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Accept help - don´t give up

Offenders and homeless people, overindebted people, Prostitutes or victims of violence - in short: The care for people in danger by the Diakonie in Bavaria supports people on the margins of society.

Our employees offer various assistances, always related to the individual situation of the person concerned. So for an instance, the railway mission is open to everybody and can be used as a recreation place, but also as a place that actively supports people with problems. Also our other offers for people in danger and their specific target groups have the aim not only to help people in actual emergency situations, but also to provide long-term assistance to find a way back to a good life and the integration back into society.


Wohnungsnotfallhilfe – Praxisbeispiele der Diakonie in Bayern
Modellprojekte aus dem Aktionsplan „Hilfe bei Obdachlosigkeit“ des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales

Wir beraten und betreuen Menschen, die von Wohnungslosigkeit betroffen oder bedroht sind. Zudem sind wir Träger der Ansbacher Wärmestube.

Das oberste Ziel unserer Arbeit ist die Prävention von Wohnungslosigkeit. So liegen die Beratungsschwerpunkte bei Mietrückständen, Kündigung, Räumungsklage, Zwangsräumung sowie Wohnungssuche. Wir versuchen, allen Betroffenen die Hilfe zukommen zu lassen, die sie benötigen. Neben regulären Büroterminen, Hausbesuchen und den offenen Sprechzeiten leisten wir auch aufsuchende Arbeit. In der Ansbacher Wärmestube werden vergünstigte Verpflegung, die Möglichkeit zum Duschen und Wäschewaschen, professionelle Beratung sowie ein Tagesaufenthalt angeboten. Die Wohnungsnotfallhilfe ist ebenfalls Ansprechpartnerin für Ämter und Behörden, Vermieter*innen und gesetzliche Betreuer*innen, die mit Menschen in Wohnungsnot zu tun haben.

Unsere Aufgabe ist es, langfristig ein Gesamtkonzept für die Wohnungsnotfallhilfe in Ansbach zu installieren.

Diakonisches Werk
Ansbach e. V.
Karolinenstraße 29
91522 Ansbach
Tel.: 0981/96906-0
www.diakonie-ansbach.de

Kontakt: wohnungsnot@diakonie-ansbach.de

 

Im Januar 2020 startete das Kooperationsprojekt „Übergangswohnen Plus“: Es ermöglicht Bürger*innen der Stadt Bamberg, die obdachlos oder von Obdachlosigkeit betroffen sind, Wohnraum zu erhalten. Die vorerst befristeten Wohnungen können nach einer erfolgreich verlaufenen Projektphase von sechs Monaten gegebenenfalls übernommen werden.

Das Gemeinschaftsprojekt verwirklichen die Stadtbau GmbH Bamberg gemeinsam mit der Stadt Bamberg (Sachgebiet „Erwachsenenhilfe“) sowie der Caritas Bamberg (geschäftsführend) und der Diakonie Bamberg-Forchheim, beide vertreten durch die Einrichtung „Menschen in Not“. Zwei Mitarbeiterinnen von der „Präventionsstelle – vorbeugende Wohnungshilfen“ der Stadt Bamberg koordinieren das Projekt.

Das Kooperationsprojekt „Übergangswohnen Plus“ kann Obdach- und Wohnungslosigkeit reduzieren. Um das Projekt dauerhaft in Bamberg verorten zu können, sind andere Wohnungsbau-genossenschaften und -gesellschaften eingeladen, sich ebenso daran zu beteiligen und eine Zusammenarbeit anzustreben.

Diakonisches Werk
Bamberg-Forchheim e. V.
Heinrichsdamm 46
96047 Bamberg
Tel.: 0951/8680-100
www.dwbf.de

Kontakt: menschen-in-not@caritas-bamberg-forchheim.de
erwachsenenhilfe@stadt.bamberg.de

 

Die Fachstelle für Wohnungserhalt und Wohnungslosenhilfe in Coburg unterstützt Menschen, die akut von Wohnungslosigkeit betroffen sind, keinen mietvertraglich gesicherten Wohnraum haben oder kurz davorstehen, ihre Wohnung zu verlieren. Ziel ist es, ihnen durch frühzeitige und niedrigschwellige Hilfen ein Leben in Gemeinschaft, sozialer Sicherheit und Teilhabe zu ermöglichen.

