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Symbolbild: Pressearbeit der Diakonie Bayern

Diakonie in Bayern für die Presse

Die Medien sind wichtige Gesprächspartner für die Diakonie in Bayern, die sie kritisch und konstruktiv begleiten. Gleichzeitig ist die Diakonie im Freistaat eine wichtige Ansprechpartnerin, wenn es um fundierte sozialpolitische Positionen, aber auch um Ansprechpartner und -partnerinnen in den Einrichtungen und Diensten geht.

Die Pressestelle des Landesverbandes steht den Mitarbeitenden der Medien darum jederzeit für Anfragen zur Verfügung.

Meldungen 2017

„Zu vieles ist noch unklar.“

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Geschäftsführende der Diakonie Bayern fordern Verschiebung der bayerischen Integrationsrichtlinie bis Ende 2018

Nürnberg 09.10.2017 Vor einem Schnellschuss bei der geplanten „Beratungs- und Integrationsrichtlinie“ (BIR) des Bayerischen Sozialministeriums haben in Nürnberg die Geschäftsführenden der Diakonie in Bayern gewarnt. Zu viele Fragen seien noch ungeklärt, so die Konferenzteilnehmenden. Man begrüße zwar die vom Sozialministerium geplante Zusammenlegung von Asylsozial- und Migrationsberatung. „Dies sollte aber erst nach gründlicher Diskussion und unter Beteiligung aller Partner geschehen“, so das Votum der Geschäftsführenden der Diakonie Bayern in Nürnberg.

Die Richtlinie sieht u.a. vor, die bislang getrennten Beratungsbereiche zusammenzulegen und aus einem gemeinsamen Budget zu finanzieren. Grundlage für die Budgetbemessung sollen nach dem Willen des Sozialministeriums die Zahlen aus dem Ausländerzentralregister sein. In der Datenbank werden alle in Deutschland lebenden Ausländer und Ausländerinnen erfasst, jedoch ist der Datenbestand häufig nicht aktuell. Zudem lassen allein die Gesamtzahlen der in einer Stadt oder einem Landkreis lebenden Ausländer keine Rückschlüsse auf den tatsächlichen Beratungsbedarf einzelner Gruppen zu. Denn erfasst werden neben Asylsuchenden etwa auch ausländische Hochschulprofessoren oder Mitarbeitende internationaler Konzerne.

Die Vertreter und Vertreterinnen die Diakonie begrüßten zwar ausdrücklich, dass die Richtlinie die gesamte Breite der verschiedenen Beratungsangebote, darunter etwa auch die Hausaufgabenhilfen und die Integrationslotsen, erfasse.  „Bis heute wissen wir aber noch nicht, wer zukünftig wofür zuständig sein soll, wie der Stellenschlüssel aussieht, und wie hoch das Budget sein wird“, kritisiert die Diakonie den Richtlinienentwurf. „Bei einem so zentralen und komplexen Thema wie der Integration sollte auf Schnellschüsse verzichtet werden.“

Weiterhin gebe es auch zukünftig keinen Rechtsanspruch auf Förderung der Beratungsangebote. „Im Gegensatz - dies wird gleich in der Präambel der geplanten Richtlinie verneint und auf die jeweilige Kassenlage verwiesen.“ Es dürfe nicht sein, dass die Asylsozial- und Migrationsberatung weiterhin nur unter dem Finanzierungsvorbehalt des Freistaates möglich sein soll.

Die Geschäftsführendenkonferenz der Diakonie Bayern tagt dreimal jährlich; hier treffen sich Vertreter und Vertreterinnen von etwa 70 diakonischen Trägern aus dem Freistaat.

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Leben bis zuletzt.

