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Diakonie International

Nahezu überall auf der Welt, wo Menschen unter Armut und Unterdrückung, unter den Folgen von Katastrophen oder Krieg und Vertreibung leiden, ist die Diakonie präsent, und das mit drei verschiedenen Organisationen:

 

  • "Brot für die Welt" ist eine Aktion der kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit und wird getragen von allen evangelischen Landes- und Freikirchen Deutschlands. Sie steht unter dem Dach des Diakonischen Werkes der EKD. In jährlich mehr als 1000 Projekten und Programmen wird gemeinsam mit Partnern in Übersee Hilfe zur Selbsthilfe geleistet. Die Projekt-Mittel, die den Entwicklungspartnern vor Ort zur Verfügung stehen, kommen aus Spenden. Die einheimischen Partner von "Brot für die Welt" sind für die Planung und Durchführung der Projekte sowie für den korrekten Einsatz der Gelder verantwortlich.
  • Die Diakonie Katastrophenhilfe ist zur Stelle, wenn die Not am größten ist: bei Erdbeben, Überschwemmungen, Dürren oder Epidemien. Sie hilft Menschen, die Opfer von Naturkatastrophen wurden, aber auch von Krieg und Vertreibung. Sie hilft unabhängig von Hautfarbe, Alter, Geschlecht, Religion und Nationalität.
  • Die Erweiterung der Europäischen Union hat das Leben in Osteuropa grundlegend verändert. Mit dem Zusammenbruch der politischen Strukturen brachen auch wirtschaftliche Systeme und soziale Sicherungen zusammen.  Aktuelle Herausforderungen verlangen nach neuen, Europa weiten Lösungen. Zum ersten Mal nach der Wende erleben wir eine dramatische Armutsentwicklung. Menschen im Alter, Menschen mit Behinderung und kinderreiche Familien hoffen auf die Kirche und ihre Diakonie. Europaweite Standards in der Sozialpolitik, wie z.B. im Gesundheitswesen, im Umgang mit Minderheiten oder in der Armtusbekämpfung verlangen eine Neuorientierung in der sozialen Arbeit der Kirchen. Hier ist eine Partnerschaftsarbeit zwischen diakonischen Trägern auf Augenhöhe gefordert.

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