Frühjahrssammlung vom 19. bis 25. März 2012
Neuer Mut für neue Arbeit

Der schwierige Kampf gegen Langzeitarbeitslosigkeit
Die Diakonie in Bayern setzt sich seit über 30 Jahren für Menschen ein, die von Arbeitslosigkeit, Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen sind. Unser Ziel ist es, möglichst ALLEN Menschen in unserer Gesellschaft die Chance zu geben, ihre Existenz aus eigener (Arbeits)Kraft zu sichern und ihre Fähigkeiten zu entfalten. Trotz aller guten Meldungen über steigende Beschäftigungszahlen und sinkende Arbeitslosenquoten der Bundesagentur für Arbeit haben wir in Bayern etwa 180.000 Menschen, die mehr als 1 Jahr ohne Arbeit sind und deshalb als schwervermittelbar gelten. Je länger ein Mensch ohne Job ist, desto schwieriger wird es für ihn, eine neue Arbeit zu finden.
In Bayern gibt es 18 Beratungsstellen. Sie unterstützen Menschen ohne Arbeit oder von Arbeitslosigkeit Bedrohte bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz, der Absicherung ihrer wirtschaftlichen Situation und der gesellschaftlichen Teilhabe. Über 10.000 Menschen haben 2010 die Beratungsstellen aufgesucht.
In rund 33 sozialen Beschäftigungsbetrieben des Diakonischen Werkes Bayern und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern werden gezielt Menschen, die aus verschiedenen Gründen von der Erwerbsarbeit ausgegrenzt sind, Wege zur Teilhabe an Arbeit aufgezeigt.
Von Arbeitslosigkeit betroffene Menschen sind in ihren Ressourcen und Qualifikationen verschieden. Manche brauchen nur Arbeit, andere eine umfassende Hilfestellung. Hier setzt die Diakonie an. Unter fachlicher Anleitung und sozialpädagogischer Betreuung wird Arbeitslosen mit geringen Vermittlungschancen berufliche Qualifikation, berufsbezogene und soziale Kompetenz vermittelt. Ziel der Beschäftigungsbetriebe ist die Wiedereingliederung dieser Personen in den Arbeitsmarkt und die Schaffung von dauerhaften, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen in Nischenbereichen ohne Konkurrenz zur freien Wirtschaft.
Jährlich werden etwa 1.600 Menschen betreut. In 2009 konnte für 609 Personen eine „Brücke" in den allgemeinen Arbeitsmarkt aufgezeigt werden. Sie fanden einen Arbeitsplatz. Und knapp 100 junge Menschen sind in einen Ausbildungsplatz vermittelt worden.
Seit den Kürzungen für die Wiedereingliederung der Arbeitslosen durch die Bundesregierung gibt es kaum noch individuell zugeschnittene Hilfestellungen für Langzeitarbeitslose. Die Jobcenter, die bis jetzt unsere Angebote unterstützt haben, können die erforderlichen Mittel nicht mehr bereitstellen. Es wird uns darum nicht mehr lange gelingen, diese Beschäftigungsangebote aus eigener Kraft aufrecht zu erhalten.
Aber Langzeitarbeitslose haben nur eine Chance, wenn sie intensiv betreut werden.
Die Diakonie hilft. Helfen Sie mit.
Wir bitten Sie daher um Ihre Unterstützung, damit die Kürzungen in der Arbeitsförderung nicht zu Lasten der Menschen gehen, die dringend auf Hilfe angewiesen sind.
20% der Spenden verbleiben direkt in der Kirchengemeinde für diakonische Arbeit und Projekte.
45% der Spenden verbleiben im Dekanatsbezirk zur Förderung der diakonischen Arbeit vor Ort.
35% der Spenden gehen ans Diakonische Werk Bayern für diakonische Projekte. Hiervon wird auch das Informationsmaterial für die Kirchengemeinden und das notwendige Material zur Durchführung der Sammlung finanziert (max. 10 % des Gesamtspendenaufkommens).
Wir freuen uns, wenn Sie die Arbeit der Diakonie unterstützen möchten.
Sie haben folgende Möglichkeiten:
Überweisung auf unser Spendenkonto:
EVANGELISCHE KREDITGENOSSENSCHAFT eG
Bankleitzahl 520 604 10
Konto: 5 222 222
Stichwort: Frühjahrssammlung 2012
Spenden Sie 5 € oder 10 € mit einem Telefonanruf bei unserer
Spendenhotline 0900 11 21 21 0
(gebührenfrei für den/die Anrufer/in aus dem deutschen Festnetz)
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Herzlichen Dank!



