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Symbolbild: Pressearbeit der Diakonie Bayern

Diakonie in Bayern für die Presse

Die Medien sind wichtige Gesprächspartner für die Diakonie in Bayern, die sie kritisch und konstruktiv begleiten. Gleichzeitig ist die Diakonie im Freistaat eine wichtige Ansprechpartnerin, wenn es um fundierte sozialpolitische Positionen, aber auch um Ansprechpartner und -partnerinnen in den Einrichtungen und Diensten geht.

Die Pressestelle des Landesverbandes steht den Mitarbeitenden der Medien darum jederzeit für Anfragen zur Verfügung.

Meldungen 2019

Sabine Lindau ergänzt Spitze der Diakonie Bayern

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Verstärkte Präsenz in der Landeshauptstadt

Nürnberg, 12. 02. 2020 Der Vorstand der Diakonie Bayern, der Landesverband der bayerischen Diakonie mit Hauptsitz in Nürnberg, wird erweitert. Damit sollen die Präsenz in der Landeshauptstadt verstärkt und die Kontakte zu Ministerien, Parteien und Verbänden intensiviert werden. Der Diakonische Rat hat die Theologin und Betriebswirtin Sabine Lindau in den Vorstand des zweitgrößten bayerischen Wohlfahrtsverbandes berufen. Sie ist bislang Geschäftsführerin der Bezirksstelle der Diakonie Bayern in München und Mitglied der Leitungskonferenz der Inneren Mission München. Sabine Lindau wird ihre Aufgaben schwerpunktmäßig von der „Münchener Stelle“ des Landesverbands aus wahrnehmen.

Die 1966 geborene Lindau war nach dem Studium der Theologie in Tübingen und Berlin sowie einem Betriebswirtschaftsstudium in Stuttgart zunächst Vorstandsassistentin bei der Unternehmensgruppe „Dienste für Menschen“, Stuttgart, ehe sie als Referentin für stationäre Altenhilfe in das Diakonische Werk Württemberg wechselte. Im Oktober 2000 wechselte sie zur Inneren Mission München. Hier war sie zunächst Assistentin des Vorstandes, ehe sie als Abteilungsleiterin unter anderem die Bereiche Ehrenamt, Fortbildung und ab 2003 den Bereich Sozialpsychiatrie und Gesundheit übernahm. Seit 2011 ist Lindau Geschäftsführerin der Bezirksstelle München und hat Erfahrung in der Spitzenverbandsarbeit auf Bezirks- sowie Kommunalebene.

„Sabine Lindau ergänzt den bislang dreiköpfigen Vorstand der Diakonie Bayern perfekt“, begrüßt der Vorsitzende des Diakonischen Rats, Pfarrer Jochen Keßler-Rosa, die Berufung. „Sie bringt nicht nur langjährige Erfahrung aus nahezu allen diakonischen Arbeitsfeldern mit. Sie kennt die Diakonie in Bayern durch ihre Mitarbeit in zahlreichen Gremien und Projekten, und ist auch in München bestens vernetzt.“ Dies seien ideale Voraussetzungen, um die Präsenz des in Nürnberg ansässigen Verbands in der Landeshauptstadt weiter auszubauen.

Im Diakonischen Werk Bayern wird Lindau neben der landesverbandlichen Vertretung in München künftig die Bereiche Integration, Migration und Flüchtlingshilfe sowie Kinder, Jugendliche, Familien, Frauen verantworten. Sie ergänzt den bislang dreiköpfigen Vorstand, bestehend aus Diakoniepräsident und 1. Vorstand, Pfarrer Michael Bammessel, dem 2. Vorstand Wolfgang Janowsky (Wirtschaft und Recht) sowie Fachvorständin Sandra Schuhmann (Gesundheit und Teilhabe). Der genaue Zeitpunkt ihres Amtsantritts in Nürnberg steht noch nicht fest, wird jedoch voraussichtlich im Sommer erfolgen.

Das Diakonische Werk der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern e.V. ist der zweigrößte Wohlfahrtsverband in Bayern. In ihm sind über 1.300 Träger mit mehr als 90.000 Mitarbeitenden zusammengeschlossen. Der Sitz der Geschäftsstelle mit ca. 120 Mitarbeitenden befindet sich in Nürnberg.

