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#MeineDiakonie - Jahresthema 2019/2020 der Diakonie Bayern

Tipps und Tricks

Im Kampagnenhandbuch der Diakonie haben wir jede Menge Vorschläge und Ideen zusammengefasst, mit denen das Jahresthema #MeineDiakonie auch bei Ihnen erfolgreich umgesetzt werden kann.

Ergänzend zu diesen Vorschlägen finden Sie hier Hinweise, Tipps, Checklisten, Anleitungen und anderes. Und wenn Sie etwas vermissen oder eigene Ideen haben, die Sie hier gerne sehen möchten, dann schicken Sie uns doch einfach eine mail.


#MeineDiakonie in den Sozialen Netzwerken

  • SocialMedia-Guidelines

    In diesen Guidelines (nicht zu verwechseln mit einer Anleitung für ein konkretes Soziales Netz) werden die Grundprinzipien für das Agieren bei Facebook, Twitter und Co. beschrieben.

Den Instagram-Account der Diakonie Bayern nutzen

Die Diakonie Bayern ist seit 2016 auf der Plattform Instagram vertreten. Unter dem Account-Namen MeineDiakonie posten wir Bilder, EIndrücke und Geschichten rund um die Diakonie im Freistaat.

In den Jahren 2019 und 2020 können Sie sich den Account ausleihen - etwa, weil Sie keinen eigenen haben, weil Sie erfahrungen sammeln möchten oder weil Sie einfach Lust haben, sich auf der Plattform des Landesverbandes zu präsentieren. Und so gehts:

1.) Schreiben Sie ein mail an wagner(at)diakonie-bayern(dot)de

2.) Sie erhalten von uns die Zugangsdaten, mit denen Sie sich für einen bestimmten Zeitraum - in der Regel eine Woche, wenn Sie möchten, aber auch länger - auf unserem Account anmelden können.

3.) Posten Sie. Wie das geht, und was sich besonders gut eignet, haben wir weiter unten für Sie beschrieben.

4.) Nach dem vereinbarten Zeitraum "geben" Sie den Account wieder zurück; er wird wieder von uns oder von einer anderen Einrichtung genutzt.

So einfach ist das. Viel Spaß.


#MeineDiakonie bei Instagram

Instagram ist eines der am schnellsten wachsenden sozialen Netzwerke - und hat Facebook in der Beliebteit bei vielen Menschen mittlerweile überholt. Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie Instagram für #MeineDiakonie und damit auch für Ihre Einrichtung einsetzen können.

Instagram ist ein soziales Netz, über das in erster Linie Bilder, manchmal auch kleine Filme verbreitet werden. Instagram gehört zum Facebook-Konzern und hat die „Mutter“ bei einigen Zielgruppen an Beliebtheit überholt. Insbesondere jüngere Nutzer*innen haben sich in den letzten Jahren Facebook ab- und Instagram zugewandt.

 

Die Vorteile von Instagram liegen auf der Hand: Es ist schnell, unkompliziert, arbeitet in erster Linie mit Bildern und weniger mit langen Texten. Es ist perfekt geeignet, um kurze, lebendige Geschichten - eben in Form von Bildern - zu erzählen.

Instagram können Sie für Ihr Smartphone und für das jeweilige Betriebssystem herunterladen. Für iPhones gibt es Instagram im AppStore, für Android finden Sie es im GoogleplayStore.

Nein, die Nutzung von Instagram ist kostenfrei.

Neben einem Smartphone und dem eigentlichen Programm benötigen Sie nur eine E-Mail-Adresse, um mit Instagram loslegen zu können.

Zum Teil. Sie können sich unter www.instagram.com mit Ihrer E-Mail-Adresse und Ihrem Passwort einloggen, Bilder ansehen und bewerten, aber Sie können (im Augenblick) keine Bilder hochladen. Instagram ist für die Nutzung mit Mobilgeräten optimiert.

