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Hier kommst Du an. Geschichten Des Ankommens der Diakonie Bayern

JAHRESTHEMA 2017/2018 - GESCHICHTEN DES ANKOMMENS BEI DER BAYERISCHEN DIAKONIE

Herausforderung Jobwechsel: Vom Friseurhandwerk in die Altenpflege.

20 Jahre arbeitete Sherri Duke als Frisörin. Dann wollte die alleinerziehende Mutter etwas Neues ausprobieren und wechselte in die Pflege. Heute arbeitet sie mit großer Begeisterung als Pflegekraft im „Sophienheim“ der Diakonie Fürth.

Ihr Fallbeispiel zeigt: Es gibt viele gute Gründe, bei der Diakonie zu arbeiten.

Von der Frisörin zur Pflege:

eine Herausforderung.

Etwas Neues gewagt,

Begeisterung erlebt.

Keinen Tag mehr

möchte ich missen.

Das Team ein echtes Team

und endlich wieder Zeit

für meinen Sohn

die Arbeit fordert und erfüllt

es kommt so viel zurück

das Strahlen der alten Dame

sie kann jetzt selbst

den Krapfen essen, den ich

ihr halbierte: Freude,

die wir teilen.

Geschichte des Ankommens für September 2017 – Fallbeispiel Sherri Duke

Sherri Duke wurde am 30. Mai 1980 in Fürth geboren. Nach ihrem Hauptschulabschluss machte sie 1997 ihre dreijährige Ausbildung zur Frisörin und arbeitete in einem Salon in Forchheim. Der Beruf machte Sherri Duke viel Spaß, aber nach über 20 Jahren als Frisörin wollte sie noch etwas anderes ausprobieren und etwas Neues in ihrem Leben anfangen. Sie  dachte dabei an eine soziale Tätigkeit, z. B. mit Kindern mit Behinderung oder mit älteren Menschen.

Eine Freundin von Sherri Duke arbeitet im „Sophienheim“, dem Seniorenpflegeheim der Diakonie Fürth. So kam sie selbst auf die Idee, sich dort zu bewerben und hatte die Möglichkeit, ohne Ausbildung direkt als Pflegehelferin anzufangen.

Von Anfang an war Sherri mit Begeisterung dabei und zeigte viel Talent im Umgang mit älteren Menschen. Jetzt hat sie die Probezeit bestanden und möchte in ein bis zwei Jahren eine Ausbildung als Pflegefachkraft beginnen.

Die alleinerziehende Mutter hat einen Sohn, Aaron, der jetzt sieben Jahre alt wird. Ihre Arbeitszeiten bei der Diakonie kann sie flexibel gestalten: Beispielsweise beginnt die Frühschicht um 6.30 Uhr und endet um 14.00 Uhr. Sherri bringt jedoch morgens erst ihren Sohn zur Schule und beginnt dann um 8.30 Uhr mit ihrer Schicht, arbeitet dafür aber länger. Auf diese Weise kann sie Beruf und Privatleben gut vereinbaren und die vielfältigen organisatorischen Anforderungen, die sie als Alleinerziehende hat, besser bewältigen.

Sie fühlt sich im Sophienheim sehr wohl. „Wir sind ein super Team“, sagt Sherri Duke. Die Kolleginnen und Kollegen helfen ihr und beantworten gerne ihre Fragen. Sie wird so akzeptiert, wie sie ist; es gibt keine Konkurrenz- oder Neidsituationen, die sie während ihrer Tätigkeit als Frisörin immer wieder erlebt hatte. 

Ihr Job ist anstrengend, doch es gibt immer auch genügend Zeit, um mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Heims zu reden. Diese persönliche Ansprache tut den älteren Menschen sehr gut.

Ein besonders intensiver Moment war für Sherri Duke das Erlebnis mit einer Heimbewohnerin, der das Essen immer eingegeben wurde. Eines Tages – es war in der Faschingszeit − äußerte die ältere Dame den Wunsch, selbst einmal einen Krapfen zu essen. Sherri Duke zerschnitt also einen Krapfen in viele kleine Stücke und tunkte sie in Kaffee, doch nahm die Heimbewohnerin die Stücke nicht an. Dann kam sie auf die Idee, den Krapfen einfach nur zu halbieren – und das funktionierte. Die Frau war überglücklich und hatte leuchtende Augen, als sie den Krapfen verzehrte, und für Sherri Duke war es eine große Erfüllung und Bereicherung, diese Freude zu erleben.

Sherri Duke ist sehr glücklich mit ihrem neuen Beruf. „Ich möchte keinen Tag mehr missen“, sagte sie neulich zu ihrer Schwägerin.

Die Arbeit bei der Diakonie ist auch aus finanziellen Gründen für sie attraktiv: Als Frisörin hatte Sherri Duke jeden Tag gearbeitet, war aber trotzdem auf Unterstützung durch das Job-Center angewiesen. Jetzt verdient sie das Doppelte, obwohl sie drei Stunden weniger pro Woche arbeitet. Sie ist sehr froh, dass sie nun auf das Geld vom Job-Center verzichten kann.

Wer sich heute Gedanken darüber macht, was er später einmal werden möchte, hat unendlich viele Möglichkeiten. Denn in nahezu allen Branchen werden engagierte neue Mitarbeitende gesucht. Die Diakonie macht hier keine Ausnahme. Auch wir sind auf der Suche nach neuen Kolleginnen und Kollegen. Und wir glauben, dass wir einiges zu bieten haben. Krisensichere Arbeitsplätze beispielsweise. Familienfreundlichkeit und ein attraktives, transparentes Vergütungssystem. Gute Weiterbildungs- und Aufstiegschancen, dazu Berufsmöglichkeiten überall in Bayern.

