstätten

1.282 Einrichtungen in kirchlicher und diakonischer Trägerschaft mit 86.073 Plätzen für Kinder

 

Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen

7 Allgemeinkrankenhäuser in evangelischer Trägerschaft mit 1.091 Plätzen
2 Kinderkliniken mit 255 Plätzen
8 Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen mit 450 Plätzen

 

Migration

39 Migrationsberatungsstellen mit 86 Mitarbeitenden
13 Jugendmigrationsdienste mit 30 Mitarbeitenden
3 Projekte für Wohnungsakquise mit 4 Mitarbeitenden
4 Integrationsprojekte
40 Asylsozialberatungsstellen mit 252 Mitarbeitenden
1 Psychosoziales Zentrum für Flüchtlinge (PSZ) mit 6 Mitarbeitenden
1 Beratungsstelle für Aus- und Weiterwanderer, binationale Paare und Familien
2 Fachkräfte in 2 Rückkehrberatungszentren für Flüchtlinge

 

Notfonds ausländische Student/-innen

266 ausländische Student/-innen in Notlagen erhielten 2016 Zuwendungen in Höhe von insgesamt 181.200 Euro. Der Fonds setzte sich zusammen aus Mitteln von Brot für die Welt (132.489 Euro für 175 Studierende), der Evang.-Luth. Kirche in Bayern (40.370 Euro für 64 Studierende) und Mitteln aus den Diakoniesammlungen in Bayern (8.341 Euro für 27 Studierende).

 

Partnerschaftsarbeit

12 Diakonische Träger und Fachschulen pflegen diakonische Partnerschaften zu den Kirchen Osteuropas, insbesondere in Ungarn. An gemeinsamen Projekten wurde die Flüchtlingshilfe in Ungarn weiter ausgebaut (Beratungszentrum in Budapest und Integrationshaus für Familien in Nyíregyháza). Der Aufbau einer Bahnhofsdiakonie (in Bayern Bahnhofsmissionen) nimmt konkrete Formen an. Mit Sopron und Györ beginnen die ersten Verhandlungen. Hilfstransporte gehören weiterhin zu den Angeboten. So wurden 2016 Büromaterial und Pflegeausstattung geliefert. 2017 werden aufgrund der Übernahme eines staatlichen Krankenhauses Pflegebetten benötigt. Einen Höhepunkt bildete im Frühjahr 2017 das ungarisch-finnisch-bayerische Diakonieseminar zum Thema „Soziale Arbeit in ländlichen Regionen“.

 

Migration

22 Migrationsberatungsstellen mit 38 Mitarbeitenden
13 Jugendmigrationsdienste mit 27 Mitarbeitenden

4 Projekte für syrische Kontingentflüchtlinge
6 Integrationsprojekte
31 Asylsozialberatungsstellen mit 122 Mitarbeitenden
1 Psychosoziales Zentrum für Flüchtlinge (PSZ) mit 4 Mitarbeitenden
1 Beratungsstelle für Aus- und Rückwanderer, binationale Paare und Familien
1 Fachkraft in einem Rückkehrberatungszentrum für Flüchtlinge

 

Notfonds ausländische Studentinnen und Studenten

243 ausländische Studentinnen und Studenten in Notlagen erhielten im Jahr 2014 Zuwendungen in Höhe von insgesamt 172.432 Euro (+ 10 %). Der Fonds setzte sich zusammen aus Mitteln von Brot für die Welt (127.995 Euro für 168 Studierende), der Evang.-Luth. Kirche in Bayern (37.737 Euro für 60 Studierende) und Mitteln aus den Diakoniesammlungen in Bayern (6.700 Euro für 15 Studierende). 