Wir unterstützen bei der Wohnungssuche und beim Wohnungserhalt, vermitteln zwischen Mieter*innen und Vermieter*innen und beraten zu finanziellen Hilfen. Ebenso handeln wir bei akuten Krisen und unmittelbar drohendem Wohnungsverlust. Wir vermitteln in weiterführende Hilfen und knüpfen ein Unterstützungsnetzwerk.

Diakonisches Werk
Coburg e. V.
Alte Straße 5
96482 Ahorn
Tel.: 09561/816-0
www.diakonie-coburg.de

Kontakt: wohnungsnotfallhilfe@diakonie-coburg.de

 

Unser Ziel ist die Beratung und Unterstützung von Menschen, die im Landkreis leben und über keinen privatrechtlich abgesicherten Wohnraum verfügen oder aufgrund von Mietschulden akut von Wohnungsverlust bedroht sind.

Die Unterstützung erfolgt durch Hilfe bei der Antragstellung von Sozialleistungen, bei der Regulierung der finanziellen Situation und bei der Erstellung von Haushaltsplänen. Außerdem sind wir vermittelnd zwischen Mieter*innen und Vermieter*innen tätig. Ein zweiter Schwerpunkt ist die Unterstützung und Beratung von wohnungslosen Menschen in Notunterkünften. Deren Lebenssituation soll stabilisiert und eine dauerhafte Wohnungslosigkeit vermieden werden, um ihnen einen Weg zurück in ein geregeltes Leben zu ermöglichen.

Diakonisches Werk
Neu-Ulm e. V.
Wohnungsnotfallhilfe
Martin-Luther-Platz 1
89407 Dillingen
Tel.: 0174/5844024
www.diakonie-neu-ulm.de

Kontakt: c.david@diakonie-neu-ulm.de

 

Die Hilfen für Menschen in Wohnungsnot der Diakonie Erlangen beraten und begleiten erwachsene, alleinstehende Frauen und Männer, die in den Verfügungswohnungen für Obdachlose der Stadt
Erlangen untergebracht sind. Ziel des Projekts ist es, die Lebens- und Wohnsituation älterer Menschen in städtischen Verfügungswohnungen im Hinblick auf ihre altersbedingten spezifischen Bedürfnisse zu verbessern.

Die sozialpädagogischen Fachkräfte unterstützen die Klient*innen bei gesundheitlichen Problemen, bei der Suche nach neuem Wohnraum und einer Beschäftigung sowie bei ihrer Tagesstruktur und der Freizeitgestaltung. Gemeinsam wird versucht, neue Perspektiven zu entwickeln, um die Lebensqualität der Bewohner*innen von Übergangswohnungen zu erhöhen.

Diakonisches Werk
Erlangen e. V.
Raumerstr. 9
91054 Erlangen
Tel.: 09131/6301-0
www.diakonie-erlangen.de

Kontakt: Hilfen für Menschen in Wohnungsnot; info@diakonie-erlangen.de

 

Unser Leitgedanke ist die Sicherstellung einer menschenwürdigen Unterbringung, wenn möglich im eigenen Wohnraum. Wir suchen dazu obdachlose Menschen zum Teil direkt in den ordnungsrechtlichen Unterbringungen auf, besprechen deren persönliche Situation und versuchen gemeinsam Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Die sozialpädagogischen, organisatorischen, logistischen, rechtlichen und persönlichen Hilfen vor Ort werden durch zwei erfahrene Sozialpädagog*innen geleistet. Der Aufbau von Vertrauen, aber auch Hartnäckigkeit sind dabei nur zwei der wichtigsten Grundlagen ihrer täglichen Arbeit mit den Klient*innen.

Neben der aufsuchenden Herangehensweise ist die enge Zusammenarbeit mit den kommunalen Ämtern und Behörden, die zur Sicherung einer Unterkunft und anschließender Begleitung aus einer Notunterkunft beitragen, ein weiterer Garant für die Niedrigschwelligkeit und den Erfolg des Projekts.

