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Pressemeldungen der Diakonie in Bayern

Pressearchiv 2016

Der Gerechtigkeit nachjagen

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Evangelische Frauen und Diakonie Bayern zum Equal Pay Day 2016

NÜRNBERG / MÜNCHEN – „Es ist ein Skandal, dass immer noch mit einem Equal Pay Day Einkommenungerechtigkeit angemahnt werden muss“, sagt Dr. Johanna Beyer, Frauengleichstellungsbeauftragte der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, stellvertretend für die evangelischen Frauen und das Diakonische Werk Bayern. In einer Stellungnahme zum Equal Pay Day am 19. März kritisieren sie die Einkommenslücke, nach der Frauen durchschnittlich rund ein Fünftel brutto proStunde weniger verdienen als Männer.

Soziale Gerechtigkeit ist aus Sicht dieser evangelischen Stellungnahme mehr als persönliche Fürsorge für Benachteiligte, heißt es in einer Pressemitteilung. „Sie zielt auf den Abbau der strukturellen Ursachen für den Mangel an Teilhabe und Teilnahme an gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Prozessen“, und erinnern damit an die Denkschrift „Gemeinwohl und Eigennutz“ von 1991 der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Die Ursachen sind für Sozialwissenschaftlerin Nina Golf vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt unumstritten: „Prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Minijobs, Auswirkungen geschlechterstereotyper Rollenbilder bei der Arbeitsbewertung tragenwesentlich zur Entgeltlücke bei.“ Eine vielfältige direkte und indirekte Diskriminierungsstrategie in der Arbeitswelt ist Ausdruck einer Kultur, die Männern einen grundsätzlichen Vorrang einräumt, kritisiert das Bündnis in seiner Stellungnahme. Die Einführung unter anderem des gesetzlichen Mindestlohns vor einem Jahr
wird als wichtiger und sachgerechter Schritt der Bundesregierung gesehen, weil Frauen in niedrig entlohnten Arbeitsbereichen davon profitieren. Weitergehende Maßnahmen auf dem Weg zur Entgeltgleichheit für Frauen sind unverzichtbar: wissenschaftliche Ursachenforschung, Aufwertung von Sorgearbeit,wirksame Sanktionen sowie umfassende und diskriminierungsfreie Arbeitsbewertungsverfahren.

Die sozialethische Dimension des Equal Pay Day liegt für Frauengleichstellungsbeauftragte
Beyer in der Mahnung für Geschlechtergerechtigkeit: „Es geht um den Wert der Arbeit und die Würde der Arbeitenden.“
Damit diese erreicht werden kann, sind Frauen und Männer aufgefordert, „der Gerechtigkeit nachzujagen“, heißt es in der Stellungnahme. Was die Unterzeichnerinnen damit meinen, drückt Johanna Beyer unmissversändlich aus: „Engagiert euch vor Ort und werdet aktiv!“

Kontakt
Kirchenrätin Dr. Johann Beyer, Frauengleichstellungsbeauftragte der ELKB
Telefon 089 5595-522, mobil 0172 1706756

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Für Finanzierung aus einer Hand.

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Diakonie Bayern fordert Zusammenlegung von Schuldner- und Insolvenzberatung

Nürnberg, 7. 3. 2016 Für Außenstehende ist es fast das gleiche, denn immer geht es darum, dass das Geld nicht reicht, um die Ausstände zu begleichen. Und doch gibt es zwei zentrale Unterschiede zwischen Schuldner- und Insolvenzberatung. Die Insolvenzberatung als Teil des längeren Beratungsprozesses beginnt dort, wo die Schuldnerberatung nichts mehr ausrichten kann und führt häufig zur Privatinsolvenz. Und: Die Schuldnerberatung wird über die Kommunen, die Insolvenzberatung hingegen vom Freistaat finanziert. Nicht nur die Diakonie in Bayern ist deshalb der Ansicht, dass die bisherige Trennung zu unnötigem Mehraufwand bei der Beratung und zu kostenintensiven Doppelstrukturen führt. Sie fordert darum die Zusammenlegung von Schuldner- und Insolvenzberatung.

