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Symbolbild: Pressearbeit der Diakonie Bayern

Diakonie in Bayern für die Presse

Die Medien sind wichtige Gesprächspartner für die Diakonie in Bayern, die sie kritisch und konstruktiv begleiten. Gleichzeitig ist die Diakonie im Freistaat eine wichtige Ansprechpartnerin, wenn es um fundierte sozialpolitische Positionen, aber auch um Ansprechpartner und -partnerinnen in den Einrichtungen und Diensten geht.

Die Pressestelle des Landesverbandes steht den Mitarbeitenden der Medien darum jederzeit für Anfragen zur Verfügung.

Meldungen 2020

Tag der Wohnungslosen am 11. September

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Diakonie Bayern für Ausbau flächendeckender Angebote

Nürnberg, 8. September 2020 Mehr als 650.000 Menschen in Deutschland verfügen nach aktuellen Schätzungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. (BAGW 2019) über keinen mietvertraglich abgesicherten Wohnraum. Dazu zählen auch diejenigen, die in einer Notunterkunft leben oder „Platte machen“, also ohne jede Unterkunft auf der Straße leben. Zahlen des Bayerischen Sozialministeriums aus dem Jahr 2017 zufolge sind in Bayern weit über 15.000 Menschen von Wohnungslosigkeit betroffen. Zum „Tag der Wohnungslosen“ am 11. September fordert die Diakonie in Bayern darum einen weiteren Ausbau entsprechender Hilfen für Wohnungslose bzw. für von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen – zu denen auch immer mehr Kinder zählen.

„Die Corona-Pandemie hat die Situation der Betroffenen zum Teil massiv verschärft“, so Sandra Schuhmann, zuständige Vorständin im zweitgrößten bayerischen Wohlfahrtsverband. Menschen ohne festen Wohnsitz hatten – und haben bis heute – kaum die Möglichkeit, Hygienevorschriften umzusetzen. „Wie soll man sich ohne eigenes Bad regelmäßig die Hände waschen?“

Schuhmann kritisiert das Auslaufen des Moratoriums für Mietzahlungen. „Die Möglichkeit, die Zahlung von Mietschulden pandemiebedingt während der Coronakrise für einen gewissen Zeitraum auszusetzen, hat viele Menschen vor dem Verlust der Wohnung bewahrt. Seit dem 1. Juli mussten die regulären Mietzahlungen wieder aufgenommen werden – obwohl noch überhaupt nicht absehbar ist, wie sich die Corona-Pandemie weiterentwickelt bzw. welche wirtschaftlichen Folgen erst jetzt spürbar werden.“ Die hohe Anzahl von Menschen, die coronabedingt in Kurzarbeit waren bzw. sind, Solo-Selbständige, die in den vergangenen Monaten massive Einnahmeverluste hinnehmen mussten – all diese Personengruppen seien immer noch von Wohnungslosigkeit bedroht. „Sollte es zu einer zweiten Welle kommen, muss das Moratorium wieder in Kraft gesetzt werden.“ Allerdings sollten Vermieter, die durch die verzögerte Mietzahlung ihrerseits in Schwierigkeiten geraten, durch staatliche Maßnahmen abgesichert werden – etwa über einen Fonds, wie ihn auch der Deutsche Mieterbund vorgeschlagen habe, so Schuhmann.

Schuhmann wies in diesem Zusammenhang erneut auf die Fachstellen zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit hin, die die Diakonie in mehreren bayerischen Landkreisen unterhält. Schuhmann: „Mit Hilfe des Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales konnten insgesamt 14 Modellprojekte in Trägerschaft der Diakonie in Bayern in den Jahren 2019 und 2020 realisiert werden – unter anderem auch zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit.“ 

Durch die strukturellen Unterschiede, den angespannten Wohnungsmarkt und den wachsenden Bedarf aufgrund der Corona-Pandemie ist es Schuhmann zufolge erforderlich, das Hilfesystem in Bayern auch weiterhin strukturell und fachlich zu verbessern. „Die begonnenen Modellprojekte müssen fortgeführt und neue Projekte gestartet werden, um eine bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung der Menschen bei drohender oder akuter Wohnungslosigkeit sicherzustellen. Schuhmann: „Corona hat viele Nebenwirkungen – der Verlust der eigenen Wohnung ist eine der schlimmsten.“

 

Fachstellen zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit in diakonischer Trägerschaft gibt bereits in Ansbach, Gersthofen, Coburg, Dillingen, Ebersberg, Freising, Kempten, Memmingen, Neu-Ulm, Neusäß, Ostallgäu, Landsberg, Rosenheim, Weilheim-Schongau und Weißenburg-Gunzenhausen. Weitere Informationen zum Thema Wohnungsverlust hat die Diakonie Bayern auch in einer neuen Arbeitshilfe zusammengestellt, die unter https://www.diakonie-bayern.de/medien-publikationen-downloads/downloads.html herunterladen werden kann.