Diakonie Herzogsägmühle gGmbH
Von-Kahl-Str. 4          
86971 Peiting          
Tel.: 08861/219-0
www.herzogsaegmuehle.de

Kontakt: AufSozFFB@herzogsaegmuehle.de

Das Projekt „LEO“ unterstützt junge Menschen im Alter von 18 bis 27Jahren, die sich von Familie und Institutionen abgewandt haben und für die die Straße oft der Lebensmittelpunkt geworden ist.
Das Projekt bietet ihnen Obdach und Zuhause, Schutz und Sicherheit. In diesem geschützten Rahmen können in gemeinsamen Gesprächen andere Anliegen und Problemstellungen nachhaltig angegangen werden. So bekommen die jungen Menschen die Chance, Schritt für Schritt in ein selbstbestimmtes Leben in der Gesellschaft zurückzufinden.

Die Arbeitsweise von „LEO“ ist lösungs- und ressourcenorientiert und enthält Elemente der Netzwerkarbeit, der systemisch orientierten Sozialarbeit sowie flexibler Hilfegestaltung bzw. Krisenhilfe. Dabei sind die Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie die bestehenden individuellen und institutionellen Netzwerke der jungen Menschen Ausgangspunkt der Unterstützung durch „LEO“. Ziel ist es, die Ressourcen der jungen Menschen zu aktivieren, ihre Fähigkeiten zur eigenständigen Lebensgestaltung sowie zur gemeinschaftlichen Lebensbewältigung zu stärken und sie auf einen Weg der sozialen Integration sowie in Arbeit und Ausbildung zu führen.

Diakonie Hochfranken gGmbH
Diakonie am Campus gGmbH
Südring 96
95032 Hof
Tel.: 09281/759-0
www.diakonie-hochfranken.de

Kontakt: Diakonie am Campus –„LEO“; leo@diakonie-am-campus.de

 

Ziel der Fachstelle und der sozialpädagogischen Arbeit der Mitarbeiter*innen ist es, die Lebensqualität und Teilhabefähigkeit wohnungsloser Menschen zu verbessern. Sie werden dabei unterstützt, wieder dauerhaft in regulären Wohnraum zu gelangen.

Die Beratung und Begleitung findet u. a. statt für:

  • Menschen in den Notunterkünften der Stadt Kempten,
  • Menschen, die in unsicheren und prekären Mietverhältnissen leben,
  • Menschen, die bei Bekannten oder Familienangehörigen notdürftig untergekommen sind,
  • Menschen, die ohne Obdach sind.

Außerdem beraten wir Menschen, die z. B. aufgrund einer Kündigung ihres Mietverhältnisses von Wohnungslosigkeit bedroht sind. Ziel der Wohnraumprävention ist es, bestehende Mietverhältnisse
zu sichern und damit die Menschen vor der Wohnungslosigkeit zu bewahren. 

 

Diakonisches Werk/Johannisverein Kempten Allgäu e. V.
Sankt-Mang-Platz 12
87435 Kempten
Tel.: 0831/54059-0
www.diakonie-kempten.de

Kontakt: wohnungsnotfallhilfe@diakonie-kempten.de

Immer wieder geraten Menschen in Situationen, in denen der Verlust der Wohnung droht. Arbeits-losigkeit, Krankheit oder Trennung sind nur drei von vielen möglichen Gründen, die Menschen in diese prekäre Lage bringen können. Dieses Schicksal kann nahezu jede*n treffen. Die derzeitigen dramatischen Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt verschärfen die Lage noch einmal erheblich. Der Verlust der Wohnung kann wiederum prekäre Lebenslagen deutlich verschlimmern.

Die Fachstelle leistet eine wichtige präventive Arbeit. Die Mitarbeitenden beraten und begleiten Bürger*innen, die in Gefahr geraten, ihre Wohnung zu verlieren. Ein wichtiges Erfolgskriterium dabei ist das vernetzte Zusammenwirken der Mitarbeitenden der Fachstelle mit allen Akteur*innen wie z. B. der kommunalen Verwaltung, Wohnungswirtschaft, Privatvermietenden, Amtsgerichten, Gerichtsvollziehenden, Jobcentern und weiteren Fachdiensten, um nachhaltig Wohnraum zu erhalten und Wohnungslosigkeit zu vermeiden.