Für die Beratung ver- und überschuldeter Bürgerinnen und Bürger gibt es spezialisierte Schuldnerberatungsstellen. In vielen Fällen wird eine Regulierung der Schulden mit Hilfe eines außergerichtlichen Einigungsversuches angestrebt. Scheitert die außergerichtliche Schuldenregulierung kann beim Insolvenzgericht das Verbraucherinsolvenzverfahren beantragt werden. Soll das Insolvenzverfahren erfolgreich sein, muss es vom bewährten Instrumentarium der Schuldnerberatungsstellen flankiert werden. Eine trennscharfe Abgrenzung von Schuldnerberatung und Insolvenzberatung ist nicht möglich. Die Schuldnerberatung wird jedoch über die Kommunen, die Insolvenzberatung hingegen vom Freistaat finanziert. „Was zusammengehört, soll endlich auch aus einer Hand angeboten und finanziert werden“, formuliert Michael Bammessel, Präsident der Diakonie Bayern, die Forderung des Wohlfahrtsverbandes, der selbst 28 Beratungsdienste im Freistaat anbietet „Rund 3,4 Millionen Haushalte in Deutschland - nahezu jeder zehnte erwachsene Einwohner Deutschlands - sind überschuldet. In Bayern gibt es 360.000 überschuldete Haushalte mit 770.000 betroffenen überschuldeten Menschen.“

Finanziert wird die Schuldnerberatung gegenwärtig über die Kommunen, die Insolvenzberatung hingegen über das Land - in Form von Fallpauschalen, die seit 17 Jahren keine Verbesserung erfahren haben, während die Personalkosten um mindestens 30 % gestiegen sind. Laut der Landesarbeitsgemeinschaft der Öffentlichen und Freien Wohlfahrt (LAGÖF) sind die Beratungsstellen darum gezwungen, die Beratungskapazitäten trotz steigender Nachfrage zurückzufahren und fachliche Standards zu reduzieren. Bammessel: „Wenn das Geld in der Insolvenzberatung nicht ausreicht, müssen unsere Träger teilweise mit Eigenmitteln aushelfen,  der Anteil der kommunalen Finanzierung für die Schuldnerberatung wird außerdem stärker belastet.“

 

Die Wirksamkeit von Schuldner- und Insolvenzberatung ist anerkannt hoch. Die Diakonie trage somit auch dazu bei, dass der Staat kräftig spare. Denn, so Bammessel, „jeder in die Schuldner- und Insolvenzberatung investierte Euro wirkt sich durch einen volkswirtschaftlichen Gegenwert von 5,30 Euro aus.“

Mit ihrer Forderung nach der Zusammenlegung steht die Diakonie in Bayern nicht allein. Auch der Sozialpolitische Ausschuss des Landtages hat im vergangenen Jahr in einer Resolution die Zusammenlegung gefordert. Er folgt damit wiederum einem Prüfbericht des Bayerischen Sozialministeriums, der zu dem Ergebnis kommt, dass durch die Übertragung der Förderung der Insolvenzberatung auf die Kommunen Synergien genutzt werden könnten. Bammessel: „Es wäre der Einstieg in eine flächendeckende Schuldner- und Insolvenzberatung gewährleistet und die Beratungsqualität würde verbessert.“

Den Finanzbedarf für die Zusammenlegung bezifferte Bammessel in Übereinstimmung mit den Kommunen auf 8 Millionen Euro jährlich – diesen Betrag müssten die Kommunen vom Freistaat erhalten, um die Beratungsleistungen zukünftig aus einer Hand anbieten zu können. „Momentan stehen staatlicherseits nur 4 Millionen für die Insolvenzberatung zur Verfügung – den Fehlbetrag müsste der Freistaat zukünftig ausgleichen.“ Dies sollte, so Bammessel, angesichts der Effekte der Beratung und nach zehn Jahren mit einem ausgeglichenen Haushalt in Folge jedoch finanzierbar sein.

Zur vollständigen Übersicht über die Beratungsstellen der Diakonie in Bayern

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Aus Fremden werden Freunde.

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Diakonie Bayern sammelt für die Flüchtlingsarbeit

Nürnberg/Regensburg 29.02.2016 Mit einem gemeinsamen Besuch in einer Einrichtung für junge Flüchtlinge und Migranten haben der Präsident der Diakonie Bayern, Michael Bammessel, sowie Bayerns Sozialministerin Emilia Müller auf die Frühjahrssammlung der bayerischen Diakonie aufmerksam gemacht. „Die Integration der Flüchtlinge, die bei uns bleiben werden, ist eine der Zukunftsaufgaben für unsere Gesellschaft. Wenn wir sie meistern, wird es ein Gewinn für unser Land sein“, so Bammessel anschließend vor der Presse. Er betonte die gemeinsamen Anstrengungen von Freistaat und Wohlfahrtsverbänden, diesen Menschen eine dauerhafte Perspektive zu ermöglichen.

 

Beim traditionellen Rollentausch von Diakoniepräsident und Sozialministerin anlässlich der Frühjahrssammlung der Diakonie arbeiteten Bammessel und Müller in der Jugendwerkstatt Regensburg mit und nahmen gemeinsam mit jungen Migranten an einem Nähkurs teil.

