Hochwasser in Bayern. Diakonie Bayern und Bundesverband bitten um Spenden

Nürnberg/Berlin, 3. Juni 2013. Das Diakonische Werk Bayern verschaffte sich im Laufe des Tages einen Überblick über die Auswirkungen des Hochwassers in verschiedenen Regionen Bayerns. Zusammen mit der Landeskirche und der Diakonie Katastrophenhilfe–Bundesverband soll für die betroffenen Regionen eine rasche Hilfe aufgebaut werden.

Am stärksten betroffen ist die Region Passau. Hier wurde am Montagabend eine Höchststand von 12,80 m erreicht. Schon heute spricht man vom größten Hochwasser seit über 500 Jahren. Die Diakonie steht als Ansprechstelle für Betroffene und Hilfebedürftige zur Verfügung. Im Dekanat Rosenheim (Stadt Rosenheim, Kolbermoor) ist die Lage weiterhin angespannt. In Rosenheim mussten 200 Personen evakuiert werden. Ähnliches gilt für Kolbermoor. Dort sind zudem kirchliche und diakonische Einrichtungen von den Hochwasserschäden betroffen. Inzwischen ist etwas Entspannung eingetreten. Allerdings wird mit weiteren Regenfällen und Flutwellen gerechnet. 

Aufgrund der bundesweiten Auswirkungen arbeitet die bayerische Diakonie eng mit der Bundesebene zusammen. Von dort kam das Signal, deutschlandweit um Hilfe zu bitten. Mit großer Sorge beobachtet die Diakonie Katastrophenhilfe die Entwicklung  in den Hochwassergebieten in Süd- und Ostdeutschland. „Viele Familien in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, die schon bei der Flutkatastrophe vor elf Jahren betroffen waren, müssen erneut ihre Häuser verlassen und sehen ihre Existenz bedroht. In dieser schwierigen Situation wollen wir den Menschen beistehen. Wir rufen zu Fürbitten und zu Spenden auf“, erklärt Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe.

Das gesamte Ausmaß der Schäden ist derzeit noch nicht absehbar. Die diakonischen Werke in Bayern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen bereiten Hilfsmaßnahmen vor. Wegen erwarteter neuer Niederschläge werden weitere Überflutungen in den kommenden Tagen befürchtet. Die Diakonie Katastrophenhilfe ist zusätzlich in engem Kontakt mit ihren Partnern in Österreich und Tschechien, um auch dort für den Ernstfall gerüstet zu sein.
 
Bereits bei den Flutkatastrophen in den Jahren 2002, 2006 und 2010 hat das evangelische Hilfswerk mit seinen regionalen Strukturen vor Ort schnelle Soforthilfe geleistet und Wiederaufbaumaßnahmen in Ostdeutschland, Tschechien, Polen und Österreich umgesetzt.
 
Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden für die Betroffenen des Hochwassers.

 

Stichwort:       „Fluthilfe Deutschland“.

Konto: 99 88 0

Bank: EKK

BLZ: 520 604 10

 

oder online: https://secure.spendenbank.de/spenden/?other_lang=true&oid=8948161

 

Rückfragen und weitere Informationen:

Diakonisches Werk Bayern, Fritz Blanz, 0911 / 9354-265, Mail: blanz(at)diakonie-bayern.de

Ihr Kontakt

Daniel Wagner Pressesprecher