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Diakonie Bayern eröffnet Herbstsammlung 2017

Fast alle Menschen wünschen sich, zuhause und in ihrer vertrauten Umgebung zu sterben. Die Wirklichkeit aber sieht anders aus, wie eine Studie aus dem Jahr 2015 zeigt: Die meisten Menschen sterben in Deutschland nach wie vor nicht zuhause, sondern im Pflegeheim, im Hospiz oder im Krankenhaus. Hier endet jedes zweite Leben in Deutschland. Nur jeder vierte Mensch stirbt dort, wo er es sich eigentlich gewünscht hat: zuhause.

Trotz der jüngsten Würdigung durch das Hospiz- und Palliativgesetz: Die Begleitung von Menschen am Lebensende ist ein gesellschaftlich wichtiges Thema und stellt die privaten und öffentlichen Träger im Sozial- und Gesundheitsbereich vor große Herausforderungen. Problematisch sind etwa der Personal- und Zeitmangel in Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten. Denn Sterbebegleitung, ob zu Hause, im Hospiz oder in einer Pflegeeinrichtung, beinhaltet immer auch Abschieds- und Trauerbegleitung. Viele diakonische Einrichtungen arbeiten deshalb eng mit der Hospizbewegung und den örtlichen Hospizvereinen zusammen, um den Bewohnerinnen und Bewohnern im Abschied zur Seite zu stehen. Neben den Hauptberuflichen unterstützen so ehrenamtliche Hospizbegleiter Sterbende und ihre Familien auf dem letzten Lebensabschnitt. Für die Ausbildung der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden in der Sterbebegleitung und andere diakonische Leistungen bittet das Diakonische Werk Bayern vom 09. bis 15. Oktober 2017 um Spenden.

Eröffnet wird die diesjährige Herbstsammlung am

Sonntag, den 8. Oktober

um 10. 00 Uhr

mit einem Gottesdienst in der Kirche St. Johannes
Augsburger Str. 36 a
93051 Regensburg

Die Predigt wird der Präsident der Diakonie Bayern, Michael Bammessel halten.

 

 

Die Begleitung von Menschen am Lebensende steht übrigens auch im Mittelpunkt des Videoblogs „Menschenskind“ der Diakonie Bayern mit Diakoniepräsident Michael Bammessel. Sie finden den Blog im YouTube-Kanal der Diakonie (www.youtube.com/DiakonieBayern) bzw. direkt unter http://bit.ly/2ystoIN

Die traditionelle Herbstsammlung der Diakonie Bayern findet seit über sechzig Jahren statt. Gesammelt wird sowohl in den evangelischen Gottesdiensten, auf der Straße und an den Haustüren. Spenden sind aber auch online unter www.diakonie-bayern.de oder telefonisch unter der Spendenhotline 0800 – 700 50 80 möglich.

30% der Spenden werden vom Diakonischen Werk Bayern für die Projektförderung in ganz Bayern eingesetzt. 70% der Spenden an die Kirchengemeinden verbleiben direkt im Dekanatsbezirk zur Förderung der diakonischen Arbeit vor Ort. Im vergangenen Jahr erbrachte die Herbstsammlung knapp 650.000 Euro.

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„Alleinerziehende verdienen unsere Hochachtung“.

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Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für alleinerziehende Mütter und Väter wird vierzig.

Nürnberg, 05.10.17 „Für allein erzogene Kinder sind Ihre ja ganz nett“ – die Aussage einer Lehrerin beschreibt treffend die Situation Alleinerziehender vor 40 Jahren. „Alleinerziehende erfuhren Ausgrenzung statt Unterstützung. Ein uneheliches Kind war vielerorts eine Schande“, so Michael Bammessel, Präsident der Diakonie Bayern anlässlich des Jubiläums, das am 6. Oktober in Nürnberg gefeiert wird. Diakonie und Kirche reagierten darauf mit der Gründung der „Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für alleinerziehende Mütter und Väter“. Angesichts der Situation vieler Alleinerziehender sei das Engagement für sie heute ebenso wichtig wie vor 40 Jahren. „Über 35 Prozent aller Alleinerziehenden in Bayern gelten als armutsgefährdet, das ist erschreckend.“