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„Ein profilierter Vertreter der Diakonie – weit über die Grenzen Münchens hinaus“

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Diakonie Bayern würdigt Dr. Günther Bauer

Nürnberg, 05. Februar 2020. Über ein Vierteljahrhundert war er das Gesicht der Diakonie - in München, aber auch über Grenzen der Landeshauptstadt hinaus. Am kommenden Freitag wird Dr. Günther Bauer nun als Vorstand der Inneren Mission München offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Der Präsident der Diakonie Bayern, Michael Bammessel, würdigte den evangelischen Theologen als profilierten und streitbaren Vertreter der Diakonie: „Er hat die Innere Mission München in den letzten 25 Jahren zu einem modernen Sozialunternehmen mit mehreren Tausend Mitarbeitenden entwickelt.“

Dies, so Bammessel, sei in einer Zeit entscheidender sozialpolitischer Weichenstellungen geschehen. So wurde das Selbstkostendeckungsprinzip abgeschafft und die Pflegeversicherung eingeführt. „Die damit verbundene stärkere Ökonomisierung des Sozialen war eine gewaltige Herausforderung.“ Das Wachstum der Inneren Mission sei ein Beispiel dafür, dass die Diakonie diesen Wechsel erfolgreich bewältigt habe.

Bauer promovierte bei Professor Wolfgang Huber, dem späteren Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), über “Sozialgestalt und Recht der Kirche“, war dann fünf Jahre lang theologischer Referent im Landesverband der Diakonie Bayern in Nürnberg und wurde 1994 zum Vorstand zur Inneren Mission München berufen.

Auch das diakonische Arbeitsrecht, wie es heute in Bayern Anwendung findet, trägt zum Teil die Handschrift von Bauer. Der Arbeitsrechtlichen Kommission, die Arbeitsrecht und Tarife in Kirche und Diakonie festlegt, gehört er seit vielen Jahren sowohl auf Bundesebene als auch auf Landesebene an; hier führt er derzeit den Vorsitz.

Bammessel: „Günther Bauer hat das Gesicht der Diakonie in München, aber auch darüber hinaus, maßgeblich geprägt. Er scheute sich nicht, laut und vernehmlich auf Missstände aufmerksam zu machen, z.B. bei der Unterbringung minderjähriger Flüchtlinge. Er war dabei für andere nicht immer bequem; es ging ihm jedoch immer um die Aufgabe der Diakonie, Menschen in allen Lebenslagen beizustehen.“

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Ergebnisse der Pflegemindestlohnkommission sind ein vernünftiger Kompromiss

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Erhöhung zum 1. 7. 2020

Berlin, 29.1. 2020 Das Bundesarbeitsministerium hat jetzt die Ergebnisse der Pflegemindestlohnkommission vorgestellt. Damit ist ein Branchenmindestlohn in der Pflege ab dem 1. Mai 2020 weiter gesichert. Der Beschluss sieht vor, die derzeit geltenden Werte für den Zeitraum vom 1.5. bis 1.7. 2020 weiterzuführen, die erste Erhöhung findet zum 1.7. 2020 statt. Der Pflegemindestlohn für Pflegehilfskräfte ohne Ausbildung steigt zum 1. Juli auf 11,20 Euro in den östlichen Bundesländern (aktuell 10,85 Euro) und auf 11,60 Euro in den westlichen Bundesländern (aktuell: 11,35 Euro). Ab dem 1.9.2021 ist für Pflegehilfskräfte ohne Ausbildung erstmals ein bundesweiter Branchenmindestlohn von zwölf Euro vorgesehen. 

 

"Mit den Beschlüssen ist ein vernünftiger Kompromiss gelungen. Das Ergebnis ist gut im Sinne der Pflegekräfte und gibt Planungssicherheit für die Zukunft. Ziel muss es sein, auch in Zukunft, die Pflege zu stärken und den Pflegeberuf finanziell und gesellschaftlich aufzuwerten", sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland.

 

Ab April bzw. Juli 2021 werden darüber hinaus die Pflegemindestentgelte abhängig von der Qualifikation gestaffelt. So erhalten ab dem 1.4.2021 Hilfskräfte mit einjähriger Ausbildung erstmalig einen Pflegemindestlohn in Höhe von 12,20 Euro in den östlichen Bundesländern und 12,50 Euro in den westlichen Bundesländern, während sich zum selben Zeitpunkt für Hilfskräfte ohne Ausbildung der Mindestlohn auf 11,50 Euro (Ost) bzw. 11,80 Euro (West) erhöht. Für Pflegefachkräfte wird ab dem 1.7.2021 ein bundeseinheitlicher Mindestlohn in Höhe von 15,00 Euro eingeführt.

