Pressemeldungen
Nürnberg, 31. Januar 2012 Der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Heinrich Bedford-Strohm und der Präsident der Diakonie Bayern, Michael Bammessel bitten die bayerischen Konfirmanden darum, ein Projekt der weltweiten Arbeit von Kirche und Diakonie zu unterstützen. Rechtzeitig vor den Konfirmationen im Frühjahr verschicken die vier Partner der Aktion, „Brot für die Welt“, Mission EineWelt, das „Gustav-Adolf-Werk“ sowie die Stiftung „Wings of Hope Deutschland“, entsprechende Informationsmaterialien an die bayerischen Kirchengemeinden.[mehr]
Nürnberg, 20. Januar 2012 "In uns allen ist ... Tatendrang": Unter diesem Motto startet der Diakonie-Wettbewerb 2012 zur Förderung des Freiwilligen-Engagements. „Ehrenamtliche leisten viel Arbeit im Hintergrund. Sie haben es wirklich verdient, auch einmal in den Vordergrund zu rücken, und öffentliche Aufmerksamkeit und Wertschätzung zu erhalten“, so Diakoniepräsident Michael Bammessel zur Zielsetzung des Wettbewerbs. Über 1.300 Mitglieder des Diakonischen Werks Bayern sind aufgerufen, sich um einen der drei Preise im Gesamtwert von 4.500 Euro zu bewerben.[mehr]
Nürnberg, 15. Januar 2012 Gegen eine Verschärfung der Zugangsvoraussetzungen für eine Ausbildung in der Pflege hat sich jetzt die Diakonie in Bayern ausgesprochen. Im Rahmen eines Festaktes zum hundertjährigen Jubiläum des Diakonievereins St. Jobst in Nürnberg erteilte der bayerische Diakoniepräsident Michael Bammessel entsprechenden EU-Plänen eine Absage. „Im Gegensatz zur EU-Kommission ist die Diakonie der Auffassung¬¬, dass der Zugang zu qualifizierten Pflegeberufen weiterhin auch mit einem Real- oder Mittel- bzw. Hauptschulabschluss möglich sein sollte. Eine zwölfjährige Schulausbildung zur Voraussetzung zu machen ist kein Garant für Qualität – dafür aber ein Garant für die Verschärfung einer ohnehin kritischen Ausbildungssituation.“ In der Pflege würden in den kommenden Jahren zehntausende von Mitarbeitenden benötigt werden. Ihnen dürfe der Zugang zu einer Pflegeausbildung nicht durch zu hohe Anforderungen erschwert werden. „Die Qualität der Pflege hängt nicht primär vom Schulabschluss ab.“ Neben den persönlichen Fähigkeiten der Betreffenden komme es insbesondere auf die Qualität der Ausbildung selbst sowie der Rahmenbedingungen an. [mehr]
Nürnberg, 19.12.2011 „Gerade in den Tagen vor Weihnachten wirkt die Situation der Flüchtlinge in Zirndorf besonders beschämend.“ Deutliche Worte fanden der Präsident der Diakonie Bayern, Michael Bammessel, und die Regionalbischöfin des Kirchenkreises Nürnberg, Elisabeth Hann von Weyhern, nach einem gemeinsamen Besuch im zentralen Erstaufnahmelager für Flüchtlinge in Zirndorf. „Wir bitten alle Beteiligten, ihre Verantwortung wahrzunehmen, um die Situation für die Betroffenen zu verbessern.“[mehr]
Nürnberg/Bamberg, 15.12.2011 Heute beendet der letzte Zivi der Diakonie in Bayern seinen Dienst. Damit endet ein Stück bundesdeutscher Nachkriegsgeschichte. Stefan Fleischer, Zivildienstleistender in der Altenhilfe des Diakonischen Werkes Bamberg-Forchheim, ist der letzte Zivi unter dem Kronenkreuz in Bayern.[mehr]
Nürnberg, 09.12.2011 Ab dem 1. Januar 2012 sind auch Sozialleistungen auf Girokonten uneingeschränkt pfändbar. Für die Betroffenen bedeutet dies: Wer bis zum 31. Dezember sein Konto nicht in ein sogenanntes P-Konto umgewandelt hat, steht zu Beginn des neuen Jahres ohne Geld da. Banken und Sparkassen sind gesetzlich verpflichtet, Konten auf Antrag umzuwandeln. Sie sind dann bis zu einem Grundfreibetrag von 1.028,89 Euro vor Pfändung geschützt. [mehr]
Nürnberg, 23.11.2011 Mit einem Festgottesdienst in der Fürther St.Michaels-Kirche wird am kommenden Sonntag, den 27. November, die 53. Aktion „Brot für die Welt“ eröffnet. Sie steht unter dem Motto „Land zum Leben – Grund zur Hoffnung“ und will auf die ungleiche Verteilung landwirtschaftlicher Flächen und den problematischen Umgang mit Land und Landeigentum aufmerksam machen. In den Ländern des Südens stellen Land bzw. Landbesitz für viele Menschen ihre Lebensgrundlage dar, ist die oftmals einzige Möglichkeit, um sich und die Familie ernähren zu können. Ob Äthiopiens Kleinbauern, Indiens entrechtete Ureinwohner, die Adivasi, oder die indigenen Völker im argentinischen Chaco - sie alle brauchen "Land zum Leben". Doch ihr Lebensraum ist immer mehr durch den Landraub bedroht. Denn Wachstum der Weltbevölkerung und Anstieg des weltweiten Fleischkonsums führen dazu, dass immer mehr Nahrungs- und Futtermittel produziert werden müssen. Zudem heizt der vermehrte Anbau von Energiepflanzen die Konkurrenz um landwirtschaftlich nutzbare Flächen ebenso an wie der Abbau begehrter Bodenschätze. [mehr]


