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Der Fachverband Suchthilfe im Diakonischen Werk Bayern

Sucht ist weit verbreitet

Sucht bzw. Abhängigkeit ist kein Einzelschicksal: Ca. 1,6 Mio. Menschen in Deutschland im Alter zwischen 18 und 69 Jahren sind alkoholabhängig, bei weiteren 2,7 Mio. führt der Konsum von Alkohol zu gesundheitlichen oder sozialen Schäden.

Die Zahl der Medikamentenabhängigen liegt weit über einer Million. Etwa 120.000 bis 150.000 Männer und Frauen sind opiatabhängig und 400.000 haben einen abhängigen oder missbräuchlichen Konsum von Cannabis entwickelt. Mehr als 100.000 Menschen sind glückspielsüchtig. Ess-Störungen sind ebenfalls weit verbreitet. Bis zu 5% der Frauen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren leiden an dieser psychischen Erkrankung.

 

Suchtprobleme sind lösbar

 

Die Suchtkrankenhilfe in Bayern zeichnet sich durch ein differenziertes und breitgefächertes Behandlungsangebot aus.

 

Die Behandlung einer Abhängigkeitserkrankung gliedert sich dabei in mehrere Abschnitte:

  • Kontakt- und Motivationsphase – Beratung und Therapieplanung
  • Akutbehandlung – stationäre und ambulante Entzugsbehandlung
  • Entwöhnung (Rehabilitation) – mehrere Wochen oder Monate dauernde ambulante und stationäre Psychotherapie zur Absicherung der Abstinenz
  • Nachsorge-Angebote zur Vermeidung von Rückfällen

Je nach individuellem Hilfebedarf werden die verschiedenen Behandlungsangebote flexibel miteinander kombiniert. Die Psychosozialen Beratungs- und Behandlungsstellen für Suchtgefährdete und Suchtkranke vor Ort verstehen sich auch als „Lotse“ bei der Auswahl geeigneter Behandlungsangebote.

Einrichtungen und Träger

Ihr Kontakt

Titel
Geschäftsführerin Fachverband Suchthilfe
Name
Susanne Ehrler
Einrichtung
Diakonisches Werk Bayern e.V.
Strasse
Postfach 120320
PLZ
90332 Nürnberg Bayern
Tel.
Fax
Web
Visitenkarte