Diakonie Herzogsägmühle gGmbH
Von-Kahl-Str. 4          
86971 Peiting          
Tel.: 08861/219-0
www.herzogsaegmuehle.de

Kontakt: Fachstelle.Landsberg@herzogsaegmuehle.de

Als Reaktion auf die angespannte Situation des Wohnungsmarktes konnten durch die Projektfinanzierung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales in gemeinschaftlicher Trägerschaft des Diakonischen Werkes Memmingen e. V. und des „SKM – Katholischer Verein für soziale Dienste“ zwei neue Beratungs- und Betreuungsangebote in Memmingen geschaffen werden.

Es handelt sich um die Fachstelle für Wohnraumsicherung und das Beratungs- und Betreuungsangebot in den städtischen Notunterkünften. Das Angebot der Fachstelle für Wohnraumsicherung des Diakonischen Werkes Memmingen e. V. richtet sich an von Wohnraumverlust bedrohte Personen. Auch Vermieter*innen können sich bei Beratungsbedarf an die Fachstelle wenden.

Gründe für eine Kontaktaufnahme können beispielsweise Mietschulden, Kündigung oder sozialwidriges Verhalten sein. Ziel der Fachstelle ist es, den Wohnraum zu erhalten und ggf. weiterführende Hilfen in die Wege zu leiten, um Obdach- und Wohnungslosigkeit zu verhindern.

 

Diakonisches Werk
Memmingen e. V.
Rheineckstraße 45
87700 Memmingen
Tel.: 08331/7580
www.diakonie-memmingen.de

Kontakt: info@diakonie-memmingen.de

 

Das Projekt bietet aufsuchende Sozialarbeit für Menschen an, die in den Obdachlosenunterkünften der Stadt Neumarkt leben oder wohnungslos in Neumarkt sind.

Die Sozialpädagogin berät vor Ort und baut vertrauensvolle Beziehungen zu den Ratsuchenden auf, um individuelle Probleme zu identifizieren und spezifische Hilfen zu vermitteln. Bei Bedarf werden die Bewohner*innen der Obdachlosenunterkünfte zu weiterführenden Unterstützungsangeboten begleitet. Ziel ist es, den Menschen Wege aus ihrer prekären Lebenssituation aufzuzeigen. Sie sollen motiviert werden, durch das Angebot erste Schritte dafür zu unternehmen.

Diakonisches Werk Altdorf-Hersbruck-Neumarkt e. V.
Nikolaus-Selnecker-Platz 2 91217 Hersbruck
Tel.: 09151/8377-0
www.diakonie-ahn.de

Kontakt: suchtberatung@diakonie-ahn.de

 

Wir beraten Wohnungslose und Menschen, die über keinen privatrechtlich abgesicherten Wohnraum verfügen, im Landkreis Neu-Ulm sowie in den Notunterkünften Illertissen, Weißenhorn und Vöhringen.

Die Arbeit ist mit einer aufsuchenden Sozialarbeit in den Notunterkünften niederschwellig angesiedelt. Wir sind Ansprechpartner*innen bei Sorgen und Nöten, helfen bei der Antragstellung von Sozialleistungen, vermitteln ggf. pflegerische Hilfen und begleiten zu Behörden. Zudem bieten wir eine Postadresse für Menschen an, die prekär bei Bekannten oder Verwandten wohnen und keine Meldeadresse haben. Unser Ziel ist es, die Lebenssituation zu stabilisieren, Verelendung zu vermeiden und nach Möglichkeit Wohnraum zu vermitteln.

Diakonisches Werk
Neu-Ulm e. V.
Eckstraße 25
89231 Neu-Ulm
Tel.: 0731/70478-0
www.diakonie-neu-ulm.de

Kontakt: soziale.beratung@oekumenische-wohnungslosenhilfe.de

 

In der Unterkunft „QuarTier“ der Johanniter finden obdachlose Menschen in Nürnberg, zusammen mit ihren geliebten Hunden, einen sicheren Pensionsplatz und können Einzel- oder Paarzimmer beziehen. Der Hund ist nicht nur eine „Begleiterscheinung“, sondern Teil des pädagogischen Konzepts. Die Vierbeiner werden medizinisch mitversorgt und können unter professioneller Begleitung zusammen mit ihren Besitzer*innen trainieren. Zwei- und Vierbeiner werden so zu eingeschworenen Teams, erleben sinnvolle Freizeitgestaltung und erfahren gemeinsame Erfolge.

