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Symbolbild: Pressearbeit der Diakonie Bayern

Diakonie in Bayern für die Presse

Die Medien sind wichtige Gesprächspartner für die Diakonie in Bayern, die sie kritisch und konstruktiv begleiten. Gleichzeitig ist die Diakonie im Freistaat eine wichtige Ansprechpartnerin, wenn es um fundierte sozialpolitische Positionen, aber auch um Ansprechpartner und -partnerinnen in den Einrichtungen und Diensten geht.

Die Pressestelle des Landesverbandes steht den Mitarbeitenden der Medien darum jederzeit für Anfragen zur Verfügung.

Meldungen 2018

Diakonie-Wettbewerb 2019

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Wir fördern ehrenamtliche Projekte für Kinder und Jugendliche

Nürnberg, 31. Januar 2019 #MeineDiakonie heißt das Jahresthema 2019/2020 der bayerischen Diakonie, und unter diesem Motto steht auch die neue Ausschreibung des Diakonie-Wettbewerbs. Gefördert werden sollen ehrenamtliche Projekte für Kinder und Jugendliche, bei denen die Ehrenamtlichen „mit Herzblut“ dabei sind und die Kinder und Jugendlichen, die sie betreuen, erleben und erfahren, dass sich #MeineDiakonie um sie kümmert und ihnen hilft.

 

Ab 1. Februar 2019 können sich alle Mitglieder der bayerischen Diakonie – z. B. diakonische Träger und Einrichtungen, Kirchengemeinden und Diakonievereine  – um einen der fünf Preise im Gesamtwert von 6.500 Euro bewerben. Es kommen ganz unterschiedliche Projekte für eine Bewerbung in Frage, beispielsweise Projekte des sozialen Lernens, Jugendgruppen in Kirchengemeinden, Bildungs- und  Kulturprojekte für Kinder und Jugendliche und vieles mehr. Der Einsendeschluss ist am 31. Mai 2019. Im Internet steht ein Formular für die Bewerbung zur Verfügung (www.diakonie-bayern.de/wettbewerb2019). Dort ist auch das Faltblatt zum Diakonie-Wettbewerb 2019 mit den genauen Teilnahmebedingungen zum Herunterladen eingestellt.

 

Die Preisverleihung wird im Rahmen der Messe ConSozial am 7. November 2019 im Nürnberger Messezentrum stattfinden. Die Preisträger werden in Form von Zeugenfilmen #MeineDiakonie vorgestellt.

 

Das Diakonische Werk Bayern bedankt sich bei den Sponsoren für die kontinuierliche Förderung des Wettbewerbs. Der 1. Preis in Höhe von 2.000 Euro wird vom Versicherer im Raum der Kirchen gespendet, der 2., mit 1.500 Euro dotierte Preis von der CURACON Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und der 3. reguläre Preis in Höhe von 1.000 Euro von der Evangelischen Bank. Zwei Sonderpreise in Höhe von jeweils 1.000 Euro stiftet die St. Gumbertus Stiftung Ansbach. Das evangelische Sonntagsblatt unterstützt die Ausschreibung des Diakonie-Wettbewerbs durch Berichterstattung.

 

Für Rückfragen und weitere Informationen steht Dr. Leonie Krüger, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit im Diakonischen Werk Bayern, gerne zur Verfügung (Tel.: 0911 93 54 207, email: krueger@diakonie-bayern.de).

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Joachim Kerstens „Spiegelneuronen“ im Diakonischen Werk Bayern

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Ausstellungseröffnung am 4. Februar

Nürnberg, 28.1.2019 „Spiegelneuronen“, das ist ein ungewöhnlicher Titel, den Joachim Kersten für seine Ausstellung gewählt hat. Dieser wissenschaftliche Begriff bezeichnet Nervenzellen, die im Gehirn eines Menschen beim Beobachten einer Tätigkeit den Reflex auslösen, diese zu simulieren. So erklärt sich das Phänomen, dass wir beispielsweise selbst traurig werden, wenn wir eine traurige Geschichte hören. Die Spiegelneuronen sind die biologische Grundlage für Empathie. Auf Empathie, auf dem Mit-Fühlen und Anteilnehmen an der Lebenssituation Anderer, beruht die soziale Arbeit der Diakonie.

