Statistische Zahlen aus der bayerischen Diakonie
48.350 Vollzeitstellen im Raum der bayerischen Diakonie
74.800 Mitarbeitende der bayerischen Diakonie
1.344 Mitglieder im Diakonischen Werk Bayern als Dachverband (örtliche Diakonische Werke, Diakonievereine, Kirchengemeinden für Kindergärten usw.)
Mitglieder sind häufig Träger mehrerer Einrichtungen und Dienste.
35 Bezirksstellen als Vertretung des Diakonischen Werkes Bayern in den Dekanatsbezirken und Landkreisen/Städten
Offene Altenhilfe
ca. 65 Seniorentagesstätten in kirchlich-diakonischer Trägerschaft
ca. 1.000 Seniorenclubs und Seniorenkreise in überwiegend kirchlicher Trägerschaft
Altenpflege (teilstationär, stationär)
200 Einrichtungen mit 16.764 Pflegeplätzen, in denen nach § SGB XI gepflegt wird
15 Einrichtungen mit Kurzzeitpflegeplätzen, weitere als „eingestreute Plätze“ in stationären Einrichtungen
32 Einrichtungen mit Tagespflege
79 Einrichtungen des Betreuten Wohnens
Ambulante Pflegerische Dienste
247 Diakonie-/Sozialstationen mit insgesamt ca. 6.700 Mitarbeitenden (ca. 2.700 Pflegefachkräfte, ca. 1.750 Mitarbeitende in Pflegehilfe, Hauswirtschaft, Sozialbetreuung, Verwaltung; ca. 2000 Stundenkräfte, Aushilfen, Ehrenamtliche, Berufspraktikant/innen.)
34 Familienpflegedienste
31 Dorfhelferinnendienste mit 29 Dorfhelferinnen
Anti-Gewalt-Arbeit
2 Frauenhäuser mit insgesamt 17 Plätzen für Frauen und 26 Plätzen für Kinder
2 Notwohnung/Zufluchtstätte mit 4 Plätzen für Frauen und 7 Plätzen für Kinder
1 Notruf
2 Fachberatungsstellen der Hilfen für Sexarbeiter/innen (Mitternachtsmission)
3 ökumenische Beratungsstellen gegen Menschenhandel
Arbeitslosigkeit
19 spezialisierte Beratungsstellen für Arbeitslose mit ca. 35 Beraterinnen und Beratern mit jährlich ca. 22.000 Beratungsgesprächen
33 Soziale Beschäftigungsinitiativen (Träger) an 52 Standorten in Bayern mit ca. 800 hauptamtlichen und 150 ehrenamtlichen Mitarbeitenden und ca. 2.100 Maßnahmeteilnehmer/innen, davon ca. 400 sozialversicherungspflichtig beschäftigt
Bahnhofsmission
12 Bahnhofsmissionen (z. T. in ökumenischer Zusammenarbeit)
Beratungsstellen
68 Dienststellen der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit mit 134 Fachkräften, insgesamt 16.282 beratene Klient/innen und ca. 37.440 Beratungsgespräche, sowie 4.936 Ehrenamtliche mit 73.397 Arbeitsstunden in verschiedenen Projekten zur Armutsbekämpfung (ca. 1.721 Maßnahmen wie Diakonieläden, Ämterlotsen, Selbsthilfeinitiativen etc.), davon 34 Prozent in Kooperation mit Kirchengemeinden
18 Suchtberatungs- und Behandlungsstellen
3 AIDS-Beratungsstellen mit 1 Außenstelle
28 Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen mit 14 Außenstellen
10 Schwangerenberatungsstellen mit 4 Außenstellen und 4 Beratungsstellen von „Frauen beraten e.V.“
12 Telefonseelsorgestellen, davon 4 in evangelischer und 8 in ökumenischer Trägerschaft
