Weitere Meldungen
Nürnberg, 15.05.2012 Einen Vormittag hat der sechzehnjährige Tammo in einer diakonischen Einrichtung mitgearbeitet und hier Diakonie mit Leib und Seele erlebt. Sein Fazit: „Wenn man sich selber mal mit alten Leuten beschäftigt, merkt man, dass man sie nicht einfach als Zahl in einer Statistik stehen lassen kann.“ So wie ihm erging es heute auch 25 weiteren Schülerinnen und Schülern, die beim Aktionstag des Projektes „Diakonisches Lernen“ in Nürnberg Einrichtungen des evangelischen Wohlfahrtsverbandes kennengelernt haben. Sie besuchten eine Tafel, Einrichtungen der Altenhilfe sowie Kindergärten.[mehr]
Nürnberg, 11. Mai. 2012 Künftige Pfarrerinnen und Pfarrer sollen schon im Studium lernen, wie Kirche an sozialen Brennpunkten hilft. Darum haben das Diakonische Werk Bayern und die Augustana-Hochschule in Neuendettelsau gemeinsam mit dem Ausbildungsreferat im Landeskirchenamt ein „Gemeindepraktikum mit diakonischem Profil“ entwickelt. Von der „Tafel-Arbeit“ über soziale Angebote für Menschen mit Migrationshintergund bis zur Seelsorge in Altenheimen können Theologiestudierende in einem vierwöchigen Blockpraktikum praktische Erfahrungen sammeln.[mehr]
Die Bahnhofsmissionen sind enorm gefordert: denn die Menschen, die hier Hilfe su-chen, benötigen zunehmend mehr Unterstützung. Die überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeitenden halfen 2011 über eine halbe Million Mal. Sie kümmerten sich um Rei-sende, organisierten einen Platz für die Nacht, boten eine erste Notversorgung, hatten ein offenes Ohr für Ratsuchende und vermittelten an Fachstellen weiter. Rund 235.000 Mal wandten sich Frauen und Männer in Not im vergangenen Jahr an die größtenteils ökumenisch geführten Missionen - etwas weniger als im Vorjahr, allerdings benötigte jede Person meist mehrere Hilfeleistungen gleichzeitig. Das teilte die Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern jetzt mit. Besonders hoch war laut Pressemitteilung der Hilfebedarf in München mit 105.000 Kontakten. Aber auch in Aschaffenburg und Regensburg wuchs die Nachfrage nach dem unbürokratischen und niederschwelligen Hilfeangebot. Und aus Ingolstadt und Kempten wurde ein höherer Bedarf an Reisehilfen gemeldet. [mehr]
Nürnberg, 20.04.2012 Als „stimmgewaltigen Streiter für das Soziale“ hat der Präsident der Diakonie Bayern, Michael Bammessel, seinen Vor-Vorgänger Heimo Liebl gewürdigt, der am 23. April seinen 75. Geburtstag feiert. „Liebl hat die Diakonie in den neunziger Jahren durch stürmische Gewässer gesteuert und das Schiff dabei stets auf Kurs gehalten.“ Der 1937 in Ingolstadt geborene Liebl studierte evangelische Theologie und war zunächst Vikar in Hof. Von 1965 bis 1971 arbeitete Liebl in der Stadtmission Nürnberg, zunächst als Pfarrer, später als Leiter der Stadtmission. Danach war Liebl fünf Jahre Landeskirchlicher Beauftragter für Blindenseelsorge, bevor er von 1983 bis 1993 nach München ging, zunächst für drei Jahre als Prodekan und dann weitere sieben Jahre als Dekan. 1993 trat Liebl als erster hauptamtlicher Präsident des Diakonischen Werkes Bayern sein Amt an. Liebl war bis zu dessen Abschaffung Mitglied des Bayerischen Senats. „Bis zum Ende seiner Amtszeit profitierte die bayerische Diakonie von Liebls hohem Ansehen als Kämpfer für die Schwachen in unserer Gesellschaft.“ [mehr]
Nürnberg, 17. April Nach anhaltender Dürre stehen Teile der Sahelzone vor einer gewaltigen Versorgungskrise, die Millionen Menschen gefährdet. Massive Ernteausfälle verknappen die Nahrung. Seit Monaten steigen die Preise Lebensmittel, so dass die ärmere Bevölkerung sie kaum noch bezahlen kann. Bis die nächste Saat Früchte trägt, vergehen Monate. Die Diakonie Katastrophenhilfe setzt mit ihren Partnern in Niger, Tschad und Burkina Faso alles daran, eine Hungersnot wie in Ostafrika abzuwenden. Zusammen mit "Brot für die Welt" sind weitere Vorsorgemaßnahmen geplant, damit die Landbevölkerung künftige Dürreperioden besser bewältigt.[mehr]
Nürnberg, 12.04.2012 Über 100 neue Bufdi(BFD)-Verträge kann das Diakonische Werk Bayern als größter evangelischer Träger des Bundesfreiwilligendienstes in Bayern ab Juni 2012 anbieten. Damit ist es dem Verband möglich nach dem Vertragsstopp des „Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben“ (BAFzA) mit interessierten Freiwilligen Vereinbarungen neu abzuschließen. Der Stopp war Ende Januar 2012 verfügt worden, weil das Interesse an den Freiwilligendiensten größer war als vom BAFzA zunächst erwartet. Die bayerische Diakonie forderte damals gemeinsam mit anderen Verbänden eine Aufstockung des Kontingents, das sich auf 70.000 Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr sowie im Bundesfreiwilligendienst belief.[mehr]
Nürnberg, 11.04.2012 Gegen das von der Regierungskoalition beschlossene, nun aber zunehmend umstrittene Betreuungsgeld haben sich jetzt auch die bayerische Diakonie und die Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen in Bayern ausgesprochen. In einer Stellungnahme fordern sie, die Erziehungsleistung der Eltern generell zu honorieren, und zwar finanziell wie ideell. „ Auch wer sein Kind zeitweise den Mitarbeitenden einer Kindertageseinrichtung anvertraut, erzieht sein Kind.“ [mehr]