 

Kunststipendium in die USA und lebte mehr als zwei Jahrzehnte lang teilweise in Deutschland, teilweise in Amerika. 1998 gründete er sein Atelier in Fort Worth, Texas. 2006 stellte Joachim Kersten seine Arbeiten im Rahmen eines Projektes der Städtepartnerschaft Nürnberg-Atlanta aus, 2008 war er mit einem Stipendium Gast an der Kunstmeile Krems in Österreich. Durch zahlreiche Ausstellungen ist der heute in Nürnberg lebende Maler in der regionalen Kunstszene gut bekannt.  

 

Zur Ausstellungseröffnung

 

am Montag 4. Februar um 9.00 Uhr

im Foyer der Geschäftsstelle des Diakonischen Werkes Bayern,

Pirckheimerstraße 6

90408 in Nürnberg

 

laden wir herzlich ein.

 

Michael Bammessel, Präsident der Diakonie Bayern, wird die Ausstellung eröffnen. Gemeinsam mit Joachim Kersten findet anschließend eine Betrachtung der Bilder statt. Für Medienvertreter/-innen besteht Gelegenheit für Fotos und Interviews.

 

Die Ausstellung „Spiegelneuronen“ wird vom 4. Februar bis 7. März 2019 im Foyer und im Konferenzraum K 3 der Geschäftsstelle des Diakonischen Werkes Bayern zu sehen sein.

 

Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind: Mo-Fr 9-12 Uhr und Mo-Do 13.30 bis 16 Uhr. Am Wochenende ist die Geschäftsstelle des Diakonischen Werkes Bayern geschlossen. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich an der Pforte zu melden.

 

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung (Dr. Leonie Krüger, Diakonisches Werk Bayern, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 0911 9354-207, krueger(at)diakonie-bayern(dot)de

 

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Wieder viele ehrenamtliche Gastgeber

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Vorbereitungen für Vesperkirche 2019 in Schweinfurt

Schweinfurt/Nürnberg, 10. Januar 2019 Bereits zum fünften Mal in Folge öffnet die Vesperkirche Schweinfurt St. Johannis vom 20. Januar bis zum 10. Februar 2019 ihre Türen. In Baden-Württemberg sind es inzwischen 33 sich beteiligende Kirchen, drei in Bayern und neuerdings veranstalten auch Kirchengemeinden in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen eine Vesperkirche. Es werden sich in der kalten Jahreszeit wieder Menschen unterschiedlicher Herkunft und sozialer Stellung mittags an einem außergewöhnlichen Ort zum gemeinsamen Essen, Reden und Gedankenaustausch treffen – in der St. Johanniskirche mitten in Schweinfurt.

Bei der Vesperkirche Schweinfurt ist jede und jeder willkommen, ob als Gast oder als Gastgeber/in. Man kann sich an einem oder mehreren Tagen entsprechend seinen Fähigkeiten und Kräften engagieren oder einfach mal bedienen lassen und den Kirchenraum genießen.

Veranstalter sind auch in diesem Jahr wieder die Kirchengemeinde St. Johannis Schweinfurt und das Diakonische Werk Schweinfurt, vertreten durch Dekan Oliver Bruckmann und Pfarrer Jochen Keßler-Rosa.
Das Vorbereitungsteam unter der Leitung von Diakon Norbert Holzheid freut sich über aktuell 175 zur Mitarbeit angemeldete Gastgeberinnen und Gastgeber. Diese zeigen zumeist jeweils an vielen Tagen ihr ehrenamtliches Engagement und bringen zum Teil sogar Urlaubstage ein. Hinzu kommen Klassen des Schweinfurter Celtis-Gymnasiums, der Sattler-Realschule und erneut eine Schulklasse aus Günzberg.