27 Schuldnerberatungsstellen, davon 24 anerkannte Insolvenzberatungsstellen
Betreuungsvereine
22 Betreuungsvereine
Brot für die Welt
51 Beauftragte in den Dekanatsbezirken
1.540 Kirchengemeinden führen „Brot für die Welt“-Sammlungen durch
Bundesfreiwilligendienst (BFD)
128 Einsatzstellen mit 452 BFD-Plätzen
Ehrenamt
ca. 21.000 ehrenamtlich Mitarbeitende der bayrischen Diakonie
Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)
154 Einsatzstellen mit 272 FSJ-Plätzen
Hilfen für Menschen mit Behinderung
12 Frühförderstellen für Kinder mit Behinderung mit rund 150 Mitarbeitenden und ca. 2.000 Plätzen
27 ambulante Dienste zur Sicherung der Teilhabe von Menschen mit Behinderung
120 Internate, Heime, Wohngruppen für geistig-, körperlich-, sinnesbehinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit ca. 8.000 Plätzen und rund 4.000 Mitarbeitenden
15 Tagesstätten an Förderschulen für geistig-, körperlich- und mehrfach behinderte Kinder und Jugendliche mit ca. 1.000 Plätzen
2 Berufsbildungswerke zur beruflichen Ausbildung von Jugendlichen mit Behinderung
24 Werkstätten für Menschen mit Behinderung mit ca. 4.000 Plätzen und rund 1.000 Mitarbeitenden
16 Förderstätten für schwerstbehinderte Menschen mit ca. 900 Plätzen
Hospizdienste
4 stationäre Hospizdienste
15 ambulante Hospizdienste
Katastrophenhilfe
653.955 Euro wurden im Jahr 2011in Bayern für die Diakonie Katastrophenhilfe weltweit gespendet (Stand: Oktober 2011). Den größten Anteil konnte die Dürrekatastrophe in Ostafrika mit 320.000 Euro verbuchen. Danach folgten Fukushima und das Erdbeben in China.
Im Jahr 2010 gingen insgesamt 719.360 Euro ein. Bayern lag im Bundesvergleich an erster Stelle, gefolgt von Baden-Württemberg (527.635 Euro) und Kurhessen-Waldeck (515.000 Euro).
Kinder- und Jugendhilfe (stationär, teilstationär und ambulant)
Unter dem Dach der bayerischen Diakonie befinden sich ca. 50 Träger der Kinder- und Jugendhilfe mit rund 1.800 Mitarbeitenden (Voll- und Teilzeitkräfte). Die Träger bieten mit ihren Einrichtungen und Diensten ein breit gefächertes Angebot von Hilfen zur Erziehung (nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetzbuch SGB VIII) mit ca. 800 eigenen Plätzen in Schulen oder zur beruflichen Qualifizierung, Ausbildung und Förderung.
Dazu gehören:
ca. 60 stationäre Einrichtungen (Heime, Familienwohnformen, Internate) mit ca. 1.900 sozial- bzw. heilpädagogischen und -therapeutischen Plätzen
ca. 35 teilstationäre Einrichtungen (insbesondere heilpädagogische Tagestätten) mit rund 900 Plätzen
Dazu kommen:
• vielfältige flexible und ambulante Hilfen wie intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung;
• sozialpädagogische Familienhilfe, Erziehungsbeistandschaften, soziale Trainingsmaßnahmen;
• die Begleitung junger Menschen oder von Familien mit Kindern in betreuten Wohnformen und die fachliche Betreuung von Pflegefamilien.
