Vater unser

Das Vater unser – diakonisch, sozial, politisch
Das Vaterunser nimmt eine Sonderstellung ein: Nach dem Neuen Testament ist es das einzige Gebet, das Jesus selbst seine Jünger zu beten gelehrt hat (Mt 6, 6-15; Lk 10, 38-42). Und kein anderes Gebet der Christenheit findet bei allen Konfessionen gleichermaßen im Gottesdienst, wie auch im persönlichen Gebet Verwendung: Als Stoßgebet in verschiedensten Lebenslagen. Als Morgengebet oder zum Abschluss des Tages. Bei Taufen, Trauungen, Beerdigungen. Im sonntäglichen Gottesdienst genauso wie beim Internet-Gottesdienst oder in der Jugendkirche.
Kaum einer fragt jedoch: Welche Aussagen trägt das Vaterunser in sich im Blick auf die sozialen Herausforderungen unserer Tage? Eine Antwort darauf versucht die Auslegung „Das Vater unser – eine diakonische Betrachtung“.
(Dr. Ludwig Markert, Präsident des Diakonischen Werks Bayern)
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