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Symbolbild: Sammlungen der Diakonie Bayern

Ideen für eigenen Aktionen

Informationen und Ideen

 

Folgende Ideen und Aktionen zu den Sammlungswochen der Diakonie haben sich in den letzten Jahren vor Ort bewährt:

Benefiz-Veranstaltungen
Viele Chöre oder Musikgruppen sind zu Benefizkonzerten bereit. Sie schaffen Vergnügen, Aufmerksamkeit und Unterstützung für diakonische Arbeit.

Diakonie-Marathon
In Zirndorf/Nürnberg gab es bereits einen Marathon-Lauf entlang von Gemeinden und diakonischen Einrichtungen.

Markt der Diakonie
Verschiedene diakonische Einrichtungen stellen ihre Arbeit auf einem zentralen Platz vor. Dazu kann es ein Beiprogramm geben - mit Aktionen, Musik und Informationen. Je mehr Einrichtungen mitmachen, desto vielfältiger ist der Markt. Ratsam ist es, einen Tag auszusuchen, an dem der Ort belebt ist (beispielsweise am Samstag oder zu einem Straßenfest), oder Gruppen dazu einzuladen (z.B. Konfirmandengruppen laufen Rallye ab). Vielerorts werden solche Märkte auch nach Gottesdiensten in oder vor der Kirche angeboten.

Gemeindebrief
Im Gemeindebrief und auch in anderen Medien kann ein Kommentar oder eine Besinnung zum Thema veröffentlicht werden. Eine Druckvorlage, Anregungen und auch die Plakatmotive sind unter Material abrufbar.

Gottesdienst
Zum Diakoniesonntag oder auch zu einem anderen Datum empfiehlt sich ein besonderer Gottesdienst, der von Diakonie-Mitarbeitenden mitgestaltet wird. Er könnte auch in einer diakonischen Einrichtung oder für mehrere Gemeinden an einem zentralen Ort stattfinden.

Jahresfeste
In vielen diakonischen Einrichtungen findet ein Jahresfest mit einem tollen Programm statt. Auch sie können im Rahmen der Woche der Diakonie auf die eigene Arbeit hinweisen.

Luftballonaktion
Ein lebendiges und für Fotografen interessantes Bild erhält man mit einer Luftballonaktion. Passanten können aufgefordert werden, eine Frage (z.B. „Welche Farbe hat die Diakonie?“) zu beantworten und die Antwort mit ihrer Adresse am Ballon zu befestigen. Der Luftballon, der am weitesten fliegt, wird prämiert. Luftballons mit Diakonie-Logo gibt es in der Geschäftsstelle.

Give-aways
Einige Kirchenkreise waren sehr kreativ in der Herstellung von Give-aways: Zum Beispiel wurden Kräutersäckchen mit dem Diakonie-Logo, Bonbons oder auch Kugelschreiber mit eigener Adresse produziert. Im Online-Shop unter  www.diakonie-bayern.de finden Sie zahlreiche Produkte (Gummibärchen, Traubenzucker, Tassen, Fahnen etc.).

Pressearbeit
Örtliche Medien sollten über die bevorstehende Woche mit ihren Veranstaltungen rechtzeitig informiert werden. Bei einem Pressegespräch können Veränderungen der örtlichen Diakonie („Immer mehr Menschen suchen Hilfe bei der Diakonie.“) oder auch das Programm zur Woche vorgestellt werden. Häufig sprechen „Bilder auch mehr als tausend Worte“. Laden Sie zu einem Fototermin ein: Die Dekanin/der Dekan oder andere stellen das aktuelle Sammlungsplakat oder die aktuelle Bundesplakatserie "Mitten im Leben" vor, das Kronenkreuz wird gepflanzt oder mit Jugendlichen nachgestellt. In einigen Kirchenkreisen wurde in einer Zeitungsserie diakonische Arbeit vorgestellt.

Telefonaktion
Mit den lokalen Medien ist auch eine Telefonaktion zu einem bestimmten Thema denkbar. Zu einem vorher veröffentlichten Zeitpunkt sitzen Diakonie-Fachleute am „Leser-Telefon“ und beantworten Fragen zum Beispiel zu Sucht, Pflege oder Kuren. Die Aktion wird vorher angekündigt und im Anschluss wird über den Verlauf berichtet.