Laden Sie sich die App herunter und melden Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse und einem Passwort an. Das war es eigentlich auch schon. Wenn Sie möchten - aus Datenschutzgründen raten wir davon ab - können Sie Ihr Adressbuch nach Menschen durchsuchen lassen, die ebenfalls Instagram nutzen. Über den +-Knopf am unteren Bildschirmrand können Sie Ihr erstes Bild hochspielen. Sie können es vorher aufgenommen haben (dann wählen Sie es aus Ihrer Fotobibliothek aus) oder aber direkt mit Ihrer Smartphone-Kamera aufnehmen.

1.) Wählen Sie einen aussagekräftigen Nutzernamen (DiakonieXYZ, DiakonieinXYZ oder ähnliches). Geben Sie nicht auf, wenn Ihr Wunschname bereits vergeben ist - suchen Sie einen neuen. Verzichten Sie dabei auf Zahlen (DiakonieXYZ1), und wählen Sie lieber einen anderen, möglichst eingängigen.

 

2.) Instagram bietet neben den „normalen“ Konten für Privatpersonen auch sogenannte „Unternehmensprofile“ an. Idealerweise legen Sie Ihr Konto gleich als Unternehmensprofil an. Der Vorteil: Sie können Kontaktmöglichkeiten und weitere Informationen über Ihre Einrichtung hier hinterlegen und agieren nicht mehr als Privatperson. Voraussetzung ist allerdings, dass Sie eine aktive Facebook-Seite haben und dort die Rolle eines/einer Administrator*in haben. Ist dies nicht der Fall, ist ein Unternehmensprofil leider nicht möglich. Übrigens: Die Verknüpfung mit Facebook hat zunächst keine Auswirkung - wenn Sie jedoch möchten, können Sie die Verknüpfung der beiden Konten auch dazu nutzen, Inhalte auf beiden Plattformen zu kommunizieren.

 

3.) Auch bei Instagram benötigen Sie ein Impressum. Am einfachsten verweisen Sie mittels Link in Ihrem Profil auf das Impressum Ihrer Website.

Besonders gut geeignet für Instagram sind Bilder (in eingeschränktem Rahmen auch Filme). Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Fotos oder Bilder handelt, die mit einem Text beschriftet sind. Ergänzt werden die Bilder durch eine kleine Beschreibung sowie durch Hashtags.

Der Phantasie sind (abgesehen von einigen rechtlichen Fragen, s. u.) kaum Grenzen gesetzt. Ein guter Anfang ist es, sich die Instagram-Konten anderer Nutzer*innen anzusehen. Die Diakonie in Bayern ist (unter www.instagram.com/MeineDiakonie) ebenso bei Instagram vertreten wie viele andere diakonische Werke, wie etwa die Rummelsberger, die Herzogsägmühle oder die Diakonie Memmingen. Ihre Konten können eine erste Anregung dafür sein, was Sie selbst auf Instagram zeigen können.

Der Hashtag (‚#‘) ist eine Auszeichnung, mit dessen Hilfe ein Begriff im Internet bzw. auf bestimmten Plattformen gefunden werden kann. Wenn Sie beispielsweise den Hashtag #MeineDiakonie im Suchfeld von Instagram eingeben, zeigt Ihnen Instagram alle Beiträge an, die mit diesem Hashtag ausgezeichnet wurden.

Hashtags dienen also dazu, die Bilder bestimmten Themen oder Themenkomplexen zuzuordnen und sie leichter auffindbar zu machen. Es ist sogar möglich, gezielt einem Hashtag zu folgen, so dass man immer informiert wird, wenn ein neues Bild mit diesem Hashtag ausgezeichnet wurde.

Wenn Sie bei der Bildbeschreibung auf Instagram das Doppelkreuz eingeben, schlägt Ihnen Instagram in der Regel sofort einige Hashtags vor - beispielsweise jene, die Sie in der Vergangenheit genutzt haben. Wenn Sie Ihre eigenen Hashtags eingeben, zeigt Ihnen Instagram auch an, wie oft dieser tag bereits genutzt wurde. - Sie sollten eher auf gebräuchliche Hashtags setzen. 

Übrigens: Sie können bis zu 30 Hashtags nutzen, die idealerweise zu Ihrem Bild und zu Ihrem Thema passen sollten. Übrigens: Posts auf Instagram, die mit einem oder mehreren Smileys („Emojis“) versehen werden, haben Studien zufolge eine höherer Reichweite.