Diese Form des Empowerments wird durch hausinterne Fachberatung ergänzt, die den Klient*innen in Fragen zur Gesundheit, bei der Arbeits- und Wohnungssuche sowie bei weiteren Frage- oder Problemstellungen zur Seite steht.

Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.
Regionalverband
Mittelfranken
Johanniterstraße 3
90425 Nürnberg
Tel.: 0911/27257-0
www.johanniter.de

Kontakt: quartier.nuernberg@johanniter.de

 

Das Hauptaugenmerk der Fachstelle liegt auf Prävention. Bei Bedarf werden akute Hilfen und nachgehende Betreuung angeboten, auch in aufsuchender Form. Die Fachstelle steht allen Rat- und Hilfesuchenden offen und wird beratend, begleitend und vermittelnd tätig, um Wohnraum zu erhalten und Wohnungslosigkeit abzuwenden.

Menschen in der städtischen Obdachlosenunterkunft wird vor Ort ein sozialpädagogisches Beratungsangebot zur Verfügung gestellt. Dieses zielt darauf ab, die Grundversorgung der Betroffenen zu gewährleisten, um eine Verschlechterung der Lebensumstände zu verhindern und eine Stabilisierung herbeizuführen und/oder einen Auszug in Normalwohnraum bzw. spezialisierte Wohnformen zu ermöglichen. Auch Menschen, die anfangs Hilfe ablehnen, wird wiederkehrend Unterstützung angeboten.

Die Besonderheit und der Garant für eine erfolgreiche Arbeit sind der enge Austausch und die Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern der Stadt und den Leistungsträgern sowie weiteren Fachstellen und -diensten.

Diakonisches Werk
Ansbach e. V.
Wohnungsnotfallhilfe
Am Milchmarkt 5
91541 Rothenburg o. d. T.
Tel.: 09861/8752-25
www.diakonie-ansbach.de

Kontakt: wohnungsnot-rot@diakonie-ansbach.de

Unser Leitgedanke ist die Sicherstellung einer menschenwürdigen Unterbringung, wenn möglich im eigenen Wohnraum. Wir suchen obdachlose Menschen zum Teil auch direkt in den ordnungsrechtlichen Unterbringungen auf, besprechen deren persönliche Situation und versuchen gemeinsam Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Die sozialpädagogischen, organisatorischen, logistischen, rechtlichen und persönlichen Hilfen vor Ort werden durch zwei erfahrene Sozialpädagog*innen geleistet. Der Aufbau von Vertrauen, aber auch Hartnäckigkeit sind dabei nur zwei der wichtigsten Grundlagen ihrer täglichen Arbeit mit Klient*innen.

Neben der aufsuchenden Herangehensweise ist die enge Zusammenarbeit mit den kommunalen Ämtern und Behörden, die zur Sicherung einer Unterkunft und anschließender Begleitung aus einer Notunterkunft beitragen, ein weiterer Garant für die Niedrigschwelligkeit und damit den Erfolg des Projekts.

Diakonie
Herzogsägmühle gGmbH
Von-Kahl-Str. 4          
86971 Peiting          
Tel.: 08861/219-0
www.herzogsaegmuehle.de

Kontakt: AufSozArbWMSOG@herzogsaegmuehle.de

Die Fachstelle für Wohnungsnotfallhilfe ist Anlauf- und Beratungsstelle für Menschen im gesamten Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Sie ist Ansprechpartnerin für Bürger*innen, denen der Verlust der Wohnung droht, und für Menschen in akuter Wohnungslosigkeit, die in Obdachlosen- und Notunterkünften leben. Darüber hinaus berät sie Menschen in unzumutbaren Wohnverhältnissen, bei Fragen zu allgemeinen Mietangelegenheiten (z. B. anhand eigener Infomaterialien wie dem „Mieter ABC“) und agiert als Vermittlerin bei Konflikten zwischen Vermieter*innen und Mieter*innen. Sie ist damit nicht nur Anlauf- und Beratungsstelle für Mieter*innen, sondern informiert auch Vermieter*innen beispielsweise zum Thema „Vermietung an Menschen im Sozialhilfebezug“.