Die Vesperkirche braucht Unterstützung für die vielen Menschen, die wenig haben. Hier wirkt Engagement ganz direkt, unmittelbar, praktisch und gerecht – es ist angelegt für „Leib und Seele“. Gesucht werden derzeit noch weitere Kuchenspenden. Informationen und Anmeldungen bitte über das „Kuchenhandy“ unter der Nummer 0176 72913539. Wichtig sind aber auch Geldspenden, denn insgesamt wird mit einem Aufwand von rund 60.000 Euro gerechnet.

Zusätzlich sind für jeden der 22 Vesperkirchentage verschiedene soziale Beratungs- und Informationsangebote vorgesehen, ebenso werden konkrete Hilfen wie Blutdruckmessen, Fußpflege und anderes mehr im Wechsel für Bedürftige angeboten.

Während der Vesperkirchenzeit wird es wieder jeden Donnerstagabend um 19 Uhr ein besonderes Programm in der St. Johannis Kirche Schweinfurt geben. Für den 24. Januar wurde der Gospelchor „Voice of Glory“ aus Stadtlauringen für ein Gospelkonzert gewonnen und am 31. Januar findet ein Themenabend „Zusammenleben im Alter – geht das?“ statt. Der musikalische „Ohrenschmaus“ mit Pfarrerinnen und Pfarrern aus dem Dekanat erfreute sich in den letzten Jahren stets großer Beliebtheit, dieses Mal ist er am 7. Februar.

Die Vorfreude bei allen Beteiligten steigt und alle hoffen, dass es wieder so schön wie in den letzten Jahren wird.Rückfragen zur Vesperkirche sind möglich über das "Vesperkirchenhandy" mit der Nummer 0176 72913520.

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Helmut Danner im Alter von 90 Jahren verstorben.

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Die bayerische Diakonie trauert um ihren ehemaligen Landespfarrer

Nürnberg/Gunzenhausen, 11. 12. 2018 Wie jetzt bekannt wurde, ist der ehemalige Landespfarrer der Diakonie Bayern, Helmut Danner, am vergangenen  Samstag 90jährig in Gunzenhausen verstorben. Danner war von 1986 bis 1993 Landespfarrer des Diakonischen Werkes Bayern.

Der 1928 in Gunzenhausen geborene Danner absolvierte nach dem Abitur zunächst eine Lehre als Maurer. Von 1948 bis 1953 studierte er in Erlangen und Neuendettelsau Theologie. Nach der Vikariatszeit von 1953 bis 1957 in der Dreieinigkeitskirche in Nürnberg-Gostenhof ging Danner für 29 Jahre nach Hof und  leitete dort das Diakonische Werk.

1986 kehrte Danner nach Nürnberg zurück und übernahm das Amt des Landespfarrers im Diakonischen Werk Bayern. In seine Amtszeit fielen die Wiedervereinigung Deutschlands und damit die Zusammenschließung der Diakonischen Werke in Ost- und Westdeutschland.

Helmut Danner war der letzte Landespfarrer der bayerischen Diakonie. Nach seinen Eintritt in den Ruhestand folgte mit Heimo Liebl der erste hauptamtliche Präsident der bayerischen Diakonie. Danner selbst war auch im Ruhestand diakonisch aktiven, unter anderem als Vorsitzender des Evangelischen Krankenvereins Gunzenhausen.

Diakoniepräsident Michael Bammessel würdigte seinen Vorgänger: „Helmut Danner war an den verschiedenen Lebensstationen immer wieder bereit, Verantwortung für die Diakonie zu übernehmen. Wir trauern um einen Menschen, dessen Herz auch im hohen Alter für die Diakonie schlug.“

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Jochen Keßler-Rosa folgt Heinrich Götz

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Wechsel an der Spitze des Diakonischen Rats.

Nürnberg, 7.12.2018 Pfarrer Jochen Keßler-Rosa ist der neue Vorsitzende des Diakonischen Rates. Er tritt damit die Nachfolge von Heinrich Götz an. Der Rektor der Augsburger Diakonissenanstalt stand dem Aufsichtsorgan der bayerischen Diakonie seit 2008 vor. Zur stellvertretenden Vorsitzenden des Rates wurde Indra Baier-Müller gewählt, Geschäftsführerin der Diakonie Kempten.