Nein. Ein Smartphone ist das ideale Instrument, um mit Instagram arbeiten zu können. Natürlich sollten Motiv und Perspektive stimmen. Um das Bild „aufzuhübschen“, bietet Instagram Ihnen zudem eine Reihe von Filtern an, die beispielsweise Farben intensivieren oder aus einem langweiligen Farbbild ein attraktives Schwarz-Weiß-Bild machen.

Auch deswegen: Die Filter von Instagram sorgen automatisch für einen gewissen attraktiven Look.

Instagram gehört zum Facebook-Konzern, der immer wieder wegen Datenskandalen in den Schlagzeilen war. Für die Nutzung bedeutet dies: Auf Instagram hat nichts zu suchen, was beispielsweise die Persönlichkeitsrechte von Klient*innen angeht: Keine Bilder, keine Klarnamen, keine Kontaktdaten, keine Fallgeschichten oder ähnliches. Zeigen und posten Sie nichts, was Sie nicht auch von sich selbst hier sehen wollten. Und das wird aus gutem Grund eher weniger als mehr sein.

 

Bei der Frage nach Bildrechten sind zwei Dinge zu beachten: Das Urheberrecht und das Persönlichkeitsrecht. Anders gefragt: Wer hat das Bild gemacht, und wer ist darauf zu sehen? Posten dürfen Sie nur jene Bilder, an denen Sie das Urheberrecht haben, die Sie also im Zweifelsfall selbst gemacht haben. Bilder anderer sollten Sie nicht posten (auch keine Fotos von Zeitungsartikeln, denn auch diese sind urheberrechtlich geschützt.) Wenn Sie Menschen fotografieren und posten, lassen Sie sich vorher schriftlich das Einverständnis geben. Einen entsprechenden Vordruck finden Sie auf der Website der Diakonie in Bayern.

Nicht nur aus diesem Grund finden sich auf Instagram so viele Selfies (Bilder, die jemand von sich selber geschossen hat), und soviel Bilder von schön aussehendem Essen - das hat sich noch nie über die Verletzung seines Persönlichkeitsrechtes beschwert.

Übriges: Auch Mika beschwert sich nicht. Im Gegenteil. Die Sympathiefigur der Diakonie eigene sich bestens für den Einsatz auf Instagram.

Vieles. Sie können als Nutzer*in natürlich die Bilder anderer bewerten, Sie können in Ihren Beiträgen mit dem @-Zeichen andere Nutzer*innen markieren, die dann darüber informiert werden, Sie können jeden Tag zur gleichen Uhrzeit etwas posten, eine Woche lang nur Schwarz-Weiß-Bilder zeigen, auf Instagram nach Mitarbeitenden suchen oder zehn Tage lange den Kochlöffel mit dem Schmunzelkreuz auf einem anderen Teller zeigen. Spielen Sie herum. Instagram soll vor allen Dingen Spaß machen.

Kann Instagram helfen, freie Stellen zu besetzen? Kann es helfen, freie Plätze in einer Einrichtung zu belegen? Ja. Aber nicht sofort. Instagram ist ein Instrument, um die Marke Diakonie zu pflegen und sie zu verbreiten. Die Plattform ermöglicht es, bestimmte Aspekte der Diakonie auf eine andere, vielleicht jüngere, aber auf jeden Fall schnellere und auch meist originellere Art zu kommunizieren. Und nicht zuletzt werden Sie durch Ihren Instagram-Account (sofern Sie Ihre Posts stets mit #MeineDiakonie auszeichnen) Teil des Jahresthemas 2019/2020 der Diakonie Bayern.


für das Einrichten und den Umgang mit Instagram finden Sie hier.

Zusammengestellt hat sie das Evangelische Medienhaus Württemberg.


Filme erstellen mit Powerpoint

Nicht immer kann man mit dem ganz großen Besteck einen Film über #MeineDiakonie und ihre Arbeit drehen. Aber vielleicht braucht es das ja auch nicht? Mit den Bordmitteln eines Office-Pakets lassen sich mit wenig Aufwand Filme produzieren, die Sie in den sozialen Medien, aber auch bei Messen und anderen  Veranstaltungen einsetzen können. Hier erfahren Sie, wie es geht. Und wenn Sie Material für Ihre Filme brauchen - auch das finden Sie hier.