 

Bammessel betonte anschließend, dass von jungen Migranten und Migrantinnen zu Recht ein Eigenbeitrag zur Integration in ihre zukünftige Heimat erwartet und auch gefordert werden dürfe. Bammessel: „Insofern ist der Ansatz des Bayerischen Integrationsgesetzes, das ja seit einigen Tagen im Entwurf  vorliegt, im Grundsatz richtig. Zwar wird über die Details im Einzelnen noch zu sprechen sein, den Ansatz ‚Fördern und Fordern‘ jedoch halten wir durchaus für angemessen.“

 

Bammessel würdigte ausdrücklich das Engagement des Freistaates für die Integration von Flüchtlingen. Man sei zwar in der Flüchtlingspolitik nicht immer einer Meinung. Er freue sich aber darüber, dass der Freistaat insbesondere für die Integrationsmaßnahmen beträchtliche Mittel zur Verfügung stelle – sowohl im Rahmen des Staatshaushaltes als auch im Rahmen des Programms ‚Zusammenhalt fördern, Integration stärken‘. Bammessel: „Ich weiß, dass die Diakonie in Bayern und die bayerische Staatsregierung hier im Grundsatz die gleichen Ziele verfolgen, nämlich den Menschen, die hier in Deutschland bleiben, ein tragfähiges Fundament für ihr Leben bei uns zu vermitteln.“

 

Bayerns Sozialministerin Emilia Müller ergänzte: „Die Staatsregierung setzt bei der Integration auf drei Säulen: Sprache, Arbeit, Wertevermittlung. Wir investieren 548 Millionen Euro, damit Flüchtlinge schnell eigenständig im Alltag zurechtkommen und eine Arbeit finden können. Das ist unser wichtigstes Ziel, damit Bayern wirtschaftlich stabil bleibt und ein friedliches Zusammenleben in unserer Wertegemeinschaft gelingen kann.“   

 

Die Mittel der Frühjahrssammlung 2016, die vom 7. bis zum 13. März in ganz Bayern stattfindet, kommen unter anderem den Angeboten der bayerischen Diakonie für Flüchtlinge zugute. Im vergangenen Jahr belief sich das Ergebnis der Frühjahrssammlung auf 717.000 Euro – etwa 50.000 weniger als im Vorjahr.

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Staatsregierung mitverantwortlich für schlechte Betreuung von Flüchtlingen.

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Fatale Entwicklung in der Pflege. Jahrespressekonferenz der Diakonie Bayern.

Nürnberg, 15.2.2016 Die bayerische Staatsregierung ist mitverantwortlich für unbetreute Flüchtlingsunterkünfte. Diesen Schluss zog der Präsident der Diakonie Bayern, Michael Bammessel, heute auf der Jahrespressekonferenz des Wohlfahrtsverbandes in Nürnberg. „Die Diakonie in Bayern betreut mehr als ein Viertel aller Flüchtlinge im Freistaat – mit einem Personalschlüssel, der deutlich unter den Vorgaben des Freistaates liegt.“ Die entsprechende Förderrichtlinie sieht – je nach Einrichtung - einen Schlüssel  von 1:100 bzw. 1:150 vor. „De facto aber beraten unsere Mitarbeitenden im Schnitt 400, in Einzelfällen sogar bis zu 700 Flüchtlinge.“ Der Stellenbedarf, so der Verbandspräsident, sei doppelt so hoch. „Die Staatsregierung trägt durch die ungenügende Förderung eine Mitverantwortung daran, dass es unbetreute Unterkünfte gibt.“

 

Mit faktisch siebzig Prozent beteiligt sich der Freistaat an den Personalkosten – den Rest, inklusive der Sachmittel, etwa für Büros sowie für Fahrtkosten, müssten die Träger selbst aufbringen. Bammessel: „Das sind bis zu 20.000 Euro pro Stelle – eine Summe, die kaum ein Diakonisches Werk einfach ‚mal so‘ abzwacken kann.“  Die Diakonie wolle zwar den Menschen zur Seite stehen, die Hilfe bräuchten und habe darum die Zahl der Stellen für die Asylsozialberatung von 2011 bis heute von 18 auf 106 mit insgesamt 150 Mitarbeitenden aufgestockt – „mit einem Einsatz von jährlich zwei Millionen Euro an kirchlichen und diakonischen Eigenmitteln.“ Bammessel: „Wir werden weiter aufstocken, wir kommen aber an unsere Grenzen.“

 

Vor der Presse wies Bammessel erneut auf die Situation in der Bamberger „Ankunfts- und Rückführungseinrichtung (ARE)“ hin. Er begrüßte es, dass „durch Bündelung von Behörden erreicht wird, dass lange stockende Asylverfahren nun endlich in wenigen Wochen durchgeführt werden.“ Er wiederholte allerdings seine Kritik an der Unterbringung der über 1.200 Menschen in der Bamberger ARE. 15 bis 17 Personen seien in 70-Quadratmeter-Wohnungen untergebracht, die praktisch nur aus eng belegten Schlafräumen bestünden. „Für Familien mit kleinen Kindern oder für schwangere Frauen ist das kaum akzeptabel.“