Der 1956 geborene Keßler-Rosa ist seit 1992 Geschäftsführer der Diakonie in Schweinfurt und dort seit 2004 geschäftsführender Vorstand. In den Diakonischen Rat wurde er 2006 gewählt. Er selbst sagt über sich: „Ich bin begeistert von den Möglichkeiten in der Diakonie, und gleichzeitig bin ich betroffen über die vielen Notwendigkeiten unseres Dienstes. So viele Menschen brauchen Hilfe in unserem eigentlich wohlhabenden und sozial gut organisierten Land.“ Der Präsident der Diakonie Bayern, Michael Bammessel sagte nach der Wahl: „Als Vorstand freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit Herrn Keßler-Rosa. Er kennt den Landesverband sehr gut und hat langjährige Erfahrung mit den vielfältigen Herausforderungen der diakonischen Arbeit.“

Dem bisherigen Vorsitzenden, Rektor Heinrich Götz, dankte Bammessel für die Zusammenarbeit mit dem Vorstand in der letzten Sitzungsperiode und für sein großes Engagement: „Heinrich Götz hat in den Jahren seiner Amtszeit leidenschaftlich und mit Erfolg für ein engeres Miteinander von verfasster Kirche und Diakonie geworben.“

Der Diakonische Rat beruft laut Satzung unter anderem den oder die Präsidentin sowie den weiteren Vorstand der Diakonie Bayern und entscheidet über die Aufnahme neuer Mitglieder in den Landesverband. Das neunzehnköpfige Gremium setzt sich zusammen aus Vertretern und Vertreterinnen diakonischer Träger und Gemeinschaften, der Landeskirche, 12 gewählten Vertretern und Vertreterinnen der Mitglieder der Diakonie in Bayern sowie zwei berufenen Mitgliedern.

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Brot für die Welt eröffnet 60. Aktion

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„Hunger nach Gerechtigkeit“

Nürnberg/Sulzbach-Rosenberg, 2.12.2018 Mit einem Festgottesdienst in Sulzbach-Rosenberg wurde heute die 60. Aktion Brot für die Welt in Bayern eröffnet. Das Motto lautet heuer: „Hunger nach Gerechtigkeit“. Im Mittelpunkt stehen die Bekämpfung von Hunger und Armut, das Recht auf Teilhabe sowie der Schutz der Menschenrechte. In ihrer Predigt betonte Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, das Motto der Aktion „verlangt von uns, genau zu überprüfen, was wir essen, trinken, anziehen.

Die Menschen in Deutschland müssten sich etwa fragen, wo sie sich als Schnäppchenjäger betätigen. Breit-Keßler: „Wir sind oft genug selber Helden des schnellen Euro, und überprüfen bei eigener Gier nicht mehr, wo andere, vor allem Kinder und Frauen, unter miserablen Arbeitsbedingungen leiden, keine faire Bezahlung, geschweige denn soziale Absicherung erhalten. Es ist uns gleich.“ Hunger nach Gerechtigkeit, so die Regionalbischöfin weiter, bedeute darum auch, sich zu entscheiden: „Für faire, menschenwürdige Produktionsbedingungen, saubere Lieferketten und angemessene Preise an die, die unser Leben so angenehm machen.“

Michael Bammessel, Präsident der Diakonie Bayern, sagte bei der Eröffnung: „Wir nehmen es nicht hin, dass weltweit 800 Millionen Menschen hungern. Mit ihren Kollekten, ihren Spendenaktionen und ihrem oft großen Einsatz ermöglichen die Kirchengemeinden Millionen Menschen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, zu verbessern und in Würde zu führen. Ich bin dankbar und stolz auf diese große Unterstützung.“ Seit Gründung habe das evangelische Hilfswerk rund 2,4 Milliarden Euro an Spenden und Kollekten erhalten, davon stammten 359 Millionen Euro aus Bayern. Das Ergebnis der Aktion im Freistaat belief sich im abgelaufenen Aktionszeitraum auf 9.287.271 Euro.