  • Anleitung "Filme mit PowerPoint" erstellen

    Wie lässt sich mit wenigen Mittelnattraktiver INhalt etwa für soziale Netzwerke erstellen? Zum Beispiel mit Powerpoint, das mehr kann als langweilige Präsentationen. HIer steht, wie's geht.
  • Musikbett MeineDiakonie

    Wenn Sie Musik für Ihren Film brauchen, bedienen Sie sich. Die Recht liegen bei uns, das Musikbett kann also bedenkenlos genutzt werden.

Veranstaltungen rund um #MeineDiakonie

Vorneweg

Wir alle wissen viel. Und wir alle glauben, vieles zu kennen. Zum Beispiel unsere Kirche. Oder die Diakonie. Die ist schließlich überall. Und was sie tut, wissen wir auch. Kein Wunder – wir arbeiten ja auch bei der Diakonie bzw. haben direkt oder indirekt viel mit ihr zu tun.

Aber: Wissen unsere Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner auch so viel über die Diakonie? Oder zumindest ausreichend, um die Arbeit der Diakonie – IHRE Arbeit – angemessen zu würdigen und entsprechende Entscheidungen zu treffen?

Mit der Aktion „Einfach überraschend - #MeineDiakonie“ möchten wir Ihnen ein kleines Instrument vorschlagen, mit dem Sie rasch, unaufwändig und für alle Seiten befriedigend über das informieren können, was Diakonie alles tut.

Im Mittelpunkt stehen dabei nicht langwierige Ortstermine, bei denen über die Sozialgesetzgebung, über politische Rahmenbedingungen oder Finanzierungsfragen gesprochen wird. Nicht, weil das nicht wichtig wäre. Aber solche Begegnungen gibt es ja schon. Und sie leiden nicht selten darunter, dass sie eben - lang sind. Wir möchten Ihnen einen anderen Weg vorschlagen: Kurz. Unaufwändig. Dennoch überraschend. Und so funktioniert‘s.

 

Der Grundgedanke

Entscheiderinnen und Entscheider, seien es politische oder kirchliche, haben wenig Zeit. Sie interessieren sich sicherlich für das, was Diakonie tut. Aber für einen ausführlichen Einrichtungsbesuch, der zudem vielleicht auch vieles bietet, was bereits bekannt ist – dafür ist der Terminkalender einfach zu voll.

 

Darum:

Ortstermin: ja. Aber nicht länger als maximal 60 Minuten.
Diakonische Themen: ja. Aber welche die man gar nicht kennt. Oder zumindest so noch nicht erlebt hat.
Mediale Aufarbeitung: ja. Aber nicht mit Pressemeldungen und einem hohen Abstimmungsbedarf, sondern schnell und authentisch in den Sozialen Medien.

 

So geht’s:

Identifizieren Sie Ihre Themen: Welche Themen brennen Ihnen unter den Nägeln und bieten zudem einen Aspekt oder einen Zugang, den Ihre Gesprächspartnerinnen und –partner so noch nicht erlebt haben? Sie können das Thema der ambulanten Pflege natürlich vermitteln, indem Sie eine Tour mit einem ambulanten Dienst anbieten. Aber – vielleicht ist der Besuch der Großküche, in dem das Essen für den mobilen Mittagstisch gekocht wird, viel interessanter?
Berufsvorbereitende Maßnahmen für junge Erwachsene vermitteln sich sicherlich über Gespräche. Aber warum verschenken Sie nicht einfach einen Gutschein für einen Haarschnitt im jeweiligen Ausbildungsbetrieb? Oder für eine Autowäsche im Berufsbildungswerk vor Ort? Und warum nicht einmal in eine Werkstatt für Menschen mit einer Behinderung einladen, die hochkomplexe Teile montiert oder verpackt? Kurz: Themen gibt es viele – entscheidend ist der Zugang dazu.