Neben der Einzelfallarbeit initiiert die Fachstelle auch Projekte wie z. B. Sleep In und den digitalen Wohnungsverteiler zur Wohnraumakquise. Vorrangiges Ziel der Fachstellenarbeit ist dabei immer,
den aktuellen Wohnraum möglichst zu erhalten und eine Wohnungslosigkeit erst gar nicht entstehen zu lassen.

Diakonisches Werk
Weißenburg-Gunzen-
hausen e. V.
Schulhausstraße 4
91781 Weißenburg
Tel.: 09141/8600-0
www.diakonie-wug.de

Kontakt: wohnungsnotfallhilfe@diakonie-wug.de

Seit dem Projektstart im Juli 2020 arbeitet das Personal unter durch die Pandemie erschwerten Bedingungen daran, Menschen, die sich aus den medizinischen Hilfesystemen ausgeklinkt haben, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und sie wieder in die medizinische Versorgung zurückzuführen.

Damit soll für diese Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen keine ärztliche Hilfe mehr in Anspruch nehmen, eine Grundversorgung wieder aufgebaut werden. Die Leistungen sollen dabei vor allem ärztliche, zahnärztliche und psychiatrische Hilfen umfassen. Nötig ist dies deswegen, weil viele Wohnungslose und auch andere bedürftige Menschen, z. B. aufgrund psychischer Einfach-, Doppel- oder auch Mehrfacherkrankungen, den Weg in die Arztpraxen alleine nicht mehr finden oder ihnen auch aufgrund ihrer Vorbelastung der Weg dorthin von verschiedenen Seiten erschwert oder unmöglich gemacht wird. Das Aufgabenspektrum reicht von Maßnahmen der Vorsorge bis hin zur Nachsorge mittels aufsuchender Arbeit.

Gemeinnützige Christophorus Gesellschaft mbH –
eine Einrichtung von
Caritas und Diakonie
Neubaustraße 40
97070 Würzburg
Tel.: 0931/32241-51
www.christophorus.de

Kontakt: Wärmestube; info@christophorus.de

Wohnungsnotfallhilfe – Praxisbeispiele der Diakonie in Bayern Als Broschüre zum Download

Gefördert durch:


Drei Fragen an Fachreferentin Heidi Ott zum Thema Wohnungsnotfallhilfe:

Weitere Informationen und Materialien finden Sie auf der Seite des Fachverbandes Evangelische Wohnungsnotfallhilfe und Straffälligenhilfe (FEWS).

Wohnungsnot: Prävention ist der Schlüssel (Studie 2015)

Dramatic lack of affordable housing in Bavaria

 

Given the dramatic situation on the housing market in the cheapest housing segment it is increasingly important to keep existing tenencies and fight homelessness.

 

Specialist units to prevent homelessness are the correct answer to this aim. The association "Protestant Homeless- and Offender aid in Bavaria" (abbr.FEWS) is made up for this reason to prevent homelessness in Bavaria. The association has started an independent scientific study to analyse the effectiveness and efficiency of specialized bodies of the Diakonie Bavaria. The scientific study was commissioned by the Institute for research and evaluation of the Protestant University Nuremberg.

Main tasks of the specialized agencies are providing advice and support of citizens who are threatened by the loss of their home and becoming homeless. The aim is to avoid homelessness, caused by termination of the rental contract or by evictions. Only a cross-linked co-operation of local authorities, housing associations, private landlords, the local court, bailiff, employment center and specialized agency provide the ground-breaking chance to keep  housholds from ending up in emergency shelters. Another focus lies on relocation services to alternative housing. It is of utmost importance, to provide sustainability, to follow up on the achieved aims.

 

 

Effectiveness, efficiency and co-operation within the network

 

The expedient question of the survey focused on the level of effectiveness and efficiency of the work of the specialized agency and their co-operation with other aid offers. These are the key results:

Specialist agencies work very effectively: More than three thirds of clients could be saved from imminent homelessness.


In at least 68% of all cases homelessness could be prevented, either by keeping the existing housing (30%) or by moving into a new apartment (29%), moving to family or friends (6%), or, if necessary, into a social institution (3%). Moving into a shelter or homeless boarding house was only necessary in 3% of the cases, actual homelessness only occurred in 2%. Only considering the cases known at the start of the evaluation (77%, N=240), the proportion of positive outcomes is even at 88%.

 

Specialist units to prevent homelessness work very efficiently.

