„Seit 60 Jahren verlässlicher Partner." Diakoniepräsident würdigt kirchlichen Mitarbeitendenverband.

Nürnberg, 4. Mai 2015 Als „einzigartig“ hat der Präsident der Diakonie Bayern, Michael Bammessel, den „Verband kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Bayern“ (vkm) gewürdigt. „In der kirchlich-diakonischen Landschaft der Bundesrepublik gibt es so etwas kein zweites Mal“, sagte Bammessel bei der Jubiläums-Mitgliederversammlung des Verbandes heute in Nürnberg. In anderen Landesverbänden der Diakonie würde man Arbeitnehmerverbände, die sich ähnlich wirksam für die Interessen ihrer Mitglieder einsetzen, vergeblich suchen.

Bammessel betonte insbesondere die Rolle des vkm bei der Tarifgestaltung von Kirche und Diakonie. „Der vkm behält auch bei harten Verhandlungen immer das Ziel einer fairen Lösung im Auge.“ Mit seinen über 3.000 Mitgliedern vertritt der vkm die Interessen der Dienstnehmer, wie die Arbeitnehmer bei Kirche und Diakonie heißen, im Tariffindungsprozess. Er erfolgt bei Kirche und Diakonie in Kommissionen und auf dem sogenannten „Dritten Weg“.

Darüber hinaus setzt sich der vkm immer wieder für die Interessen seiner Mitglieder ein. Dazu gehört etwa die Forderung nach Mitarbeitendenvertretungen in allen Einrichtungen und nach der Weiterentwicklung der Mitbestimmungsrechte.

Bammessel weiter: „60 Jahre vkm Bayern bedeutet auch 60 Jahre Einsatz für die Interessen der Mitarbeitenden in Kirche und Diakonie – auch über Berufsgruppen hinweg.“ Schließlich seien unter dem Dach des vkm die Rummelsberger Brüderschaft und die Diakoninnengemeinschaft ebenso zusammengeschlossen wie etwa der Verband der Evangelischen Religionspädagogen und Katecheten und Katechetinnen.

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Daniel Wagner Pressesprecher