 

Für Pflegekräfte in der Diakonie haben die Ergebnisse der Pflegekommission keine direkten Auswirkungen. Die Entgelte in den diakonischen Tarifwerken liegen zum Teil deutlich über den vereinbarten Vergütungen. Hinzu kommen kirchentarifliche Zusatzleistungen wie beispielsweise Pflegezulagen, Beiträge zur kirchlichen Betriebsrente und eine Jahressonderzahlung. Der 4. Pflegekommission gehörten Vertreter der Arbeitnehmer und von Arbeitgeberverbänden, der kirchlichen Dienstnehmer und Dienstgeber (Arbeitsrechtliche Kommission der Diakonie Deutschland bzw. des Deutschen Caritasverbandes), sowie ein unabhängiger, nicht stimmberechtigter Beauftragter des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales an. Der Beschluss der Pflegekommission bildet die Grundlage für den Bundesarbeitsminister zur Festsetzung von Mindestlöhnen in der Pflegebranche durch den Erlass einer Rechtsverordnung. Die bisherige Verordnung gilt bis zum 30. April 2020.

 

Alle Zahlen und Fakten zu den neuen Pflegemindestlöhnen unter

https://www.diakonie.de/journal/faq-neuer-pflegemindestlohn-ab-1-juli-2020

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Begegnungen schaffen.

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Diakonie-Wettbewerb 2020 fördert ehrenamtliche Projekte

Nürnberg, den 28. Januar 2020 Ehrenamtliche in Diakonie und Kirche leisten einen wesentlichen Beitrag für den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Sie engagieren sich für Menschen, um deren Teilhabe am öffentlichen Leben zu fördern, um Solidarität und Gemeinsinn zu stärken. Mit dem Diakonie-Wettbewerb 2020 möchte das Diakonische Werk Bayern dieses ehrenamtliche Engagement für mehr Teilhabe fördern.

 

Ab 1. Februar 2020 können sich alle Mitglieder der bayerischen Diakonie – z. B. diakonische Träger und Einrichtungen, Kirchengemeinden und Diakonievereine  – um einen der fünf Preise im Gesamtwert von 6.500 Euro bewerben. Es kommen ganz unterschiedliche Projekte für eine Bewerbung in Frage, beispielsweise inklusive und integrative Projekte in der Behindertenarbeit, Angebote der offenen Altenarbeit, diakonische Nachbarschafts- und Stadtteilinitiativen u. v. m. Die Einsendefrist endet am 31. Mai 2020. Im Internet steht ein Formular für die Bewerbung zur Verfügung. Dort ist auch das Faltblatt zum Diakonie-Wettbewerb 2020 mit den genauen Teilnahmebedingungen zum Herunterladen eingestellt.

 

Die Preisverleihung wird im Rahmen der Messe „ConSozial“ am 29. Oktober 2020 im Nürnberger Messezentrum stattfinden. Die Preisträger werden in Form von kurzen Filmen präsentiert.

 

Das Diakonische Werk Bayern bedankt sich bei den Sponsoren für die kontinuierliche Förderung des Wettbewerbs. Der 1. Preis in Höhe von 2.000 Euro wird vom Versicherer im Raum der Kirchen und der BKK Diakonie gespendet, der 2., mit 1.500 Euro dotierte Preis von der CURACON Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und der 3. reguläre Preis in Höhe von 1.000 Euro von der Evangelischen Bank. Zwei Sonderpreise in Höhe von jeweils 1.000 Euro stiftet die St. Gumbertus Stiftung Ansbach. Das evangelische Sonntagsblatt unterstützt die Ausschreibung des Diakonie-Wettbewerbs durch Berichterstattung.

 

Für Rückfragen und weitere Informationen steht Dr. Leonie Krüger, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit im Diakonischen Werk Bayern, gerne zur Verfügung (Tel.: 0911 93 54 207, email: krueger@diakonie-bayern.de).

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1,2 Millionen Anrufe 2019 bei der TelefonSeelsorge

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Krisenhilfe für Menschen in Notlagen

Berlin, 24. Januar 2020 - Die TelefonSeelsorge verzeichnete im vergangenen Jahr über 1,2 Millionen Anrufe von Menschen in persönlichen Notlagen (2018: 1,3 Millionen Anrufe). So hat sich die Anzahl der Hilfegesuche per Chat 2019 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt, auch nahm die Zahl der Mails zu. Die häufigsten Themen waren Ängste, Einsamkeit, seelische und körperliche Einschränkungen und Beziehungsfragen. Eine wichtige Aufgabe der überwiegend ehrenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger ist die Auseinandersetzung mit suizidalen Situationen. Hilfesuchende können seit nun mehr 25 Jahren auch per Mail und Chat um Rat suchen. Dieses Angebot wird vor allem von jüngeren Menschen in Anspruch genommen. Anonym bleiben zu können ist für die allermeisten Ratsuchenden (94 Prozent) sowohl am Telefon, per Mail und im Chat besonders wichtig. Mehrheitlich nutzen Frauen das Angebot der TelefonSeelsorge.