1 Euro subsidy for specialist units save up to 3,52 € accomodation costs in a homeless shelter or up tp 9,48 € accomodation costs in a homeless boarding house, assuming a residence period of 12 months. The work of the specialist units also pays out for the landlord: In many cases, the costs for a forced eviction could be avoided (court costs, costs for lawyers, advance payments for bailiffs and transport companies mount up to 4.860 €), as well as the loss of rent (roughly, depending on the situation, up to 4000 €). Landlords have the chance to claim the costs and loss of rent from the debtors, but often they have to pay the costs for renovating the flat or storage of the inventory themselves.

 

Specialist units reach many different types of household.

40% of the households have children, 24% of the households consist of people with an immigrant background. The success rate in averting homelessness of households with children is higher by about three quarters in comparison to households without children (65,5%).

 

Local presence matters: Employees of the specialist units visit the households at risk - the counselling is focused on the particularly difficult situation for the clients.

Often people who cannot pay their rent withdraw from the authorities or from any help offers, due to their onerous living situation. To get in touch with those households at risk, employees of the specialist units have to visit them. Only 26% of the initial interviews took place due to those visits. Throughout the consultation process, 44% of the conversations took place outside the premises of the specialized unit.

 

Activated self-help potential: People seeking advice often pay their liabilities themselves.

310 cases were looked at in the study, 187 of them involved rent debts and the resulting risk of losing accomodation. 51% of the clients with debts could reduce these debts, during the period of the study, with the help of the specialist agency, 20% could even completely redeem their debts. These financial resources mostly came from the clients themselves: 42% of the cases were directly involved, in 16% the social network helped to pay back the rent debts. 32% of the people with rent arrears could settle these arrears mostly by certain paragraphs (SGBII or sometimes SGBXII). 3% took out a loan to settle the rent arrears. With 2%, the arrears could be settled by the use of donations.

 

Sustainable stabilization of living space: Future rent payments can be backed up on a large scale.

Of the 187 cases in which financial residues played a role, 52% of the future rent payments could be settled at the time of entering the data. The most important aspects that were named helping to pay the rent were paragraphs SGB II or XII - followed by cases in which the person seeking help financially recovered in the meantime.

 

Specialist units have an extremely helpful moderating role in the case process.

Under experts interviews the respondents said the specialist units to be very helpful: Parties like landlords, social service offices or job centres that issue claims, negative decisions and sanctions are often seen as enemies by the clients. In contrast, the specialist units play a more or less neutral role and can easily build up a realtionship of trust.

 

Figures from eight specialist units of Diakonie.

The in the study involved specialist units for the prevention of homelessness are responsible for city and district of Rosenheim, district Neu-Ulm, city of Penzberg, district Freising,district Ebersberg, district Ostallgäu and district Weilheim-Schongau. Sponsors of the specialist units are Herzogsägmühle, Diakonie Rosenheim, Diakonie Neu-Ulm and Diakonie Freising.

Das muss sich ändern: Sechs-Punkte-Plan

 1. Fachstellen flächendeckend ausbauen und kostendeckend finanzieren!
Wir brauchen in Bayern in allen Landkreisen Fachstellen zur Vermeidung von Obdachlosigkeit. Diese müssen eine kostendeckende Finanzierung erhalten. Bedenke – jeder eingesetzte Euro zahlt sich drei- bis neunmal zurück!

 

2. Fachstellen in eine überregionale Finanzierung einbinden!
Für effektive Arbeit und für eine Entlastung der Gemeinden und Städte muss die Finanzierung der Fachstellen durch Kreistagsbeschlüsse über die Kreisumlagen auf Kreisebene delegiert werden. Die ordnungsrechtliche Zuständigkeit im Falle der Unterbringung darf dabei kein Hinderungsgrund sein.

 

3. Das Richtige tun und freie Träger mit dem Betrieb von Fachstellen beauftragen!
Ein entscheidendes Erfolgsmerkmal ist die aufsuchende Arbeit. Behörden und deren Mitarbeiter können so entlastet werden und für die Verhinderung von Obdachlosigkeit werden die Kräfte der Subsidiarität genutzt.