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10.167.999 Euro Spenden aus Bayern

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Großes Vertrauen in Brot für die Welt: Evangelisches Hilfswerk legt Jahresbilanz vor

27. August 2020. Brot für die Welt hat allein aus Bayern im vergangenen Jahr Spenden in Höhe von 10.167.000 Euro erhalten. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Steigerung um 792.900 Euro. „Wir sind froh und dankbar für das große Vertrauen, das Spenderinnen und Spender Brot für die Welt auch 2019 geschenkt haben. Mit ihren Spenden und Kollekten gegen Hunger, Armut und Ungerechtigkeit haben sie Millionen Menschen geholfen, ihre Lebenssituation zu verbessern“, sagt Michael Bammessel, Präsident des Diakonischen Werkes Bayern. Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit des evangelischen Hilfswerks im vergangenen Jahr mit mehr als 64,4 Millionen Euro unterstützt. Das ist ein Plus von 0,8 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr (2018: 63,6 Mio. Euro).

 

„Wir haben in den letzten Monaten sehr auf Europa geblickt – doch wir wissen: Corona kann insbesondere in den ärmeren Ländern katastrophale Folgen haben“, so Bammessel weiter. Dabei gehe die Gefahr nicht nur vom Virus selbst aus, sondern von den indirekten Folgen der Pandemie. So steigen pandemiebedingt beispielsweise die Lebensmittelpreise an, was die Ernährungssituation armer Familien und insbesondere der Kinder verschärfe. Bammessel: „Jeder Euro, den wir im vergangenen Jahr erhalten haben, ist darum auch ein Zeichen der internationalen Solidarität“.

Neu bewilligt wurden im vergangenen Jahr 693 Projekte, davon mit 242 die meisten in Afrika. Im Zentrum stehen langfristige Maßnahmen, die Hunger und Mangelernährung überwinden, Bildung und Gesundheit fördern, Zugang zu sauberem Wasser schaffen, die Achtung der Menschenrechte und Demokratie stärken und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen unterstützen.

Neben Spenden und Kollekten erhielt Brot für die Welt 2019 Mittel des Kirchlichen Entwicklungsdienstes und Beiträge Dritter, vor allem aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Insgesamt standen dem Hilfswerk der evangelischen Kirchen und Freikirchen 312,6 Millionen Euro zur Verfügung, das waren gut fünf Millionen Euro mehr als 2018 (307,3 Mio. Euro). Im Anteil aus Bayern sind alle Kollekten und Spenden aus der Region enthalten.

Die Gesamtausgaben für Projekte betrugen 281,8 Millionen Euro (91,6 Prozent der Mittel). Für Werbe- und Verwaltungsaufgaben wurden 8,4 Prozent eingesetzt. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bewertet den Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben als niedrig.

Brot für die Welt wurde 1959 gegründet. Aktuell fördert das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen und ihrer Diakonie gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen rund 1.800 Projekte zur Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit in mehr als 90 Ländern.

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Gutes Spendenergebnis für die Diakonie Katastrophenhilfe

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Diakonie Katastrophenhilfe legt Jahresbilanz 2019 vor

12. August 2020. Die Diakonie Katastrophenhilfe hat im vergangenen Jahr 3.171.108 Euro Spenden allein aus Bayern erhalten. Das ist ein gutes Ergebnis. „Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern, die auch im vergangenen Jahr möglich gemacht haben, dass die Diakonie Katastrophenhilfe weltweit Menschen in Not unterstützen konnte“, sagt Sandra Schuhmann, zuständiges Vorstandsmitglied im Diakonischen Werk Bayern. Bundesweit gingen 2019 Spenden in Höhe von 23,9 Millionen Euro bei dem evangelischen Hilfswerk ein. Der leichte Anstieg (2018: 23,6 Mio. Euro bundeweit/3,07 Mio. für Bayern) ist auf die Spenden für die Nothilfe nach dem verheerenden Wirbelsturm Idai in Mosambik im März 2019 zurückzuführen.