Auch wenn die Zahl der Ehescheidungen im vergangenen Jahr leicht gesunken ist – von den über 160.000 geschiedenen Ehen im Jahr 2016 war über die Hälfte eine Ehe mit minderjährigen Kindern. Es sei, so Bammessel, mittlerweile zwar keine Schande mehr, sich zu trennen oder scheiden zu lassen: „Das Motto der Arbeitsgemeinschaft, ‚Familie lebt in vielen Formen‘ spiegelt darum auch eine veränderte gesellschaftliche Realität wieder.“ Die Verbesserung der Situation Alleinerziehender bleibe dennoch eine Herausforderung für Politik und Gesellschaft: So stelle die Vereinbarkeit von Familie und Beruf viele Alleinerziehende immer noch vor große Herausforderungen „Es fehlen nicht nur Betreuungsplätze für unter Dreijährige, sondern auch Betreuungsplätze für Schulkinder.“ Besonders problematisch sei dies für Alleinerziehende, die in Früh- oder Spätdiensten oder im Schichtdienst arbeiten. 

Die finanzielle Situation vieler Alleinerziehender wird zudem dadurch erschwert, dass sie nach der Trennung Schulden haben, die beglichen werden müssen. Bammessel: „Über zehn Prozent der Klienten in den deutschen Schuldnerberatungsstellen sind Alleinerziehende.“ Auch die Suche nach angemessenem und bezahlbarem Wohnraum werde angesichts eines angespannten Wohnungsmarktes zunehmend zur Problem für die Betroffenen: „Die Regierungen müssen die Förderung des sozialen Wohnungsbaus noch entschiedener aufstocken als bisher“, so der Diakoniepräsident.

Außerdem tritt Bammessel für eine größere Anerkennung Alleinerziehender ein: „Es ist bewundernswert, was viele Mütter und auch Väter in dieser Situation leisten. Die heutigen Ansprüche an Erziehung, Lebensgestaltung und berufliche Leistung sind schon für Eltern in klassischen Familien oft schwer zu erfüllen. Es verdient Hochachtung, wie Alleinerziehende trotz schwierigster Umstände diese Aufgaben bewältigen.“

In der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für alleinerziehende Mütter und Väter haben sich 40 Träger aus Diakonie und Kirche zusammengeschlossen. Dazu gehören Träger von  Beratungsstellen der Kirchlich allgemeinen Sozialarbeit (KASA), Erziehungsberatungsstellen, Familienbildungsstätten sowie Erwachsenenbildungs-werke. Die Arbeit ist zudem geprägt durch ein hohes ehrenamtliches Engagement.

Mehr zu den Angeboten für Alleinerziehende der Diakonie Bayern finden Sie unter http://bit.ly/2xjrjKm

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„Hier kann ich gehen“

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Hospiz-Ausstellung der Diakonie Bayern vom 9. 10 - 30. 11

Nürnberg, den 2. Oktober 2017 „Hier kann ich gehen. Bilder vom Lebensende in Einrichtungen der Diakonie“, so heißt die Ausstellung des Diakonischen Werkes Bayern e. V. und ihrer Initiative End-of-life-Care vom 9. Oktober bis 30. November 2017. Zur Vernissage am 9. Oktober 2017 um 10.00 Uhr möchten wir Medienvertreter/-innen und alle Interessierte in die Landesgeschäftsstelle des Diakonischen Werkes Bayern einladen.

 

Die 24 Fotos der Ausstellung von Wolfgang Noack sensibilisieren für das Thema „Tod und Sterben“ und machen auf die Einrichtungen und Dienste der Diakonie Bayern im Bereich der Hospizarbeit aufmerksam.

 

Die Vernissage beginnt um 10.00 Uhr mit der Begrüßung durch den Präsidenten des Diakonischen Werkes Bayern Michael Bammessel und dauert bis 11.30 Uhr.

