Vom Wert der sozialen Arbeit

Die Wertschätzung sozialer Arbeit in der Gesellschaft ist gemeinsames Anliegen sonst recht verschiedener Akteure in unserem Land. Menschenbild, Grundwerte und Kultur in der Wohlfahrtspflege, der Diakonie und bei ver.di sind sicher nicht deckungsgleich. Gemeinsam jedoch ist die Einsicht, dass die soziale Arbeit tragende, stabilisierende Säule ist, die einem
weiteren Auseinanderdriften der Gesellschaft etwas entgegenzusetzen vermag. Gut, dass unterschiedliche Partner einmal zurückstellen können, was sie trennt, um gemeinsam dafür einzutreten, dass das soziale Miteinander in der Gesellschaft eine zentrale Frage sein muss. Und dass soziale Arbeit – will man, dass sie gut getan wird – nicht nur billig zu haben sein kann.
In einer Gesellschaft, in der die soziale Arbeit nicht (gut) getan wird, in der sie nicht wertgeschätzt wird, die sich nicht an den Schwachen der Gesellschaft orientiert – in einer solchen Gesellschaft wollen wir nicht leben, lässt sich die Botschaft der Tagung der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (LAGFW) zum Wert der sozialen Arbeit vom 29. Januar 2010 in München zusammenfassen.
Der Präsident der bayerischen Diakonie Dr. Ludwig Markert hatte auf dem Symposium der LAGFW den Vortrag „Freie Wohlfahrtspflege: Wirtschaftsfaktor und Gesellschaftsfaktor“ gehalten. Seine Rede und das auf der Tagung verabschiedete Positionspapier aller beteiligten Partner möchten wir in dieser Broschüre vorstellen, um damit die Frage nach dem „Wert der sozialen Arbeit“ erneut zu stellen und eine breite Diskussion in Bayern anzustoßen.
(aus dem Vorwort)
Sie können diese Broschüre beim Diakonischen Werk Bayern in der Fachgruppe Kommunikation per
Email oder telefonisch unter 0911 – 93 54 208 kostenlos bestellen.