 

Diakonie-Präsident Ulrich Lilie: "Menschliche Nähe, Mitgefühl und Verstehen sind gerade in einer zunehmend digitalisierten Welt für viele Hilfesuchenden ein wichtiger Anker. Wie enorm bedeutend Zuhören und die persönliche Bindung sind, zeigt sich daran, dass die Mehrheit der Hilfesuchenden wiederholt anruft. Es geht um den Kontakt von Mensch zu Mensch. Das ist der Grundgedanke der Telefonseelsorge." 64 Jahre nach ihrer Gründung habe sie nichts von ihrer wichtigen Funktion verloren, erste Krisenhilfe für Menschen in Notlagen zu sein. Herzstück der TelefonSeelsorge sei das enorme ehrenamtliche Engagement.

 

"6.500 freiwillig Engagierte leisten ehrenamtlichen Dienst, sodass Telefon, Mail und Chat rund um die Uhr erreichbar sind." Am Telefon sind 52 Prozent der Ratsuchenden zwischen 50 und 69 Jahre alt. Vor allem für junge Menschen, die oft noch nicht an professionelle Einrichtungen gebunden sind, kann der Dienst eine große Hilfe sein, da er in schwierigen Lebenslagen unterstützt. Mehr als die Hälfte (59 Prozent) der 15 bis 29-Jährigen nutzten das Mail- beziehungsweise Chatangebot. Über die Hälfte aller Anrufe und Chats dauern zwischen 16 und 45 Minuten. Über eine spezielle technische Einstellung kommt bei wiederholten Anrufen die ratsuchende Person schnell und direkt wieder in Kontakt mit der Person, mit der das erste Gespräch stattgefunden hat. So werden nicht mehr so viele Gespräche durch Auflegen beendet. Auch für die Mitarbeitenden in der TelefonSeelsorge schafft dieses so genannte Routing Erleichterung, da so nicht nur wiederholte Anrufe unmittelbar weitergeleitet, sondern Erstanrufe direkter ausgemacht und angenommen werden können.

 

Die TelefonSeelsorge wird in ökumenischer Gemeinsamkeit von der evangelischen und katholischen Kirche getragen. Sie ist als Evangelische Konferenz für Telefonseelsorge und Offene Tür e.V. ein Fachverband der Diakonie Deutschland.

Mehr Infos:

https://www.diakonie.de/telefonseelsorge

https://praesident.diakonie.de/2020/01/24/zuhoeren-telefonseelsorge/

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„Starker sozialer Sektor ist die Basis für eine florierende Wirtschaft.“

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Caritas übernimmt Vorsitz in der Freien Wohlfahrtspflege Bayern

München, 20. Januar 2020 - Der Landes-Caritasverband hat turnusgemäß den Vorsitz in der Freien Wohlfahrtspflege Bayern übernommen. Bei einer Pressekonferenz übergab die Vizepräsidentin des Bayerischen Roten Kreuzes, Brigitte Meyer, den Vorsitz an Landes-Caritasdirektor Prälat Bernhard Piendl. Gleichzeitig stellten beide erste wichtige Erkenntnisse der Studie „Sozialwirtschaft Bayern“ vor und betonten die wichtige Rolle des sozialen Sektors für Bayern: „Die Dienste und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege Bayern leisten Daseinsvorsorge und helfen Menschen, ihre Lebensaufgaben zu bewältigen, sei es in Kitas, bei der Pflege von Angehörigen oder bei der Bewältigung von persönlichen Nöten und Krisen. Die rund 445.000 Mitarbeitenden und mehr als 135.000 Ehrenamtliche engagieren sich jeden Tag für den sozialen Frieden, wobei die Krankenhäuser dabei noch gar nicht berücksichtigt sind. Ein starker sozialer Sektor ist deshalb die Basis für eine florierende Wirtschaft, weil er die Rahmenbedingungen setzt, um wirtschaftliche Entwicklung zu ermöglichen“, so der Prälat Piendl.

Die Sozialwirtschaft sei ein starker, weithin auch unterschätzter wirtschaftlicher Faktor. Die Wirkung der Sozialwirtschaft lässt sich jedoch nicht nur monetär messen: „Die Freiwilligenarbeit, die Jugendarbeit, auch die Hilfen für Menschen in Not in der Beratung, all sind Faktoren, die dafür sorgen, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt nicht erodiert und sie sind deutliche Zeichen der Solidarität in Bayern. Und: Bei aller Notwendigkeit, auch wirtschaftlich zu handeln, stehen bei der Freien Wohlfahrtspflege nicht die finanziellen Interessen im Vordergrund, sondern wir sind gemeinnützig und den Menschen verpflichtet“, so Piendl.