Diakoniesammlung
Aktive gehen mit Spendendosen oder Sammellisten direkt zu den Menschen. Diese Haus- und Straßensammlungen sind eine hervorragende Gelegenheit zur Kontaktarbeit. Im Gespräch mit Menschen in deren Wohnungen oder auf der Straße kann über die Diakonie allgemein und die speziellen Angebote vor Ort informiert werden – und nebenbei können die Angesprochenen auch noch etwas Gutes tun:
Diakonische Projekte und Menschen in Not in Bayern mit einer Spende unterstützen.
Sammelausweise, Sammellisten sowie Informationsmaterialien zum jeweiligen Sammlungsthema können im Diakonischen Werk Bayern bestellt werden. Bezugsquellen für Spendendosen und Zubehör (Plomben, Draht etc.) erhalten Sie ebenfalls dort.

Tag der offenen Tür
Diakonische Einrichtungen, die Kirchenkreissozialarbeit und auch die KiTas informieren an einem Tag über ihre Arbeit.

 

Jubiläum
Jubiläen können in der Woche der Diakonie begangen werden. Dazu kann ein Empfang mit Prominenz stattfinden.

Veranstaltungen
Eine Diskussionsveranstaltung zu aktuellen sozialpolitischen Themen (wie „Leben mit Behinderung“, „Leben mit Hartz-IV“ oder „Leben im Alter“) mit politischen Vertretern und Diakonie-Fachleuten erzeugt Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Viele Gemeinden bieten Infoveranstaltungen z.B. über die Patientenverfügung oder Wohnformen im Alter an. Möglich sind auch Filmvorführungen mit anschließender Diskussion (z.B. die ZDF Dokumentation „2030. Aufstand der Alten“).

Gemeindenachmittage
Nutzen Sie die Woche der Diakonie, um in der Gemeinde und anderswo diakonische Themen aufzugreifen, Biographien bekannter Menschen vorzustellen oder diakonische Einrichtungen zu besuchen oder einzuladen.

Programm
Um die gesamte Vielfalt der Veranstaltungen zur Woche der Diakonie in einer Gemeinde, einer Region oder im Kirchenkreis vorzustellen, kann ein Gesamtprogramm erstellt werden. Im Landesverband sind Blanko-Flyer erhältlich, die auf der einen Seite das Logo zeigen, auf die andere Seite können Programmhinweise kopiert werden.

Konfirmanden-Rallye
Konfirmanden besuchen verschiedene diakonische Einrichtungen und haben dort Aufgaben zu erfüllen, mit denen sie die Diakonie besser kennenlernen.

Würdigung der Mitarbeitenden
Eine schöne Idee ist auch ein Gottesdienst für die Mitarbeitenden, verbunden mit einer Kronenkreuzauszeichnung für Jubilare. Es wird ein beeindruckendes Erlebnis sein: Alle Mitarbeitenden der Diakonie im Kirchenkreis oder einer Einrichtung zu einem Empfang einzuladen, um ihre Arbeit zu würdigen.

Musikveranstaltungen
Warum nicht im Rahmen der Woche der Diakonie die Feuerwehrkapelle in das Pflegeheim oder den Kinderchor in das Krankenhaus einladen?

 

  • Tauschen Sie sich vor und nach der Aktion aus.
  • Geben Sie dabei Ihre Erfahrungen auch an Ihren Pfarrer/Ihre Pfarrerin weiter, oder wenden Sie sich direkt an die Diakonie Bayern.
  • Besuchen Sie gemeinsam eine diakonische Einrichtung oder laden Sie eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter der Diakonie zu sich ein.
  • Manchmal ist es hilfreich, Opfertüten und Info-Material schon vor dem Sammeln (etwa im Gemeindebrief) zu verteilen und später abzuholen. Die Besuchten sind dann weniger „überrascht“ und können sich schon auf Ihr Kommen vorbereiten.
  • Stellen Sie im Gemeindebrief Sammlerinnen und Sammler vor.
  • Nehmen Sie den Spenderinnen und Spendern Informationsmaterial mit. Sie erhalten es im Diakonisches Werk Bayern.
  • Sollte es Fragen geben - weisen Sie sich mit dem Sammlerausweis aus, den Sie von Ihrem  Pfarramt oder Dekanat erhalten haben.
  • Je überschaubarer Ihr Gebiet, desto motivierter können Sie auftreten.
  • Treten Sie fröhlich, herzlich und überzeugt auf – Sie sind Jemand, der Anderen hilft.
  • Nehmen Sie ein „Nein“ nicht persönlich! Es gibt viele Gründe, nicht zu spenden – Sie sind bestimmt nicht der Grund!
  • Informieren Sie sich über die Lebensgewohnheiten der Menschen, die Sie besuchen. Wo vornehmlich Berufstätige wohnen, werden Sie vormittags vergeblich anklopfen.
  • Informieren Sie die örtliche Presse über die Haus- oder Straßensammlung und verteilen Sie Plakate (z.B. in Geschäften).