Brot für die Welt, das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen in Deutschland, wurde 1959 gegründet. Wirkliche Hilfe muss dem Armen helfen, sich selbst zu helfen, lautete ein entscheidender Grundsatz, der bis heute gilt. Brot für die Welt gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Hilfsaktionen der Bundesrepublik. Im vergangenen Jahr hat das Hilfswerk weltweit über 500 neue Projekte bewilligt, regionale Schwerpunkte waren Afrika mit 210 Projekten sowie Asien und Pazifik mit 204 Projekten. Über das Jahr fördert Brot für die Welt mehr als 2.000 Projekte mit einer durchschnittlichen Laufzeit von drei Jahren. Traditionell ist die Weihnachtskollekte in den rund 14.000 evangelischen Gemeinden Deutschlands für Brot für die Welt bestimmt.

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„Hunger nach Gerechtigkeit“

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Brot für die Welt startet am 1. Advent zum sechzigsten Mal

Nürnberg, 30.11 2018 Am Anfang war nur eine einmalige Sammelaktion geplant: Unter dem Motto „Brot für die Welt“ riefen evangelische Landes- und Freikirchen am 12. Dezember 1959 in der Berliner Deutschlandhalle zu Spenden für die weltweit Hungernden auf. Innerhalb weniger Wochen kamen 19 Millionen Mark zusammen, davon fast fünf Millionen Ostmark. Dieser große Zuspruch war der Auftakt zu jährlichen Spendenaktionen von allen evangelischen Kirchen in Ost und West für Brot für die Welt. Am 1. Advent (2.12.) startet Brot für die Welt die 60. bundesweite Spendenaktion mit einem Festgottesdienst in Stuttgart, der live in der ARD übertragen wird. Der regionale Eröffnungsgottesdienst findet in der Christuskirche in Sulzbach-Rosenberg statt.

 

Mit ihren Sammelaktionen haben die evangelischen Kirchen und ihre Gemeinden in der DDR und der alten Bundesrepublik, wie auch später im vereinten Deutschland, Brot für die Welt gemeinschaftlich getragen. Michael Bammessel, Präsident der Diakonie Bayern, betonte im Vorfeld der Eröffnung: „Die Kirchengemeinden waren und sind das Rückgrat von Brot für die Welt. Mit ihren Kollekten, ihren Spendenaktionen und ihrem oft großen Einsatz haben sie Millionen Menschen ermöglicht, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, zu verbessern und in Würde zu führen. Ich bin dankbar und stolz auf diese große Unterstützung.“ Seit Gründung hat das evangelische Hilfswerk rund 2,4 Milliarden Euro an Spenden und Kollekten erhalten, davon stammten 359 Millionen Euro aus Bayern. Das Ergebnis der Aktion im Freistaat belief sich im abgelaufenen Aktionszeitraum auf 9.287.271 Euro.

 

Die Überwindung von Hunger und Armut gehört bis heute zu den Schwerpunkten von Brot für die Welt. Bildung, Gesundheit, der Einsatz für den Erhalt der Umwelt und die Wahrung der Menschenrechte kamen im Laufe der Jahre hinzu. Hunger zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte von Brot für die Welt. Am Anfang war es der Hunger nach Brot, heute kommt der Hunger nach Gerechtigkeit dazu. Das Grundprinzip der Arbeit von Brot für die Welt ist bis heute aktuell: Akute Not lindern, die Ursachen dieser Not beseitigen und partnerschaftliche Hilfe zur Selbsthilfe leisten: Menschen stark machen. Bammessel: „Immer wieder war Brot für die Welt auch Impulsgeber für einen nachhaltigen und gerechten Lebensstil.“ Dazu zählen die Weltläden und der Faire Handel oder das Rugmark-Siegel für Teppiche ohne ausbeuterische Kinderarbeit, das Brot für die Welt mit dem Friedensnobelpreisträger Kailash Satyarthi und anderen Organisationen ins Leben rief.

