Freiwilliges soziales Jahr
40 evangelische Träger, viele davon in Bayern, bieten bundesweit ein Freiwilliges Soziales Jahr beziehungsweise ein Diakonisches Jahr an. Zurzeit leisten rund 3.400 Jugendliche einen solchen Freiwilligendienst in der Evangelischen Kirche in Deutschland. Etwa 87 Prozent von ihnen sind junge Frauen.
Das Ziel des Freiwilligen Sozialen Jahres ist es:
- Menschen zu begegnen, die bisher nicht zu ihrem sozialen Umfeld gehörten,
- sich beruflich zu orientieren und zu erproben,
- ihre gesellschaftspolitischen Erfahrungen zu erweitern
- sinnvolle Hilfe in sozialen Einrichtungen, Projekten und Gemeinden zu leisten,
- ihren Wissens- und Erfahrungshorizont zu erweitern,
- Gemeinschaft zu erfahren,
- interkulturelle Kompetenzen durch interkulturelle Begnungen zu erwerben,
- ihren Glauben an der Wirklichkeit sozialer Aufgaben zu prüfen oder neu zu entdecken.
Das FSJ wird grundsätzlich an allen Fachakademien für Sozialpädagogik in Bayern als 1 Jahr Vorpraktikum angerechnet, wenn im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe gearbeitet wurde.
Ebenso wird 1 Jahr bei der Ausbildung zum Heilerziehungspfleger angerechnet, wenn es im sozialen Bereich absolviert wurde.
Das Diakonische Werk Bayern und die Evangelischen Jugendsozialarbeit (EJSA) kooperieren im Bereich der Freiwilligendienste und bieten das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) an.
FSJ - Eine Alternative zum Zivildienst
Jungen Männern, die bereits als Kriegsdienstverweigerer anerkannt sind, wird ein zwölfmonatiges FSJ als Zivildienst angerechnet. Dies kann auch im Rahmen des Diakonischen Jahres im Ausland (DJiA) geleistet werden. Im DJiA werden zurzeit 120 Jugendliche zu Partnern in elf Ländern vermittelt.
Das FSJ als Alternative zum Zivildienst mit dem Diakonischen Werk Bayern
Die wichtigsten Informationen für Interessenten finden Sie in unserem Flyer.
Eine "Arbeitshilfe zur Durchführung des Freiwilligen Sozialen Jahres nach § 14c ZDG beim Diakonischen Werk Bayern" können Mitglieder des Diakonischen Werkes Bayern nach Anmeldung im Intranet dort abrufen.