Zuvor zog Brigitte Meyer ein Fazit des vergangenen Jahres, in dem sie die Schlagkraft der Freien Wohlfahrtspflege unterstrich: „Eines der Hauptthemen der Arbeit waren die Budgetverhandlungen zum Pflegeberufereformgesetz. Auch wenn es trocken klingt: Hier ging es darum, eine auskömmliche Finanzierung der Ausbildung in der Pflege sicherzustellen und damit letztlich darum, die Pflege zukunftsfähig zu machen. Das dies gelungen ist, ist ein Erfolg der starken Koalition in der Freien Wohlfahrtspflege.“ Gerade auch wegen der Herausforderungen zeigte sich laut Meyer die Freie Wohlfahrtspflege enttäuscht, dass es bisher noch nicht gelungen ist, zu einem Gespräch mit Ministerpräsident Markus Söder zusammenzukommen.

Für Prälat Piendl ist der Mangel an qualifizierten Fachkräften die wichtigste Herausforderung für die kommenden Jahre: „Rund ein Viertel unserer Mitarbeitenden sind 55 Jahre oder älter und werden in den kommenden Jahren in Rente gehen. Für uns ist es deshalb wichtig, auch weiterhin stark auf die Ausbildung zu setzen. Es gilt ein positiveres Bild der Pflege zu zeichnen: Der Beruf ist hochmotivierend, ist sinnerfüllt und anspruchsvoll. Mit der neuen, generalistischen Pflegeausbildung und der Neudefinition des Pflegeberufs könnte es gelingen, wieder mehr junge Menschen für eine Ausbildung in der Pflege zu gewinnen.“

In der Freien Wohlfahrtspflege Bayern sind das Bayerisches Rotes Kreuz, die Arbeiterwohlfahrt, der Landes-Caritasverband Bayern, die Diakonie Bayern, der Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern und der Paritätische Wohlfahrtsverband Bayern organisiert. Gemeinsam er-bringen die Verbände rund 75% aller sozialen Dienstleistungen in Bayern. Als Verband unterstützt die Freie Wohlfahrtspflege Bayern ihre Mitglieder durch Koordination und Absprachen bei der Realisierung von Zielen, mit denen sie ihren Beitrag dazu leisten, Bayern sozial zu gestalten. Endgültig erscheinen wird die Studie „Sozialwirtschaft Bayern“ im kommenden Mai.

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Damit es gar nicht erst soweit kommt.

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„Beratungsstelle für Wohnraumerhalt“ der Diakonie bekommt bayerischen Sozialpreis.

Nürnberg/Neu-Ulm, 19.12.2019 Mit dem Sozialpreis der Bayerischen Landesstiftung 2019 wird heute in München die „Ökumenische Beratungsstelle für Wohnraumerhalt im Landkreis Neu-Ulm“ ausgezeichnet. Die von Diakonie und Caritas gemeinsam getragene Einrichtung hat im vergangenen Jahr etwa 350 von Wohnungslosigkeit bedrohte oder betroffene Personen beraten. In vielen Fällen konnten die Mitarbeitenden helfen und den Verlust des Wohnraums verhindern.

 

Im Jahr 2011 mit Mitteln des Freistaats als Modellprojekt der Diakonie Neu-Ulm gegründet, ist die Beratungsstelle mittlerweile ein vom Landkreis finanziertes Regelangebot. Durch frühzeitige Hilfen soll der Wohnraumverlust verhindert werden  - und so nicht zuletzt erhebliche Folgekosten sowohl für die Betroffenen als auch für Städte und Gemeinden im Landkreis Neu-Ulm vermieden werden. Städte und Gemeinden sind im Falle einer Wohnungslosigkeit für die Folgeunterbringung und für die Beratung wiederum die Landkreise bzw. kreisfreien Städte zuständig.

 

Für Andreas Kurz, den Vorsitzenden des Fachverbandes Evangelische Wohnungsnotfallhilfe und Straffälligenhilfe (FEWS) ist die Auszeichnung auch eine politische Anerkennung der ‚Fachstellen zur Verhinderung von Wohnungslosigkeit‘, da es in Bayern noch kein flächen- und bedarfsdeckendes Netz derartiger Fachstellen gibt. Kurz empfiehlt daher, es als Pflichtaufgabe der Landkreise und kreisfreien Städte gesetzlich zu verankern. Nur so sei ein nachhaltiges System von Präventionsstellen in Bayern zu erreichen: „Das Beispiel Neu-Ulm zeigt, dass es sich für alle Akteure lohnt, daraus ein dauerhaftes Beratungsangebot zu machen.“ Bereits im Jahr 2016 hatte der Fachverband mit einer wissenschaftlichen Studie die Wirksamkeit solcher Fachstellen nachgewiesen.