 

Höhere Investitionen in den sozialen Wohnungsbau forderte der 2. Vorstand der Diakonie Bayern, Dr. Tobias Mähner: „Der Bundesregierung zufolge brauchen wir pro Jahr 350.000 neue Wohnungen – die knapp 30.000 neuen Wohnungen, die Bayern bis 2019 fördern möchte, sind da bei weitem nicht ausreichend.“ Mähner betonte, dass das Bedarf an zusätzlichen Wohnungen nicht vorrangig mit den gestiegenen Flüchtlingszahlen zu tun habe. „Insgesamt haben 30 Prozent der Bevölkerung aufgrund ihres geringen Einkommens Anspruch auf eine Sozialwohnung – gleichzeitig hat sich die Zahl der Sozialwohnungen in Bayern von 1999 auf 2014 nahezu halbiert – auf 130.000.“

 

Angesichts der drohenden Zunahme von Wohnungslosigkeit forderte Mähner, flächendeckend sogenannte„Fachstellen zur Verhinderung von Obdachlosigkeit“ zu finanzieren. „Wir haben in einer Studie nachgewiesen, dass durch die entsprechende Beratung immense Einsparungen bei den Sozialleistungen möglich sind.“ Allein in Oberbayern und Schwaben würde die Beratungsarbeit der Diakonie Einsparungen von 2,3 Millionen Euro ermöglichen. Der Diakonie-Vorstand bezifferte die bayernweite Summe auf etwa 20 Millionen Euro pro Jahr.

 

Kritik äußerte die Diakonie am Pflegequalitätsgesetz II, das vor wenigen Wochen in Kraft getreten ist. Birgit Löwe, für die Pflege verantwortliches Vorstandsmitglied des Verbandes, begrüßte es zwar, dass zukünftig der Eigenanteil von Bewohnerinnen und Bewohnern von Altenheimen nicht mehr mit zunehmender Pflegebedürftigkeit steigen werde. Stattdessen soll für jede Einrichtung ein gemittelter Durchschnitt errechnet werden, so dass jeder Bewohner den gleichen Eigenanteil an den Pflegekosten zu zahlen hat – unabhängig vom tatsächlichen Pflegebedarf.

 

Aber: „Die Konsequenz ist, dass Menschen mit einem geringeren Pflegebedarf zukünftig im Verhältnis deutlich mehr werden zahlen müssen.“ Es werden, so Löwe, „Menschen immer später in ein Pflegeheim ziehen. Ein überproportional hoher Anteil an Bewohnern und Bewohnerinnen mit hohem Pflegebedarf wird dort die Kosten aber noch weiter steigen lassen.“ Löwe sprach in diesem Zusammenhang von einer „fatalen Kettenreaktion.“

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Keine Abschiebung von Schwangeren und Frauen mit Säuglingen

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Nach Besuch im Bamberger Rückführungszentrum

Nürnberg/Bayreuth 12.02.2016 Anerkennung für die in den vergangenen Monaten geleistete Arbeit, aber auch deutliche Kritik am Ankunfts- und Rückführungszentrum Bamberg (ARE): Das ist die Bilanz eines gemeinsamen Besuches von Oberfrankens Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner und Diakoniepräsident Michael Bammessel in der oberfränkischen Einrichtung. „Es ist in der Aufbauphase Beachtliches geleistet worden. Nun müssen die nach wie vor deutlich sichtbaren Defizite abgebaut werden.“ Beide betonten drei Punkte: die bislang fehlende Sozialberatung, die zu dichte Belegung und den Umgang mit hochschwangeren Frauen sowie Familien mit Säuglingen unter sechs Monaten.

 

Nach Ansicht von Greiner und Bammessel sollten diese grundsätzlich von der Abschiebung und damit von der Einweisung in die ARE ausgenommen werden. „Das Zentrum ist nicht der angemessene Aufenthaltsort für Frauen, die drei Monate oder weniger vor der Entbindung stehen. Auch Mütter mit Babys unter sechs Monaten gehören nicht in die ARE. Sie dürfen erst gar nicht dorthin verlegt werden. Ihre Abschiebung ist humanitär unseres Erachtens nach nicht vertretbar.“

 

Ihre Eindrücke schilderten Greiner und Bammessel nach dem mehrstündigen Besuch in der ARE, in der momentan etwa 1.200 Personen auf die Entscheidung über ihren Asylantrag oder ihre Abschiebung warten: „Es gibt in den Wohnungen keinerlei Möglichkeit zu kochen oder Babynahrung zu erwärmen – die Versorgung mit Nahrungsmitteln findet einzig über die Kantine statt.“ Zudem stehen jeder Person in der ARE weniger als fünf Quadratmeter zur Verfügung. Greiner: „In den Wohnungen, die ja für Armeeangehörige der US-Streitkräfte gebaut wurden, aber nun weitaus dichter belegt sind, stehen selbst im Eingangsbereich Betten.“ Ein Rückzug, gerade für Mütter mit Kleinstkindern wichtig, sei da kaum möglich. Bei einem weiteren Ausbau der Einrichtung sei darum auch an entsprechende Sozialräume zu denken. Denn immerhin betrage die Verweildauer in der ARE im Einzelfall auch mehrere Monate.

