Wahlprüfsteine. Drängende Fragen zu leider alltäglichen Problemen

Nürnberg, 7. Juni 2013. Ab heute stellt die Diakonie Bayern Politikerinnen und Politiker auf den Prüfstand. Mit den Wahlprüfsteinen zur Bundestagswahl und zur bayerischen Landtagswahl möchte der Wohlfahrtsverband seinen Mitgliedern ein Instrument an die Hand geben, Kandidatinnen und Kandidaten gezielt zu Problemen im sozialen Bereich zu befragen. „Wichtig war uns vor allem, die Wahlprüfsteine so zu gestalten, dass die Gefragten möglichst konkret Stellung nehmen müssen“, erklärt Michael Bammessel, Präsident des Diakonischen Werks Bayern.

Wahlprogramme sind oft sehr allgemein gehalten. Wer wissen will, was einzelne Politikerinnen und Politiker zu ganz konkreten und leider auch alltäglichen Problemen aus dem sozialen Bereich sagen, kann dafür die Wahlprüfsteine der Diakonie Bayern nutzen. Die Postkartenhefte enthalten 14 Kurzgeschichten über persönliche Schicksale, die neben der Schilderung der Umstände auch aufzeigen, dass die geschilderten Problemlagen durchaus durch eine andere Politik verbessert werden könnten. Die Fallbeispiele kommen unter anderem aus den Bereichen Kinderkrippen und Kindertagesstätten, Demenz, Alleinerziehende, Langzeitarbeitslosigkeit, Pflege, Jugendarbeitslosigkeit, Armut, Hospiz, Asyl und Niedriglohn. Die Personen sind frei erfunden, nicht aber die geschilderten Missstände, die in der Praxis der sozialen Arbeit tausendfach auftauchen. Die Postkarten können aus dem Heft herausgetrennt und an Politikerinnen und Politiker verschickt werden.

 

Wer wissen will, wie die Wahlprüfsteine aussehen, findet unter

www.diakonie-bayern.de/presse/publikationen-des-diakonischen-werkes-bayern/kampagnen/wahlpruefsteine.html

eine Ansichtsdatei.

 

Bestellt werden können die Wahlprüfsteine im Online-shop der Diakonie Bayern unter www.diakonie-bayern-shop.de oder per Mail an mayer(at)diakonie-bayern.de.

Ihr Kontakt

Daniel Wagner Pressesprecher