Neben Spenden hat die Diakonie Katastrophenhilfe 2019 auch öffentliche Mittel von der Bundesregierung, der Europäischen Union und den Vereinten Nationen in Höhe von 16,3 Millionen Euro erhalten.

So konnte die Diakonie Katastrophenhilfe im vergangenen Jahr insgesamt 122 Hilfsprojekte in 32 Ländern bewilligen und dafür etwa 41 Millionen Euro bereitstellen. Die meisten Mittel sind in die vom Syrien-Krieg betroffenen Länder geflossen (6,8 Mio. Euro). Danach waren die Demokratische Republik Kongo (6 Mio. Euro) und der Südsudan (3,5 Mio. Euro) die Länder mit den größten Projektausgaben.

Die Diakonie Katastrophenhilfe wurde 1954 gegründet. Sie ist das Hilfswerk für humanitäre Hilfe der evangelischen Kirchen in Deutschland. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe Menschen, die Opfer von Naturkatastrophen, Krieg und Vertreibung geworden sind und diese Notlage nicht aus eigener Kraft bewältigen können. Die Hilfe wird unvoreingenommen von politischer Einstellung, Religion, Geschlecht, Hautfarbe und Nationalität geleistet. Dabei achtet das Hilfswerk auf strikte Neutralität und ist in seinen Entscheidungen unabhängig.

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Situation der Tagespflegen existenzbedrohend.

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Diakonie fordert Hilfspaket.

Nürnberg, 28.07.2020 Die Einrichtungen der Tagespflege in Bayern geraten in immer größere wirtschaftliche Schwierigkeiten. „Nach dem Lockdown im Frühjahr können sie nun zwar wieder Gäste aufnehmen“, so Michael Bammessel, Präsident der bayerischen Diakonie. „Um die Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten, ist die Platzzahl jedoch faktisch halbiert.“. Die Kosten der Träger seien dagegen unverändert hoch. „Damit sind Angebote, für die wir auch mit der Unterstützung der Politik lange gekämpft haben, in ihrer Existenz bedroht.“

Neben den Personalkosten sind es insbesondere die Investitionskosten, die die Träger belasten. „Um die Einrichtungen aufzubauen, haben die Träger zum Teil hohe Summen investiert. Diese Investitionskosten können aufgrund der pandemiebedingten geringeren Auslastung seit März nicht mehr refinanziert werden.“ Er gehe davon aus, dass sich diese reduzierte Auslastung auch im Herbst fortsetzen werde. „Um die Existenz der Tagespflegen zu sichern, benötigen wir seitens der Staatsregierung dringend Hilfe“, sagte Bammessel und forderte ein Hilfspaket ähnlich jenem für die Krankenhäuser.

Dem Vorschlag der Politik, die Einnahmeausfälle über die Pflegesätze zu refinanzieren, erteilte Bammessel eine Absage. „Dies würde bedeuten, dass jene, die einen Platz in einer Tagespflege bekommen, die unverschuldeten Einnahmeverluste der Träger zu schultern haben.“ Angesichts der zahlreichen Rettungs- und Hilfspakete der vergangenen Monate forderte Bammessel, dass die Politik auch in diesem Bereich aktiv werden müsse. Es gebe bislang keine Hilfspakete, von denen die Tagespflegen profitieren können: „Die Träger, ihre Mitarbeitenden, insbesondere aber die Pflegebedürftigen brauchen Hilfe, und zwar schnell.“

Tagespflegen sind der Diakonie zufolge ein zentrales Angebot für Menschen mit Pflegebedarf, die keine vollstationäre Pflege benötigen. Die Gäste werden in der Regel am Vormittag in die Einrichtung gebracht und am Nachmittag wieder abgeholt.  Die Diakonie in Bayern allein unterhält über 50 Tagespflegen. Vor Ausbruch der Corona-Pandemie wurden knapp 1.000 Plätze angeboten, die sich mittlerweile nahezu halbiert haben. „Unsere Träger führen zum Teil bereits Wartelisten, so hoch ist der Bedarf.“

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„Kein Rotstift im Sozialen - alle Leistungen, die wir erbringen, sind systemrelevant.“

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Sabine Lindau als viertes Vorstandsmitglied der Diakonie Bayern eingeführt.