 

Der Preis der Bayerischen Landesstiftung ist mit 10.000 Euro dotiert. Auch im Jahr 2018 wurde eine Einrichtung der Diakonie Bayern ausgezeichnet – der „Arbeitskreis Resozialisierung e.V.“ der Stadtmission Nürnberg, der Strafgefangene bei ihrem Weg zurück in die Freiheit begleitet.

 

Die Bayerische Landesstiftung besteht seit 1972. Als rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts verfolgt sie gemeinnützige und mildtätige Zwecke auf sozialem und kulturellem Gebiet. Seit der Gründung der Stiftung wurden im kulturellen und sozialen Bereich für über 10.000 Projekte Zuschüsse mit einem Gesamtvolumen von rund 600 Millionen Euro bewilligt. Dabei geht die Bandbreite der Förderung von wenigen Tausend Euro bis zu Maßnahmen, die mit mehreren Hunderttausend Euro oder in Ausnahmefällen auch mit einem Millionenbetrag gefördert werden. Im sozialen Bereich werden bedeutende Bauprojekte vor allem in der Alten- und Behindertenhilfe gefördert. Dazu gehören modellhafte Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen genauso wie heilpädagogische Tagesstätten oder Werkstätten für Behinderte.

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Hilfen für Menschen in Wohnungsnot weiter ausbauen.

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Beispielhafte Studie bestätigt Forderungen der Diakonie Bayern

Nürnberg/Kempten 13.12.19 Der Titel der Studie klingt kompliziert, ihre Ergebnisse jedoch sind recht einfach zu verstehen.  Unter der Überschrift „ Analyse der Schnittstellen der ordnungsrechtlichen Unterbringung in Zuständigkeit der Gemeinden zu Leistungen nach § 67 SGB XII in örtlicher und überörtlicher Zuständigkeit – eine Fallstudie im Regierungsbezirk Schwaben“ kommen die Verfasserinnen zu dem Ergebnis: Die Angebote für wohnungslose Menschen reichen nicht aus. Und die Vernetzung der zuständigen Akteure – Kommunen, Landkreise und Träger der Wohnungsnotfallhilfe – muss dringend verbessert werden. 

 

Über dreißig Interviews hat das „Süddeutsche Institut für empirische Sozialforschung“  geführt – mit Vertreterinnen und Vertretern von Städten, Landratsämtern, Wohnungsbaugesellschaften und sogenannten „Hilfsinstitutionen“ im Regierungsbezirk Schwaben. Nahezu alle bestätigen einen „Anstieg der Obdachlosenzahlen sowie eine damit einhergehende Zunahme an ordnungsrechtlichen Unterbringungen“ – in der Regel sind dies sogenannte Notunterkünfte. Allerdings, so die Studie weiter, fehlt es überall an geeignetem Wohnraum, was zu einer Doppelbelegung von Einzelzimmern, der langfristigen Nutzung von Kurzübernachtungsstellen und zu hohen Verweildauern in den Unterkünften führt. Der Wille zu helfen, so die Studie weiter, sei zwar da, es mangele jedoch an den entsprechenden Ressourcen.

 

Für Heidi Ott, Fachreferentin für Wohnungsnotfallhilfe im Diakonischen Werk Bayern, kommen die Ergebnisse der von der Koordination Südbayern beauftragten Studie wenig überraschend: „Sie bestätigen die Erfahrungen unserer Beratungsstellen, und zwar in ganz Bayern. Obschon zuständig, können Kommunen und kreisfreie Städte oft nicht so helfen, wie sie gerne möchten.“ Dies gelte sowohl für die Unterbringung von wohnungslosen Menschen als auch für die begleitende Beratung. Nur durch sie ließe sich verhindern, dass sich das Leben ohne eigene Wohnung und die sozialen Schwierigkeiten, die damit verbunden sind, verfestigen.

 

Sowohl für Ott als auch für die Wissenschaftlerinnen sind die Konsequenzen aus der Fallstudie eindeutig: Der Wohnungsbestand insbesondere für Menschen mit geringem Einkommen muss ausgebaut werden; die Kommunen selbst sollten häufiger Wohnungen anmieten und sie den Betroffenen zur Verfügung stellen und schließlich empfehlen sie einen Ausbau der Fachstellen zur Verhinderung von Wohnungslosigkeit, wie sie etwa auch die Diakonie in Bayern anbietet.