Kindertagesstätten
1.153 Einrichtungen in kirchlicher und diakonischer Trägerschaft mit 73.333 Plätzen für Kinder
Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen
7 Allgemeinkrankenhäuser in evangelischer Trägerschaft mit ca. 1.100 Plätzen
1 Kinderklinik mit 155 Plätzen
7 Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen mit 440 Plätzen
Kur- und Erholungshilfe
2 Mütter- bzw. Mutter-Kind-Kureinrichtungen
4 Familienferienstätten
12 Sonstige Erholungseinrichtungen
41 Beratungsstellen der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit beraten auch zu Familienerholung, Kindererholung, Seniorenerholung, Mütterkuren und Mutter/Vater-Kind-Kuren. Einige Beratungsstellen führen auch Maßnahmen in den unterschiedlichen Bereichen durch:
• Maßnahmen zur Kinder- und Jugenderholung (10 Stellen)
• Maßnahmen zur Familienbildung (14 Stellen)
• Maßnahmen zur Seniorenerholung (18 Stellen)
• Maßnahmen zur Familienerholung (4 Stellen)
• Maßnahmen zur Erholung Betreuender von Pflegebedürftigen (2 Stellen)
Migration
19 Migrationsberatungsstellen mit 34 Mitarbeitenden
7 Jugendmigrationsdienste (JMD) mit 12 Mitarbeitenden
4 Integrationsprojekte
15 Flüchtlingsberatungsstellen mit 27 Mitarbeitenden
1 Psychosoziales Zentrum für Flüchtlinge (PSZ) mit 4 Mitarbeitenden
1 Beratungsstelle für Aus- und Rückwanderer, binationale Paare und Familien
1 Fachkraft in zentralen Rückkehr-Beratungszentren für Flüchtlinge (Kooperationsprojekte der bayerischen Wohlfahrtsverbände)
2 Erstaufnahmeeinrichtungen für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge mit 17 Mitarbeitenden
Partnerschaftshilfe
14 Diakonische Träger und Fachschulen pflegen diakonische Partnerschaften zu den Kirchen Osteuropas, insbesondere in Ungarn, Ukraine, Rumänien und Tschechien.
Schulen
42 Förderschulen mit 5.939 Schülerinnen und Schülern
30 Allgemeinbildende Schulen mit 10.416 Schülerinnen und Schülern
73 Berufliche Schulen mit 5.855 Schülerinnen und Schülern
11 Internate und Schülerheime mit 821Kindern und Jugendlichen
Sozialpsychiatrie
38 Sozialpsychiatrische Dienste mit 11 Außenstellen und 21 Orten für Außensprechstunden, die rund 12.500 Klientinnen und Klienten begleiten und betreuen
37 Tagesstätten für Menschen mit einer seelischen Behinderung mit 588 Plätzen
1.249 Plätze im Betreuten Wohnen für Menschen mit einer psychischen Erkrankung bzw. Behinderung
5 Übergangseinrichtungen zur Rehabilitation psychisch kranker Menschen mit 144 Plätzen
1 Rehabilitationseinrichtung für psychisch Kranke (ERPEKA) mit 100 Plätzen
11 Wohnheime und 15 Außenstellen/Außenwohngruppen für Menschen mit einer psychischen Behinderung mit 534 Plätzen
7 Integrationsfachdienste (IFD) (in Kooperation)
10 Stellen mit Schwerpunkt der Begleitung Schwerbehinderter im Arbeitsleben
7 Gerontopsychiatrische Dienste
Straffälligenhilfe
8 stationäre Einrichtungen der Straffälligenhilfe mit ca. 150 Plätzen
7 Fachberatungsstellen der Straffälligenhilfe
6 Fachstellen zur Vermittlung gemeinnütziger Arbeit („Schwitzen statt Sitzen“)
3 Fachstellen für Täter-Opfer-Ausgleich
2 Dienste für ambulant betreutes Wohnen
3 soziale Trainingsmaßnahmen für jugendliche und erwachsene Straffällige
1 Familienseminar für Inhaftierte und deren Angehörige
2 psychotherapeutische Fachambulanzen für Sexualstraftäter
Mehrere Projekte im Rahmen der ehrenamtlichen Straffälligenhilfe
Wohnungslosenhilfe
11 stationäre Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe mit ca. 700 Plätzen
10 Kurzzeit-Übernachtungsmöglichkeiten für wohnungslose Menschen mit
ca. 140 Plätzen
12 Tagesaufenthalte / Wärmestuben
12 Fachberatungsstellen der Wohnungslosenhilfe
8 stationäre Angebote für Frauen in besonderen Lebenslagen mit ca. 100 Plätzen
7 Dienste für ambulant betreutes Wohnen
3 Fachberatungsstellen für Frauen in besonderen Lebenslagen
5 Fachstellen zur Verhinderung von Obdachlosigkeit
5 Präventionsstellen zum Erhalt von Mietverhältnissen
7 Einrichtungen für Aufsuchende Straßensozialarbeit (Streetwork)
Zivildienst
659 anerkannte Dienststellen mit 2.114 Zivildienstplätzen
Stand: 01.10.2011