Der Geschäftsführer des Bayerischen Hospiz- und Palliativverbands Dr. Erich Rösch untersucht in seinem Grußwort, welche Bedeutung die Vernetzung für die moderne Hospiz- und Palliativversorgung hat. 

Dr. Thomas Binsack, Vorsitzender des Stiftungsrats der Bayerischen Stiftung Hospiz, erläutert in seinem Grußwort den ganzheitlichen Ansatz bei der Betreuung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase.

Beim Rundgang durch die Ausstellung stellen der Fotograf Wolfgang Noack und Frank Kittelberger, Studienleiter an der Evangelischen Akademie Tutzing, die Bilder und den kostenfreien Katalog zur Ausstellung vor.

 

Im Anschluss besteht für Medienvertreter/-innen Gelegenheit zu Interviews und Fotoaufnahmen.

 

Öffnungszeiten der Ausstellung vom 9. Oktober bis 30. November 2017:

Mo-Fr 9.00 -12.00 Uhr

Mo-Do 13.30 -16.00 Uhr

 

Adresse:

Diakonisches Werk Bayern

Landesverband der Inneren Mission e. V.

Pirckheimerstraße 6

90408 Nürnberg

 

Bitte beachten: Am Wochenende ist die Geschäftsstelle geschlossen. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich an der Pforte zu melden.

Der kostenfreie Katalog zur Ausstellung ist vor Ort erhältlich.

 

Für Rückfragen und weitere Informationen steht Dr. Leonie Krüger gerne zur Verfügung (Tel.: 0911 9354-207, E-Mail: krueger@diakonie-bayern.de).

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Bis zu 1.2 Millionen Menschen in Bayern von dern Folgen der Spielsucht betroffen.

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Aktionstag Glücksspielsucht am 27. September

Nürnberg, 26.09.2017 Auf einen spielsüchtigen Menschen kommen bis zu 20 Angehörige, die unmittelbar oder mittelbar von der Sucht betroffen sind. Darauf weist der Fachverband Suchtkrankenhilfe der Diakonie Bayern vor dem morgigen Aktionstag Glückspielsucht hin. „Allein unter den finanziellen Folgen der Sucht leidet die ganze Familie.“, so der Vorsitzende des Fachverbandes, Matthias Emmer, heute in Nürnberg. Die psychischen Belastungen führen ebenfalls zu massiven Problemen.

 

 

Der Landesstelle Glücksspielsucht zufolge gibt es in Bayern etwa 34.000 Menschen, bei denen von einem pathologischen Spielverhalten gesprochen werden kann, etwa ebenso viele Menschen haben ein problematisches Spielverhalten. Im Vergleich zu 2013 ist die Zahl der Spielsüchtigen im Freistaat um etwa 17 Prozent gestiegen. Damit sind bis zu 1.2 Millionen Menschen im Freistaat von der Spielsucht und ihren Folgen betroffen.

Das häufigste Glücksspiel ist das klassische Lottospiel (knapp 60 Prozent); Automatenspiele hingegen spielen hingegen deutlich weniger Menschen (knapp ein Prozent). Eine immer größere Rolle spielen Online-Angebote wie Sportwetten oder Internetkartenspiele. Bei Jugendlichen – jeder zweite bayerische Jugendliche gab im Jahr 2012 an, bereits einmal an Glücksspielen teilgenommen zu haben – stehen Rubbel- und Aufreißlose an erster Stelle (ca. 30 Prozent), gefolgt von Karten- und Würfelspielen sowie Spielen im Internet. Nicht erfasst wurden Online-Rollenspiele wie „World of Warcraft“ und andere. 

 

Emmer wies auf das Beratungsnetzwerk der Diakonie hin: „Unsere Suchtberatungsstellen sind sowohl für Menschen offen, die ein belastendes Spielverhalten aufweisen, als auch für ihre Angehörigen.“ Aber auch in anderen Beratungsdiensten wie den Ehe- und Familienberatungsstellen oder der Schuldner- und Insolvenzberatung könnten Betroffene und ihre Angehörigen Hilfe finden.

