
Diakonisches Jahr in Bayern
Tina K.: "Als ich endlich mit der Schule fertig war, hatte ich das Bedürfnis, etwas Praktisches zu tun. Für eine Ausbildung hatte ich mich auch noch nicht entschieden, und außerdem wollte ich einfach nur arbeiten, ohne jeglichen Prüfungsdruck! Da kam mir das Freiwillige Soziale Jahr ganz gelegen. Seit einem halben Jahr arbeite ich nun in einer Einrichtung für Menschen mit Körperbehinderung. Bisher habe ich diese Entscheidung nicht bereut. Ich bin sogar sehr froh über die Erfahrungen, die ich hier sammeln kann. Ich habe gelernt, mehr Geduld mit anderen Menschen zu haben, aufmerksamer zu sein und besser zuzuhören. So wie die Dinge jetzt stehen, werde ich wohl meine berufliche Laufbahn auch im sozialen Bereich beginnen. Hier zu arbeiten gibt mir unglaublich viel!"
Die Fakten
Das Freiwillige Diakonische Jahr entspricht dem Freiwilligen Sozialen Jahr.
Es wurde vor 50 Jahren in der Nachkriegszeit als Hilfe zum Berufseinstieg für junge Frauen von der Diakonie eingeführt. Ende der 50-er Jahre hatten erstmals auch junge Männer die Möglichkeit, ein FSJ zu machen. Damals hieß es noch Diakonisches Jahr. Seither ist die Zahl der Teilnehmenden stark gestiegen.