 

Partnerschaftsarbeit

 12 Diakonische Träger und Fachschulen pflegen diakonische Partnerschaften zu den Kirchen Osteuropas, insbesondere in Ungarn. An gemeinsamen Projekten wurde die Flüchtlingshilfe in Ungarn weiter ausgebaut (Beratungszentrum in Budapest und Integrationshaus für Familien in Nyíregyháza). Der Aufbau einer Bahnhofsdiakonie (in Bayern Bahnhofsmissionen) nimmt konkrete Formen an. Mit Sopron und Györ beginnen die ersten Verhandlungen. Hilfstransporte gehören weiterhin zu den Angeboten. So wurden 2016 Büromaterial und Pflegeausstattung geliefert. 2017 werden aufgrund der Übernahme eines staatlichen Krankenhauses Pflegebetten benötigt. Einen Höhepunkt bildete im Frühjahr 2017 das ungarisch-finnisch-bayerische Diakonieseminar zum Thema „Soziale Arbeit in ländlichen Regionen“.

 

Schulen

42 Förderschulen mit 6.757 Schülerinnen und Schülern und 1.230 Pädagog/innen
32 Allgemeinbildende Schulen mit 10.269 Schüler/-innen und 1.002 Pädagog/innen
75 Berufliche Schulen mit 7.143 Schüler/-innen und 899 Pädagog/innen
12 Internate und Schülerheime mit 877 Kindern und Jugendlichen und 133 Pädagog/innen
161 Schulen, Internate und Schülkerheime mit 25.046 Schüler/-innen

 

Sozialpsychiatrie

33 Sozialpsychiatrische Dienste (incl. 2 Krisendiensten) mit 14 Außenstellen und 22 Orten für Außensprechstunden, die rund 18.500 Klient/innen, inklusive Angehörigen, begleiten und betreuen
38 Tagesstätten für Menschen mit einer seelischen Behinderung mit 564 Plätzen
1.469 Plätze im Betreuten Wohnen für Menschen mit einer psychischen Erkrankung bzw. Behinderung
5 Übergangseinrichtungen zur Rehabilitation psychisch kranker Menschen mit 144 Plätzen
1 Rehabilitationseinrichtung für psychisch Kranke (ERPEKA) mit 68 Plätzen
1 Einrichtung der medizinischen Rehabilitation (§111 SGB V) mit 50 Plätzen
14 Wohnheime und 15 Außenstellen/Außenwohngruppen für Menschen mit einer psychischen Behinderung mit 739 Plätzen
7 Integrationsfachdienste (IFD) (in Kooperation)
11 Stellen mit Schwerpunkt der Begleitung Schwerbehinderter im Arbeitsleben
7 Gerontopsychiatrische Dienste

 

Straffälligenhilfe

8 Fachberatungsstellen der Straffälligenhilfe (mit Zentralstellen)  
4  Fachstellen zur Vermittlung gemeinnütziger Arbeit („Schwitzen statt Sitzen“)
4  Fachstellen für Täter-Opfer-Ausgleich
4  soziale Trainingsmaßnahmen für jugendliche und erwachsene Straffällige
5  ambulante Dienste für betreutes Wohnen
3  teilstationäre Einrichtungen für straffällige Menschen
11 stationäre Einrichtungen der Straffälligenhilfe mit ca. 150 Plätzen
2  Familienseminare für Inhaftierte und deren Angehörige in Nord- und Südbayern
2 psychotherapeutische Fachambulanzen für Gewalt- und Sexualstraftäter
sowie mehrere Projekte u. a. im Rahmen der ehrenamtlichen Straffälligenhilfe

 

Wohnungslosenhilfe

11 Fachstellen zur Verhinderung von Wohnungslosigkeit
14 Fachberatungsstellen der Wohnungslosenhilfe
3 Fachberatungsstellen speziell für Frauen in besonderen Lebenslagen
10 Kurzzeit-Übernachtungsmöglichkeiten für wohnungslose Menschen mit ca. 140 Plätzen
7  Dienste für aufsuchende Straßensozialarbeit (Streetwork)
11 Tagesaufenthalte/Wärmestuben
9 ambulante Dienste für betreutes Wohnen
3 teilstationäre Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe
11 stationäre Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe mit ca. 700 Plätzen8          stationäre Einrichtungen speziell für Frauen in besonderen Lebenslagen mit ca. 100 Plätzen

 

Stand: 1.10.2017

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Daniel Wagner
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