Als pathologisch gilt ein Spielverhalten unter anderem dann, wenn es nicht gelingt, das Glücksspiel zu kontrollieren oder einzudämmen, wenn das Spielverhalten etwa durch Lügen vertuscht wird oder das Spielverhalten Beziehungen oder den Arbeitsplatz belasten oder gar gefährden.

Die Diakonie unterhält Suchtberatungsstellen unter anderem in Hof, Weißenburg-Gunzenhausen, Coburg  und Schweinfurt. Die Liste aller Beratungsstellen findet sich im Internet unter www.lsgbayern.de.

Weitere Informationen zum Aktionstag Glücksspielsucht gibt es ebenfalls im Internet unter www.aktionstag-gluecksspielsucht.de

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„Hier kommst du an“

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Eine Handvoll guter Gründe, bei der Diakonie Bayern zu arbeiten

Nürnberg, 19.09.2017 Die Gewinnung neuer Mitarbeitender ist auch für die Diakonie in Bayern ein Zukunftsthema. Für Berufsanfänger/-innen, aber auch für Quer- und Wiedereinsteiger/-innen hat die Diakonie in Bayern attraktive Arbeitsplätze zu bieten. In einer kleinen Broschüre wurden die Vorteile eines Jobs bei der Diakonie nun kurz und kompakt zusammengefasst.

Es mag manche überraschen: Im Vergleich gehört die Diakonie zu den einhundert beliebtesten Arbeitgebern in Deutschland: Beim trendence Young Professional Barometer liegt sie auf Platz 86, beim Schülerbarometer kommt sie sogar auf Platz 34. Die Gründe dafür sind schnell genannt: So steht die Diakonie in Bayern mit ihren Tarifen im bundesweiten Vergleich der Sozialverbände in vielen Arbeitsfeldern an der Spitze. Und: man findet die Diakonie fast überall im Freistaat. Als einer der größten Arbeitgeber Bayerns mit mehr als 89.000 Mitarbeiter/-innen bietet die Diakonie Chancen in über einhundert verschiedenen Arbeitsfeldern – sei es in der Pflege, in der Kinder- und Jugend- sowie Behindertenhilfe, aber auch in der Flüchtlings- und Beratungsarbeit. Anders als in der Wirtschaft steht dabei nicht die Gewinnmaximierung, sondern das Engagement für den Nächsten im Vordergrund. Kurz: Soziale Arbeit stiftet Sinn.

Neben einer hohen Arbeitsplatzsicherheit spielt auch das Thema Familienorientierung in der bayerischen Diakonie eine immer größere Rolle. Mehr als zwanzig diakonische Träger im Freistaat haben mittlerweile das eigens dafür entwickelte „Diakoniegütesiegel Familienorientierung“ erworben  und weisen damit nach, dass bei ihnen die Familienorientierung einen herausragenden Stellenwert hat.

Exemplare der neuen Broschüre sind kostenfrei über den Online-Shop des Diakonischen Werkes Bayern erhältlich (www.diakonie-bayern-shop.de). Einen guten Überblick über die verschiedenen Arbeitsbereiche der Diakonie findet sich auch im Internet unter www.diakonie-bayern.de/macheswahr.

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Diakonie spielerisch entdecken

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Diakonie Bayern bietet Actionbound an

Nürnberg, 13.09.2017 Mit  Smartphone und Tablet Nürnberg entdecken und dabei mehr über die Diakonie erfahren – mit dem Actionbound „Hier kommst Du an“, der Diakonie Bayern geht’s. Ab sofort steht das interaktive Suchspiel zum Jahresthema 2017/2018 „Hier kommst du an.“ zur Verfügung. Der einstündige Rundgang führt zu verschiedenen Einrichtungen der Diakonie in Nürnberg. Start und Ziel ist die Geschäftsstelle des Diakonischen Werkes Bayern in der Pirckheimerstraße 6 in Nürnberg. Das Angebot richtet sich an Jugendliche, Konfirmand/-innen, Teilnehmer/-innen von Freiwilligendiensten und alle Interessierte.