In nicht mehr als 60 Minuten sollte es möglich sein, einen frischen, unverbrauchten und spannenden Einblick in das zu ermöglichen, was Diakonie tut. Und zwar anhand eines überraschenden Aspekts, den man so nicht erwartet hätte

 

Identifizieren Sie Ihre Gesprächspartnerinnen und -partner

Sie wissen, wer für Ihre Arbeit vor Ort entscheidend ist. Nicht weniger wichtig sind jene Menschen, die sich in überregionalen Gremien mit diakonischen Themen beschäftigen. Das können Vertreterinnen und Vertreter der Politik sein, der Kirche oder der Medien.

 

Laden Sie ein

Sie finden weiter unten auch ein Musteranschreiben für eine Einladung zu einem Einrichtungsbesuch. Wichtig ist: Laden Sie nie mehr als zwei Personen gleichzeitig zu einem Termin ein. Denn jeder zusätzliche Gast verlängert den Termin, und auf die Kürze kommt es ja an. Außerdem: Bieten Sie nicht nur mehrere Termine an, sondern auch mehrere Themen. Der Landesverband unterstützt Sie hier gerne, wenn Sie Hilfe bei der Themensuche und der Formulierung sowie Gestaltung der Einladungen brauchen.


Überraschen Sie

Das sollte Ihnen nach dem bislang Gesagten nicht schwerfallen. Ermöglichen Sie überraschende Begegnungen: Mit Mitarbeitenden, aber auch mit Klientinnen und Klienten. Ermöglichen Sie Erfahrungen und lassen Sie Ihren Gast mitanpacken, mitfahren, mitmachen – natürlich nur soweit, wie dies machbar und sinnvoll ist. Machen Sie es möglich, dass Ihr Gast sagt: „Das hätte ich jetzt nicht gedacht.“ Wenn Ihnen das gelungen ist, war die Aktion ein Erfolg.

 

Danken Sie

Natürlich gehört ein kleines schriftliches Dankeschön – mit dem Angebot und dem Wunsch, in Kontakt zu bleiben – zu einer solchen Aktion dazu. Zuvor aber: Vergessen Sie die Bilder nicht. Fotografieren Sie Ihren Besuch in Aktion und veröffentlichen Sie – nach Rücksprache – die Fotos auf den sozialen Netzen, die Sie nutzen. Vergessen Sie dabei nicht, die Beiträge mit dem Hashtag #MeineDiakonie auszuzeichnen. Dann befinden sich Sie und Ihr Beitrag in guter Gesellschaft: Der Landesverband arbeitet schon seit Herbst 2016 mit diesem Hashtag, andere diakonische Einrichtungen tun dies ebenfalls und stellen damit sicher, dass alles, was im Rahmen dieser Aktion geschieht, auch unkompliziert in den verschiedenen Sozialen Netzwerken gefunden werden kann.

Vorbemerkung: Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner aus Medien und Politik, aber auch Kirche sind durchaus an den Themen der Diakonie interessiert. Je unmittelbarer sie diese Themen vermittelt bekommen, desto interessanter finden sie es. Aber: Sie haben in der Regel wenig Zeit. Da kommt ein Themenfrühstück genau richtig. Motto: Eine Stunde, ein Thema.

 

Zielgruppe: Gesprächspartnerinnen und –partner aus Medien und Politik

Sie brauchen: 

Ein sozialpolitisches Thema, das Politik, Medien, Kirche, aber auch Ihnen unter den Nägeln brennt, und das zu komplex ist, um es in einer Pressemeldung zu erkären.

Ein bis zwei Expert*innen, sprachgewandt und fachlich gut vorbereitet

Verteiler mit Ansprechpartnern aus Medien und Politik, insgesamt ca. 10 – 15 Gäste

Einen ruhigen Raum, thematisch passend, ausreichend groß

Frühstückszutaten sowie Kaffee, Tee, Saft, je nach Region evtl. auch Weißbier

Eine Stunde Zeit

  

So gehen Sie vor:

 „Darüber sollten wir mal in Ruhe reden“ – diese Aussage hört man oft im Gespräch mit Medien und Politik. Einzig die Zeit scheint zu fehlen. Schaffen Sie also die Gelegenheit dazu.