 

Mehr zur Studie finden Sie unter sine-institut.de/portfolio-item/analyse-der-schnittstellen-ordnungsrechtlicher-unterbringung/

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„Hunger nach Gerechtigkeit“

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Brot für die Welt eröffnet 61. Aktion in Memmingen

Nürnberg/Memmingen, 1.12.2019 Mit einem Festgottesdienst in Memmingen wurde heute die 61. Aktion Brot für die Welt in Bayern eröffnet. Das Motto lautet: „Hunger nach Gerechtigkeit“. Im Mittelpunkt stehen die Bekämpfung von Hunger und Armut, das Recht auf Teilhabe sowie der Schutz der Menschenrechte. In seiner Predigt betonte Diakoniepräsident Michael Bammessel, wenn an Weihnachten Jesus, der „König der Armen gefeiert wird, dann können wir die Armen selbst nicht vergessen. Zum Beispiel die Armen in Äthiopien, denen wir in Bayern in diesem Jahr besonders beistehen wollen.“

Der Diakoniepräsident erinnerte an die erste Aktion Brot für die Welt im Jahr 1959. „Nach der Kriegs- und Nachkriegszeit mit ihren Entbehrungen war das Wirtschaftswunder in vollem Gange. 1959 gab es bereits kaum mehr Arbeitslose, immer mehr Familien konnten sich so schöne neue Dinge wie einen Fernseher oder eine Waschmaschine leisten, und das Volkswagen-Werk meldete Jahr für Jahr neue Produktionsrekorde.“ In ihren neuen Fernsehern aber hätten die Deutschen auch schlimme Bilder gesehen, von hungernden Kindern in Afrika und Asien. „Das ließ gerade auch bei vielen Christen das Gewissen nicht ruhen: Wir haben selber so viel Hilfe erfahren. Gott hat uns einen Neuanfang geschenkt, wir erleben dankbar sogar einen neuen Wohlstand – wäre es nicht an der Zeit, dass nun wir auch wieder anderen helfen?“
Der Startschuss für die erste Aktion Brot für die Welt erfolgte dann im Advent 1959 bei einer Großveranstaltung vor über 12.000 Menschen in der Berliner Deutschlandhalle. „Bei der feierlichen Eröffnung sammelte man Spenden in großen Behältern ein. Es waren ehemalige Lebensmitteltonnen, in denen nach dem Krieg gespendetes Milchpulver nach Deutschland geschickt worden war. So brachte man zum Ausdruck: Wir sind dankbar für die Hilfe, die wir bekommen haben, und geben sie nun in anderer Form weiter an die, die heute Hilfe dringend brauchen.“ 20 Millionen Mark erbrachte diese erste Aktion. Bis heute laute ein entscheidender Grundsatz, wirkliche Hilfe müsse dem Armen helfen, sich selbst zu helfen. Das Motto der Aktion erinnert laut Bammessel nicht nur an das Vater Unser, sondern auch an den Anspruch, allen Menschen zu helfen: „Wir wollen eben nicht nur an uns denken, sondern an die Notleidenden in aller Welt. Und eben auch nicht nur an hungernde Christen, sondern an alle Notleidenden aus jeder Religion.
Bei der Eröffnung in Memmingen wurde unter anderem ein Projekt der Entwicklungsorganisation der Äthiopisch-Orthodoxen Kirche vorgestellt. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kirchenwälder Äthiopiens zu schützen und aufzuforsten. Sie sind nicht nur der letzte Zufluchtsort für Hunderte bedrohter Pflanzen- und Tierarten, sondern gleichzeitig auch wichtige Wasserspeicher. Seit Gründung hat das evangelische Hilfswerk über 2,4 Milliarden Euro an Spenden und Kollekten erhalten, davon stammen über 360 Millionen Euro aus Bayern. Das Ergebnis der Aktion im Freistaat belief sich im abgelaufenen Aktionszeitraum auf knapp 9,4 Millionen Euro. Brot für die Welt gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Hilfsaktionen der Bundesrepublik. Im vergangenen Jahr hat das Hilfswerk weltweit über 500 neue Projekte bewilligt, regionale Schwerpunkte waren Afrika mit 210 Projekten sowie Asien und Pazifik mit 204 Projekten. Über das Jahr fördert Brot für die Welt mehr als 2.000 Projekte mit einer durchschnittlichen Laufzeit von drei Jahren. Traditionell ist die Weihnachtskollekte in den rund 14.000 evangelischen Gemeinden Deutschlands für Brot für die Welt bestimmt.