Wer mitspielen möchte, braucht nur sein Smartphone oder Tablet. Die kostenfreie App „Actionbound“ kann im AppStore (Apple) bzw. bei Google Play (Android) kostenfrei herunterladen geladen werden – und schon geht es los: Die Route, der sogenannten „Bound“, ist eine interaktiven Suchstrecke, die bei der Geschäftsstelle der Diakonie Bayern in der Pirckheimerstraße 6 in Nürnberg beginnt.

Auf ihrem Weg entlang der Strecke, die durch die Actionbound-App vorgegeben wird, beantworten Teilnehmenden Fragen rund um die Diakonie, müssen Aufgaben lösen oder bestimmte Orte fotografieren. Wer alle Stationen abgelaufen und das Ziel – erneut die Geschäftsstelle der Diakonie Bayern in der Pirckheimerstraße, erreicht hat, kann den „Schatz“ der Diakonie finden und erhält eine Belohnung.Das interaktive Spiel ist ein Beitrag zur Umsetzung des Jahresthemas „Hier kommst du an“ der bayerischen Diakonie 2017/2018. Auf spielerische Weise erfahren die Teilnehmenden Neues, Wissenswertes, Lustiges und Nachdenkliches über die bayerische Diakonie.

Der Actionbound ist für Kleingruppen ab zwei Personen (+12 Jahre) geeignet; das Projekt entstand in Kooperation mit der Evangelischen Medienzentrale Bayern.

 

Bitte beachten Sie: Die Geschäftsstelle des Diakonischen Werkes Bayern in der Pirckheimerstraße 6, 90408 Nürnberg ist von Montag bis Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr und von Montag bis Donnerstag von 13.30 bis 16.00 Uhr geöffnet. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich an der Pforte zu melden.

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Wohnen ist ein Menschenrecht

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Nürnberg, den 08.09.2017 Anlässlich des Tages der Wohnungslosen am 11. September fordert die Diakonie Bayern, die Fachstellen zur Verhinderung von Wohnungslosigkeit auszubauen. Durch den Bundestagswahlkampf ist das Thema von besonderer Brisanz und Aktualität.

 

„Die Lage auf dem Wohnungsmarkt in Bayern ist dramatisch. Angesichts steigender Mieten sind immer mehr Menschen von Wohnungslosigkeit bedroht. Das Problem betrifft nicht nur Menschen am Rande unserer Gesellschaft, sondern zunehmend auch die Mitte“, so Dr. Tobias Mähner, 2. Vorstandsvorsitzender im Diakonischen Werk Bayern. „Die Politik ist gefragt. Wir fordern deshalb die bayerische Staatsregierung dazu auf, mehr Geld für Modellprojekte zum Ausbau von Fachstellen zur Verhinderung von Wohnungslosigkeit bereitzustellen, um langfristig eine nachhaltige kommunale Förderung zu erreichen.“

 

Wohnen ist ein Menschenrecht: Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 sichert das Recht auf Wohnen als Teil des Rechts auf einen angemessenen Lebensstandard, ebenso auch der UN-Sozialpakt von 1966, der seit 1976 in Kraft ist und von Deutschland ratifiziert wurde. Eine sichere, angemessene und dauerhaft finanzierbare Wohnung stellt eine unabdingbare Voraussetzung für ein menschenwürdiges Leben dar.

 

In Deutschland gibt es keine offizielle Wohnungsnotfallstatistik darüber, wie viele wohnungslose Menschen es gibt. In Bayern waren 2014 bei einer Stichtagserhebung über 12.000 wohnungslose Menschen gemeldet.

 

„Wir möchten anlässlich des ‚Tages der Wohnungslosen‘ am 11. September auf die Folgen von Wohnungslosigkeit aufmerksam machen und für vorbeugende Hilfen für Menschen in Wohnungsnot werben“, so Dr. Mähner.