 

Mit Blick auf die vergangenen Jahrzehnte resümiert Bammessel: „Unsere Erfahrung zeigt, dass ohne das Engagement der Zivilgesellschaft nachhaltige Entwicklung nahezu unmöglich ist. Soziale und ökologische Fortschritte gibt es dort, wo die Zivilgesellschaft Handlungsspielraum hat und Defizite offen ansprechen kann. Die Menschen, die sich für das Wohl der Gemeinschaft einsetzen – oft aus christlichen Motiven -, sind die Heldinnen und Helden von Brot für die Welt.“ Aktuell arbeitet Brot für die Welt mit mehr als 1.300 Partnerorganisationen weltweit zusammen und fördert mehr als 1.500 Projekte in 97 Ländern.

 

Hinweis für Redaktionen:

Die ARD überträgt den zentralen Gottesdienst zur Eröffnung der 60. Aktion Brot für die Welt am 2. Dezember 2018 von 10 bis 11 Uhr live aus der Leonhardskirche in Stuttgart.

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Hilfe für die Ärmsten

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Würzburger Wärmestube gewinnt Diakonie-Wettbewerb

Nürnberg, 8.11.2018 Die bayerische Diakonie stellt ein flächendeckendes Netz an vielfältigen Beratungseinrichtungen zur Verfügung. Ob in der Telefonseelsorge, in der Migrations- und Obdachlosenarbeit, in der Altenpflege oder der Jugendhilfe, um nur einige Beispiele zu nennen: Ehrenamtliche unterstützen und ergänzen die hauptberufliche Beratungsarbeit mit. Um dieses Engagement zu würdigen, fördert der Diakonie-Wettbewerb 2018 fünf vorbildliche ehrenamtliche Projekte aus diesem Arbeitsgebiet.

 

Alle mehr als 1.300 Mitglieder des Diakonischen Werkes Bayern − z. B. diakonische Einrichtungen und Träger, Diakonievereine und Kirchengemeinden − konnten beim diesjährigen Wettbewerb mitmachen. Die Ausschreibung erfolgte zum 1. Februar 2018. Zum Einsendeschluss am 31. Mai 2018 lagen zehn qualifizierte Bewerbungen vor. Die sechsköpfige Jury, die sich aus dem Kreis der Organisatoren sowie externen Expertinnen Experten zusammensetzte, wählte die drei Preisträger für die regulären Preise aus. Sie schlug der St. Gumbertus Stiftung Ansbach, die den Wettbewerb heuer mit zwei Sonderpreisen in Höhe von jeweils 1.000 Euro unterstützt, zwei weitere Projekte vor, die vom Stiftungsvorstand für die Preisvergabe bestätigt wurden.

Folgende Preisträger wurden auf der Preisverleihung, die im Rahmen der Messe „ConSozial“ im Nürnberger Messezentrum stattfand, ausgezeichnet:

 

Der erste, mit 2.000 Euro dotierte Preis, gespendet vom Versicherer im Raum der Kirchen, geht an den ehrenamtlichen medizinischen Dienst der Wärmestube der Würzburger Christophorus-Gesellschaft.

 

Die CURACON Wirtschaftsprüfungsgesellschaft spendet den zweiten Preis in Höhe von 1.500 Euro. Prämiert wird die Evangelische TelefonSeelsorge München für ihr Projekt „Ausbildung zum/zur ehrenamtlichen Online-Seelsorger/in“.

 

Der dritte, mit 1.000 Euro dotierte Preis der Evangelischen Bank zeichnet das Projekt „Stadtteilmütter“ der Stadtmission Nürnberg aus.

 

Der „Arbeitskreis Resozialisierung“ der Stadtmission Nürnberg und die Selbsthilfegruppe für Alkohol-, Medikamenten-Abhängige und -Gefährdete der Diakonie Hochfranken erhalten die beiden Sonderpreise der St. Gumbertus Stiftung Ansbach in Höhe von jeweils 1.000 Euro.

