Beratungsstellen für Arbeitslose vor Ort
Die Arbeitslosigkeit ist verbunden mit einer Vielzahl von Problemen. Die Beratungsarbeit ist darauf konzentriert Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Fester Bestandteil des Beratungsangebotes ist die Unterstützung bei der Arbeitssuche.
Diese beinhaltet Hilfen beim Durchforsten von Stellenanzeigen in Zeitungen und Internet, Abklärung von notwendigen Maßnahmen zur Hinführung auf einen Arbeitsplatz (Qualifizierung, Praktika), Optimierung von Bewerbungsunterlagen sowie Hilfe bei der Bewältigung von Vermittlungshemmnissen, wie gesundheitliche Probleme oder familiäre Krisensituationen.
Die Beratungsstellen unterstützen schwerpunktmäßig Menschen, die bereits arbeitslos geworden sind oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind.
Signifikant ist die zunehmend dringliche Nachfrage für Beratung und Unterstützung von Personen in prekärer wirtschaftlicher Notlage, die zusätzlich wegen geringer Qualifikation, Krankheit oder Alter vom Arbeitsmarkt benachteiligt oder ausgegrenzt werden.
Der im SGB II vorgesehene Regelsatz, verbunden mit dem Wegfall von einmaligen Hilfen, stellte sich als unzureichend heraus um den tatsächlichen Bedarf, insbesondere von Familien und Kindern, abzudecken.
Immer mehr Betroffene wenden sich an die Beratungsstellen und bitten um materielle Unterstützung.
Drängendes Problem dabei sind die Kosten der Unterkunft, insbesondere Energiekosten die von den SGB II-Trägern nicht abgedeckt werden, sowie bezahlbarer Wohnraum für SGB II-Bezieher und Niedriglohnverdiener.