 

Bammessel: „Die Beschleunigung der Verfahren ist durchaus im Interesse der Menschen – der Aufenthalt in der ARE sollte jedoch in allen Bereichen humanitären Standards entsprechen.“

 

Kritisch äußerten sich Diakoniepräsident und Regionalbischöfin auch über die nach wie vor fehlende Sozialberatung in der ARE. Greiner: „Wir halten angesichts der jetzigen Belegung mindestens fünf qualifizierte Stellen für niederschwellige Beratungsangebote für unbedingt notwendig – nicht zuletzt, um ihre freiwillige Rückkehr zu unterstützen.“ Dies entspräche einem Betreuungsschlüssel von etwas über 1:300; er läge damit deutlich unter dem Schlüssel etwa für Erstaufnahmeeinrichtungen. Die drei Bamberger Wohlfahrtsverbände Diakonie, Caritas und AWO seien bereit, die Trägerschaft zu übernehmen, können dies aber nur mithilfe einer ausreichenden Finanzierung aus Projektmitteln des Freistaates leisten.

 

Die auf dem früheren US-Gelände in Bamberg entstandene Ankunfts- und Rückführungseinrichtung (ARE) für Asylbewerber mit geringer Bleibewahrscheinlichkeit – hauptsächlich aus den Balkanstaaten – wurde im September 2015 eröffnet. In der letzten Ausbaustufe sollen hier bis zu 4.500 Asylbewerber und Asylbewerberinnen untergebracht werden.

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Arbeitslose Kunst

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Ausstellung in der Diakonie Bayern

Nürnberg, 10. Februar 2016. „Arbeitslose Kunst: suchend – motiviert – vermittlungsfähig“ heißt der provozierende Titel der Ausstellung, die ab Montag, den 15. Februar 2016 in der Geschäftsstelle der Diakonie Bayern in Nürnberg gezeigt wird. Sie will mit dem Medium der Kunst zum Nachdenken über die Situation von Arbeitslosigkeit betroffener Menschen anregen. Gezeigt werden Arbeiten von Klaus Weigel, Ayse Langen und Brigitte Rosner, die im Rahmen eines Kunstprojekts des Ökumenischen Arbeitslosenzentrums Nürnberg entstanden sind.

 

Die leere AEG-Fabrikhalle auf dem Foto von Klaus Weigel dokumentiert eindringlich, welche Folgen Arbeitslosigkeit hat. Der kahle Raum scheint auch die innere Leere des Fotografen widerzuspiegeln, der, mit dem Rücken zum Betrachter gewandt, auf die drei großen roten Buchstaben A E G an der Fensterfront der Fabrikhalle schaut.

 

Die große Schere von Ayse Langen ist halb schwarz, halb weiß bemalt. Auf dem schwarzen Scherenhebel ist zu lesen: VON HEUTE AUF MORGEN; auf dem weißen Scherenhebel: LEBENSEINSCHNITT. Statt in Scherenspitzen laufen die Enden der beiden Schneiden in Damenschuhen aus. Ayse Langen scheint sich selbst darzustellen in diesem Objekt. Die Skulptur spiegelt die innere Zerrissenheit der Künstlerin wider, zwischen der hellen und der dunklen Seite; die „soziale Schere“ geht durch die Erfahrung der Arbeitslosigkeit weit auf.

 

Brigitte Rosner (Künstlername: ROSNERO) schafft Objekte aus Gliederpuppen. Ihre vier Bilder in der Ausstellung stellen marionettenartige Holzfiguren dar, die existentielle Erfahrungen erleben: „Der Sturz“ beispielsweise zeigt den steilen Fall eines Menschen. Er scheint symbolisch für die Gefühlslage vieler Menschen zu stehen, die Arbeitslosigkeit erfahren müssen.