 

Die Wärmestube der Würzburger Christophorus-Gesellschaft bietet für wohnungslose und bedürftige Menschen einmal in der Woche eine medizinische Sprechstunde an. Sie wird von fünf ehrenamtlichen Ärztinnen und Ärzten durchgeführt. Auch zahnärztliche und weiterführende medizinische Angebote stehen außerhalb der Wärmestube zur Verfügung durch die große ehrenamtliche Unterstützung von Arztpraxen und Laboren. Eine Fußpflegerin rundet das Angebot ab, die von den Gästen der Wärmestube besonders geschätzt wird. Die Arbeit wird ausschließlich durch Spenden finanziert.

 

Die Evangelische TelefonSeelsorge München bietet seit 2010 − zusätzlich zu der Beratung am Telefon − Seelsorge via Chat an. 16 von 111 Ehrenamtlichen sind auch in der Chat-Seelsorge tätig. Diese hielten in 2017 476 Chats. Der Bedarf an Online-Beratung wächst. Die spezielle Ausbildung zum „Online-Seelsorger/-in“ schult weitere Ehrenamtliche für diese Tätigkeit.

Frauen mit Migrationshintergrund helfen Familien mit Migrationshintergrund: Das ist die Idee der „Stadtteilmütter“. Ob es um die Suche nach einem Kindergartenplatz geht, Unterstützung bei Behördengängen gebraucht wird oder finanzielle und gesundheitliche Problemlagen zu bewältigen sind: auf vielfältige Weise helfen die „Stadtteilmütter“ der Stadtmission Nürnberg Migrantenfamilien. Eine hauptberufliche Mitarbeiterin der Stadtmission betreut derzeit 15 ehrenamtliche „Stadtteilmütter“.

 

Der „Arbeitskreis Resozialisierung“ der Stadtmission Nürnberg wird von 26 Ehrenamtlichen unterstützt. Diese beraten und begleiten Klient/-innen während der Haft und teilweise auch nach der Entlassung bei der Bewältigung ihrer Situation. Das große ehrenamtliche Engagement ist eine zentrale Säule in der Resozialisierungsarbeit.

In der Selbsthilfegruppe für Alkohol-, Medikamenten-Abhängige und -Gefährdete der Diakonie Hochfranken engagieren sich vier Ehrenamtliche „mit Herzblut“: Sie sprechen mit Betroffenen und Angehörigen und begleiten diese z. B. zu Beratungsstellen oder Krankenhäusern.

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Diakonie Bayern auf der ConSozial

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Branchentreff am 7. und 8. November 2018 in Nürnberg

Nürnberg, den 31. 10. 2018 Am 7. und 8. November 2018 wird das Messezentrum Nürnberg wieder zum Treffpunkt für die Sozialbranche. Fach- und Führungskräfte, Wissenschaft, Verbände, Wirtschaft und Politik kommen auf Deutschlands größter KongressMesse für den Sozialmarkt miteinander ins Gespräch. Auch die bayerische Diakonie präsentiert sich auf der ConSozial, die heuer unter dem Motto „Digitalisierung menschlich gestalten“ steht.

 

Das Diakonische Werk Bayern stellt gemeinsam mit dem Bundesverband der Diakonie, dem Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung EWDE, der Stadtmission Nürnberg sowie der Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) in Halle 3 A, Stand-Nr. 515 aus. Höhepunkt ist die Auszeichnung der Gewinner des Diakonie-Wettbewerbs 2018, bei dem es heuer um Ehrenamtliche in der diakonischen Beratungsarbeit geht. Die Preisträger werden am zweiten Messetag um 13.15 Uhr auf der ConSozial Extra Bühne vorgestellt. Für Spannung und Entspannung gleichermaßen sorgt wie im vergangenen Jahr eine Carrerabahn am Stand der Diakonie, an der sich Besucher und Besucherinnen spannende Wettrennen um attraktive Preise liefern können.

