COPE. Diakonie Bayern qualifiziert Fachkräfte für die Personalentwicklung

Nürnberg, 30. November 2012. Qualifizierte Fachkräfte sind knapp und werden immer knapper. Das gilt insbesondere für den sozialen Bereich, und dort vor allem für die Pflege. Vor diesem Hintergrund ist eine ausgeklügelte Personalgewinnung und –bindung Gold wert. Die Diakonie Bayern startet deshalb mit COPE (Qualifizierung zum/zur Coordinator/in Personalentwicklung) ein Qualifizierungsangebot in Sachen strategische Personalentwicklung für ihre Fach- und Führungskräfte. Das erste Modul der berufsbegleitenden Weiterbildung findet vom 4. bis zum 6. Dezember in Neumarkt statt.

Mitarbeitendenzufriedenheit wird für Arbeitgeber immer mehr zur Kernqualifikation und zu einer maßgeblichen Zukunftsaufgabe. Ein Unternehmen, das nicht attraktiv für seine Mitarbeitenden ist, wird es angesichts des grassierenden branchenübergreifenden Mangels an Fachkräften mittelfristig schwer haben, genügend gut ausgebildete Kräfte auf dem Arbeitsmarkt zu finden und dauerhaft an sich zu binden. Dabei ist die Höhe des Gehalts nur ein Faktor von mehreren, die einen Arbeitsplatz attraktiv machen. Mindestens ebenso wichtig sind unter anderem flexible Arbeitszeiten, Weiterbildungsmöglichkeiten, Familienfreundlichkeit oder betriebliches Gesundheitsmanagement.

 

COPE will Fach- und Führungskräfte von diakonischen Trägern und Einrichtungen dafür ausbilden, die strategische Personalentwicklung, die gerade im sozialen Bereich oft noch stiefmütterlich behandelt wird, in ihrem Wirkungsbereich gezielt aufzubauen und voranzubringen. Nach der Weiterbildung, die aus einem Einführungstag, acht je dreitägigen Modulen, vier Gruppensupervisionen, sechs Hospitations- und zwei Abschlusstagen besteht, sollen die CoordinatorInnen in der Lage sein, in Abstimmung mit ihren Geschäftsleitungen passgenaue Konzepte für die Personalentwicklung aufzubauen und umzusetzen.

 

In den dreitägigen Ausbildungsmodulen werden alle Aspekte der Thematik abgehandelt: von Grundlagen der Personalentwicklung über den Einfluss demografischer Faktoren und Demografieorientierung, betriebliches Gesundheitsmanagement, Familienorientierung, Work-Life-Balance bis hin zu Gender Mainstreaming, Diversity Management sowie Fort- und Weiterbildungsmanagement. Im ersten Modul steht auch die Bildung von Lerntandems auf dem Programm, die sich während der Weiterbildung gegenseitig unterstützen. Zwischen den Präsenzphasen wird das Gelernte auf einer e-learning-Plattform vertieft. Am Ende der Qualifikation muss jede(r) TeilnehmerIn eine praxisbezogene Facharbeit schreiben, die während der beiden Abschlusstage im Plenum diskutiert wird.

 

Die 26 Teilnehmenden der ersten Qualifizierung zum COPE werden diese voraussichtlich im Mai 2014 abschließen.

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Daniel Wagner Pressesprecher