 

Die bayerische Diakonie bietet über 80 verschiedene Dienste und Einrichtungen für Menschen an, die von Wohnungslosigkeit bedroht oder aktuell betroffen sind. Die Wirksamkeit dieser Fachstellen zur Verhinderung von Wohnungslosigkeit ist durch eine wissenschaftliche Studie der Evangelischen Hochschule Nürnberg vom Dezember 2015 belegt. „Soziale Beratung rechnet sich: Die Kommunen erzielen hohe Einsparungen“, so Dr. Mähner. Nach den Ergebnissen der Studie konnten in 68 Prozent der Fälle durch die Einschaltung der jeweiligen Fachstelle Wohnungslosigkeit verhindert werden. Auf diese Weise konnten 700 Kinder von Wohnungslosigkeit in Bayern verschont werden.

 

„Wir begrüßen es sehr, dass die Bayerische Staatsregierung kürzlich die zweite Stichtagserhebung für eine neue Sozialberichterstattung zur Wohnungslosigkeit in Bayern durchgeführt hat“, so Dr. Mähner. Die Ergebnisse werden voraussichtlich bis Ende des Jahres vorliegen. „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Doch um wirkungsvoll präventiv arbeiten zu können und Wohnungslosigkeit nachhaltig zu verhindern, brauchen wir dringend mehr Fachstellen und ausreichend bezahlbaren Wohnraum.“

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9.243.620 Euro aus Bayern

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Mehr Spenden für Brot für die Welt: Evangelisches Hilfswerk legt Jahresbilanz vor

31. August 2017. Eine Steigerung um nahezu eine Million Euro und erneut der Spitzenplatz im bundesweitzen Vergleich – so lautet die Jahresbilanz des Evangelischen Hilfswerks, das jetzt seinen Jahrebericht vorgelegt hat. Genau 9.243.620 Euro an Spenden hat Brot für die Welt im vergangenen Jahr in Bayern erhalten. In dieser Summe sind alle Kollekten und Spenden aus der Region enthalten.  Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit von Brot für die Welt im vergangenen Jahr mit mehr als 61,7 Millionen Euro unterstützt. Das ist ein deutliches Plus von 4,2 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr (57,5 Mio. Euro).

 

 

„Die Hilfe von Brot für die Welt geschieht durch viele Projektpartner direkt vor Ort. Wir eröffnen den Menschen in den armen Ländern des Südens damit wirkliche Perspektiven – und das ist das wirksamste Mittel gegen die Fluchtursachen,“ sagte Diakoniepräsident Michael Bammessel bei der Vorstellung des Jahresberichts. Er freue sich sehr darüber, dass so viele Spenderinnen und Spender Brot für die Welt auch 2016 ihr Vertrauen geschenkt hätten. „Allen, die dazu beigetragen haben, danke ich herzlich.“

 

Brot für die Welt arbeitet weltweit mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. Im vergangenen Jahr wurden 617 Projekte in 93 Ländern neu bewilligt, davon sind mit 203 Projekten die meisten in Afrika. Im Zentrum stehen langfristige Maßnahmen, die Hunger und Mangelernährung überwinden, Bildung und Gesundheit fördern, Zugang zu sauberem Wasser schaffen, die Achtung der Menschenrechte und Demokratie stärken und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen unterstützen.

 

Brot für die Welt ist das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen. Gegründet 1959, fördert das Werk heute in mehr als 90 Ländern Projekte zur Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit.

 

Neben Spenden und Kollekten erhielt Brot für die Welt 2016 Mittel des Kirchlichen Entwicklungsdienstes und Beiträge Dritter, vor allem aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Insgesamt standen dem Hilfswerk der evangelischen Kirchen und Freikirchen 273,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die Gesamtausgaben für Projekte betrugen 246,7 Millionen Euro (91,3 Prozent der Mittel). Für Werbe- und Verwaltungsaufgaben wurden 8,7 Prozent eingesetzt. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bewertet den Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben als niedrig.