 

Die Einführung der Hartz-IV-Reformen jährte sich in 2015 zum zehnten Mal. Das Jubiläum ist Anlass für die Diakonie, zu hoffen und zu fordern, dass in den nächsten Jahren für (Langzeit-)Arbeitslose mehr getan wird als im vergangenen Jahrzehnt. Denn von einer Teilhabe am Erwerbsleben sind vor allem Langzeitarbeitslose noch weit entfernt. Es geht auch um die gesellschaftliche Anerkennung von Menschen, die häufig von Abwertung und Diffamierung betroffen sind. Statt die Betroffenen auszugrenzen, fordert die Diakonie, die strukturellen Probleme von Arbeitslosigkeit zu bekämpfen.

 

Zur Vernissage am Montag, 15. Februar 2016 um 10.00 Uhr im Foyer der Geschäftsstelle des Diakonischen Werkes Bayern, Pirckheimerstraße 6, 90408 Nürnberg sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 4. März 2016.

 

Für Medienvertreter/innen besteht Gelegenheit, Fotos zu machen und Interviews zu führen.

 

Die Ausstellung wird eröffnet vom Präsidenten der bayerischen Diakonie Michael Bammessel.

 

Öffnungszeiten der Ausstellung:

Montag bis Donnerstag: 9.00 –12.30 Uhr und 13.30 – 16.00 Uhr

Freitag: 9.00 – 12.30 Uhr

Am Wochenende bleibt die Geschäftsstelle geschlossen. Besucher/innen werden gebeten, sich an der Pforte zu melden.

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Erneut ein großer Erfolg

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Veranstalter sind mit zweiter Vesperkirche in Schweinfurt mehr als zufrieden

Durchschnittlich 50 Gastgeberinnen und Gastgeber haben in den vergangenen 22 Tagen täglich gut 400 Gäste begrüßt. Damit hat die Schweinfurter Vesperkirche ihr Normalmaß erreicht, mit dem die Kooperationspartner Kirche und Diakonie, Dekan Oliver Bruckmann und Pfarrer Jochen Keßler-Rosa, sehr zufrieden sind. Viel wichtiger als die Anzahl der Gäste ist den Veranstaltern, dass es an den Tischen und im Café-Bereich über alle gesellschaftlichen Grenzen hinweg zu  guten und einzigartigen Begegnungen und Gesprächen kam. Menschen von ganz unterschiedlicher Herkunft haben einander getroffen, gegessen und miteinander ein Stück Leben geteilt. Dass niemand ausgeschlossen war, lag an dem niedrigen Preis von nur 1,50 € (0,50 € für Kinder), der für Essen und Kuchenbuffet zu entrichten war.

 

Jeden Tag gab es wieder unterschiedliche soziale, diakonische und seelsorgerliche Angebote und Gespräche, die gut angenommen wurden. Verschiedene soziale Dienste aus der Region haben die Gelegenheit genutzt, über ihre Arbeit zu informieren. 

 

In den begleitenden Abendveranstaltungen fanden die Benefizkonzerte des Gospelchors Bridge to a Prayer und der Pfarrerinnen und Pfarrer großen Zuspruch. Einen sehr nachdenklichen Akzent gab der Literatur- und Gesprächsabend mit dem afghanischen Flüchtling Hassan Ali Djan, der von seinen Fluchterfahrungen und seiner Integration in Deutschland berichtete. Die sonntäglichen Gottesdienste und das tägliche Wort in der Mitte standen für den geistlichen und spirituellen Rahmen der Vesperkirche.

 

Die Vesperkirche gelang auch dieses Jahr ganz maßgeblich durch das außergewöhnliche Engagement der vielen ehrenamtlichen Gastgeberinnen und Gastgeber, die gut 5500 Stunden für die Gäste im Einsatz waren, betonen Keßler-Rosa und Bruckmann. Darunter waren auch wieder Gruppen aus verschiedenen Schweinfurter Schulen, die mit ihrer Freundlichkeit die Herzen der Gäste gewannen. Die Atmosphäre in der Vesperkirche war von einem sehr guten Geist geprägt, findet Keßler-Rosa, und verweist auf zahlreiche beeindruckende sehr persönliche Geschichten: Ein einsame alte Dame trifft in der Kirche eine hilfsbereite jüngere Frau aus der Nachbarschaft und die beiden verabreden regelmäßige Besuche oder ein Ehepaar feiert seinen 51 Hochzeitstag am „Ort des Geschehens“ mit allen Besuchern der Vesperkirche; Schulkameraden treffen sich nach Jahrzehnten wieder und andere entdecken neu, wie schön es ist mal mit jemandem am Esstisch zu plaudern. Auch die hervorragende Organisation der Vesperkirche wurde von vielen Gästen betont, zahlreiche kleine Dankgeschenke zeigen das. Wieder wurden über 500 Kuchen gespendet und genussvoll aufgegessen.