Und nicht zuletzt bietet eine Ausbildung und die spätere Tätigkeit bei der Diakonie etwas, was sie von vielen anderen Berufen unterscheidet: Die Chance, Menschen zu helfen, ganz praktisch christliche Werte zu verwirklichen und etwas echt Sinnvolles zu tun – Sie können es wahr machen.

Wir möchten Sie bei der Berufswahl unterstützen. Nähere Informationen zu Berufen der Diakonie finden Sie hier:

 

www.diakonie-bayern.de/mitarbeiten-bei-der-diakonie/macheswahr.html

Die Diakonie in Bayern – eine attraktive Arbeitgeberin

 

Es gibt viele gute Gründe, bei der Diakonie zu arbeiten:

1. Die Diakonie – eine große Arbeitgeberin auf dem Sozialmarkt

Das Diakonische Werk Bayern hat mehr als 1.300 Mitglieder (örtliche Diakonische Werke, Diakonievereine, Kirchengemeinden für Kindergärten usw.). In den mehr als 2.900 Einrichtungen der bayerischen Diakonie mit ca. 55.400 Vollzeitstellen und mehr als 89.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gibt es vielfältige Arbeitsmöglichkeiten.

2. Die Diakonie bietet ein großes Spektrum an Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten an.

Von A wie Altenpfleger/in bis V wie Verwaltungsfachkraft gibt es sowohl für Berufsanfänger/-innen als auch für Quer- und Wiedereinsteiger/-innen viele Tätigkeitsfelder. Ob z. B.  ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Bundesfreiwilligendienst (www.miteinander-freude-leben.de), eine pädagogische Ausbildung, ein Studium der Sozialen Arbeit oder ein Beruf im technischen oder handwerklichen Bereich – die Diakonie in Bayern hat viel zu bieten.

Dazu gibt die kostenfreie Broschüre „Mach es wahr! Berufe der Diakonie“ genauer Auskunft (Bestellungen über den Online-Shop des Diakonischen Werkes Bayern, www.diakonie-bayern-shop.de).

3. Der Glaube ist die Grundlage unseres Handelns.

Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirche. Wir handeln aus Nächstenliebe. Wir setzen uns ein für Menschen in Not. Unsere soziale Arbeit ist sinnstiftend und erfüllend.

Weitere Argumente für die Diakonie als attraktiver Arbeitgeberin finden Sie in der kostenfreien Broschüre „Hier kommst du an. Eine Handvoll guter Gründe, bei der Diakonie in Bayern zu arbeiten.“ (Bestellungen über den Online-Shop www.diakonie-bayern-shop.de)

 

Besondere Angebote der bayerischen Diakonie für Mitarbeitende

 

Willkommenstage für neue Mitarbeitende

Neue Mitarbeitende in diakonischen Einrichtungen und Diensten brauchen gerade am Anfang eine erste Orientierung, um in der Dienststelle und im neuen Arbeitsfeld gut Fuß fassen zu können. Es ist nicht selbstverständlich, dass alle neuen Mitarbeitenden mit kirchlich-diakonischen Inhalten vertraut sind.

Sie als neue Mitarbeiterin / als neuer Mitarbeiter fragen sich:

    Wo bin ich da gelandet?

    Was ist das für eine Organisation?

    Was ist das Besondere daran?

    Was bedeutet das für mich?

Als Einstiegshilfe für neue Mitarbeitende sollen sogenannte „Basisseminare“ dienen. Im Jahr 2017 werden im Rahmen eines Projektes solche Einführungsveranstaltungen in verschiedenen Formen und Formaten und in den unterschiedlichen Regionen Bayerns angeboten. Nähere Informationen unter http://www.diakoniekolleg.de/diakonische-kultur-willkommenstage-fuer-neue-mitarbeitende/

 

Familienfreundlichkeit wird bei uns groß geschrieben

Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels auch in sozialen Berufen und den sich verändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ist eine bedarfsgerechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf für viele Bewerber/-innen ausschlaggebend, sich für oder gegen einen Arbeitgeber zu entscheiden.

Mit dem Diakonie-Gütesiegel Familienorientierung können diakonische Arbeitgeber in Bayern sichtbar machen, dass sie die Familienorientierung als strategische Managementaufgabe erkannt haben. Die Zertifikatsträger verpflichten sich mit dem Erwerb des Gütesiegels, Familienorientierung in ihrer Personalpolitik wirksam umzusetzen.

 

Das Karriereportal der Diakonie Deutschland

Das Karriereportal der Diakonie Deutschland bietet in der bundesweiten Stellenbörse mehr als 600 freie Arbeitsplätze an: karriere.diakonie.de

 

Das Portal bietet ausführliche Informationen zu Ausbildung und Studium für Nachwuchskräfte: https://karriere.diakonie.de/ueberblick-fuer-den-nachwuchs/

Für Quer- und Wiedereinsteigerinnen gibt es Testfragen, um den richtigen sozialen Beruf zu finden: https://karriere.diakonie.de/ueberblick-zum-quereinstieg/

Für Fachkräfte sowie für Führungskräfte bietet das Karriereportal Informationen: https://karriere.diakonie.de/ueberblick-fuer-fuehrungskraefte/).

Das Karriereportal stellt die Diakonie als Arbeitgeberin vor mit Informationen u. a. zum kirchlichen Arbeitsrecht und zu den Gehältern bei der Diakonie (https://karriere.diakonie.de/ueberblick-arbeitgeberin-diakonie/).

Ihr Kontakt

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Öffentlichkeitsarbeit
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Dr. Leonie Krüger
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Daniel Wagner
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