 

Spendenkonto:

IBAN DE10 1006 1006 0500 5005 00, Bank für Kirche und Diakonie

Spenden nehmen auch die örtlichen Pfarrämter entgegen.

Den detaillierten Jahresbericht können Sie kostenlos anfordern.

 

 

* Die im Advent eingehenden Kollekten und Spenden werden von den Kirchengemeinden stets zu Beginn des folgenden Jahres abgerechnet und weitergeleitet. Daher sind die Adventskollekte und –sammlung 2015 im Spendenergebnis 2016 enthalten.

 

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Mehrheit der Deutschen findet Deutschland sozial ungerecht

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Diakonie veröffentlicht Sozial-O-Mat zur Bundestagswahl

Berlin/Coburg, 15. August 2017  61,7 Prozent der Deutschen sind der Meinung, in Deutschland ginge es nicht sozial gerecht zu. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Diakonie Deutschland, die vom Berliner Meinungsforschungsinstitut Civey erstellt wurde. „Die Ergebnisse der Umfrage sind nicht überraschend“, sagt Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, dem Bundesverband der Diakonie. „Viele Menschen in unserem Land sehen eine wachsende soziale Ungleichheit. Es braucht mehr politisches Engagement, damit Deutschland sozial gerechter wird!“ Dazu könne jeder mit seiner Entscheidung bei der nächsten Wahl beitragen: „Wer bei der Bundestagswahl wählen geht, beeinflusst entscheidend die politische und soziale Entwicklung in unserem Land“, so Lilie heute in Coburg.

Mit einem neuen Frage-Antwort-Tool, dem Sozial-O-Mat, will die Diakonie ihren Beitrag dazu leisten. Er zeigt auf, welche Position zu ausgewählten sozialen Themen die einzelnen Parteien vertreten. Angelehnt an den Wahl-O-Mat müssen 12 Thesen aus den Themengebieten Familie, Flucht, Pflege und Armut mit "stimme zu", "stimme nicht zu", "neutral" oder "These überspringen" beantwortet werden. CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, FDP und AfD  haben auf die gleiche Weise geantwortet. So können die Nutzer die eigenen Antworten mit denen der Parteien abgleichen und der Grad der Übereinstimmung wird errechnet. Beispielhafte Geschichten zeigen, welche Auswirkungen die verschiedenen politischen Ansätze zu den sozialen Themen für die betroffenen Menschen haben.  

„Beim Sozial-O-Mat geht es um die wichtigsten sozialen Themen unserer Zeit. Er soll die Wählerinnen und Wähler bei ihrer Wahlentscheidung unterstützen und ihnen verdeutlichen, welche Auswirkung ihre Wahl für das Leben der Menschen in unserem Land hat“, sagte Lilie  bei der Vorstellung des Sozial-O-Mat heute im oberfränkischen Coburg, der ersten Station einer mehrtägigen „Sommertour“ durch Deutschland, bei der er verschiedene Einrichtungen der Diakonie besucht und im Vorfeld der Bundestagswahl das Gespräch mit Politikern und Bundestagskandidatinnen und –kandidaten sucht.

Sie finden den Sozial-O-Mat unter www.sozial-o-mat.de .

 

Hinweis für Redaktionen:

„Wie sozial gerecht geht es Ihrer Meinung nach in Deutschland im Allgemeinen zu?“

Über einen Zeitraum von 10 Tagen stellte das Berliner Meinungsforschungsinstitut Civey insgesamt 5.037 Bundesbürgern diese Frage. Die repräsentative Umfrage kam zu dem Ergebnis:

37,5 Prozent der Deutschen empfinden Deutschland als “eher ungerecht”

24,2 Prozent als “sehr ungerecht”

Nur 37,5 Prozent der Deutschen halten dieses Land für sozial gerecht.

www.diakonie.de/journal/umfrage-mehrheit-findet-deutschland-sozial-ungerecht/

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