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Gleichstellungsatlas der Diakonie veröffentlicht

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Geschlechtergerechtigkeit darf in diakonischen Einrichtungen und Diensten kein Lippenbekenntnis bleiben

Berlin, 12. November 2019   Die Diakonie will Geschlechtergerechtigkeit und

Vielfalt in ihren Einrichtungen und Diensten stärken. Dazu hat sie eine repräsentative Erhebung unter den diakonischen Einrichtungen und Angeboten sowie Landes- und Fachverbänden durchgeführt. Mit dem Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Diakonie gibt es erstmalig verlässliche Zahlen darüber, wie Frauen und Männer in Führungspositionen, Aufsichts- und Entscheidungsgremien vertreten sind. Zudem zeigt die Erhebung die Zusammensetzung der Mitarbeitenden in der Diakonie - sowohl hinsichtlich des Geschlechts als auch weiterer Vielfaltskriterien.

 

"Geschlechtergerechtigkeit darf in unseren diakonischen Einrichtungen und Diensten kein Lippenbekenntnis bleiben", sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie. "Zwar sind von unseren rund 600.000 fest angestellten Mitarbeitenden mehr als drei Viertel weiblich. Auf der Führungsebene und in Gremien haben aber auch wir deutlichen Nachholbedarf."

 Bereits 2016 hatte sich die Diakonie durch ihren Corporate Governance Kodex das Ziel gesetzt, eine geschlechtergerechte Zusammensetzung von Gremien, Organen und Leitungsstellen zu erreichen. Dazu soll bis 2026 ein Mindestanteil von jeweils 40 Prozent Frauen und Männern umgesetzt sein. "Durch den Gleichstellungsatlas haben wir erstmals ein genaues Bild davon, wie Gleichstellung und Diversität innerhalb der Diakonie bereits umgesetzt sind", sagt Lilie. Der Atlas zeige auch, wo erheblicher Nachholbedarf bestehe und Bemühungen gezielt verstärkt werden müssen. "Die Ergebnisse sind eine gute Grundlage dafür, die Chancengerechtigkeit in unseren Einrichtungen und Diensten zu verbessern. Wir werden dieses Ziel nun in einer konsequenten und effektiven Strategie verankern und entsprechende Vorschläge entwickeln, welche Maßnahmen von der Diakonie Deutschland sowie den Landes- und Fachverbänden zu ergreifen sind", betont der Diakonie-Präsident.

 

Der Atlas zeigt, dass institutionalisierte Gleichstellungsarbeit und Maßnahmen zur Verankerung strukturierter familienorientierter Personalpolitik ersten Eingang in die Tätigkeit der diakonischen Organisationen gefunden haben. Deutlich werden jedoch auch geschlechtsspezifische Ungleichheiten: Frauen sind in diakonischen Aufsichts- und Entscheidungs-Gremien sowie Leitungspositionen noch unterrepräsentiert, obwohl 77 Prozent der Mitarbeitenden weiblich sind. Der durchschnittliche Frauenanteil in der obersten Leitungsebene (Vorstände, Geschäftsführungen) von Einrichtungen der Diakonie lag 2018 bei 31 Prozent, unter den Vorsitzenden dieser obersten Leitungsebene beträgt er 25 Prozent. Der durchschnittliche Frauenanteil in Aufsichtsräten von Einrichtungen der Diakonie lag 2018 bei durchschnittlich 29 Prozent.

 

Auch Voll- und Teilzeitbeschäftigung sowie Einkommen sind geschlechtsspezifisch ungleich verteilt: So sind 55 Prozent aller Mitarbeitenden der Diakonie Frauen, die in Teilzeit arbeiten. Männer sind in der obersten Gehaltsklasse am stärksten vertreten im Vergleich zu den anderen Gehaltsklassen. Insgesamt 75 Prozent der Mitarbeiterinnen der Diakonie üben Tätigkeiten aus mit den zwei niedrigsten Anforderungsniveaus - also Hilfs- und Anlerntätigkeiten sowie fachlich ausgerichtete Tätigkeiten. Bei den männlichen Mitarbeitenden sind es 63 Prozent.

 

Die repräsentative Erhebung unter diakonischen Einrichtungen und Diensten sowie Landes- und Fachverbänden wurde 2018 vom Berliner Forschungsinstitut House of Research im Auftrag der Diakonie Deutschland durchgeführt. Erhoben wurden erstmals geschlechtsdifferenzierte Daten zur Repräsentanz von Frauen und Männern in Führungspositionen, Entscheidungs- und Aufsichtsgremien und in Mitarbeitendenvertretungen in der Diakonie, zum Stand institutionalisierter Gleichstellungsarbeit und zu Maßnahmen familienorientierter Personalpolitik. Gleichzeitig enthält der Atlas auch eine Bestandsaufnahme der Beschäftigtenstruktur nach Geschlecht und anderen Diversitätskriterien.

 

Den Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Diakonie 2019 finden Sie unter www.diakonie.de/gleichstellungsatlas/

 

Den Diakonischen Corporate Governance Codex finden Sie unter www.diakonie.de/diakonie-corporate-governance-kodex/

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