Nürnberg, 08. 07. 2020 „Die Mitarbeitenden der Diakonie haben in den vergangenen Wochen und Monaten einen großartigen Job gemacht – und dies muss in Zukunft möglich sein“, sagte Sabine Lindau, das neue Vorstandsmitglied der Diakonie Bayern, heute bei ihrer Amtseinführung. Coronabedingt fand diese nur in kleinem gottesdienlichem Rahmen in Nürnberg statt. Die 1966 geborene Lindau war bereits im Februar vom Diakonischen Rat als viertes Mitglied in den Vorstand des zweitgrößten bayerischen Wohlfahrtsverbandes berufen worden und hatte ihr Amt am 2. Juni angetreten.

 „Die Corona-Pandemie hat gezeigt: Die Diakonie ist systemrelevant, und wir müssen sicherstellen, dass die Menschen, die Hilfe benötigen, diese auch weiterhin bekommen“, so Lindau weiter. Damit dies so bleiben könne, müsse die Handlungsfähigkeit der diakonischen Träger auch in Zukunft sichergestellt sein. „Sie müssen darum die wirtschaftlichen Hilfen bekommen, die sie brauchen.“ Die Folge von Corona dürfe auf keinen Fall „der Rotstift im Sozialen sein.“ Denn viele Hilfen der Diakonie, wie etwa die Familienberatung, aber auch Unterstützungsangebote für Alleinerziehende, seien in den vergangenen Monaten verstärkt in Anspruch genommen worden – „auch von Menschen, die sich früher nicht an die Diakonie gewandt haben.“

Lindau sprach sich bei ihrer Einführung weiterhin klar gegen Rassismus und Antisemitismus aus. „Corona wirkt leider auch hier wie ein Brennglas. Wir waren bei der Bekämpfung dieser beiden beängstigenden Phänomene in Bayern schon mal weiter.“ Nicht nur sie habe den Eindruck, dass in den vergangenen Monaten die Ausgrenzungstendenzen wieder stark zugenommen hätten. „Wir müssen die Menschen wieder stärker zusammenführen, damit wir auch in Zukunft in einer solidarischen Gesellschaft leben können.“

Im Diakonischen Werk Bayern wird Lindau neben der landesverbandlichen Vertretung in München künftig die Bereiche Integration, Migration und Flüchtlingshilfe sowie Kinder, Jugendliche, Familien, Frauen verantworten.

Lindau war nach dem Studium der Theologie in Tübingen und Berlin sowie einem Betriebswirtschaftsstudium in Stuttgart zunächst Vorstandsassistentin bei der Unternehmensgruppe „Dienste für Menschen“, Stuttgart, ehe sie als Referentin für stationäre Altenhilfe in das Diakonische Werk Württemberg wechselte. Im Oktober 2000 wechselte sie zur Inneren Mission München. Hier war sie zunächst Assistentin des Vorstandes, ehe sie als Abteilungsleiterin unter anderem die Bereiche Qualitätsmanagement, Ehrenamt, Fortbildung und ab 2003 den Bereich Sozialpsychiatrie und Gesundheit übernahm. Seit 2011 war Lindau Geschäftsführerin der Bezirksstelle München und hat Erfahrung in der Spitzenverbandsarbeit auf Bezirks- sowie Kommunalebene. Im Februar 2020 wurde sie vom Diakonischen Rat, dem Aufsichtsorgan des Landesverbandes, zum vierten Vorstandsmitglied berufen.

Sie ergänzt den bislang dreiköpfigen Vorstand, bestehend aus Michael Bammessel (Präsident und Vorstandsvorsitzender), Wolfgang Janowsky (Vorstand Wirtschaft und Recht) sowie Sandra Schuhmann (Vorständin Gesundheit und Teilhabe).

Das Diakonische Werk der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern e. V. ist der zweitgrößte Wohlfahrtsverband in Bayern. In ihm sind über 1.300 Träger mit mehr als 90.000 Mitarbeitenden zusammengeschlossen. Der Sitz der Geschäftsstelle mit ca. 120 Mitarbeitenden befindet sich in Nürnberg.

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„Mit einem lachenden und einem weinenden Auge.“

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Die Diakonie verabschiedet sich in Kempten von Indra Baier-Müller

Nürnberg, 18. Juni 2020 „Wir lassen sie mit einem weinenden und einem lachenden Auge ziehen“, kommentiert Michael Bammessel, Präsident der Diakonie Bayern, den Weggang von Indra Baier-Müller von der Diakonie Kempten. Die 49-Jährige ist seit dem 1. Mai 2020 Landrätin (FW) des Landkreises Oberallgäu. Am morgigen Freitag wird sie im Rahmen eines Gottesdienstes in Kempten verabschiedet.