 

Die ConSozial ist die KongressMesse für Fach- und Führungskräfte des Sozialmarktes im deutschsprachigen Raum. Alljährlich im Herbst informieren sich mehr als 6.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher im Messezentrum Nürnberg an zwei Tagen über die neusten Entwicklungen und Trends der Sozialwirtschaft. Parallel findet der KITA-Kongress statt, der sich an Fach- und Führungskräfte von Kindertagesstätten wendet. Die ConSozial wird vom Bayerischen Sozialministerium veranstaltet. Partner sind die Rummelsberger Diakonie, die Caritas Bayern und die NürnbergMesse. Insgesamt stellen sich im Messebereich in den Hallen 3 A und 4 A mehr als 250 Unternehmen und soziale Einrichtungen auf über 4.000 m2 Ausstellungsfläche mit ihren Produkten und Dienstleistungen, Konzepten, und Bildungsangeboten vor.

 

Öffnungszeiten der Messe:

Mittwoch, 7.11.2018 von 9:00 bis 17:30 Uhr

Donnerstag, 8.11.2018 von 9:00 bis 16:30 Uhr

 

Mehr zum Auftritt der Diakonie Bayern auf der ConSozial finden Sie unter www.diakonie-bayern.de/kampagnen-messen-veranstaltungen/consozial-2018.html

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Vereinte Nationen fordern höheres Hartz IV

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Prüfverfahren zum UN-Sozialpakt.

Nürnberg, 30. Oktober 2018 Fünf Euro am Tag für die Ernährung, ein Euro täglich für die Mobilität und nur ein Euro pro Monat für die Bildung – Hartz IV deckt grundlegende Bedarfe kaum ab. Das kritisieren nun auch die Vereinten Nationen.

 

Im Rahmen eine Überprüfung des UN-Sozialpaktes hatte der Sozialausschuss am Hochkommissariat für Menschenrechte Ende September in Genf eine Delegation der Bundesregierung und Vertreter der deutschen Zivilgesellschaft angehört. Im nun vorgelegten Abschlussbericht spart das Gremium nicht mit Kritik. Der Ausschuss sei besorgt, dass das Niveau der Grundsicherung – also u.a. Hartz IV – keinen angemessenen Lebensstandard erlaube, heißt es in dem Papier. „Der Ausschuss empfiehlt eine Erhöhung der Grundsicherung durch eine Verbesserung der Berechnungsmethode“ (Abs. 47). Daneben fordert er u.a. die Überprüfung der Sanktionspraxis in den Jobcentern. Erhöht werden müssten auch die Mietsätze, um den hohen Preisen am Wohnungsmarkt zu entsprechen. Zudem sollten arme Haushalte vor Stromsperrungen geschützt werden.

 Die bayerische Initiative Rechte statt Reste, die sich an dem Verfahren mit einem so genannten Parallelbericht beteiligt hat, sieht sich durch die Forderungen der UN bestätigt. „Wir sind nach Genf gefahren, um deutlich zu machen, dass die sozialen Menschenrechte auch im reichen Deutschland bedroht sind“, so Willibald Strobel-Wintergerst von der Caritas München. Aus Sicht von Hubert Thiermeyer, ver.di Bayern, muss die Rüge der Vereinten Nationen schnell zu einem Umdenken in der Sozialpolitik führen: „Wir fordern, dass die Bundesregierung die Vorgaben der UN unmittelbar umsetzt.“ Der Handlungsbedarf sei groß, bestätigt Efthymia Tsakiri vom Diakonischen Werk Bayern: „Nach unseren Gutachten müssten die Hartz-IV-Sätze mindestens um ein Viertel erhöht werden.“

 

Der Sozialpakt der Vereinten Nationen ist seit 1976 geltendes Recht in Deutschland. Die Einhaltung der darin enthaltenen Menschenrechte, wie z.B. das Recht auf Soziale Sicherheit, wird alle fünf Jahre von den Vereinten Nationen überprüft.

Abschlussbericht der Vereinten Nationen (englisch): https://tbinternet.ohchr.org/_layouts/treatybodyexternal/Download.aspx?symbolno=E%2fC.12%2fDEU%2fCO%2f6&Lang=en

Parallelbericht der kirchlich-gewerkschaftlichen Initiative Rechte statt Reste: https://kda-bayern.de/parallelbericht-rechte-statt-reste/

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