Ausgehend von einem Verteiler bzw. einer Liste mit allen in Frage kommenden Teilnehmerinnen laden Sie rechtzeitig – das heißt: vier Wochen vorher – zum Themenfrühstück (oder, wenn es besser passt, zum Themenmittagessen) ein.

Neben einem guten Thema sollten Sie nicht vergessen, das Prinzip der Veranstaltung deutlich zu kommunizieren. Benennen Sie die Veranstaltung so, dass allen Beteiligten klar ist, welcher Zeitaufwand damit verbunden ist („Ein Thema – ein Stunde“ – „Kurz mal nachgefragt – eine Stunde mit unseren Experten“ o.ä.). Oder Sie nennen in der Einladung nicht nur die Anfangszeit, sondern auch ganz klar die Endzeit. Wichtig ist: Den Teilnehmende muss schon mit der Einladung klar werden, dass dieser Termin nicht ausufern wird, sondern zum kurzen und fundierten Austausch dient.

Finden Sie einen passenden Raum. Das muss nicht immer der Besprechungsraum in der „Zentrale“ sein. Auch die Kantine einer WfB oder der Gruppenraum einer Senioreneinrichtung kann sich dazu eignen. Er muss nur ausreichend Platz und Ruhe bieten und gut erreichbar sein. Und nicht zuletzt sollte er zum Thema passen.

Eröffnen Sie das Frühstück mit einer kurzen (!) Begrüßung, in der Sie das Thema und die anwesenden Expertinnen und Experten, ggf. auch die Betroffenen vorstellen. Um das Eis zu brechen, empfiehlt es sich, selbst eine Einstiegfrage zu stellen, um das Gespräch in Gang zu bringen. Je nach Atmosphäre und Gesprächsfluss kann es möglich sein, dass jeder der anwesenden Experten kurz zum Thema Stellung nimmt; idealerweise aber kommt ein interessantes Gespräch in Gang, das keine Unterbrechung mehr möglich macht.

Nach einer Stunde wird es Zeit für ein Schlusswort. Danken Sie den Teilnehmen und verabschieden sie Sie – denn das Motto war ja: „Eine Stunde – ein Thema“.

Übrigens: Vergessen Sie nicht, die Fortsetzung in drei Monaten anzukündigen. Denn dieses Format lebt von der Wiederholung, ausreichend interessante Themen vorausgesetzt. Scheuen Sie sich darum nicht, auch einmal auszusetzen, wenn es gerade einmal kein aktuelles Thema gibt. Denn langweilige soll es ja nicht sein. Auch keine Stunde lang. Und dass es ein, zwei Fotos von der Veranstaltung gibt, und diese auch (natürlich mit dem Hashtag #MeineDiakonie) geteilt werden, versteht sich ja von selbst.


Presse- und Medienarbeit für #MeineDiakonie

Inhalte/Thema

Das wichtigste an Ihrer Pressemitteilung ist zunächst einmal ein interessantes und schlagkräftiges Thema. In der Unterzeile werden dann schon möglichst alle W-Fragen beantwortet: Wer? Wann? Wo? Was? Warum? Der Entscheidungsprozess, ob eine Nachricht für eine Redakteurin interessant erscheint oder nicht, geht sehr schnell.

Relevante Themen könnten sein

-                     Ausstellungseröffnung/Konzert

-                     Neues Beratungs-/Dienstleistungsangebot

-                     Jahrestag

-                     Dienstjubiläum

 

Kurz – alles, was potentielle Leser*innen oder die Hörer*innen der Medien im Einzugsgebiet der Organisation interessierten könnte. Wichtig dabei ist: Die letzte Entscheidung über das Leserinteresse liegt beim zuständigen Redakteur bzw. der Redakteurin. Somit muss auch für ihn bzw. sie der Nutzwert der Nachricht erkennbar sein.

Aber: Nicht alles, was eine Organisation oder deren Leitungsebene für interessant hält, interessiert auch die Öffentlichkeit. Nicht immer hilft viel viel. Im Gegenteil: Zu viele Pressemeldungen führen zu einer Resistenz bei den Redaktionen. Darum: Lieber seltener, dafür aber mit einem guten Grund.

