HospizAusbau der palliativen und hospizlichen Begleitung nötig

Im Sozialbericht wird „Hospiz“ auf zwei Seiten genannt: Auf S. 180 unter der Überschrift „Ehrenamt“, „Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege“ und auf S. 566 unter der Überschrift „Pflegebedürftige“, „9.3. Maßnahmen Hospiz- und Palliativversorgung Fortbildung“. Gesondert wird auf die Hospiz- und Palliativversorgung nicht eingegangen.

Gelungene Hospiz- und Palliativarbeit zeichnet sich zuallererst durch ihre zutiefst respektvolle Haltung und eine sehr weitgehende Zentrierung auf die Wünsche und Bedürfnisse des schwerkranken Menschen und nahestehender Personen aus.

Die Hospizkultur und die Palliativversorgung in den stationären Pflegeeinrichtungen sind zu stärken. Eine würdevolle Begleitung von Menschen in der letzten Lebensphase erfordert einen hohen zeitlichen und damit finanziellen Aufwand.

=> ein abgestuftes Angebot allgemeiner und spezialisierter ambulanter und stationärer Hospiz- und Palliativversorgung ist weiter auszubauen.

Es bedarf einer sorgfältigen und aufeinander abgestimmten Planung und einer gesicherten angemessen Finanzierung.

=> Zur Finanzierung der Hospizkultur und Palliativversorgung in stationären Pflegeeinrichtungen gibt es verschiedene Modelle.

Die Diakonie Deutschland sieht die finanzielle Verantwortung – in Anlehnung der Finanzierung stationärer Hospize – in der gesetzlichen Krankenversicherung verortet.

=> Generelle Forderung:

Die Diakonie Bayern und die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern fordern einen Ausbau der palliativen und hospizlichen Begleitung sowie eine umfassende Kultur des Lebens in unserer Gesellschaft.

 

Der Realitätscheck zum Download: