Wer Menschen beistehen will, muss manchmal auch kämpfen können.

Diakoniepräsident Michael Bammessel wird 60

Nürnberg, 31.5.2016 Als „tief im Glauben verwurzelter, streitbarer Anwalt für die Menschen“ hat Heiner Götz, der Vorsitzende des Diakonischen Rates, Michael Bammessel gewürdigt. Der Präsident des zweitgrößten bayerischen Wohlfahrtsverbandes feiert am 1. Juni seinen 60. Geburtstag.

„Insbesondere in der Diskussion um die Asyl- und Flüchtlingspolitik wird die Diakonie im Freistaat deutlich wahrgenommen. Das hat sie auch Michael Bammessel zu verdanken, der sich immer wieder für diese Menschen einsetzt. Dabei ist ihm die christliche Nächstenliebe besonders wichtig“, so Götz weiter. Bammessel scheue sich nicht, der Staatsregierung auch ein diakonisches „So nicht“ entgegenzuhalten, wenn es notwendig sei.

Auch für die Pflege habe sich die bayerische Diakonie unter Bammessel immer wieder eingesetzt. „Wenn in Bayern für die Pflege auf die Straße gegangen wird, ist der Diakoniepräsident in der Regel an vorderster Front dabei.“

Verbandspolitisch spielen für Bammessel insbesondere das Arbeitsrecht – der sogenannte „Dritte Weg“ - sowie die Frage der kirchlichen Zugehörigkeit von Mitarbeitenden der Diakonie eine Rolle. „Bammessel sucht das Gespräch mit allen Seiten – mit den Gewerkschaften und den Mitarbeitendenvertretungen ebenso wie mit den Trägern der Diakonie in Bayern. Dabei handelt er stets im Interesse der bayerischen Diakonie.“ Auch darum würden sich die Mitglieder von ihm gut vertreten wissen.

Bammessel, der in Neuendettelsau, Tübingen und Erlangen Theologie studierte, hat das Amt des Diakoniepräsidenten im Sommer 2011 von Ludwig Markert übernommen. Zuvor war er Stadtdekan in Nürnberg. Als Präsident der Diakonie vertritt er über 1.300 Träger mit mehr als 3.000 Einrichtungen und mehr als 86.000 Mitarbeitenden. Bammessel ist zudem Mitglied der Landessynode der ELKB sowie Mitglied in verschiedenen Gremien der Diakonie auf Bundesebene.

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Daniel Wagner Pressesprecher