Aufbau einer Nachricht

1.) Ereignis: Was

2.) Wer? Wann? Wo? Warum?

3.) Quelle der Nachricht

4.) Details, Vorgeschichte

5.) Weiterführende Informationen, Kontaktdaten etc.

Wie schon gesagt: Die Entscheidung, ob etwas interessant ist oder nicht, richtet sich nach dem tatsächlichen oder vermuteten Leserinteresse und der Aktualität der Meldung. Dem Anfang der Pressemitteilung sollte daher besondere Bedeutung beigemessen werden. Nur wenn durch Überschrift und die ersten Zeilen Interesse geweckt wurde, wird weiter gelesen.

Falls Sie die Pressemitteilung per E-Mail versenden, gilt für das Thema - in diesem Fall die Betreffzeile - natürlich das gleiche: Sie muss Interesse wecken.

Entgegen dem Stil eines Schüleraufsatzes (Einleitung, Hauptteil, Schluss) muss in den ersten 3 - 4 Sätzen der Pressemitteilung alles Wichtige (Hauptinformation) gesagt sein. Der folgende Teil liefert Hintergrundinformationen, Erläuterungen und Zitate.

Als Faustregel gilt: Vom Wichtigen zum Unwichtigen. Eine Pressemeldung muss von „hinten“ redigierbar sein. Auch wenn der letzte Absatz gestrichen wird – weil er nicht mehr ins Blatt passt – muss die Nachricht deutlich und klar erkennbar sein. Hintergründe, Vorgeschichten etc. haben als am Ende einer Meldung ihren Platz.

 

Sprache

Die in der Pressemitteilung verwendete Sprache ist die der Medien. D.h.:

·          emotionslos und distanziert, aber nicht langweilig

·          kurz und knapp (möglichst nur 1 Seite, maximal 2)

·          an der Sache orientiert, möglichst neutral, wenig Adjektive, keine Superlative
(Nachrichtenstil)

·          kurze Sätze, korrekte Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik

·          Nicht zuletzt: Denken Sie an Kontaktdaten für eventuelle Rückfragen, Dabei sollte auch sichergestellt sein, dass die betreffende Person dann auch tatsächlich erreichbar ist und mögliche Anrufe nicht ins Leere laufen.

Der Text soll in verständlicher Form Daten und Fakten liefern, die dem Leser/der Leserin ermöglichen, sich selbst eine Meinung zu bilden. Als Orientierung kann die Sprache der „Tagesschau“ oder der Hörfunk-Nachrichten öffentlich-rechtlicher Sender dienen.

 

Autorisierung

Klären Sie die Zuständigkeiten und Abläufe für Pressearbeit in Ihrer Organisation. Wer ist autorisiert, eine Pressemiteilung zu schreiben? Wer redigiert, wer autorisiert die Meldung, wer unterschreibt? Klare Zuständigkeiten und Routine im Ablauf sind bei jeder Meldung von großer Bedeutung; in Krisensituationen werden sie auf Grund der Brisanz und der gebotenen Geschwindigkeit noch wichtiger. Wer da noch diskutieren muss, wer was wann gegenlesen und freigeben darf, verliert wertvolle Zeit und Nerven.

 Verwendung von Bildern

Fotos können einen Text sinnvoll ergänzen. Beliebt sind Porträtfotos von Personen, die in der Pressemitteilung eine besondere Bedeutung haben oder passende Situationsaufnahmen. Informieren Sie den/die Redakteur/in, ob sie das Bildmaterial kostenlos verwenden darf. Damit Bilder gedruckt werden können, müssen sie  eine Auflösung von 300dpi haben; Bilder in geringerer Auflösung sind nicht druckbar bzw nur für das Internet verwendbar. Sollten Sie sich scheuen, große Datenmengen zu versenden, können Sie die Bilder auch zum download bereitstellen. Die Information, wo die Bilder abgerufen werden können, gehört dann selbstverständlich in die Pressemeldung hinein.

Übrigens – für alle Fragen rund um Bildrechte hat der Landesverband der Diakonie Bayern einige Hinweise zusammengestellt. Sie finden sie auf unseren Internetseiten.