 

4. Zur Vernetzung verpflichten!
Fachstellen sind gut und effizient durch ihre Vernetzung mit allen an drohender Obdachlosigkeit beteiligten Akteuren. Dies muss unterstützt werden durch geeignete Maßnahmen zur Steigerung des Bekanntheitsgrades bei Behörden und Gerichten, bei Bürgerinnen und Bürgern sowie bei Vermietern.

 

5. Das vorhandene Hilfesystem effektiver nutzen!
Schon durch die sachgerechte Anwendung vorhandener rechtlicher Grundlagen lassen sich Obdachlosigkeit und deren Folgekosten oftmals vermeiden. Ein wirksames Hilfesystem kann so zur Wirksamkeit gebracht werden.

 

6. Das vorhandene oder zu entwickelnde Wohnangebot effizienter nutzen!
Sozialen Wohnungsbau und soziale Wohnraumvermittlung stützen und ausbauen durch enge Kooperationen mit öffentlichen und privaten Vermietern. Einbindung des Fachwissens von Fachstellen und deren einschlägige Verbände.

Fachstelle zur Verhinderung von Obdachlosigkeit Ebersberg
Floßmannstraße 2
85560 Ebersberg
t 08092 23210 - 25
fol-Ebersberg(at)diakonie-rosenheim(dot)de

Fachstelle zur Verhinderung von Obdachlosigkeit für den Landkreis Freising
Johannisstraße 6
85354 Freising
t 08161 144857
fol(at)diakonie-freising(dot)de

Fachstelle zur Vermeidung von Obdachlosigkeit im Landkreis Weilheim-Schongau
Sonnenstraße 22
82380 Peißenberg
t 08803 63 90 99 9
fol.wmsog(at)herzogsaegmuehle(dot)de

Fachstelle zur Vermeidung von Obdachlosigkeit für die Stadt Penzberg
Im Thal 1
82377 Penzberg
t 08856 804 29 99
fachstelle.penzberg(at)herzogsaegmuehle(dot)de

Fachstelle zur Verhinderung von Obdachlosigkeit für den Landkreis Rosenheim
Innstraße 72
83026 Rosenheim
t 08031 3009 - 1039
fol-land(at)diakonie-rosenheim(dot)de

Fachstelle zur Verhinderung von Obdachlosigkeit für die Stad tRosenheim
Austraße 34
83022 Rosenheim
t 08031 400 75 90
fol-stadt(at)diakonie-rosenheim(dot)de

Ökumenische Präventionsstelle für Wohnraumerhaltung für Stadt Neu-Ulm und
im Landkreis Neu-Ulm
Eckstraße 25
89231 Neu-Ulm
t 0731 704 78 21
s.deininger(at)diakonie-neu-ulm(dot)de

Fachstelle zur Vermeidung von Obdachlosigkeit im Landkreis Weilheim-Schongau
Dominikus-Zimmermann-Straße 1
86956 Schongau
t 08861 90 84 70
fachberatung.schongau(at)herzogsaegmuehle(dot)de

Fachstelle zur Vermeidung von Obdachlosigkeit im LandkreisWeilheim-Schongau
Herzog-Christoph-Straße 1
82362 Weilheim
t 0881 92 45 20 261
fol.wmsog(at)herzogsaegmuehle(dot)de

Fachstelle zur Vermeidung von Obdachlosigkeit im Landkreis Ostallgäu
Marktplatz 4
87616 Marktoberdorf
t 08342 89 570 741
fachstelle.ostallgaeu(at)herzogsaegmuehle(dot)de 

Herzogsägmühler Erklärung (2017)

Mit der gemeinsamen "Herzogsägmühler Erklärung" fordern der Evangelische Fachverband Wohnungslosen- und Straffälligenhilfe sowie die Diakonie Bayern einheitliche Standards zur Hilfegewährung nach §§ 67 ff SGB XII. Dies betrifft insbesondere Menschen, die von Wohnungs- oder Obdachlosigket betroffen sind und in Bayern unterschiedliche Hilfen bekommen - je nach Bezirk.

Herzogsägmühler Erklärung (download)

Mehr zum Thema?

Das Dossier 1/2015 der Diakonie Bayern zu Wohnungsnot im Freistaat

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Wirtschaftsberatung/Rahmenverträge, Veranstaltungen
Michael Frank
Diakonisches Werk Bayern e.V.
Postfach 120320
90332 Nürnberg
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