„Wir verlieren mit Baier-Müller eine engagierte und erfolgreiche Geschäftsführerin im Allgäu, die zudem als Mitglied des Diakonischen Rates auch bayernweit Verantwortung für die Diakonie übernommen hat“, so Bammessel weiter. Der Landkreis Oberallgäu hingegen gewinne eine kompetente und streitbare Landrätin mit einer hohen sozialpolitischen Kompetenz. „Ich wünsche ihr für die persönliche und die politische Zukunft alles Gute und Gottes Segen – und ich freue mich, wenn die Diakonie in ihr auch weiterhin eine starke Fürsprecherin findet.“ 

Die studierte Sozialpädagogin war seit 2013 Geschäftsführerin der Diakonie Kempten, mit aktuell knapp 500 Mitarbeitenden dem größten diakonischen Träger im Allgäu. Sie war zudem stellvertretende Vorsitzende des Diakonischen Rates, dem Aufsichtsgremium der bayerischen Diakonie. Im Landkreis hatte sie sich in der Stichwahl am 29. März 2020 gegen Alfons Hörman (CSU) durchgesetzt.

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Wohnungsnotfallhilfe auch nach Corona sichern.

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Diakonie warnt vor Folgen sinkender Gewerbesteuer

Nürnberg, 10. Juni 2020 Die Diakonie in Bayern rechnet, bedingt durch Corona, mit einem starken Anstieg der Zahl wohnungsloser bzw. von Wohnungslosigkeit bedrohter Menschen in Bayern. Die Gründe: Kurzarbeit, steigende Arbeitslosigkeit, drohende Überschuldung, Energie- und Mietschulden und familiäre Krisen bis hin zu Trennungen. „Weil gleichzeitig die Gewerbesteuern einbrechen, befürchten wir, dass die Kommunen und Landkreise bei der Förderung der bestehenden Dienste und Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe den Rotstift anlegen müssen,“ warnt Sandra Schuhmann, zuständige Vorständin in der bayerischen Diakonie.

So rechnet Christian Bernreiter, Präsident des bayerischen Landkreistages mit einem Rückgang der Gewerbesteuern um 20 bis 25 Prozent. Zwar seien, so Schuhmann, im Konjunkturpaket des Bundes auch die Kommunen berücksichtigt - insbesondere die Kompensation der krisenbedingten Gewerbesteuerausfälle.  Schuhmann: „Es kommt jetzt darauf an, dass der Freistaat die vom Bund bereitgestellten Mittel für die Kompensation der Gewerbesteuerausfälle mit Landesmitteln ausreichend ergänzt, damit die Kommunen und Landkreise weiterhin ihren Verpflichtungen nachkommen können.“ Die Verwirklichung des Rechts auf Wohnen, die Rechtsansprüche der Menschen in Wohnungsnot auf Beratung und Unterstützung und die Finanzierung der Wohnungsnotfallhilfe müsse auch zukünftig garantiert werden, um eine weitere soziale Ausgrenzung von Menschen zu vermeiden, die von Wohnungslosigkeit bedroht oder betroffen sind.

Andreas Kurz vom Fachverband Evangelische Wohnungsnotfallhilfe und Straffälligenhilfe der Diakonie in Bayern bekräftigt die Forderung, bestehende gut funktionierende Kooperationen in der Wohnungsnotfallhilfe und Vereinbarungen mit Kommunen und Landkreisen aufrecht zu erhalten. „Wir haben in der Krise gemerkt: Was vor Corona gut funktioniert hat, hat auch während der Krise geklappt.“ So hätten Mitarbeitende der Wohnungsnotfallhilfe auch während des Lockdowns Hilfesuchende unterstützt, etwa durch Beratung, Unterkünften, Wohnangeboten und in Verhandlungen mit Ämtern. „Durch die Lockerungen der Maßnahmen in den vergangenen Wochen kehrt auch bei unseren Mitgliedseinrichtungen zunehmend der Alltag ein“, so Kurz. Die Situation für die Betroffenen bleibe angesichts des angespannten Wohnungsmarktes und den strukturell unterschiedlich ausgebauten Hilfesystemen jedoch weiterhin schwierig. Darum würden auch in den nächsten Jahren die vom Bayerischen Staatsministerium zur Verfügung gestellten Mittel im Aktionsplan „Hilfe für Obdachlose“ für nachhaltige Unterstützungsangebote und Hilfestrukturen in allen bayerischen Regionen weiterhin dringend benötigt, so Andreas Kurz.