 

Leistungsbeschreibung/Kurzportrait

Gehen Sie nicht davon aus, dass die/der Journalist*in oder der/die Redakteur*in ein genaues Bild von Ihrer Organisation hat. Daher ist es sinnvoll, ein Kurzportrait (Trägerstruktur, Name des Geschäftsführers, Dienstleistungsangebot, ggf. Standorte, Patientinnen-/Bewohnerinnenanzahl, beschäftige Mitarbeiter*innen,...) Ihrer Organisation beizulegen. Dies eröffnet dem/r Journalist/in  oder Redakteur/in die Möglichkeit, sich kurz und knapp über Ihre Einrichtung zu informieren und schützt Sie vor falschen Informationen im veröffentlichten Bericht. Das Kurzporträt sollte nach Möglichkeit nicht länger als zehn Zeilen sein, und auf jeden Fall auf aktuellen Zahlen und Namensangaben basieren.

 

Überprüfung

Die Überprüfung Ihrer Pressemitteilung erfolgt in zwei Schritten:

1.     Überprüfen Sie Ihren eigenen Text in Bezug auf:

·          Satzbau (nicht zu lang)

·          Füllwörter

·          Vollständige Namensnennung genannter Personen (Vor-, Zunamen, Titel, Position)

·          Abkürzungen, Fremdwörter, Fachausdrücke (Verständlichkeit für Außenstehende)

·          Äußere Form (s. oben)

 

2.     Geben Sie den Artikel einem Laien, und bitten um Rückmeldung in Bezug auf:

·          Verständlichkeit, Nachvollziehbarkeit

·          Spannung, Interesse

·          Informationsgehalt

·          Offene Fragen

 

 

Anschreiben

Anschreiben zu Pressemeldungen gehören in jene Ära, in denen eine Pressemeldung per Post versandt wurde. Dies können Sie sich heute ersparen. Wenn in der Betreffzeile deutlich steht: „Thema XYZ – Pressemeldung der Diakonie ABC“ ist jedem/r Redakteur*in sofort klar, um was es geht.

 

Versand

Pressemeldungen werden in der Regel per e-mail versandt - und zwar nicht als Anhang (als Word oder .pdf), sondern als Text IN der mail. Das hat technische wie auch praktische Gründe. Viele Redaktionen löschen Anhänge aus Sicherheitsgründen mittlerweile automatisch. Und – ist eine Meldung interessant, kann sie ggf. aus der Mail direkt in das Verarbeitungsprogramm der Redaktion kopiert werden.

 

Datenschutz

Aus Gründen des Datenschutzes empfehlen wir, die Adressaten einer Pressemeldung stets in das Feld „bcc“ („blind carbon copy“) eingeben – so sehen die Empfänger*innen die Adressen der anderen nicht.

 

Themenliste und Terminkalender

Pressearbeit ist keine einmalige Aktion, sondern muss systematisch im Einrichtungsalltag verankert werden. Dies kann z. B. im Rahmen von jährlichen oder halbjährlichen Abstimmungsgesprächen erfolgen, im Rahmen derer Themen und Termine für Pressemitteilungen festgelegt werden. Nur kontinuierliche Pressearbeit ist effektiv und führt zur Erreichung der gesetzten Ziele.

  • Reader Pressegespräch

    Alles, was Sie für Vorbereitung und erfolgreiche Durchführung von Pressegesprächen in Ihrer Einrichtung wissen müssen.
  • Reader Pressearbeit

    Wie schreibe ich eine Pressemeldung? Wann kann ich Journalist*innen am besten anrufen? Diese und viele anderen Informationen rund um eine erfolgreiche Medienarbeit finden Sie hier.

Ihr Kontakt

Pressesprecher
Daniel Wagner
Diakonisches Werk Bayern e.V.
Postfach 120320
90332 Nürnberg
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Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Leonie Krüger
Diakonisches Werk Bayern e.V.
Postfach 120320
90332 Nürnberg
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Online-Redaktion
Steffi Krause
Diakonisches Werk Bayern e.V.
Postfach 120320
90332 Nürnberg Bayern
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