 

„Auch wenn wir noch etwa ca. 10.000,- Euro an Spenden brauchen, hoffen wir auf eine ausgeglichene Rechnung“ meint Bruckmann zuversichtlich. In 2017 soll es nach Möglichkeit wieder eine Vesperkirche geben, kündigen die Verantwortlichen an, verweisen allerdings auf die Auswertungsgespräche der neuköpfigen Projektgruppe im März. Zunächst aber freuen sich die Gastgeberinnen und Gastgeber auf ihre Abschlussfeier am 2. März.

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„Wir sind Nachbarn. Alle – Für mehr Verantwortung miteinander“

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Der Diakonie-Wettbewerb 2016

Nürnberg, 28. Januar 2016. Das Diakonische Werk Bayern schreibt seinen Wettbewerb in diesem Jahr zur Förderung ehrenamtlicher Nachbarschaftshilfe aus. Ab dem 1. Februar 2016 können sich alle Mitglieder des Diakonischen Werkes Bayern mit diakonischen Angeboten bewerben, bei denen eine Vernetzung im sozialen Nahraum erreicht wird. Es gibt drei Preise im Gesamtwert von 4.500 Euro zu gewinnen.

 

Das Diakonische Werk Bayern hat als Motto für die Ausschreibung das Jahresthema der Diakonie Deutschland gewählt: „Wir sind Nachbarn. Alle – Für mehr Verantwortung miteinander.“ Die Ausschreibung richtet sich an alle über 1.300 Mitglieder des Diakonischen Werkes Bayern, z. B. Kirchengemeinden, Diakonievereine, diakonische Träger oder Einrichtungen. Gesucht werden regional gut vernetzte Angebote von Ehrenamtlichen, bei denen zum Beispiel Diakonie und Kirchengemeinden kooperieren oder mit anderen Verbänden, Initiativen und Vereinen zusammenarbeiten (z. B. mit Schulen, Kindergärten oder Verwaltungen), insbesondere der Nachbarschaft und der Selbsthilfe.

 

Für eine Bewerbung kommen viele Arbeitsgebiete in Frage: z. B. ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe, ehrenamtliche Initiativen zur Armutsbekämpfung, bei denen vernetzt gearbeitet wird (z. B. Tafeln, Sozialkaufhäuser, Kleiderkammern), Projekte, bei denen Ehrenamtliche Menschen in Not aufsuchen, sich aber nicht auf Einzelfallhilfe beschränken, sondern soziale Verbindungen schaffen, vernetzte offene Altenhilfe, die generationenverbindend arbeitet, ehrenamtliche offene Behindertenarbeit mit Einbindung ins Quartier oder ehrenamtliche Flüchtlingshilfe, die Kontakte zur Wohnbevölkerung schafft u. v. m. Besonders preiswürdig sind solche Initiativen und Projekte, die neue Wege beschreiten oder eine besonders gute Vernetzung vor Ort erreichen. Die genauen Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

 

Der erste Preisträger erhält 2.000 Euro, gespendet vom Versicherer im Raum der Kirchen. Der Zweitplatzierte bekommt 1.500 Euro, die von der CURACON Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gesponsert werden. Der dritte, mit 1.000 Euro dotierte Preis wird von der Evangelischen Bank finanziert.

 

Bewerbungen sind bis zum 31. Mai 2016 möglich. Die Preisträger werden im Rahmen der Messe „ConSozial“ am 27. Oktober 2016 in Nürnberg der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Ehemaliger Vorstand der Diakonie Bayern Klaus Meyer verstorben

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Diakonierpräsident Michael Bammessel: Ein diakonischer Überzeugungstäter

Nürnberg, 27.01.2016 Im Alter von 75 Jahren ist der langjährige Vorstand der Diakonie Bayern, Pfarrer Klaus Meyer, verstorben. Meyer war von 1993 bis  2005 im zweitgrößten bayerischen Wohlfahrtsverband unter anderem für die Altenpflege und den Zivildienst verantwortlich.

 

Diakoniepräsident Michael Bammessel würdigte Meyer als „durchsetzungsstarken diakonischen Überzeugungstäter“. Im Vorstand des Diakonischen Werkes habe Meyer die Diakonie durch einige schwierige Phasen geführt. Dazu  zählte die Einführung der Pflegeversicherung im Jahr 1995 sowie die Abschaffung der Vorrangstellung der Freien Träger. „Meyer war maßgeblich daran beteiligt, die diakonischen Träger auch wirtschaftlich auf die massiven Veränderungen im Sozialmarkt vorzubereiten.“ Er war der Gründer des Evangelischen Seniorenwerks Bayern, dessen Vorsitzender er im Ruhestand gewesen ist und war Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Evangelischen Senior/innen (BAGSO). Michael Bammessel: “Darüber hinaus hat er maßgeblich die Hospizarbeit im Verband auf den Weg gebracht. Gerade für die Altenarbeit in ihrem gesamten Spektrum hat er sich in der Diakonie große Verdienste erworben.“ Ein starkes Anliegen war ihm auch die armutsorientierte Diakonie.