In Bayern leben offiziellen Angaben aus dem Jahr 2017 zufolge mehr als 15.500 Menschen ohne eigene Wohnung; Zusätzlich geht man von einer deutlich höheren Anzahl an Personen in verdeckter Wohnungslosigkeit aus, die in prekären Wohnverhältnissen leben und beispielsweise bei Bekannten oder Freunden unterkommen. Aktuellere amtliche Zahlen von Menschen in Wohnungsnot gibt es bislang nicht, erst im Jahr 2022 soll es eine bundesweit einheitliche Wohnungslosenstatistik geben. 


Der Fachverband Evangelische Wohnungsnotfallhilfe und Straffälligenhilfe (FEWS) ist ein Zusammenschluss von diakonischen Trägern der Wohnungsnotfallhilfe und Straffälligenhilfe. Er greift sozialpolitische Themen und spezifische Fragenstellungen auf und nimmt dazu Stellung. Der Fachverband der Diakonie in Bayern vertritt 33 Mitgliedseinrichtungen mit über 100 verschiedenen Unterstützungsleistungen für Menschen in drohender bzw. akuter Wohnungslosigkeit in Bayern.

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18.000 Euro für die Diakonie in Bayern.

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Amgen Deutschland unterstützt Corona-Hilfe

Nürnberg, 28. Mai 2020 Über eine Spende von 18.000 Euro freut sich die Diakonie in Bayern: Die Münchner Niederlassungen des Bio-Tech-Unternehmens Amgen unterstützen mit diesem Betrag die Arbeit des zweitgrößten bayerischen Wohlfahrtsverbandes in Zeiten von Corona. Die Spende kommt unter anderem Menschen zugute, die aufgrund von Corona in eine existenzgefährdende Situation geraten sind. Außerdem unterstützt Amgen das Projekt ZusammenHaltFinden des Diakonischen Werks Freising. Hier werden Familien begleitet, in denen ein Elternteil schwer erkrankt oder verstorben ist.  

„Wir freuen uns sehr über die Spende und über das Vertrauen, das Amgen und seine Mitarbeitenden der Diakonie in Bayern entgegenbringen“, so Diakoniepräsident Michael Bammessel in Nürnberg. Eine funktionierende Zivilgesellschaft sei auf das Engagement aller Akteure angewiesen – auch auf das finanzielle. Die Spende der beiden Münchner Unternehmen sei ein gutes Beispiel dafür. „Corona trifft insbesondere jene Menschen hart, die ohnehin in einer schwierigen Lebenssituation sind – sei es wirtschaftlich, sei es aufgrund von Erkrankungen. Jede Spende hilft hier.“

„Die Corona-Pandemie trifft viele Menschen hart, die von Armut betroffen sind und die aufgrund von Kurzarbeit oder Jobverlust auf Unterstützung angewiesen sind“, sagt Dr. Roman Stampfli, Geschäftsführer der Amgen GmbH. „Mit unserer Spende wollen wir hier bei uns vor Ort in Bayern helfen, die wichtige Arbeit für unsere Gemeinschaft fortzusetzen. Denn wir sind überzeugt, dass wir die Corona-Pandemie nur gemeinsam überstehen werden“, teilt Prof. Dr. Peter Kufer, Vice President BiTE® Technology, der Amgen Research (Munich) GmbH mit.

Die "Soforthilfe Corona für hilfebedürftige Menschen" der Diakonie Bayern setzt sich für von Armut und Ausgrenzung betroffene Menschen ein, die unter den Folgen der Pandemie besonders leiden. Sie können bei der bayerischen Diakonie eine Soforthilfe in Höhe von bis zu 150,- pro Person beantragen.

Im Projekt ZusammenHaltFinden steht die Begleitung von Kindern im Mittelpunkt, in deren Familien ein Elternteil schwer erkrankt oder bereits verstorben ist. Auch sie sind – etwa durch Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen – stark von Corona betroffen: Verlustängste verstärken sich und die Kontaktsperre ist eine besondere psychische Belastung. Mit Hilfe der Amgen-Spende werden die Familien technisch so ausgestattet, damit der gegenseitige Austausch und die psychosoziale Begleitung nicht wegbrechen.

