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Frühjahrssammlung 28. März - 03. April 2022

Corona – Folgen gemeinsam bewältigen

Die Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit (KASA) hilft

Jeder Mensch hat eine Würde. Diese Überzeugung ist ein Fundament der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit (KASA). Sie ist praktizierte Nächstenliebe und Ausdruck christlichen Glaubens. Und ist damit ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil von Kirche und Diakonie.
Die KASA hilft bei der Bewältigung der sozialen Folgen der Corona-Pandemie und ist erste Anlaufstelle im Netzwerk diakonischer Dienste und Einrichtungen. Um Menschen zu helfen, ihren Alltag zu bewältigen und ihre Notsituation zu überwinden, bietet sie:

  • Beratung und Information,
  • psychosoziale Beratung,
  • soziale Gruppenarbeit,
  • Vermittlung,
  • Zugang zu konkreten Hilfen wie Tafeln, Tischgemeinschaften, Kleiderkammern, Lernhilfen, Schulbedarfsläden, Spielgruppen, Besuchsdiensten etc.,
  • überbrückende Finanzhilfen zur Existenzsicherung.

Die Beratung ist kostenfrei. Die Beraterinnen  und Berater unterliegen der Schweigepflicht und beraten unabhängig von Alter, Nationalität, politischer und religiöser Überzeugung.

Derzeit bieten die KASA-Beratungsstellen an insgesamt 102 Orten in Bayern Sprechstunden an, und das schnell und unbürokratisch. Im Jahr 2020 haben sich über 12.300 Ratsuchende an die knapp 140 Fachkräfte der KASA gewandt.

War bereits während der Pandemie die KASA immer tätig und erreichbar, so gilt es jetzt, gemeinsam den lang nachwirkenden sozialen Folgen der Pandemie zu begegnen. Es ist noch ein langer Weg!

 

Es ist noch nicht vorbei – soziale Langzeitfolgen der Pandemie

Die Corona-Pandemie hat tiefe Spuren in unserer Gesellschaft hinterlassen. Die Auswirkungen treffen besonders Menschen, die am Rande des Existenzminimums oder in prekären Lebenssituationen leben. War es vor der Corona-Krise schon für viele Menschen schwer, finanziell und mit gewisser sozialer Teilhabe über die Runden zu kommen, ist es seit der Pandemie für viele Menschen noch schwieriger geworden.
Geringfügige Beschäftigungen sind weggefallen, bisherige Einkünfte sind in Gefahr oder haben sich verringert. Die Hilfsangebote wie Tafeln, offene Treffen im Stadtteil, Tischgemeinschaften, Vesperkirchen, Beratungsstellen oder Übernachtungsheime waren geschlossen oder lange Zeit nur eingeschränkt handlungsfähig.

Ämter und Behörden waren über Monate schwer oder nicht erreichbar, Antragsprüfungen verzögerten sich, Corona-Sonderhilfen kamen bei den Menschen teilweise nicht an. Sie verfügen kaum über materielle Reserven oder haben diese in den zurückliegenden Monaten bereits aufgebraucht.

Die psychischen Folgen zeigen sich deutlich in Vereinsamung, Ängsten und Verunsicherung bis hin zu sozialer Isolation. Auch gesundheitliche Folgen treten nach und nach zu Tage wie Fettleibigkeit und Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen oder psychische Erkrankungen bei Erwachsenen. Hinzu kommen in allen Bevölkerungsgruppen immer mehr Menschen, die unter der Krankheit „Long-Covid“ leiden. Dies macht auch vor Menschen in prekären Lebenslagen nicht Halt, verschlimmert die Lebenssituation und diese wirkt oft für die Betroffenen perspektivlos.

Die Herausforderungen liegen nun in der Bewältigung der lang nachwirkenden psycho-sozialen Spätfolgen. Die Beraterinnen und Berater sprechen von „Social Long Covid“. Hier gilt es, ein Hoffnungszeichen zu setzen und ein würdevolles Leben durch soziale Teilhabe zu ermöglichen.

Die Diakonie in Bayern setzt sich daher mit den Beratungsstellen der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit ein für:

  • Förderung sozialer Teilhabe im Einzelfall, aber auch durch Initiierung vernetzter Projekte vor Ort,
  • Soforthilfen zur Überbrückung in Notsituationen im Bereich der Existenzsicherung.

Dies geschieht gemeinsam mit Kirchengemeinden vor Ort, ehrenamtlichen Mitarbeitenden sowie Initiativen und Institutionen im sozialen Nahraum. Gemeinsam gestalten für die Menschen am Rande der Gesellschaft.

Die Diakonie hilft. Helfen Sie mit.
Unterstützen Sie die Arbeit der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit (KASA) mit einer Spende.

Herzlichen Dank!

 

20% der Spenden an die Kirchengemeinden können in der Kirchengemeinde zur Förderung der diakonischen Arbeit vor Ort verbleiben.

45% der Spenden an die Kirchengemeinden verbleiben direkt im Dekanatsbezirk zur Förderung der diakonischen Arbeit vor Ort.

35% der Spenden an die Kirchengemeinden werden vom Diakonischen Werk Bayern für die Projektförderung in ganz Bayern eingesetzt. Hiervon wird auch das Info- und Werbematerial finanziert.

 

Spenden können Sie:

  • bei Ihrem Evang.-Luth. Pfarramt
  • an das Diakonische Werk in Ihrer Nähe
  • an das Diakonische Werk Bayern e.V.,
    Evangelische Bank eG
    IBAN: DE20 5206 0410 0005 2222 22
    BIC: GENODEF1EK1
    Stichwort: Frühjahrssammlung 2022
  • mit einem Anruf bei unserer Spendenhotline 0800 7005080*:   Spenden Sie einmalig 5 €, 10 € oder 15 € oder unterstützen Sie die Diakonie als Dauerspender! (* Der Anruf ist gebührenfrei aus dem deutschen Festnetz)

Herzlichen Dank!



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Ihr Kontakt

Sammlungen / Spenden
Sabine Hellwig
Diakonisches Werk Bayern e.V.
Postfach 120320
90332 Nürnberg Bayern
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Ihr Kontakt zum Sammlungsthema

Stabsstelle Bezirksstellen/Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit (KASA)
Joachim Wenzel
Diakonisches Werk Bayern e.V.
Postfach 120320
90332 Nürnberg Bayern
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