 

Der 1940 in München geborene Meyer war nach seinem Studium in Neuendettelsau und München Vikar und später Pfarrer an der Münchner Versöhnungskirche. Ab 1990 leitete er die Arbeitsstelle „Kirchentag 93“, ehe er 1993 zunächst als Abteilungsleiter zum Diakonischen Werk Bayern nach Nürnberg kam.

 

Seit seinem Eintritt in den Ruhestand 2005 lebte Meyer in Nürnberg, später in Schweden, wo er am Montag verstarb.

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Miteinander für Leib und Seele

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Vesperkirchen in Schweinfurt und Nürnberg starten am 17. Januar 2016

Bereits zum zweiten Mal findet in diesem Jahr vom 17.01. bis 07.02. die Vesperkirche St. Johannis in Schweinfurt statt. Gastfreundschaft und Begegnung sollen auch die diesjährige die Vesperkirche auszeichnen. Alle sollen teilhaben können, deshalb wurde an dem sehr niedrigen Preis festgehalten: Für Vorspeise, Hauptgericht sowie Kaffee und Kuchen zahlen Erwachsene 1, 50 €, Kinder 0,50 €. 250 Ehrenamtliche sorgen während der Vesperkirche, die täglich von 11.30 Uhr bis 14.30 geöffnet ist, für einen reibungslosen Ablauf.

Die Vesperkirche St. Johannis, ein Kooperationsprojekt von Kirche und Diakonie, war 2015 neu und einzigartig in Bayern: Innerhalb von drei Wochen kamen mehr als 10 000 Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten in der Johanniskirche zusammen, um bei einem guten Essen an den Tischen Gemeinschaft auf Augenhöhe zu erleben

Da Leib und Seele zusammengehören, gibt es erneut täglich verschiedenen kostenlose sozialdiakonische und seelsorgerliche Angebote in der Johanniskirche: Persönliche Sozialberatung, vertrauliche seelsorgerliche Gespräche, mobile Optikerin, Blutdruckmessung, Friseur, Energieberatung u.a.

Auch das kulturelle Begleitprogramm der diesjährigen Vesperkirche verspricht interessante Begegnungen der musikalischen und literarischen Art.
Offiziell eröffnet wird die Vesperkirche mit einem Gottesdienst am 17.01.2016 um 10:30 Uhr in der Johanniskirche am Martin-Luther-Platz in Schweinfurt.

 

Gustav-Adolf-Gedächtniskirche in der Nürnberger Südstadt zum ersten Mal dabei

Zum ersten Mal wird die Vesperkirche 2016 auch in der Nürnberger Südstadt stattfinden. Die Gustav-Adolf-Gedächtniskirche in der Allersberger Str. 116 öffnet ebenfalls am 17.01.2016 ihren Kirchenraum für ein buntes und lebendiges Miteinander an gedeckten Tischen. Bis zum 28.02.2016 wird täglich von 10.30 Uhr bis 15.30 Uhr gegen einen symbolischen Preis von 1,-€ Kaffee/Tee und Kuchen sowie ein reichhaltiges Mittagessen angeboten.

Ein offener Kirchenraum heißt für die Veranstalter auch in Nürnberg, dass es über das kulinarische Angebot hinaus Ansprechpartner in Sachen Körper und Gesundheit geben wird: Neben dem täglichen seelsorgerlichen Angebot stehen den Gästen der Vesperkirche je nach Tagesprogramm ein Arzt/Zahnarzt, eine Rechtsanwältin, KASA-Beratung, ein Friseur oder auch eine Fußpflegerin uvm. kostenfrei zur Verfügung.

Als offizieller Kulturpartner der Vesperkirche konnte das Staatstheater Nürnberg gewonnen werden. Jeden Sonntag ab 17 Uhr verwandelt sich dann der Kirchenraum in einen Konzertsaal: Bei freiem Eintritt wird die Gustav-Adolf-Gedächtniskirche erfüllt mit musikalischen Highlights, die von Barock über Swing bis hin zu Musical- und Pop-Klassikern reichen.

Regionalbischof Stefan Ark Nitsche und Pfarrer Bernd Reuther eröffnen die Vesperkirche am 17.01.2016 mit einem Festgottesdienst um 10 Uhr. Eingeladen sind auch Staatsminister Dr. Markus Söder und Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, die dem Projekt ihre guten Wünsche mit auf den Weg geben werden.

 

Mehr Informationen zu den Vesperkirchen in Schweinfurt und Nürnberg erhalten Sie hier:

www.vesperkirche-schweinfurt.de

www.vesperkirche-nuernberg.de

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Ihr Kontakt

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Pressesprecher
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Daniel Wagner
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