Amgen in Deutschland

In Deutschland arbeiten rund 850 Mitarbeiter an zwei Standorten: Die Amgen GmbH in München wurde 1989 als Vertriebsgesellschaft gegründet. Der Fokus liegt auf der klinischen Forschung, der Zulassung und dem Vertrieb von Arzneimitteln. Die Amgen Research (Munich) GmbH ist ein reiner Forschungsstandort für die Entwicklung der „Bispecific T-cell Engager“(BiTE®)-Antikörperkonstrukte mit einer Spezialisierung auf die Entwicklung innovativer Krebstherapien.

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„Chancenlose Kinder? – Gutes Aufwachsen trotz Überschuldung!“

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Aktionswoche stellt Kinderrechte in den Mittelpunkt

Nürnberg, 22. Mai 2020 Weitreichende Reformen, um Kindern aus überschuldeten Haushalten gute Startbedingungen für die Zukunft zu ermöglichen, fordert Michael Bammessel, Präsident der Diakonie Bayern. „Kinder haben ein Recht auf eine von Schuldenproblemen unbelastete Kindheit und Jugend“, sagte er anlässlich der Aktionswoche Schuldnerberatung vom 25. bis 29. Mai 2020. Unter dem Motto „Chancenlose Kinder? – Gutes Aufwachsen trotz Überschuldung!“ stellt die bundesweite Aktionswoche Schuldnerberatung der Wohlfahrts- und Fachverbände Kinderrechte in den Mittelpunkt. „In der aktuellen Corona-Krise ist dieses Motto aktueller denn je“, so Bammessel.

 

Familien seien in Zeiten, in denen ihre Kinder nicht in Kita oder Schule könnten, be-sonders gefordert, so der Diakoniepräsident weiter. Lange Zeit hätten Spielplätze nicht genutzt werden können. Bereits diese Situation habe Familien besonders gefordert - besonders hart treffe Corona die Familien, die bereits vor der Pandemie in einer belasteten Situation gewesen seien: „Überschuldung ist schon ohne die Einschränkungen durch Covid 19 eine Herausforderung, in der die Betroffenen Unterstützung brauchten“, sagte Bammessel. Knapp 7 Millionen Menschen in Deutschland galten vor Corona als überschuldet. „Es ist sicher, dass diese Zahl nach der Krise deutlich zunehmen wird.“ Menschen hätten durch Kurzarbeit, Jobverlust, gestiegene Preise oder auch notwendige Anschaffungen wie etwa ein Smartphone für das Homeschooling zum Teil massive Einkommensverluste bzw. Mehrkosten zu verkraften. Allein die Preise für Gemüse seien im April im Vergleich zum Vorjahr um knapp 30 Prozent gestiegen, die Preise für Obst um etwa 14 Prozent,  „Es werden nach Corona deutlich mehr Menschen ihre Kredite und andere finanziellen Verpflichtungen nicht bedienen können als vorher.“ Zwar habe die Bundesregierung die Möglichkeit geschaffen, die Mietzahlungen für eine gewisse Zeit auszusetzen. „Dies führt aber dazu, dass die Belastungen nach Corona noch weiter zunehmen werden.“

 

Besonders betroffen seien auch hier wiederum die Kinder; sie könnten es nicht einordnen, wenn ihre Eltern etwa wegen finanzieller Sorgen öfter gereizt seien. Bammessel: „Sie sind Zeugen bei den häufigen Streitigkeiten und fragen sich nicht selten, ob sie selbst schuld daran sind. Und Geld für ihre Bedürfnisse ist meistens nicht da.“ Noch schwieriger sei die Situation für Alleinerziehende.

 

„Um den Kindern das Recht auf eine von Schuldenproblemen unbelastete Kindheit und Jugend zu gewährleisten und ihnen gute Startbedingungen für die Zukunft zu schaffen, bedarf es deutlicher Reformen“, sagte Bammessel. Wenn auch das „Starke-Familien-Gesetz“ ein Anfang sei, um Familien mit niedrigem Einkommen zu unterstützen, sei ein bedarfsgerechter Ausbau familien- und sozialpolitischer Leistungen notwendig Dazu zählt laut Bammessel Maßnahmen wie der Mindestunterhalt, der Regelsatz für Kinder und Jugendliche in Grundsicherung und der Sozialhilfe.  Große Bedeutung müsse auch der finanziellen Allgemeinbildung zukommen. „Präventionsarbeit sollte überall verankert werden. Kinder müssen früh lernen, mit Geld, Handy und Internet umzugehen.“

 

Die Diakonie Bayern mit ihren spezialisierten Schuldnerberatungsstellen bietet an über 30 Standorten fachkundige Beratung und Unterstützung für verschuldete und überschuldete Menschen an. 99 Schuldnerberater*innen der Diakonie in Bayern haben im Jahr 2019 über 11.000 Menschen beraten und begleitet. Der Schwerpunkt der Beratung liegt bei sozial benachteiligten und von Armut betroffenen Menschen. Das Beratungsangebot ist für Ratsuchende kostenfrei. Ziel der sozialen Beratung ist es, die Ratsuchenden bei der Stabilisierung ihrer wirtschaftlichen Situation zu unterstützen und ihr Selbsthilfepotential zu fördern. Im Vordergrund stehen die Sicherung der Existenz der Ratsuchenden und eine mögliche Schuldenregulierung.

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„Wann, wenn nicht jetzt?“

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Systemrelevanz darf kein bloßes Schlagwort bleiben. Diakonie Bayern zum Tag der Pflege am 12. Mai

Nürnberg, 11. Mai 2020 Selten hat die Pflege so viel gesellschaftliche Anerkennung erfahren wie in den vergangenen Wochen. Die Mitarbeitenden in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen wurden im Bundestag mit stehenden Ovationen gefeiert, sie wurden „Helden und Heldinnen“ genannt, und am häufigsten fiel wohl der Begriff der „Systemrelevanz“. „Nachdem offensichtlich erkannt wurde, was für eine wichtige Rolle die Kolleginnen und Kollegen in der Pflege spielen, wird es Zeit, dieser Erkenntnis auch Taten folgen zu lassen“, so Michael Bammessel, Präsident der Diakonie in Bayern im Vorfeld des „Internationalen Tages der Pflege“, dem 12. Mai. Und seine Kollegin Sandra Schuhmann, als Fachvorständin bei der Diakonie Bayern für die Pflege zuständig, ergänzt: „Ein einmaliger Pflegebonus mag ein schönes Zeichen sein. Wir brauchen jedoch eine dauerhafte Veränderung im System“. Die Anerkennung, die die Pflege momentan erfahre, könne eine gute Grundlage dafür sein.

 

Die Mitarbeitenden in den Einrichtungen hätten in den vergangenen Tagen und Wochen einen unglaublichen Einsatz geleistet, und zum Teil in Fünf-Tages-Schichten gearbeitet, um die Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner sicherzustellen, so Schuhmann. „Angehörige haben sich mit Geschenkkörben, oder spontanen Ständchen bedankt, und das tat sicher gut.“ Allein die Debatte um die Finanzierung des Pflegebonus in Höhe von 1.500 Euro – zwei Drittel davon tragen Bund und Kassen, für den Rest sollen die Länder aufkommen – zeige aber, dass der Weg zu einer dauerhaften Anerkennung der Pflege noch weit sei. „Bei vielen Kollegen und Kolleginnen wächst der Frust darüber, dass zuerst vollmundig vom Wert der Pflege und von einer Anerkennungsleistung gesprochen wird, und die Umsetzung sich dann so lange hinzieht und von Diskussionen um Finanzierung und Zuständigkeiten geprägt ist.“

 

Für Diakoniepräsident Bammessel ist der Pflegebonus ebenfalls bestenfalls ein Zeichen; er forderte eine grundlegende Veränderung des Systems Pflege. „Ich kenne die Argumente, dass für eine Verbesserung der Finanzierung die Beiträge zur Pflegeversicherung erhöht werden müssten und dass dies wiederum die Lohnnebenkosten in Höhe treiben würde.“ Dass eine bessere Ausstattung der Pflege möglich sei, zeige ein Blick ins Ausland. Bammessel zufolge gibt die Pflegversicherung in Deutschland jährlich zwar 42 Milliarden Euro aus – das sind nach Angaben der Bundesregierung 1,5 Prozent des Bruttoinlandproduktes. Aber: „Die skandinavischen Länder nehmen teilweise fast doppelt so viel Geld in die Hand.“ Bammessel forderte, die durch Corona veränderte Wahrnehmung der Pflege als systemrelevant dazu zu nutzen, auch auf politischer Ebene eine Veränderung des „Systems Pflege“ anzugehen. „Wann, wenn nicht jetzt sollen den vielen Reden auch dauerhafte Taten folgen?“

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